Sängerbund Freundeskreis zu Gast im „Gelben Hirsch“

Die Freundeskreis Senioren des GV Sängerbund Schwetzingen taten was sie schon seit über 40 Jahren tun, sie treffen sich zu einem geselligen Beisammensein einmal im Monat. Nun stand der Novembertreff an, auf dem Hirschacker in dem neuen „Gelben Hirsch“ bzw. dem Badenia Clubhaus mit neuem Pächter, Koch und Wirt, Familie Ismail Atas. In dem mit einladendem und heimeligen Ambiente ausgestattenden Lokal, fühlten die Damen und Herren Senioren sofort recht Wohl. Oskar Hardung freute sich in seiner Begrüßung die er auch im Namen der verhinderten 1. Vorsitzenden Sabine Rebmann vornahm, dass auch in dem besinnlichen Monat viele der Einladung folgten. Nach dem Geburtstagslied mit der Melodie „Im schönsten Wiesengrunde“ wurde den Kuchenspenderinnen Heide Orth, Helga Weicker, Ilona Binder und Ute Hardung sowie der fleißigen Helferin Monika Helmling, die auch mit einem schönen Liedvortrag glänzte, gedankt. Es wurde auch gleich zu dem 51. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein, mit dem Motto „Weihnachten in den Bergen“ am 22. Dezember eingeladen.

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Frohes Herbstfest der Freundeskreis-Senioren

Der Sängerbund Senioren Freundeskreis hatte auch an seiner letzten Zusammenkunft das Wohlwollen des „Wettergottes“ in dem Freizeitgelände genossen. Neuer Wein und Zwiebelkuchen lockten die Damen und Herren hinter den Schlossgarten.

Den Geburtstagkindern zu ehren wurde das Herbstlied „Bunt sind schon die Blätter“ von Salis Sewis gemeinsam gesungen. Darauf folgte das Lied von dem guten „Palzwoi“. Überhaupt waren zu dem Herbstfest noch viele Weinlieder und Melodien aus der Pfalz auf dem Programm.

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Sängerbund vertritt Schwetzingen beim Chorfestival in St. Petersburg

Zwei Chorgruppen des Sängerbundes machten sich am 2. August auf nach St. Petersburg um am 17. Internationalem Festival der Chormusik „The Singing World“ teilzunehmen.

Eröffnungsveranstaltung in der State Capella Musical Hall in St. Petersburg

Was die Sänger und ihre Begleitpersonen in den sechs Tagen erlebten, übertraf alle Erwartungen und wird für die Teilnehmer für immer unvergessen bleiben. Kaum dort angekommen, wurden wir von der deutschsprachigen St. Petersburgerin Anna in Empfang genommen. Sie erwies sich als wahres Goldstück, schleuste sie uns doch an den Besuchermassen vorbei und zeigte uns die prächtigen Sehenswürdigkeiten, wie die Peter- und Paul-Festung, den Peterhof, Teile der Eremitage, Paläste, Kathedralen und wunderschöne Plätze. Durch ihr fundiertes Wissen machte sie die Zarenzeit für uns lebendig und erklärte uns die Gepflogenheiten bei Hof. Humorvoll unterhielt sie uns mit Anekdoten, Geschichten und Legenden über St. Petersburg und seine Menschen. 

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Ankündigung Sängerbund Gartenfest 2019

Der Sängerbund Schwetzingen 1854 e.V. lädt am Sonntag, 21. Juli 2019 herzlich zum allseits beliebten Gartenfest ins Sängerbund Freizeitgelände hinter dem Schlossgarten ein. Die Wetterprognosen sind wunderbar um den Sonntag im Freien zu verbringen.

Bei leckerem Weißwurstfrühstück ab 11.00 Uhr spielt der Musikverein-Stadtkapelle Schwetzingen e.V. Ab ca. 15.00 Uhr geht es weiter mit Chorgesang im Grünen mit allen vier Chorgruppen (d’accord, SchwetSingers, Jugendchor und cOHRwürmer) unter der Leitung von Elena Spitzner.

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Fotos & Gedicht vom Benefizkonzert bei der AWO Schwetzingen

Die „SchwetSingers“ bei der AWO, potz Blitz ä Konzert als Benefiz!

In schöner Innenhof, nedde un fleißige Leut von der AWO, die hilfsbereide Männer vom städdische Bauhof, schönes Wedder, viele Besucher sinn do. Klasse Musiker un klasse der Chor, die ELENA schdehd uff der Seid un ned davor. Mid Bond – Queen un Vampire, dud der Chor uns Zuhörer manipuliere. Denn wenn ä Lied verklunge, sinn mir vor Begeischderung zum Applaudiere gezwunge. Der Rudolphe Winfried hod den Abend begonne, ich sidz im Schadde, er blinzeld in die Sonne. Der Chor von de SchwetSingers besedzd mit viele Solischde un als Cosette zauberd Elena die kleine Sophia Dalkidou aus der Kinnerchor-Kischde. Mit de viele dolle Solischde im Chor, heb ich am beschde käns hervor. Denn jeder gab sein Beschdes an dem Dag, ich kennd ebber vergesse was ich ned mag.

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Hochzeit Anita & Thilo

Es geschah am Pfingstsamstag!

Ein freundlicher Tag, eine einfach und schlicht gestaltete Kirche, ein verliebtes hübsches Paar, ein paar gute junge Musikerinnen, einen gut aufgelegten Chor, einen netten Pfarrer, eine große Schar Freunde, eine freudige Verwandschaft, eine echte Sängerbundshochzeit, eine Hochzeit ohne Protz und Gedöns, Soooo was schöns. Ich hab mich sehr gefreut diesem Treueversprechen von Anita und Thilo beiwohnen zu können. Ganz herzlichen Glückwunsch den beiden, ich mag sie auch sehr gerne leiden. Liebe, Glück und Gottes Segen mögen eure Herzen für immer bewegen.

von Oskar Hardung

Oskar Hardung: „Der Großbutz im Säbu-Gelände“

In de ledschde Dage war es wider so weit,
zum Butze un Schaffe ware eugelade alle Sängersleit.
Zum Schaffe sinn’se all gekomme, s’gibt a ebbes zu esse hod ma vernomme.
Morgens am achte,  dut der Hoffmanns Max schon die Hecke betrachte.
Als ich komm donn glei da noch,
kommt a die Gerda Franz un der Manfred Starke mir verschlägds die Sproch.
Der Stolpmanns Jochen is dann in soim Element,
schnappt sich zum Zelt Aufbau ä paar Männer awer Käner schennt.
Der Helmlings Werner in ruhischer Genosse,
entfernt de Abfall hinnerm Haus hod er beschlosse.
Danoch der Butze Gerhard mit soiner longe Seeg,
meschd die alde Äschd weg weil die im Weg.

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165. Jahreshauptversammlung

Keine Langeweile beim ältesten Verein der Stadt

Wie abwechslungsreich das vergangene Vereinsjahr war, dass konnten die erschienenen Mitglieder schon in einer  Diashow vor dem offiziellem Beginn 165. Jahreshauptversammlung sehen.

Nach der Begrüßung sangen die Aktiven der beiden Chorgruppen d’accord und SchwetSingers unter Leitung von Elena Spitzner zum Gedenken an die sechs im Berichtszeitraum verstorbener Mitglieder „Meine Zeit steht in deinen Händen“.

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Sängerbund: Neujahrsfeier mit Rückblick und Ehrungen

Zur Neujahrsfeier trafen sich die Sängerbündler am 10. Januar im Gasthaus zum Blauen Loch. In ihrer Begrüßung wünschte die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann den zahlreichen Gästen ein glückliches und gesundes Neues Jahr und viele schöne neue Erlebnisse.

Die SchwetSingers eröffneten die Neujahrsfeier unter der Leitung von Elena Spitzner mit dem ukrainischen Volkslied Schedrik, in dem eine Schwalbe alles Gute für das kommende Jahr wünscht. Anschließend erinnerte Sabine Rebmann in einem kurzen Rückblick an einige der im Sängerbund im vergangenen Jahr stattgefundenen Konzerte und  Veranstaltungen. Mit dem Märchen-Musical „Das Kalte Herz“ und dem Volksliederkonzert von d’accord, cOHRwürmer und Jugendchor wurde jeweils etwas Neues ausprobiert und von Sängern, Sängerinnen und Publikum gleichermaßen für gut befunden. Das traditionelle Weihnachtskonzert bei Kerzenschein fand vor ein paar Wochen zum 50. Mal statt.

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Nachruf Jean Senecal

Ein Freund ist von uns gegangen

Im Alter von 92 Jahren ist Jean Senecal am 17. Januar 2019 in Lunéville verstorben.

Er war der Gründer, ehemaliger Dirigent und Vorsitzender der Croissants d’Or, die seit 45 Jahren regen Kontakt mit dem Sängerbund pflegen. Im Rahmen der Jumelage Schwetzingen-Lunéville traten die Luneviller Sänger, damals noch unter dem Namen „Choral de la M.O.S.“ (Chor der Vereinigung der Schulfreunde Lunéville) erstmals im Dezember 1974 zusammen mit dem Sängerbund beim Weihnachtskonzert bei Kerzenschein auf. Dirigent, Tenorsolist und Orgelspieler damals Jean Senecal, der beim anschließenden Abendessen  ins Gästebuch des Sängerbundes schrieb: „… mögen noch viele wunderbare Treffen mit unseren Freunden folgen.“

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Ehrungsmatinée für langjährige aktive Mitglieder

Zur zentralen Ehrungsmatinée für langjährige aktive Mitglieder in den Chören der Region lud der Chorverband Kurpfalz Schwetzingen in diesem Jahr nach Plankstadt ein. Vom Sängerbund Schwetzingen wurden geehrt:

Renate Schnitzer und Annika Zemella für 25 Jahre
Ute Ardelt, Sabine Rebmann und Doris Ronellenfitsch für 40 Jahre
Heinz Bürger ist schon sagenhafte 70 Jahre aktiver Sänger im Bass.

Als Ehrungspaten sprachen sich Nils Drescher, Bürgermeister von Plankstadt, die Gemeinde-und Kreisräte Jutta Schuster und Gerhard Waldecker, Landtagsabgeordneter Manfred Kern sowie Vizepräsidentin des Badischen Chorverbandes Maria Löhlein-Mader sehr lobend über die zu Ehrenden aus. Die Gesangsvereine der gemeinde Plankstadt umrahmten den Vormittag musikalisch.

Ehrung in Plankstadt Sängerbund

Heute ist ein schöner Tag VOL. IV

KICK-OFF im Jahr 2017: Sängerbund Schwetzingen nimmt an Benefizveranstaltung „Heute ist ein schöner Tag“ teil (zum Artikel).

Auch 2018 lässt sich der Sängerbund Schwetzingen nicht nehmen bei dieser Herzensangelegenheit seinen Beitrag zu leisten. Nähere Informationen auf dem Poster, im Artikel aus dem letzten Jahr (siehe Link oben) und in der Facebook Veranstaltung.

Senioren-Freundeskreis auf hoher See

Der Sängerbund Senioren-Freundeskreis stach am Freitag hinter dem Schlossgarten im Freizeitgelände mit alten Semannslieder in See. Es war der Wunsch einmal wieder in die Seemannsliederkiste zu greifen. Doch zuvor begrüßte Oskar Hardung die zahlreichen Damen und Herren Senioren bei noch angenehmen Temperaturen, an schön gedeckten Tischen mit Kaffee und Kuchen und meinte:    

„Was freu ich mich heut, dass ich euch seh, es werd beschdimmd a wider schäh bevor ich geh. Wir wollen wieder gemeinsam schöne Lieder singen, nehmt bitte den Text zur Hand und lasst laut eure Stimme erklingen. So wird unser Geist aktiv und gereinigt die Lunge und niemand ist umsonst gekumme. Renate nimmt die Gitarre zur Hand, Seemannslieder sollen klingen durch das Land. Auch die Küche ist am Start und schon gerichtet, ich hab die fleißigen Helfer schon gesichtet.“

Er bedankte sich bei den fleißigen Helfern und den tollen Kuchenbäckerinnen, bevor den „Geburtstagskindern“ mit einem Ständchen, aus über fünfzig Kehlen, gratuliert wurde. Hardung brachte seine Gedanken zu dem neuen Schwetzinger Straßenratespiel zu Gehör was mit viel Applaus bedacht wurde.

Von Renate Schnitzer mit der Gitarre angestimmte Lieder wie „Eine Seefahrt die ist lustig“, „Heute an Bord“, „Wir lieben die Stürme“, „Ein Schiff wird kommen“ u.v.a. wurden mit großer Freude gesungen. Karlheinz Klee stimmte „Rolling home“ und sein Lieblingslied „Ick heff mol een Hamborger Veer-master“ an und wurde auch von Tina Engel mit der Mundharmonika begleitet. Karl Ziegler erzählte von einem alternden Liebespaar in der Sternallee und hatte die Lacher auf seiner Seite. Hardung gab u.a. noch die „Geesebudder“, ein Erlebnis aus den 40jahren, zum Besten. Auch ging eine Spendenbox für „Emily“ durch die Reihen, eine Aktion für Krebskranke Kinder die auch dieses ,Jahr wieder auf dem Gelände der Welde Bräu durchgeführt und u.a. auch von den SchwetSingers unterstützt wird. Die Abfahrtstelle am alten Messplatz für die „Fahrt ins Blaue“ 26.09. wurde gestrichen und an den Bahnhof auf 12:35 Uhr verlegt.  Der nächste Seniorentreff findet im Rahmen des Herbstfestes mit „Zwiebelkucken“ und „Neuem Wein“ am 19. Oktober im Freizeitgelände statt.

von Oskar Hardung

d’accord, Jugendchor & cOHRwürmer: Vokslieder gehen mit uns auf Reisen!

Noch heute „IN“, wir können’s beweisen: Volkslieder gehen mit uns auf Reisen.

Ein langer Titel für das nächste Konzert der Chorgruppen des Sängerbundes d’accord, cOHRwürmer und Jugendchor. Dahinter verbirgt sich die Reise von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter, auf der man immer von Liedern begleitet wird. Als Baby von der Mutter in den Schlaf gesungen, Spiel-und Bewegungslieder im Kindergartenalter, Lieder von den Jahreszeiten in der Schulzeit, Wanderlieder, Lieder von der Liebe und vom Wein – Lieder begleiten uns ein ganzes Leben lang!

Chorleiterin Elena Spitzner hat mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der drei Sängerbündschen Chorgruppen viele bekannte Volkslieder einstudiert und hat mit einer Projektgruppe eine Geschichte rund um diese Lieder erdacht. Es wird somit sicherlich ein unterhaltsamer Nachmittag am 8. April im Lutherhaus Schwetzingen geboten. Das Konzert beginnt um 16 Uhr, ab 15 Uhr wird Kaffee und Kuchen angeboten.

Karten gibt es ab sofort im VVK zu je 12€ (Schüler 8€) an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

164. Jahreshauptversammlung

Freudig empfing die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann die knapp 50 anwesenden aktiven und fördernden Mitglieder im Weldesaal des „Blauen Lochs“ in Schwetzingen zur 164. ordentlichen Jahreshauptversammlung des Sängerbund Schwetzingen. Nach der Begrüßung der Ehrenmitglieder Gerhard Butz, Oskar Hardung und Heinz Bürger begann Rebmann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen.

Im Jahr 2017 durfte man sich 27 Neueintritte freuen, die zum großen Teil beim Nachwuchs und bei den SchwetSingers zu verzeichnen sind. Den Neueintritten stehen jedoch auch 34 Abgängen gegenüber, davon 12 verstorben. Gesamt zählt Schwetzingens ältester Verein nun 465 Mitglieder, 7 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Aktiven mit 133 Sängerinnen und Sänger bliebe die letzten Jahre zwar recht konstant, so Rebmann, doch „Verluste“ müsse der Verein vor allem bei den fördernden Mitgliedern und im Kinderchor zu verkraften, denn die Tendenz ginge entgegen einer langjährigen Vereinszugehörigkeit, sodass beispielsweise kurze oder längeren Singpausen der baldige Austritt folgt – mit großem Bedauern. Die Anwesenden sangen im Anschluss gemeinsam und in Gedenken an die 12 Verstorbenen „Meine Zeit in Deinen Händen“ von Peter Strauch.

Jahresberichte

Höhepunkte des Jahres 2017: Chorleiterin Elena Spitzner dirigiert nun die Chorgruppe d’accord und betreut somit nun alle Chöre des Sängerbund Schwetzingen. Beim Sommerfest der Lieder in Altlußheim folgte die mit Bravour bestanden Feuertaffe: der erste gemeinsame Auftritt von d’accord und Elena Spitzner. Die Sängerinnen und Sänger standen mit einem Strahlen im Gesicht auf der Bühne und hatten, das bestätigten viele Zuschauer, sichtlich Spaß auf der Bühne. Im Oktober besuchte eine Delegation den ehemaligen ersten Vorsitzenden Willi Althauser in Ruhpolding, im November folgte ein Besuch beim befreundeten Chor „Les Croissant d’Or“ in Lunéville.

Einen extra Dank erhielt Oskar Hardung der mit viel Herzblut den monatlichen Freundeskreis organisiert, der von knapp 80 Rentnerinnen und Rentnern dankbar angenommen wird. Natürlich geht auch der Dank an dieser Stelle an alle ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen und Bestehen des Vereins beitragen.

Elena Spitzner ergriff das Wort und berichtete vom aktuellen Stand des Kinderchors (cOhrwürmer). Zum Highlight aus dem Jahr 2017 ist zu berichten, dass die Kinder mit dem Jugendchor ein tolles „Disney in Concert“ Konzert auf die Beine gestellt hatten und im Sommer im Rokoko Theater gemeinsam mit dem Keystone Jungenchor aus den USA auftreten durften. Nichts desto trotz herrscht eine große Fluktuation beim Kinderchor, da das Angebot für die Kinder auch außerhalb der Stimmbildung bzw. dem Chorgesang enorm ist. Nach den Ferien sei immer eine Vielzahl neuer Gesichter zu verzeichnen, die jedoch nach 3-4 Monaten wieder fernblieben. Was die Arbeit von Spitzner jedoch auszeichnet ist der große Wert an professioneller Stimmbildung, die auch eben den kleinsten im Verein schon stark zu Gute kommt. Sie arbeite weiter daran den Kinderchor zu fördern und auszubauen und eben auch weiter viele attraktive Angebote wie Konzerte und Projekte zu schaffen.

Die SchwetSingers hatten 2017 ebenfalls ein intensives Jahr, denn diese führten das eigens von Spitzner komponierte Märchen Musical „Das Kalte Herz“ insgesamt dreimal auf und durften knapp 1200 Gäste begeistern. Spitzner legt großen Wert darauf „ihre“ SchwetSingers zu verbessern und so ist sie mit der Entwicklung im Gesang und Schauspiel sehr zufrieden.

Knapp ein Jahr probt Spitzner nun mit der Chorgruppe d’accord und ist auch hier sehr zufrieden und zuversichtlich, denn die Chorgruppe sei sehr diszipliniert und man freue sich auf das erste gemeinsame große Konzert am 08. April im Lutherhaus um 16.00 Uhr. Auch die cOhrwürmer und der Jugendchor sind mit von der Partie und leiten charmant durchs Programm voll bekannter Volkslieder (es darf gerne mitgesungen werden). Der Karten VVK beginnt in Kürze, Karten gibt es zu je 12 € / Schüler 8,- € bei Optik Schreiber und Café Utz kleine Planken in Schwetzingen.

Neuwahlen

Kassenprüferin Gabi Gehrke trug der Bericht der Kassenwartin Marion Schwab (erkrankt) vor und beantragte nach festgestellter Prüfung die Entlastung des Vorstands. Im Anschluss hieran standen diverse Neuwahlen auf der Agenda. Sabine Rebmann bedankte sich zuvor bei den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre ehrenamtliche, teils sehr lange Vereinsarbeit: Kerstin Steinhilper (2 Jahre SchwetSingers Vertreterin und 15 Jahre Notenwartin), Nicole Fackel (2 Jahre SchwetSingers Vertreterin), Annika Staudt (5 Jahre Pressereferentin) sowie Brigitte Seele-Moch (6 Jahre Veranstaltungsausschuss).

Der amtierende 2. Vorsitzende Michael Hardung und die amtierende 1. Kassenwartin Marion Schwab wurden für weitere zwei Jahre in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Die weiteren Positionen: 2. Kassenwartin und 2. Schriftführerin: Gerlinde Kuttelwascher, Vertreter der fördernden Mitglieder: Joachim Schäfer, Kinderchorbetreuerin: Cindy Weidner, Veranstaltungsausschuss-Vorsitzende: Renate Schnitzer, Veranstaltungsausschuss: Tanja Orth-Laco, Doris Ronellenfitsch, Joachim Stolpmann, Julia Wiegand, Birgit Schuh-Staudt, Kassenprüfer: Gabi Gehrke und Gerald Wettengel. Vakant bleibt das Amt des Pressereferenten. Vertreter d’accord: Jutta Greulich und Michael Hardung, Stimmführer d’accord: Elke Prisching, Sigrid Ziehr, Wolfgang Heim, Notenwart: Jutta Greulich, Wolfgang Heim, Vertreter SchwetSingers: Rosi Kinzer, Christina Valdna, Stimmführer: Malena Rebmann, Martina Grimm, Holger Herrmann, Notenwart: Tea Komppa-Schlieper, Susanne Netter

Mitgliedsbeiträge

Da das Thema Kostensteigerung auch an Vereinen nicht vorbeigeht, beschlossen die anwesenden Mitglieder einstimmig eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages. Dieser wird seit 2011 jetzt nun erstmalig wieder erhöht und staffelt sich ab 01. Januar 2019 wie folgt: Aktives Mitglied 50€, förderndes Mitglied 35€. Jedes weitere Mitglied kostet 20€ unabhängig ob aktiv oder passiv. Doppelmitgliedschaft  dann 70€, bzw. 55€. Der Familienbeitrag beläuft sich auf maximal 90€ jährlich, unabhängig von der Anzahl angemeldeten Personen.

 

Kinderfasnacht 2018

Ganz närrisch vor Freud’ lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 11. Februar 2018 ganz herzlich zum allseits beliebten Kinderfasching ins Schwetzinger Lutherhaus ein. Ab 14.00 Uhr geht das bunte Treiben los, bei dem nicht nur die Kinder ordentlich auf Ihre Kosten kommen. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgen Animateure. Neben der legendären Schaumkuss-Polonaise warten noch viele weitere Überraschungen auf die kleinen Besucher. Karten gibt es ab SAMSTAG, den 27. Januar im Vorverkauf zu je 4,00€ bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17, Café Utz kleine Planken, Mannheimer Str. 31 sowie Bäckerei Utz Fil. Nordstadt, Friedrich-Ebert-Str. 76 in Schwetzingen.

 

Impressionen der Kinderfasnacht 2017:

 

Senioren mit Schwung und Gesang in das neue Jahr!

Mit Sonnenschein, guter Laune und frohen Liedern, bei Kaffee und Kuchen lässt sich im auch Rheintal gut feiern. Geburtstagsjubilare bekamen ihr Ständchen und die Kuchenspenderinnen, Melanie Lehr, Heide Orth, Leonie Binder, Helga Weicker, Frigga Jacob und Ute Hardung ein herzliches Danke. Lob erhielt auch Renate Schnitzer für die musikalische Unterstützung sowie Monika Helmling für die Arbeit am Kuchenbuffet. Oskar Hardung bedankte sich auch bei dem Wirte Ehepaar, die freundliche und gut Bewirtung im Franz Heppler-Haus „Zum Rheintal“, zumal es in Schwetzingen immer schwieriger wird eine geeignete Lokalität zu finden um eine so gut besuchte Veranstaltung durchführen zu können. Hardung berichtete von dem überaus erfolgreichen Vereinsgeschehen in den letzten Wochen. So u.a. die zweimalige Aufführung des Musicals „Das Kalte Herz“ von Elena Spitzner und von den SchwetSingers, vor jeweils ausverkauftem Lutherhaus, toll in Szene gesetzt und gesungen, war einmalig. Eine ganz kurze launige Neujahrsansprache von Hardung erhielt viel Beifall. Er zeigte sich auch erfreut dass die Seniorinnen und Senioren  in Schwetzingen von verschieden Institutionen betreut werden. Wozu er folgende Zeilen, nicht ohne Stolz, zu Gehör brachte.

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Heid sei ämol feschdgestelld,
die Schwetzinger Seniore-Freizeit-Welt,
is doch ganz gut aufgeschdellt.
Den Samen  hawe 1973gesähd  die Alde,
die Sängerbund Seniore,
gedeihd in Schwetzinge un ging ned verlore.
Monat für Monat werd oigelade un Johr fa Johr,
immer wieder kamen neue Treffs in der Schdadt hervor.
Katholische un die EV. Un annere Kerche
do dreffesich die Alde u n singe wie die Lerche.
Es werd gelese un Kaffe gedrunge un Kuche gegesse,
die Leid sinn gligglich un sare schäh isses heid gewese.
Die AWO läd sogar drei mol in der Woche oi,
Mondags Kaffee, Dienschdags Gymnasdisch
un Middwochs werd gschbield a des muss soi.
Jetzt is des Hebelkaffee neu auferschdanden
mit Hilfe der Schdad ist des ganz doll,
ma siehds, jeden Donnerschdags isses dort faschd immer voll.
Der Senior unner de Seniore Nachmittage,
vom Sängerbund leeft wie gschmierd ma konn ned Glage.
Besonders machd es mich froh un ma
heid muss de Sängerbund-Alde graduliere
dass die Schdadt die Senioretreff dud kopiere.
Des alles mit ehrenamtliche Helfer
war ma seid faschd üwer 45 Jahre 
a in de Ferie die Alde schon immer do,
dass die Schwetzinger Seniore beim Sängerbund
auch heud noch sinn froh!

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Freudig sang man manches Volkslied und es wurde bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam, das am 8. April der Sängerbund zu einem Volkslieder-konzert in das Lutherhaus einladet. Der nächste Seniorentreff, am 09. Februar, findet mit dem „Närrischen Kappennachmittag“ in der SCG Narrenstube im Bassermannhaus statt.

von Oskar Hardung

Neujahrsempfang 2018

Bis auf den letzten Platz besetzt war die Neujahrsfeier des Sängerbund Schwetzingen am vergangenen Donnerstag im Blauen Loch. Der gemischte Chor d’accord eröffnete, unter der Leitung von Elena Spitzner mit Sui Monti die liebevoll gestaltete Neujahrsfeier.

Der 2. Vorsitzende Michael Hardung begrüßte die Ehrengäste und -mitglieder herzlich und schickte Neujahrs- und Genesungswünsche an die durch Krankheit Daheimgebliebenen. Der d’accord gab daraufhin „Das Tanzlied“ und „Der Weg zur Oper“ zum Besten.

Im Anschluss an die gesanglichen Beiträge begann die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann ihre Neujahrsrede und resümierte das vergangene Jahr 2017 und erörterte die Frage nach dem wahren Glück. Voll gespickt war das letzte Jahr mit vielen Auftritten und positiven Highlights, die alle glücklich machten und Glück schafften. So feierten die cOhrwürmer und der Jugendchor mit „Alles Disney oder was?“ die alten und aktuellen Disneyklassiker und glänzten in allerlei fantasievoll gestalteten Kostümen. Der d’accord meisterte in Altlußheim beim „Sommerfest der Lieder“ seinen ersten gemeinsamen Auftritt mit „neuer“ Chorleiterin Elena Spitzner. Die „kleine Premiere“ hat alle strahlen lassen über den gelungenen Auftritt. Im Juli fand ein emotionales Ereignis Platz im Vereinskalender, so sangen die cOhrwürmer und SchwetSingers auf der Charity Veranstaltung „Heute ist ein schöner Tag Vol. III“ für die verstorbene Emily. Das gesammelte und gespendete Geld kam der Krebsstation in der Heidelberger Uniklinik zu Gute. Der ehemalige 1. Vorsitzende Willi Althauser freute sich über den Besuch der Sängerbündler in Ruhpolding. Highlight zum Ende des Jahres war das 49. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein, das dem Verein mit dem von Elena Spitzner komponierten Musical „Das Kalte Herz“ ein ausverkauftes Lutherhaus bescherte.

Ehrungen

Wie immer führte Sabine Rebmann gekonnt mit Highlights der entsprechenden Eintrittsjahre durch die Ehrungen.

So war 1997 das Jahr des Unfalltods von Diana, der Film Titanic stürmt die Kinocharts, der Elchtest legt die A-Klasse flach und Bayern bibbert bei -26 Grad. Die Ehrung aus diesem Eintrittsjahr für 20 Jahre gibt es nur im Jugendbereich und so freut sich Malena Rebmann über die Ehrung, die im zarten Alter von 5 Jahren Mitglied beim Sängerbund wurde und heute bei den SchwetSingers singt.

1992 zählt Schwetzingen zum ersten Mal 20.000 Einwohner, Bürgermeister Gerhard Strathaus schließt die Städtepartnerschaft mit Papa, Willi Brandt stirbt und Hits wie Black or White, Rythmn is a dancer und Schickeria stürmen die Charts. „Merci, dass es dich gibt“ ist Werbeslogan des Jahres.

1977 steht im Zeichen von Terror und Angst, denn so prägt die Entführung und Ermordung Hanns-Martin Schleyers sowie die Entführung der Landshut die Medienwelt. Elvis Presley stirbt mit 42 Jahren. Der Liter Benzin liegt bei 88 Pfennig (= 46 Cent). Das erste Telefon mit Tasten kommt auf den Markt und Schwetzingen feiert die Eröffnung des Neubaus der Schimperrealschule. Der Sängerbund unternimmt mit dem Kinderchor eine 10-tägige Reise nach Tirol und Abba, Bonny M. und Smokie sind Chartstürmer.

Im Jahr 1967 feiert das Musical Hair große Erfolge und diverse Protestbewegungen nach „freier Liebe“ und „Canabsis“ werden laut. Schwetzingen stellt den Bahnbetrieb nach Heidelberg ein. Der Luther und St. Maria Kindergarten werden eröffnet.

1947 dringen die ideologischen Unterschiede zwischen Ostblock und westlicher Welt durch, die Comedian Harmonists feiern mit „kleiner grüner Kaktus“ große Erfolge. Der Sängerbund beschäftigt sich mit der Wiederaufnahme und Wiederaufbau des Chors nach dem Krieg und gewinnt innerhalb kurzer Zeit 24 neue Mitglieder. Am 12. Juni wurde damals im Rahmen der Hauptversammlung mit nur einer Gegenstimme beschlossen, dass der bislang reine Männergesangsverein auch einen Frauenchor gründen wird. Nur wenige Wochen später – im August – zählt der Sängerbund bereits 50 weibliche Sängerinnen. Eines der Gründungsmitglieder, Hildegard Heller, die an diesem Tage zudem ihren 92. Geburtstag begeht und der das spontane Geburtstagsständchen galt, wird heute für sagenhafte 70 Jahre Mitgliedschaft mit der Ehrennadel mit Diamant ausgezeichnet, die nur an ganz besondere Mitglieder verliehen wird.

Eine weitere besondere Ehrung galt Elena Spitzner, die für 15 Jahre Chorleitung nochmals im Sängerbündschen Rahmen ausgezeichnet wurde. 2001 begann Spitzner mit dem Kinder- und Jugendchor, übernahm kurze Zeit später den Jungen Chor, der sich ein Jahr später zu den SchwetSingers zusammen tat. Seit letztem Jahr dirigiert Spitzner nun auch den d’accord. Für viele Geehrte gab es wunderschöne Fotocollagen, liebevoll gebastelt von Jutta Greulich, 1. Schriftführerin.

Nach den Ehrungen stimmte Chorleiterin Elena Spitzner ihre SchwetSingers auf den Gesangsbeitrag ein, der – wie kann es aus aktuellem Anlass auch anders sein – aus Spitzners komponierten Musical „Das Kalte Herz“ stammt, das am 14. Januar wegen großen Erfolges nochmals im Lutherhaus aufgeführt wird. Rebmann beendete den gelungenen Abend mit einem Zitat von Voltaire: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein. Dies sollten Sie alle auch beherzigen. Bleiben sie alle gesund und glücklich.“

Ehrungen

70 Jahre:
Fördernd: EM Hildegard Heller (davon viele Jahre aktiv)

65 Jahre:
Fördernd: EM Gerda Kessler

50 Jahre:
Fördernd: Dieter Glass, Günther Kirschen, Gerhard Schädlich

40 Jahre:
Aktiv: Horst Keber
Fördernd: Gerd Fleissig, Oliver Martel, Bernhard Schönrock, Brigitte Schreiber

25 Jahre:
Fördernd: Dr. Ute Knopp

20 Jahre:
Aktiv: Malena Rebmann (Jugend)

Fett gedruckt die Geehrten, die anwesend sein konnten und auf den Foto zu sehen sind.

Impressionen

 

Schwetzinger Sänger Philosophie

Wer einmal unser Schwetzingen entdeckt
in des Rheines Ebne,
erfahren wie der Spargel schmeckt,
der möchte gern hier leben.
Würd er dann singen beim Sängerbund,
denn singen hält Leib und Seel gesund.
Dann lädt unser Garten ein zur Rast,
bei Spargel Kunst und Wein,
kann dies für einen fremden Gast 
ein Stück vom Paradiese sein.

von Oskar Hardung im Januar 2018

Sängerbündler zu Gast in Lunéville

Zu einem Konzert im Theater der Stadt reiste eine kleine Gruppe Sängerbündler –  aktive Sängerinnen und Sänger von d’accord und SchwetSingers – in die Partnerstadt Lunéville. Die befreundeten Chorsänger „Les Croissants d’Or“ feierten ihren 40. Geburtstag. In einem über zweistündigen Programm mit dem Titel „L’air du temps“ (Zeitgeist) sangen und spielten die französischen Sänger und Sängerinnen ohne Pause. Die Götter fragten sich, warum Menschen so lange Zeit in einem Chor zusammensingen. Die Antwort im Schlusslied: weil es Spass macht, weil man mit Freunden zusammen ist, weil es jedem Menschen gut tut – egal in welchem Alter. Für die Sängerbündler war es wiedermal ein Besuch bei Freunden und man versprach sich ein baldiges Wiedersehen.

 

Sängerreise nach Bad Reichenhall

Schöner Herbstausflug: alle zwei Jahre bietet der Sängerbund eine Viertagesbusreise für Mitglieder und Freunde an. In diesem Jahr ging die Fahrt nach Bad Reichenhall und das Berchtesgadener Land.

Kaum angekommen in dem bayrischen Kurort führte Gerhard Butz die Reisegruppe durch den königlichen Kurgarten. Er kennt die gesundheitsfördernde Wirkung des Freiluftinhalatoriums des unter Denkmalschutz stehenden Gradierhauses von mehreren Kuraufenthalten. In der Fußgängerzone ging es vorbei am Stammsitz der Konditorei Reber, eine der Firmen die die Mozartkugeln „erfunden“ hat. Im Bürgerbräu, gleich neben dem Rathaus, dann das Zwickelbierfest mit bayrischen Schmankerln und zünftiger Blasmusik.

Am nächsten Tag fuhr der Bus die Reisegruppe bei grauem Himmel zunächst in das Bergsteigerdorf Ramsau, dessen idyllische Lage schon auf zahlreichen Landschaftsgemälden abgebildet wurde. In der Pfarrkirche St. Sebastian sangen die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger von d’accord und SchwetSingers unter der Leitung von Vizedirigentin Renate Schnitzer ein Lied.

Weiter ging es nach Kitzbühel /Tirol, auch hier weiterhin Nieselregen. In diversen Cafés, beim Betrachten der in der Fußgängerzone ausgestellten Ferraris sowie beim Hüte-Aufprobieren verging die Zeit wie im Flug.

Die Fahrt ging zurück nach Ruhpolding, wo ein Treffen mit Willi Althauser, dem langjährigen Vorsitzenden des Sängerbundes, ausgemacht war. Willi, den es vor vier Jahren in die bayrische Bergwelt gezogen hat, führte die Sängerbündler durch seine neue Heimat. Anstrengend war der Aufstieg zur Pfarrkirche St. Georg, wurde jedoch von einem herrlichen Rundblick auf Ruhpolding belohnt.

Ein gemütlicher Abend in der Zirnbergalm folgte, der mit viel Gesang und lustigen Geschichten wohl allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird. Willi hatte für seinen Besuch aus Schwetzingen alles bestens vorbereitet.

Am darauffolgendem Tag strahlend blauer Himmel und ein bunt gefärbter Herbstwald auf der Fahrt, die vorbei am Watzmann und Berchtesgaden nach Schönau an den Königsee führte. Der Kapitän selbst, der die Reisegruppe nach St. Bartolomä brachte, führte mit der Trompete das Echo vom Königsee vor. St. Bartholomä ist eine barocke Wallfahrtskirche, zu der man bequem per Schiff oder auf einer mehrstündigen, teils hochalpinen Wanderung gelangt. Die Reisegruppe aus Schwetzingen entschied sich nach Spaziergang entlang des Sees und dem Genuss von geräuchertem Saibling oder Forelle auch für den Rückweg für die bequemere Variante.

Getreu dem Motto „die Zeit fliegt, wenn man Spaß hat“ gingen auch diese Tage viel zu schnell vorbei. Reiseleiterin Renate Schnitzer, Busfahrer Andre Weis, die harmonische Reisegruppe, das Wiedersehen mit Willi Althauser und das größtenteils gute Wetter tragen für sich ihren Anteil an den schönen Tagen im Berchtesgadener Land. (sr)

Impressionen
von Sabine Rebmann, Sigrid Ziehr, Ulrike Müller und Ilse Leer

 

Der Sängerbund in Bad Reichenhall im Berchtesgadner-Land un beim Willi!

Ich hab in schäne Wegger an moim Bett, der zeigt mid große Zahle die Zeit, doch wann er misch wegge soll, des gude Schdigg donn schreigd. Moi Ute schiggd misch zum Uhre-Henn un kaaf ä nei-i Weggeruhr, die ich schdell dann ich dann uff fünf Uhr, hoffentlich glepperd am fünfe die Weggeruhr. Mir liege im Bett un lausche gespannd uff die neie Nachtdischuhr wie ihr jetzt wissd, ob uns dem Henn soi Klebberuhr a net vergisst. Doch die Ute war wider ämol schneller haus un seschd schdell den Wegger aus. Es wird gefrüstückt un gepaggt, der Sohnemann uns zum Bahnhof schafft. Dem Weis soun Junior steht mit äm Bus schunn do, was ä Glück mir sinn froh. Die Renate noch dem oilade ihre Schäflein zehlt un dodabei die Reiseplän verdehld. Begrüßung durch die Renate un den Fahrer der seschd ich heeß Andre, er fährt genauso gud wie der Vadder wie ich des seh. Doch bevor mir fahre, komme zwee noch ganz schnell, endlich ware die zwee Butze zur stell. Bei Schwabach-West stehe Schilder die verkünde druf is zu lese Stau ach wie schlau, denn mir sinn schun im Stau. In Denkendorf in der Poschd mit Metzgerei, do schdürme mir zum Esse nei. Danoch um Änse geht es wieder, mir singe laut un sinn heiter. Selbschd der Karl-Heinz Klee singt gern mit, ich ihn darauf zur Singstund am Donnerstag bitt. Am Nachmittag falle mir in Bad Reichenhall oi, wie un wo wird unser Hotel donn soi. Doch es is uns glei gelunge un hawe des Avalon sofort gefunne.

Der Gerhard führt uns Abends an die Tränke mit Musik mir müsse laafe hin un zurück. Beim Zwickelbier Feschd im Bräu mit Blosmusik un äm gude Esse is  schäh des ganze un du mit der Regine in Walzer danze. Der Willi  kummt uns plötzlich besuche mit großem Hallo, er is glügglich un sichdlich froh. Ute seschd mach dich bei der Renate schlau, die seschd mir fahre heid in die Ramsau. Der Jochen vor mir verfolgt uff dem Handy de Vettel un des Renne, der Vettel startet von Platz 20 der Jochen is faschd am flenne. Renate hält ä Singstund ab un bringd uns mit  unserer Nationalhyme „Schood is“ uff trab. Mir fahre nach Ramsau in de Zauberwald un mache a do in halt. Heid is in Dag mit lauder „R“ Ramsau – Rupolding – Reit im Winkel – Regen – Rollator – Renate – AutoRennen un monsche im Bus noch pennen. (stimmt net awer es reimt sich) Mir dune dann ä großes Wasser seh, der Andre seschd es wer der Hintersee. In Ramsau hots a in kläne Wasserfall un ä klänie Kersch donoi gähne mir all. Im Bus dune Regine un Margot fleißig fürs Fernsehe üwe, sinn luschdisch trotz dem Regewetter dem trüben. Weiter nach Oesterreich ins Salzburger Saarlach-Land dann nach Kitzbühl zum Toni Sailer, ma mache hald un danoch geht’s weiter. Zuvor gibt’s im Cafe Praxmeir ä Nudelsupp mit Brot, moi Ute hot mit de viele Kurve ihr Not. Im Kur-Cafe-Konditorei, ware noch 6 Fraue dabei. Der Bus konn jedoch net glei schdarte, mir müsse uff ä paar Schlofhauwe warte. Am Owend sinn mir in der neue Heimat von unserm alde Freund, un sinn in der Zirmbergalm vereunt. Ä klasse Esse ä gudes Bier, schaut her ihr Leut der Sängerbund is hier.

Der Willi gut vorbereitet läuft zur Hochform auf, schon nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der Butze Gerhard singt Solo wie in alde Zeite un dut uns a viel Spaß bereite. Der Männerchor singt alde Lieder voll Inbrunst, doch entfernt von der Sangeskunst. Der Oskar sorgt donn noch für viel Spaß in der Runde un viel zu schnell verrinnt Stunde um Stunde. Ä Lied kam von Oskar un Willi des war, allen klar im Wechsel von der Amanda. Der Willi singt noch von der Pfälzer Nas, der Oskar singt vom Schnaps des war’s. Doch es wurd noch viel gelacht in dieser Runde, mir vergesse nie die schäne Schdunde. Der Abschied naht man sich die Hände drückt, der Willi monch Tränche vedrückt.  In Abschied mit Wehmut un schwerem Herze alsdann, wer wes wann ma sich wieder sehe kann. Uff dem Hämweg ins Avalon mir noch viel singe, nur so kann in schäner Ausflug gelinge. Doch halt ich het jo faschd vergesse, was an dem Abend noch is gewese. Die Sabine bringt dem Willi vom Veroin viel Grüß bzw. 6 Flasche, der Knabe sieht des Welde Bier un dut lache. Ich bring moim Freund die Lach un Sachgeschichde un les daraus vor, vom Rufe Berthold un der Kläranlage desis wor. Auch üwerreich ich ihm ä Pfund Grieß all von Schwetzinger Freund, sie sinn donn all mit ihm vereunt. Am Mondagmorje lachd die Sonne, mir sitze beim Frühstück was ä Wonne. Im Bus will die Renate schunn Geld fa die Fahrt uff dem Königsee eusammle, ich sag nä mir dune selwer schdrample. Es ging an den See mit Echo un uffs Schiff, zuvor bei denne viele Kurve hodd mich moi Ute im Würgegriff. In luschdischer Knabe dut uns des Schiff, de See un die Berg mit Trumbet un Echo erkläre un dass in dem See die beschde Saibling were. So in Fisch wolle mir donn glei verzehre. Bei der Rückfahrt auf dem Königsee, ich vor lauter Japaner un Chinese kä Ute mehr seh. S’is mir heiß mir rinnt der Schweiß, hab Halsweh un ess ä deieres Eis. Renate dut vorm Bus noch Kuche verdehle, will uns noch wo’s hiegeht verzehle. In Bad Reichenhall angekomme, hab ich glei ä Aspirin genomme. Mir hawe Hunger un zum Bürgerbräu mir geh, un lafe vorbei am Reber Cafe. Doch hab ich es desmol geschafft net noi, obwohl’s Kuche gibt der überaus sehr foi. Im Bürgerbräu mir zu früh erscheine zum Esse, s’ware noch ganz viel annere uff unsere Pletz gesesse. Mir gugge  bös un nemme Platz die halt frei, ma macht dann endlich Platz un mir Sängerbündler kenne nei. Ich ess in Salat mit Hinkel gebrode, was moi Ute isst des müsst ihr rode. S’Rert der Dieter un soi Gudrun fahre mit äm Taxi ins Hotel, mir fahre mit ganz schnell. Die Ute packt un ich du schreiwe, so jetzt wisst ihr was mir so dreiwe. Schluß!

von Oskar Hardung

Freundeskreis: Fahrt ins Blau war eine tolle Fahrt in die sonnige Pfalz!

Bei schönstem Ausflugswetter traten über neunzig Damen und Herren Senioren, vom Sängerbund Senioren-Freundeskreis ihre diesjährige Ausflugsfahrt ins „Blaue“ mit zwei großen Reisebussen in die Pfalz an. Es wurde fleißig gerätselt wo es eigentlich hingehen soll. Die beiden Reiseleiter Renate Schnitzer und Oskar Hardung begrüßten die Gäste und verteilten gleich die Preisrätsel. Das Cafe Sixt in Neustadt war dann die erste Station. Das Cafe, als eines der Besten von Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und am Eingang zur Fußgängerzone gelegen, bot für alle drinnen und draußen bei Sonnenschein genügend Platz. Eine Stadtführerin berichtete und informierte die Schwetzinger bei Kaffee und Kuchen über die Weinmetropole der Pfalz. Im Anschluss gab es für Lauf-freudige einen interessanten Stadtrundgang mit Frau Hoffmann, die für ihre kurzweiligen Erläuterungen viel Lob bekam.

Danach ging die Fahrt Richtung Hassloch in das alte Traditionsgasthaus „Zur Aumühle“ zur Abendveranstaltung und zum Abendessen. Das vorbestellte Essen wurde flott serviert was schon mal gut war. Danach hatten Karl Dittes, Akkordeon, Renate Schnitzer, Gitarre u. Gesang und Oskar Hardung Gesang  das Kommando im Saal übernommen. Mit zahlreichen Pfalz – Wein und Stimmungsliedern kamen die Ausflügler schnell in Stimmung. Es wurde fleißig mitgesungen, z. Bspl. „Die Momme“, „Ich bin in Pälzer Bu“, „Wonn in dem große Himmel bloß ä klänie Wertschaft wer“, oder zu dem Schneewalzer geschunkelt, geklatscht und die Hände in den Himmel gereckt, also das ganze Programm was zu einer fröhlichen Seniorenschar gehört. Aber auch die etwas jüngeren Teilnehmer hatten ihren Heidenspaß! Die Preisrätsel Gewinner wurden mit einem Fläschchen Sekt belohnt. Saal gut – Essen gut – Wein gut – Musik gut = Ausflug gut. Beim Abschied waren alle Senioren voll des Lobes für den schönen Nachmittag, „des war ämol wieder so rischdisch schäh“, was die Organisatoren und Musiker natürlich sehr gerne hörten. Oskar Hardung

 

Ferienprogramm 2017: Schlossführung Schwetzingen

Einmal Prinzessin sein! Welches Mädchen wünscht sich das nicht – und mit dem Ferienprogramm wurde dieser Traum wahr. Der Sängerbund Schwetzingen hatte eine Schlossführung für Kinder organisiert und eine fachkundige und sympathische Museumspädagogin führte durch verschiedene Räume des Schwetzinger Schlosses. Die Kinder hatten viele Fragen und alle wurden geduldig von Iris Rössner beantwortet.

  • „Ist das echtes Gold auf den Bilderrahmen?“
  • „Warum haben die Kurfürstin und der Kurfürst so kurze Betten?“
  • „Was haben die den ganzen Tag gemacht?“

Die Kinder lernten, dass nur ein ganz feiner Überzug von Gold die vielen Bilder umrahmt, dass die Menschen früher nicht liegend geschlafen haben – zumindest die Kurfürsten und Könige nicht – und die Tage mit Besuchen, Empfängen, Schachspielen, Französisch lernen, im Garten spazieren gehen gefüllt waren.

Fast in jedem Zimmer entdeckten die Kinder „Geheimtüren“, die fast nicht zu sehen waren und z.B. den Toilettenraum versteckten. Der Höhepunkt der Schlossführung kam aber im zweiten Stock. Hier waren viele verschiedenfarbige Kleider in Kindergrößen aufgehängt. Den Mädchen wurde zunächst ein „Panier“, ein Reifrock umgeschnallt und dann erhielt jedes ein feines Kleid mit Rüschen, Blumen und Schleifen. Die Jungen bekamen Westen, Rüschenkragen und Brokatjacken, aber im Gegensatz zu den Mädchen wollten nicht alle bei der Kostümierung mitmachen. Dann wurde ein Tanz einstudiert und die Kinder begriffen schnell die verschiedenen Schrittfolgen. Aber zunächst wurde das richtige Verbeugen geübt. Die Kinder hätten ihre schönen Gewänder gerne noch länger anbehalten, aber nach zwei Stunden war die Schlossführung beendet.

Die beiden Betreuerinnen des Sängerbundes Cindy Weidner und Sabine Rebmann führten die Kinderschar anschließend zum vereinseigenen Garten hinter dem Schlosspark. Hier wurden Hunger und Durst gestillt, alles war schon perfekt vorbereitet von Jutta Greulich und Daniela Nohl. Die Zeit bis zum Abholen ging wie im Flug vorbei. Sabine Rebmann

Impressionen des Tages:
Fotos von Sabine Rebmann und Cindy Weidner

 

Geselliges Gartenfest mit Chorgesang im Grünen

Ein schöner Sommertag, ein gemütliches Miteinander, kulinarische Verköstigungen und musikalische Untermalung. Dazu lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 23. Juli 2017 ab 11.00 Uhr herzlich ins schöne Sängerbund Freizeitgelände hinter dem Schlossgarten ein.

Unter gemütlichen Sonnenschirmen können die Besucher ab 11.00 Uhr passend zum Frühschoppen mit Grillsteaks, Bratwürsten und Salatplatten den Beiträgen des Musikverein-Stadtkapelle Schwetzingen e.V. lauschen.

Ab 14.00 Uhr geht es mit „Chorgesang im Grünen“ der verschiedenen Chorgruppen des Sängerbund Schwetzingen weiter. Unter der bewährten Leitung von Elena Spitzner präsentieren d’accord, SchwetSingers und die cOhrwürmer ihre musikalischen Beiträge. Für reichlich kühle Getränke, leckeren Kaffee und selbstgebackene Kuchen ist gesorgt. Der Sängerbund Schwetzingen freut sich auf zahlreiche Besucher.

Impressionen Benefizveranstaltung: Heute ist ein schöner Tag

Impressionen von Emilys 3. Party: Heute ist ein schöner Tag 3
Es war uns eine Ehre mit den #cOHRwürmern, unserem #Jugendchor und den #SchwetSingers bei dieser schönen Benefizveranstaltung im WeldeLustgarten dabei zu sein.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und an der Stelle auch ein großes DANKE an unsere Vereinsmitglieder für die rege Spendenbeteiligung. Wir konnten eine grandiose Summe von 750€ an Emilys Oma Kerstin Schmidt übergeben. Macht weiter so, die Kinder der Krebsstation in Heidelberg danken es Euch! 

Gedanken & Gedicht von Oskar Hardung
Kerstin Schmidt, Oma von Emily, sammelt Spende für kranke Kids!

Es is doch schon ä dolli Sach gewest uff dem Gelände der Welde Bräu,
es schmeiße viel Besucher bei dem Bennefizfeschd ebbes in die Spende Box änoi.
Ich konnt net hie des war a schad, ich hadd ebbes anneres an dem Dag.
Awer mir hawe die Spende Sau schon vorher
beim Freundeskreis (Idee von Annika) greise losse,
die Sängerbund-Chorgruppe sich a ned lumbe losse.
Die Vorschdändin Sabine stolze 750€ üwerreiche konn für de Hilfsfond, Godd soi donk,
Hilfe für unser aller Kinner konn ned groß genug soi wenn se sinn schwer kronk.
Spaß hawe, spiele singe un lache, un dodamid was Gudes mache.
Ma muß net immer jammern weje dem Geld, s’gibd a noch ebbes anneres uff dere Weld.
Gesundheit is unser högschdes Gut, s’gibd nix besseres als gesundes Blut.
Der Radio Rejenboge un die Fußballer von Sandhause hawe die Sach doll unnerstüdzt,
jedzt hoffe mir all dass’es a was nüdzt!

 

d’accord: Sommerfest der Lieder in Altlussheim

Am vergangenen Freitag, den 30. Juni war d’accord vom Sängerbund Schwetzingen zum ersten Mal mit dabei beim Sommerfest der Lieder des AGV Frohsinn Altlussheim. Die flotten Lieder, insbesondere das extra für diese Gelegenheit umgetextete „eine kleine Melodie“ und das in bayrischem Dialekt vorgetragene „schod is“, mit dem sich der Chor auch singend von der Bühne gehend verabschiedete, kamen sehr gut beim Publikum an. Es war der erste Auftritt mit Chorleiterin Elena Spitzner. Oskar Hardung „verewigte“ diesen ersten gemeinsam Auftritt in einem schönen Gedicht:

S’erschdemol!
(Zum ersten mal!)

In Altlosse beim Sommerfeschd der Lieder,
dreffe sich die G’sangsvereune immer wieder.
So ware mir Sängerbündler a eugelade in das Emil-Frommel Haus,
Mir durfde singe un bekame viel Applaus.
Doch denn müsse mir unbeschdridde mit der Elena teile,
um ihr zu „Danke“ uns reschd beeile.
Sie hod gewedeld, gestiguliert un gesunge,
uns dodamit zur „Höchstleistung“ gezwunge.
Der erschde Uffdridd unner der offizielle Leidung von dem „russische Medsche“
war für uns toll gelunge,
liebe Elena „derfsch“ wider kumme.
Sie hod a am Klavier a annere Chör begleidet,
die Maria Löhlein fröhlich leitet.
Ä schänes Fescht ganz ungezwunge,
es hawe die Chör freundschaftlich gesunge.
A war die Liedauswahl sehr gut gelunge,
die Zuhörer hawe zum teil mitgesunge.
Uff der Hämfahrt im Auto mit drei Sängerinne,
ware mir änisch es kennd ä neie Ära beginne.
Liebe Elena du uns ruhig weiter ermuntern
un schdriedze,
dodavor dune mir gern in der Singschdund schwidze.
„Schee war’s, des wer’n ma wieder doa“

Herzensangelegenheit: Eine kleine Geschichte über das große, tapfere Mädchen EMILY

Der Auftritt am 01. Juli im Welde Lustgarten in Plankstadt ist eine absolute Herzensangelegenheit für den Sängerbund Schwetzingen. Zum 3. Mal in Folge wird die Benefizveranstaltung Heute ist ein schöner Tag für krebskranke Kinder durch Emilys Familie auf die Beine gestellt und wir als Sängerbund Schwetzingen freuen uns mit drei unserer Chöre (SchwetSingers sowie cOhrwürmer und Jugendchor) dort mit von der Partie zu sein.

„Emily lehrte uns das Leben!“ – so dürfen wir an der Stelle Emilys Oma Kerstin zitieren, die uns in einem Telefongespräch mehr über die Beweggründe dieser Benefizveranstaltung erzählte. Emily erkrankte 2012 an Leukämie – mit gerade einmal 6 Jahren. Nach vielen Chemos, Höhen und Tiefen schien die Krankheit Anfang 2013 weitestgehend besiegt, jedoch entdeckte man bei einer Routineuntersuchung einen neuen Tumor im Knie, der im Verlauf der Krankheit Lunge und später den ganzen Körper befiel. Der Marathon begann von Neuem doch Emily lies sich dadurch kein bisschen Lebensfreude nehmen, denn sie war die Lebensfreude in Person und ein absolutes „Mutmacherkind“ erzählt Oma Kerstin. Dankbar ist die Familie für das soziale Engagement des SV Sandhausen sowie der Radio Regenbogen Organisation „Kinder unterm Regenbogen“, die der Familie Urlaube auf Teneriffa und Lanzarote ermöglichten – kostbare gemeinsame Stunden und Erlebnisse, die der Familie Kraft für all das gaben, was noch kommen sollte.

Emilys Motto: Heute ist ein schöner Tag und da Emily so ein Sonnenkind war (und ist), wollte sie in ihren letzten Lebenstagen unbedingt noch eine große Party feiern. Mit der liebenswerten Unterstützung des ehemaligen Bürgermeisters Dirk Elkemann konnte diese Party am 26. April 2014 im Palais Hirsch realisiert werden. Wenige Tage nach der Party entschlief Emily friedlich zu Hause im Kreise der Lieben. Die Familie nahm ihr das Versprechen ab fortan nun jedes Jahr solch eine Party für Emily und alle die, die nicht mehr bei uns sind zu organisieren. Der Titel der Benefizveranstaltung entspringt Emilys Lebenseinstellung: Heute ist ein schöner Tag.

An dieser Stelle möchten wir sagen, dass das Telefonat keineswegs voll Traurigkeit war – im Gegenteil – Emilys positive Lebenseinstellung, ihre Energie, ihre Liebenswürdigkeit – all das hat sie (auch für Außenstehende spürbar) in den Herzen ihrer Lieben hinterlassen. Emilys Party steht somit vor allem unter dem Motto allen Besuchern einen schönen Tag zu bescheren, das Leben zu feiern und vielleicht auch gerade den Menschen Kraft und Liebe zu schenken, denen es gerade nicht so gut geht. In diesem Sinne: Let’s spread the love!

Die Einnahmen des Tages werden in Sorgenfresser für die Kinder auf der Heidelberger Onkologiestation investiert. Zusätzlich soll auch das Spielzimmer dort aufgebessert werden, denn Knete ist gerade sehr gefragt, so Oma Kerstin. Ein weiterer Teil geht an Kinder unterm Regenbogen.

Der Eintritt frei, jeder darf nach eigenem Ermessen zahlen wie er/sie kann.

Bei dem vielfältigen Unterhaltungsangebot und Rahmenprogramm kommen Groß und Klein ganz auf ihre Kosten. Beginn ist ab 14.00 Uhr im Welde Lustgarten, Brauereistraße 1 in 68723 Plankstadt-Schwetzingen. Anbei ein Auszug aus dem Programm:

Auf der Bühne:

  • As Far As Low (bekannt u.a. von ihrem Auftritt bei The Voice of Germany)
  • Broken Wall
  • Feuerplanet
  • Sängerbund Schwetzingen (SchwetSingers, cOhrwürmer und Jugendchor)

Verpflegung und Aktivitäten:

  • Kaffee & selbstgebackene Kuchen
  • Kinderschminken
  • Dosenwerfen
  • Hüpfburg
  • Glücksrad
  • Malen
  • uvm.

Impressionen: Spargelsamstag 2017 in Schwetzingen

Ein toller Auftritt für unsere cOhrwürmer, Jugendchor, SchwetSingers und Chorleiterin Elena Spitzner auf der großen Bühne! Strahlender Sonnenschein, gute Laune und großartige Tontechnik!! DANKE, dass wir dabei sein durften! 

Zum 1. Mal waren wir auch mit einem Bierwagen in der Bahnhofanlage in der Nähe der deutschen Post dabei. Ein Dank an alle Helfer und Muffinspender für Euren Einsatz!

 

 

Ankündigung: Alles Disney oder was?

Ein großes Ereignis steht den Jüngsten im Verein an diesem Wochenende bevor, diese trainieren und üben aktuell mit großen Engagement mit Chorleiterin Elena Spitzner für das bevorstehende Kinder- und Jugendchorprojekt „Alles Disney oder was?“ am 08. April um 16.00 Uhr im Schwetzinger Lutherhaus. Das Konzert entsteht in Zusammenarbeit mit dem Chorverband Kurpfalz Schwetzingen unter der Gesamtleitung von Elena Spitzner und hat auch einige engagierte Jugendliche aus Brühl und Oftersheim angezogen.

Neue und alte Disneyklassiker

Die Besucher dürfen gespannt sein, denn neben altbekannten Disney Songs aus Hercules, König der Löwen und dem Dschungelbuch dürfen die Besucher auch mit neuen Disney Titeln Bekanntschaft machen wie zum Beispiel aus „Descendants – Die Nachkommen“ oder „Die Eiskönigin“, wobei letzteres voraussichtlich die ganz jungen Besucher sehr freuen wird. Die neusten Disneytitel einzubringen entstammt unter anderem auch den Vorschlägen der Jugendlichen und Kinder, die sich sehr freuen, dass die Songauswahl so sehr nach ihren Wünschen ausgefallen ist. Im März gab es bereits zwei zusätzliche Probensamstage, bei denen die Jugendlichen und Kinder unter anderem mit den Musikern proben konnten und die Deko (Fische) für das Konzert gebastelt haben.

Weitere Musiker zur Unterstützung am Start

Zusätzliche musikalische Unterstützung kommt aus den eigenen Reihen des Vereins, so werden die Jugendlichen und Kinder von einigen SchwetSingers unterstützt, die mit ihren Rollen nicht unwesentlich zur Geschichte beitragen werden. Der 21-jährige Sebastian Jaeger, ebenfalls Sänger der SchwetSingers, wird neben Elena Spitzner am Klavier spielen. Instrumental ergänzt werden die beiden durch die drei Musiker Thomas Engelhardt am Saxophon, Thomas Hammer am Schlagzeug und Matthias Buchta am Bass.

VVK

Karten im Vorverkauf zu je 5€ (Kinder 6-15 Jahre 3€) gibt es ab sofort in Schwetzingen bei Café Utz, kleine Planken, Mannheimer Str. 31 sowie Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17. Tageskasse 7€ (Kinder 6-15 Jahre 5€)

Freundeskreis: Schöner Nachmittag im Franz Heppler-Haus auf dem Hirschacker!

Einen tollen Einstand gab die neuen Wirtsleute im „Gasthaus zum Rheintal“ beim Seniorennachmittag. Strahlender Sonnenschein ließ die Seniorenherzen schon mit froher Laune das helle Siedlerheim besuchen. Das kleine Nebenzimmer war für die Kuchentheke reserviert. Der Gastraum und das große Nebenzimmer waren nahezu vollständig von den Damen und Herren Senioren in Beschlag genommen. Oskar Hardung zeigte sich bei seiner Begrüßung wegen des guten Zuspruchs sehr erfreut, was auch OB Dr. Pöltl bemerkte und meinte, wenn Hardung ruft kommen alle Senioren. Aber auch er war der Einladung gefolgt und fühlte sich bei dem Sängerbund sehr wohl. Zunächst wurde jedoch den fleißigen Kuchenspenderinnen gedankt. Monika Helmling und Renate Schnitzer, sie hatte für alle Besucher einen Ostergruß gebastelt, erhielten für ihre Hilfe ein Sonderlob.

„Die Fasenacht is rum, s’is Schluß un Ruh, mir hawe gemacht die Fasenachtsschachtel zu. Doch halt die Sängerbund un Liederkranz Narre war beim Umzug net zu stoppen, und waren nach dem erschde Preis am rocken!“ Nach dem Geburtstagständchen übernahm es der Schwetzinger OB die Senioren zu begrüßen und gab einen „Tätigkeitsbericht“ der Stadträte bzw. der Bürgermeister ab. Sehr interessant war es aus berufenem Munde zu erfahren was in der Spargelstadt, alles gemacht, geplant und noch zu machen sei. Fahrradwege – Schulhausneubau – Neubaugebiet an der Scheffelstraße – ehem. Kaserne – Bahnhof- Schnellbahn – Krankenhaus und und und!  Dies alles mit einer Priese Humor den Senioren vorgetragen, wurde mit reichlich Applaus honoriert.

Den Schlossplatz betreffend, gab Hardung, dem OB schmunzelnd folgenden Rat:

Als Schwetzinger Bu wees ich was sich gehert ich bin jo kän Stoffel,
zu Spargel geherd Schinke oder Schnitzel mit Kardoffel.
Jetzt hod ma uff’m Schlossplatz glatt die Kardoffel vergesse,
denn die gehere äfach zu äm g’scheide Spargelesse.
Es fehlt der Kardoffelbauer Fackel-Kretz vun Schwetzinge,
vielleicht dut ähm von dem Henner un soiner Ilse a ä Denkemal gelinge.
Dann wer des Trio uff dem Schlossplatz komplett,
s’wer schäh wonn ma ä gonzes Esse zu fotografiere hett.
Die Hertleins Christa mit dem Spargelschdand, is inzwische schon Weltbekannt.
Dem Ferscht uff seuner Glückssau, mit Schnitzel oder safdische Schinke,
dune die Turischde aus nah un fern, mit Handy oder Foto schunn winke.
Die Fackel-Kretz’es män ich fehle halt noch zu dem Spargel Gericht,
üwerlegd’s eich gut, ich mach a wider ä Gedicht.

Mit Liedern wie „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Wer recht in Freuden wandern will“ und vielen weiteren volkstümlichen Melodien kamen auch die Senioren zu „Wort“ (Stimme)! Mit weitern Mundartreimen wie „Der Freiher un des Drais-Rad“ und „Schwetzingen dreht am Rad“ hatte Hardung die Lacher auf seiner Seite und viele Büchlein seiner neuesten „Lach und Sachgeschichten“ wechselten den Besitzer. Selbst der OB wollte nicht ohne die Spendenaktion zu unterstützen nach Hause. Die erste Vorsitzende und Stadträtin Sabine Rebmann informierte die Anwesenden von den vielen Aktivitäten im Sängerbund und dem bevorstehenden Konzert „Alles Disney oder was?“ des Kinderchor „cOhrwürmer“ und Jugendchor am 8. April im Lutherhaus wozu sie herzlich einlud. Immer wieder wurde gesungen und gelacht. Karl Ziegler hatte wie schon oft einen schönen Vortag „Kleine Brötchen“ mit gebracht den er auch gekonnt vortrug. Mit einem herzlichen Dankeschön an den Organiesator und die netten „neuen“ Wirtsleute, verabschiedeten sich die Damen und Herren und versprachen am 28. April in das Freizeitgelände hinter Schlossgarten zu kommen.

von Oskar Hardung

163. Jahreshauptversammlung

Freudig empfing die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann die knapp 60 anwesenden aktiven und fördernden Mitglieder im Weldesaal des „Blauen Lochs“ in Schwetzingen zur 163. ordentlichen Jahreshauptversammlung des Sängerbund Schwetzingen. Nach der Begrüßung der Ehrenmitglieder sowie des Landtagsabgeordneten Manfred Kern und der Stadträtin Ulrike Utz begann Rebmann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen. Sehr erfreut ist man hier über die Zahl der 34 Neueintritte, die zum großen Teil beim Nachwuchs und bei den SchwetSingers zu verzeichnen sind. Den Neueintritten stehen jedoch auch 38 Abgänge gegenüber, davon 15 verstorben. Gesamt zählt Schwetzingens ältester Verein nun 472 Mitglieder, 4 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Aktiven mit 130 Sängerinnen und Sänger bliebe die letzten Jahre zwar recht konstant, so Rebmann, doch „Verluste“ müsse der Verein vor allem bei den fördernden Mitgliedern verkraften, denn die Tendenz ginge entgegen einer langjährigen Vereinszugehörigkeit, sodass beispielsweise kurze oder längeren Singpausen der baldige Austritt folgt – mit großem Bedauern. Die Anwesenden sangen im Anschluss gemeinsam und in Gedenken an die 15 Verstorbenen „Meine Zeit in Deinen Händen“ von Peter Strauch.

Singen hält jung & hebt die Stimmung

Rebmann berichtet weiter, dass sich die beiden Chöre d’accord und SchwetSingers im letzten Jahr sehr über Männerzuwachs freuen durfte. Zudem hat sich auch das Durchschnittsalter der einzelnen Chöre um je knapp 2 Jahre verringert hat. Singen hält demnach also jung und ist gut für die körperliche und seelische Verfassung. Singen hat eine aufhellende Wirkung und vermindert die Produktion des Stresshormons Cortisol. Singen selbst fördert das Kuschelhormon Oxytocin, das harmoniestiftend wirkt und tatsächlich nur beim Singen, nicht beim Reden ausgeschüttet wird. Singen ist also eine empfehlenswerte Beschäftigung und sollte von viel mehr Menschen ausgeübt werden zitiert Rebmann einen Bericht aus der Apotheken-Rundschau in Ihrer Rede.

Jahresberichte & Ausblicke

Höhepunkte des Jahres 2016 waren für den Verein unter anderem der Ausflug und die Umrahmung des Gottesdienstes bei der ehemaligen Schwetzinger Pfarrerfamilie Müller in Pforzheim, die diversen Auftritte auf den Spargelfesten bzw. Wanderung und zum Beispiel das gemeinsame Konzert der SchwetSinges mit dem Musikverein Stadtkapelle Schwetzingen im November im Rokoko Theater. Hier betonte SchwetSingers Vertreterin Nicole Fackel, dass die SchwetSingers sehr von der Zusammenarbeit profitiert haben und man auch zukünftig sehr gerne Kooperationen dieser Art pflegen und erhalten möchte – die nächste folgt bereits am kommenden Sonntag beim Frühlingskonzert des Musikvereins im Lutherhaus. Der Kinderchor, so berichtete Kinderchorvertreterin Cindy Weidner, erfreut sich vor allem nach Auftritten auf den örtlichen Bazaren und Veranstaltungen vieler neuer Stimmen bei der Chorprobe. Aktuell bereiten sich die Jüngsten im Verein fleißig auf das bevorstehende Konzert im 8. April im Lutherhaus vor, das unter dem Motto „Alles Disney oder was?“ steht. Der Besuch von d’accord beim befreundeten französischen Chor „Les Croissant d’Or“ in der Partnerstadt Lunéville im Dezember sowie das eigene 48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein in der ev. Stadtkirche rundeten das letzte Sängerjahr erfolgreich ab auch wenn es nicht zuletzt noch eine wichtige Änderung in der Besetzung der Chorleiterfunktion beim d’accord gibt. Einvernehmlich haben sich der Sängerbund Schwetzingen und Chorleiter André Erben nach 7 Jahren Zusammenarbeit im Einverständnis getrennt. Elena Spitzner leitet nun alle 4 Sängerbund-Chöre.

Einen extra Dank und Blumengruß erhielten Monika Ehrhard und Helga Weicker für ihr Engagement nach den d’accord Singstunden und der Bewirtung. Ebenfalls dankte Rebmann Oskar Hardung, der mit viel Herzblut den monatlichen Freundeskreis organisiert, der von knapp 80 Rentnerinnen und Rentnern dankbar angenommen wird. Natürlich geht auch der Dank an dieser Stelle an alle ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen und Bestehen des Vereins beitragen.

Neuwahlen

Nach dem Bericht der Kassenwartin Marion Schwab und der Entlastung des Vorstands, standen zwei Neuwahlen an. Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende sowie Jutta Greulich, 1. Schriftführerin wurden einstimmig wiedergewählt. Beide nahmen die Wahl freudig an.

Möge auch 2017 wieder ein spannendes Sängerjahr werden!

Eine Fotogalerie folgt die nächsten Tage!

Die kleinen Narren stürmten das Lutherhaus

Es ist 13.30 Uhr: vor dem Lutherhaus tummeln sich Ritter, Cowboys, Prinzessinnen und Indianer und warten sehnsüchtig auf den Einlass ins Lutherhaus, dort fand nämlich am Faschingsonntag der allseits beliebte Kindermaskenball statt. 

Die Animation übernahmen in diesem Jahr Malena Rebmann und Jana Laco, die den Kids gleich zu Anfang mit Klassikern wie „Rucki Zucki“ oder dem Ententanz die letzte verlegene Scheu aus dem Gesichts zauberten und sie auf die Tanzfläche holten. Als ersten Programmpunkt kam der Salsa und Zumba Trainer „Bully“ Buljamin auf die Bühne und nahm gleich alle Kinder mit. Gemeinsam tanzte er mit den Kids zu lateinamerikanischen Klängen eine Zumba nach der anderen. 

Ausgepowert ging es zur Stärkung ans Kuchenbuffet, das die fleißigen Mitglieder des Sängerbundes wie in jedem Jahr mit Herzblut und viel Backleidenschaft zur Verfügung stellen. Neben leckeren Berlinern gab es auch Mäusespieße, Muffins und deftige Heringsbrötchen und Pommes. In der Mal- und Bastelecke konnten die Kids sich die Kids ebenfalls etwas erholen und neue Kräfte für die nächsten Programmpunkte sammeln.

Weiter im Programm ging es mit der „Reise nach Jerusalem“, lustigen Tänzen und eine Zaubershow. Der Zauberer brachte tierische Begleitung in Form von seinen Täubchen Erich und Else sowie den Zauberkaninchen Flocke und Wolle mit, die die Kinder mit einem lauten „Ooooh“ und „Aaaah“ begrüßten. Nachdem viele leckere Zauberbonbons gezaubert und auch verteilt wurden, ging es in die letzte Tanzrunde, denn hinter den Kulissen bereiteten die Sängerbündler bereits alles für die große Schaumkusspolonaise vor. Begeisterter tingelte die Kinderschlange durch die Reihen des Lutherhauses. Mit strahlenden Augen nahmen die Kids am Ende der Polonaise ihre Schaumküsse entgegen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Sängerbündler für ihr Engagement, sei es für den Aufbau / Abbau, hinter den Kulissen, an der Kuchentheke, beim Getränkeausschank, beim Einlass, an der Kasse oder der Essensausgabe. DANKE! 

 

Sängerbund Senioren beim Kappennachmittag außer Rand und Band!

Am Freitag vor Fastnacht waren die Sängerbund Freundeskreis-Senioren zu dem traditionellen Kappennachmittag in die Narrenstube der SCG eingeladen. Oskar Hardung, konnte ein knallvolles Haus begrüßen und kontrollierte das jeder Besucher/in eine Narrenkappe hatte, wenn nicht bekam er eine spendiert. Zur Einstimmung spielte das Duo „KaOs“ (Karl Dittes und Oskar Hardung) eine Schunkelrunde und 80 Senioren Kehlen sangen und schunkelten gleich kräftig mit. Dann meinte Hardung:

Beim Freundeskreis im Sängerbund,
da griegt jeder Narr und Närrin ä Kapp,
do wackle die Wänd, do geht’s heit rund,
mir sinn jetzt luschdisch un des net so knapp.

Nun war der „Elferrat“ (Renate Schnitzer) als Mätresse an der Reihe und sie schwang in gekonnter Manier das Narrenzepter. Nach ihrer närrischen Begrüßung und einer weiteren Schunkelrunde war es Horst Keber der als erster in die Narrenbütt trat, mit einem Vortrag mit dem er die Erschaffung Adam und Evas und den Sündenfall aus der Sicht eines „Saarländischen Franzosen“ humorvoll zum besten gab. Narrhalla Marsch, dreifach Ahoi und Sängerbund Jahresorden war der Dank. Renate Schnitzer hatte als Mätresse und fesche Lola einige launische Zeilen mitgebracht die sie, mit Akkordeon und Publikum Unterstützung, gekonnt vortrug. Peter Lemke, Präsident der SCG ließ es sich nicht nehmen und brachte den Senioren die Kunst des Küssens bei. Nun ging es Schlag auf Schlag. Karl Ziegler meinte, Sie habe nichts anzuziehen, Inge Wehe klagte ihr Leid als „Frau eines Rentners“, Oskar Hardung und Renate Schnitzer sangen von ihrem „eigenen Gebiss“, Christel Heider gab sich als „moderne Frau“, Monika Helmling sang und meinte, „Gell du hosch misch gelle gern“, Ulli Ebert stellte fest, „an uns Rentner kommt keiner vorbei“. Michael und Oskar Hardung sangen und meinten sie wären die „Trämps vom Sängerbund“. Gerlinde Kuttelwascher gab sich als „Faschings-Muffel“, Frigga Jacob kaufte „eine neue Spülmaschine“ und lobte das Handwerk und Martin Räpple kämpfte sich durch „die Grippewelle“.

Michael und Oskar meinten noch sie möchten „Ein Schnäpschen haben“. Humba humba täterrä, Rucki zucki, Hinterm Hühnerhaus, Frau Maier mit ihren gelben Unterhosen, die Runkelrüweroppmaschin und viele andere Faschingslieder, sorgten für Hochstimmung zwischen den tollen Vorträgen in der Bütt. Das Duo KaOs unterstützt von Renate zog alle Register der Faschingsstimmung. So wurde auch dieser Nachmittag ein schönes Erlebnis für alle Besucher und Freunde des Sängerbundes. Oskar Hardung hatte natürlich auch seine Lach und Sachgeschichten mit gebracht, die auch hier zahlreiche Abnehmer fanden und so diese Spendenaktion Pinkes für Humor untestützten. Weitere Exemplare dieser 3. Ausgabe gibt es auch im Schwetzinger Buchhandel. oh

Der nächste Freundeskreis findet am 31. März im Gasthaus zum Rheintal im Hirschacker statt.

Kinderfasnacht 2017

Ganz närrisch vor Freud’ lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 26. Februar 2017 ganz herzlich zum allseits beliebten Kinderfasching ins Schwetzinger Lutherhaus ein. Ab 14.00 Uhr geht das bunte Treiben los, bei dem nicht nur die Kinder ordentlich auf Ihre Kosten kommen. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgen zwei Animateure. Neben der legendären Schaumkuss-Polonaise warten noch viele weitere Überraschungen auf die kleinen Besucher. Karten gibt es ab SAMSTAG, den 04. Februar im Vorverkauf zu je 4,00€ bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und Café Utz kleine Planken, Mannheimer Str. 31 in Schwetzingen.

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Impressionen der Kinderfasnacht 2016:

Gemeinsam das neue Jahr 2017 begrüßen

Gut besucht war die Neujahrsfeier des Sängerbund Schwetzingen am vergangenen Donnerstag im Blauen Loch. Der d’accord eröffnete, unter der bewährten Leitung von André Erben mit „Überall auf der Welt singt man Lieder“ die liebevoll gestaltete Neujahrsfeier. Der 2. Vorsitzende Michael Hardung begrüßte die Ehrenmitglieder und die anwesenden Gemeinderäte herzlich und schickte Neujahrs- und Genesungswünsche an die durch Krankheit Daheimgebliebenen. Der d’accord gab daraufhin „Leise fallen weiße Flocken“ zum Besten. Im Anschluss an die gesanglichen Beiträge begann die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann ihre Neujahrsrede und resümierte das vergangene Jahr 2016 in dem das 1250 Stadtjubiläum eine ganz zentrale Rolle einnahm. So zählt nicht nur der Tag der Vereine und der Chorflash in den Straßen Schwetzingens zu den Highlights, vor allem auch das gemeinsame Konzert der SchwetSingers mit dem Musikverein Stadtkapelle Schwetzingen im Rokokotheater wird lange in Erinnerung bleiben. Neben der Gestaltung des traditionellen Weihnachtskonzertes unternahm der d’accord 1-tägige Konzertreisen zur ehemaligen Schwetzinger Pfafferfamilie Müller nach Pforzheim sowie zum befreundeten Chor „Les Croissants d’Or“ aus der Partnerstadt Lunéville und gestalteten dort gemeinsam Gottesdienste und Konzerte. Ein Highlight für die jüngsten im Chor war der Auftritt bei der Band Foreigner, die im August bei ihrem Musik-im-Park Konzert den durch Sabine Rebmann und Elena Spitzner gebildeten Projektchor auf die Bühne holten. Beim Refrain von „I want to know what love is“ unterstützen die Kinder und Jugendlichen den Frontmann Kelly Hansen lauthals mit.

„Ein Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder“ geht Rebmann weiter in Ihrer Rede und lobt, dass das gerade im letzten Jahr überwältigend gewesen sei. So wurden Anfang des Jahres 2016 10 Asylbewerbern aus dem Raket Center zur Chorprobe bei den SchwetSingers und d’accord eingeladen, vier der jungen Männer sind heute fester Bestandteil der Chorgruppen und im Vereinsleben angekommen. Hierbei tun sich vor allem Tanja Orth-Laco und Frigga Jacob hervor, die auch außerhalb der Chorprobe für die vier jungen Männer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Stolz zeichnet Rebmann die beiden Sängerinnen als „Sängerbündler mit Herz aus“ und überreicht symbolisch eine Kette mit einem Herzanhänger. Was die Integration von Flüchtlingen angeht nimmt der Sängerbund eine Vorreiterrolle ein, denn gerade beim letzten Chorverbandstag in Lörrach wurde viel über Respekt, Offenheit und Nächstenliebe gesprochen und zur Integration von Flüchtlingen aufgerufen. Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen. Auch wenn es anfangs Berührungsängste geben kann oder gibt, der Sängerbund möchte an dieser Stelle als Positivbeispiel vorausgehen und zeigen, wie sehr die Integration bereichern kann.

Ehrungen

Wie immer führte Sabine Rebmann gekonnt mit Highlights der entsprechenden Eintrittsjahre durch die Ehrungen. So war 1991 das Jahr des Ötzi aus der Jungsteinzeit, auf Grund des Golfkrieges fiel der Fasnachtsumzug aus und Musikidol Freddy Mercury starb, sein Hit Bohemian Rhapsody war daraufhin 14 Wochen an der Spitze der Charts. 1976 war gezeichnet durch die Einführung der Gurtpflicht im Auto, den Feuerunfall von Niki Lauda, die Schweden Hochzeit von Carl-Gustaf und der Deutschen Silvia und das Abba-Fieber erreichte Deutschland. 1966 wurde Walter Imhof im Alter von 22 Jahren Chorleiter beim Kinderchor, ESSO hatte den Slogan „Pack den Tiger in den Tank“ und der Hit „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel stürmte die Charts (heute übrigens wieder von Disturbed in den Charts). 1956 kostete ein Mercedes 9850 DM, bei einem durchschnittlichen Nettomonatseinkommen von 400 DM. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders und so wurden erste Gastarbeiter aus Italien nach Deutschland „akquiriert“. Das Saarland gehörte offiziell zur BRD und der erste Sissi Film kam auf die Kinoleinwände (ein erheitertes Seufzen der weiblichen Teilnehmer ging durch die Reihen). Als kleines musikalisches Highlight hatten Sebastian Jaeger und Sabine Rebmann passende Songs der entsprechenden Jahre ausgesucht und ließen diese jeweils kurz abspielen.

Nach den Ehrungen stimmte Chorleiterin Elena Spitzner ihre SchwetSingers auf den Gesangsbeitrag ein. So marschierten diese zu „Viva, Viva la Gloria“ auf den kleinen Bühnenbereich. Danach ging es weiter mit May it be von Enya und Halleluja von Leonard Cohen. Inspiriert von Rebmanns Rede beschloss Spitzner kurzfristig auf ein Playback Bohemian Rhapsody anzustimmen: ein voller Erfolg bei dem auch die restlichen Teilnehmer begeistert mitsangen.

Auch 2017 ist wieder vielversprechend. So feiert der Verein zwar kein vereinseigenes Jubiläum, doch es ist das 200. Jubiläum des Drais Rads (vor 200 Jahren fuhr Freiherr von Drais mit seinem Laufrad von Mannheim nach Schwetzingen) und vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, das uns dieses Jahr einen zusätzlichen Feiertag schenkt. Rebmann bedankte sich bei allen anwesenden Gästen, schickte gute Wünsche und verabschiedete die Gäste mit dem Schlusssatz: Musik ist ein Geschenk Gottes, das fröhlich macht und das den Teufel vertreibt.

Ehrungen

65 Jahre
EM Christa Hertlein (fördernd)

60 Jahre
EM Gerhard Butz, EM Werner Helmling (aktiv)
Roswitha Förderer (fördernd) 

50 Jahre
Ursula Bodenmüller, Ella Philipp (fördernd) 

40 Jahre
Bärbel Schneider (aktiv)
Artur Krauß, Rita Maier, EM Siegrid Mielke (verstorben im Oktober 2016), Jürgen Riedl, Michael Utz, Herbert Wahl, Gerald Wettengel (fördernd) 

25 Jahre
Margarete Engel, Martina Pfeuffer (Schmidt), Julia Rivas (fördernd) 

(Die fett gedruckten Namen sind von den Geehrten, die anwesend sein konnten und auf den Foto zu sehen sind!)

Weitere Impressionen des Abends (Fotos: Annika Staudt)