51. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

VVK Start: 01. Dezember

Karten zu je 12€ (Schüler 8€) gibt es ab 01.12 an den folgenden VVK Stellen in Schwetzingen:

Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17
Bäckerei Utz, Café kleine Planken, Mannheimer Str. 31

Karten an der Abendkasse gibt es je nach Verfügbarkeit dann zu je 15€ (Schüler 12€)

Probensamstag fürs 51. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

Der heutige Samstag stand bei der Chorgruppe #daccord und Chorleiterin Elena Spitzner voll im Zeichen des bevorstehenden 51. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein, das am 22. Dezember in der ev. Stadtkirche in Schwetzingen stattfindet. Musikthema in diesem Jahr: Alpenländische Weihnachten. Im Hebel Gymnasium hatte man sich am Vor- und Nachmittag zum Proben eingefunden.

Ebenso mit dabei: Otto Mayer, Leiter der Stub’nmusik des Bayernvereins Heidelberg mit Zither, Hackbrett und Gitarre sowie Valentina Batura an der Zymbal.

Der Vorverkauf beginnt ab 01. Dezember, weitere Infos folgenden in Kürze.

Fotos & Gedicht vom Benefizkonzert bei der AWO Schwetzingen

Die „SchwetSingers“ bei der AWO, potz Blitz ä Konzert als Benefiz!

In schöner Innenhof, nedde un fleißige Leut von der AWO, die hilfsbereide Männer vom städdische Bauhof, schönes Wedder, viele Besucher sinn do. Klasse Musiker un klasse der Chor, die ELENA schdehd uff der Seid un ned davor. Mid Bond – Queen un Vampire, dud der Chor uns Zuhörer manipuliere. Denn wenn ä Lied verklunge, sinn mir vor Begeischderung zum Applaudiere gezwunge. Der Rudolphe Winfried hod den Abend begonne, ich sidz im Schadde, er blinzeld in die Sonne. Der Chor von de SchwetSingers besedzd mit viele Solischde un als Cosette zauberd Elena die kleine Sophia Dalkidou aus der Kinnerchor-Kischde. Mit de viele dolle Solischde im Chor, heb ich am beschde käns hervor. Denn jeder gab sein Beschdes an dem Dag, ich kennd ebber vergesse was ich ned mag.

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VVK Musical Open-Air am 06. Juli

Die #SchwetSingers freuen sich unter der Leitung von Elena Spitzner am kommenden Samstag, 06. Juli ihr Musical-Benefiz-Open-Air zu Gunsten der AWO Schwetzingen zum Besten zu geben. Es erwarten Euch Medleys und Songs aus Les Miserables, James Bond, Queen und Tanz der Vampire.

Die Wetterprognose sieht hervorragend aus, laue Temperaturen am Abend werden für einen hoffentlich unvergesslichen Abend im charismatischen Hinterhof der AWO Schwetzingen sorgen.
Wer vor einigen Jahren (2011) bei unserem „Krimi für die Mimi“ Konzert dabei war, weiß wovon wir sprechen! 🙂 Wer nicht dabei war hat jetzt die Chance diese einmalige Kulisse auf sich wirken zu lassen.

Hinweis: die 250 Sitzplätze sind zu Beginn der Vorstellung um 19.30 Uhr weitestgehend alle im Schatten, die Sonne wandert dann zügig hinter die umliegenden Dächer.

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50. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

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Vor 14 Jahren zum 150. Jahr des Vereinsbestehens hat der Sängerbund schon einmal das Meisterwerk von Camille Saint-Saens, das Weihnachtsoratorium, aufgeführt. Damals wirkte auch der Rauenberger Kirchenchor, dem der damalige Dirigent des Sängerbundes Dietmar Schüssler ebenfalls vorstand, mit. Zum 50. Jubiläum der Reihe „Weihnachtskonzert bei Kerzenschein“ hat sich Chorleiterin Elena Spitzner ebenfalls dieses wunderbare Stück für Orchester, Solisten und Chor herausgesucht.

SchwetSingers und d’accord, die beiden Erwachsenenchöre des Sängerbundes, werden gemeinsam auf der Bühne stehen. Bei der 50. Ausgabe der beliebten Reihe „Weihnachtskonzert bei Kerzenschein“ am Samstag, den 15. Dezember in der Kirche St. Maria werden noch weitere Höhepunkte aus den vergangenen Konzerten zu hören sein. Die cOHRwürmer (Kinderchor des Sängerbund Schwetzingen) werden z.B. die Kantate „Ein Licht hat sich entzündet“ aufführen.

d’accord, Jugendchor & cOHRwürmer: Vokslieder gehen mit uns auf Reisen!

Noch heute „IN“, wir können’s beweisen: Volkslieder gehen mit uns auf Reisen.

Ein langer Titel für das nächste Konzert der Chorgruppen des Sängerbundes d’accord, cOHRwürmer und Jugendchor. Dahinter verbirgt sich die Reise von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter, auf der man immer von Liedern begleitet wird. Als Baby von der Mutter in den Schlaf gesungen, Spiel-und Bewegungslieder im Kindergartenalter, Lieder von den Jahreszeiten in der Schulzeit, Wanderlieder, Lieder von der Liebe und vom Wein – Lieder begleiten uns ein ganzes Leben lang!

Chorleiterin Elena Spitzner hat mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der drei Sängerbündschen Chorgruppen viele bekannte Volkslieder einstudiert und hat mit einer Projektgruppe eine Geschichte rund um diese Lieder erdacht. Es wird somit sicherlich ein unterhaltsamer Nachmittag am 8. April im Lutherhaus Schwetzingen geboten. Das Konzert beginnt um 16 Uhr, ab 15 Uhr wird Kaffee und Kuchen angeboten.

Karten gibt es ab sofort im VVK zu je 12€ (Schüler 8€) an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

DAS KALTE HERZ VOL. III

Nach zwei ausverkauften Konzerten DAS KALTE HERZ hat sich Chorleiterin Elena Spitzner mit dem Sängerbund Schwetzingen dazu entschieden einen weiteren Zusatztermin auf die Beine zu stellen: am 02. März 2018 bringt Spitzner mit ihren SchwetSingers das Musical DAS KALTE HERZ von Wilhelm Hauff ein drittes Mal auf die Bühne. 

DRITTER TERMIN (ACHTUNG FREITAG): 02. März 2018, 19.30 Uhr im Lutherhaus Schwetzingen

Karten für den 02. März gibt es ab sofort zu je 15€ im VVK (Schüler 12€) an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17
Online unter www.reservix.de sowie an allen stationären VVK Stellen wie z.B. der Ticket Shop in der Carl-Theodor Straße in Schwetzingen (Reservix jeweils zzgl. Systemgebühr).

Impressionen von Christian Roth vom 14. Januar 2018:

Zeitungsbericht: Uraufführung DAS KALTE HERZ

Uraufführung DAS KALTE HERZ von Wilhelm Hauff aus der Feder von Elena Spitzner & Stefanie Robens

Das „Weihnachtskonzert bei Kerzenschein“ des Sängerbundes ist in Schwetzingen seit vielen Jahrzehnten eine feste Tradition. In diesem Jahr, der 49. Ausgabe, erwartete die Besucher im ausverkauften Lutherhaus ein besonderes Meisterstück, komponiert von Elena Spitzner: die Uraufführung von „Das Kalte Herz“ von Wilhelm Hauff. Textsichere Unterstützung holte sich Spitzner für ihr nunmehr drittes Musicals erneut mit Stefanie Robens ins Boot. 

„Wer früher durch Schwaben reiste, durfte nicht versäumen, den Schwarzwald zu besuchen, denn dort wohnten vor langer Zeit ganz besondere Leute,“ erklingen die ersten Worte, welche die Zuschauer gedanklich an den Ort des Schauspiels im beschaulichen Schwarzwald bringen. Nach einer hinreißenden Ouvertüre betritt der Chor die Bühne und stellt allerlei handwerkliche Glasbläser und Uhrmacherkunst vor. Am Rande beobachtet der Köhler Peter Munk (Tobias Kreichgauer) das Treiben, der mit seiner Mutter (Cornelia Bundschuh) das Köhlerhandwerk nach dem Tod seines Vaters übernommen hat. Peter macht keinen Hehl daraus, dass er unzufrieden ist mit seiner Lebenssituation. Sein einziger Lichtblick ist die Tochter eines Glasbläsers, Lisbeth (Santina Rudolph), die ebenfalls für Peter schwärmt. Bewundernd schaut Peter auf die reichen Männer seines Dorfes, den Geschäftsmann Ezechiel (Holger Herrmann), den Tanzbodenkönig (Daniel Kreichgauer) und den langen Schlurker (Sebastian Jaeger) die sich alles leisten können und höchstes Ansehen genießen. Das wird vor allem in den authentischen Wirtshausszenen deutlich in denen es neben Würfelspielen auch um allerart geschäftige Themen geht. Auch die Wirtin (Birgit Schuh-Staudt) mit dem Lied „Ich hab mich verliebt“ und Gehilfin Grete (Nicole Fackel) mit „Wie schlägt denn das Herz eines Musikers“ möchten ihre Herzen an die „reichen“ Männer verschenken – wenn sie doch nur auf Zustimmung träfen, stattdessen erwidern diese aber nur kalte Blicke aus kalten Herzen, denn hier geht es um „Geld Geld Geld“, was der Chor voller Inbrunst und mit Freude darbietet.

Auf der Suche nach Auswegen begegnet Peter zwei Waldgeistern, dem guten Schatzhauser (Peter Schäfer) und dem bösen Holländer-Michel (Michael Scherer). Mit beiden kommt er ins Geschäft. Der gute Waldgeist gewährt ihm drei Wünsche, die Peter zunächst sehr töricht einsetzt und sich nur materielle Dinge wünscht, die ihm sein Verderben bringen. Das Wirtshaus wird dabei immer wieder zum Umschlagplatz von allerlei Gerüchten und Neuigkeiten über Peter. Gerade der Chor spielt und singt hier viele essentielle Rollen und prägt die Szenen durch passende Kostümierung und Choreographien. Als Peter all sein Geld im Wirtshaus verspielt hat, begegnet er in seiner dunkelsten Stunde dem bösen Holländer-Michel, der Peter im Tausch gegen dessen echtes Herz ein steinernes, kaltes Herz und unbegrenzten Reichtum anbietet.

Der Chor bildet dabei, komplett in Schwarz gekleidet, eine Wand in der vereinzelt die flackernden Herzen von Ezechiel, dem Tanzbodenköndig und weiteren umtriebigen Dorfbewohnern aufflackern. Der Chor singt bedächtig, ironisch, warnend „Das rechnet sich nicht“. Das Unglück nimmt seinen Lauf: Peters Wünsche erfüllen sich wie von selbst, doch er kann mit seinem steinernen Herzen nichts mehr empfinden – keinen Schmerz, kein Mitleid, kein Glück und keine Freude. Und so verliert er, im Streben nach Reichtum und dem damit vermeintlich verbundenen Glück, alles bis auf sein eigenes Leben. Erst dann stellt er fest, dass seine Wünsche mehr als töricht waren. Der einzige Ausweg ist dem Hinweis des guten Schatzhausers zu folgen: „Schaff dir ein wärmeres Herz, Peter!“ Ob Peter sein verlorenes Herz zurückgewinnen kann?

Mit einer der Höhepunkte des Stücks bildete das professionelle Musikerensemble, das der Sängerbund für das Weihnachtskonzert gewinnen konnten: Steffen Bade (Akkordeon), Yolanda Diefenbach (Saxophon), Patrick Pilarski (Bass), Benny Zweig (Percussion), Tobias Nessel (Schlagzeug) untermalten gemeinsam unter der Gesamtleitung von Elena Spitzner (am E-Piano) die Vorstellung.

Das Ende bleibt vorerst noch geheim, denn nachdem sich der Sängerbund Schwetzingen nach nur knapp einer Woche über ein „ausverkauftes“ Lutherhaus freuen durfte, gibt es am 14. Januar 2018 einen Zweittermin, ebenfalls im Lutherhaus um 17.00 Uhr. Tickets dafür gibt es (auch als Tipp vom Weihnachtsmann für Kurzentschlossene) für je 15€ in Schwetzingen bei Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31 und Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 sowie online über www.reservix.de, Stichwort SchwetSingers und bei allen stationären Reservix VVK Stellen. Das Märchen ist für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahre geeignet.

Ein herzlicher Dank geht an die Helfer vom d’accord, die sich um das kulinarische Wohl der Gäste sorgten und passende „Schwarzwälder Häppchen“ auftischten. Für die Technik und Ausleuchtung danken wir Roger Roller und dem Team von JW Eventtechnik.

Fotos von Tobias Schwerdt

 

VVK-START: DAS KALTE HERZ

Der Vorverkauf für das SchwetSingers – Musical: DAS KALTE HERZ im Rahmen des 49. Weihnachtskonzertes bei Kerzenschein am 17. Dezember 2017 im Lutherhaus Schwetzingen ist angelaufen!

Karten zu je 15€ im VVK (Schüler 12€) gibt es wie gewohnt an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

NEU: Karten können auch ab sofort ONLINE unter www.reservix.de sowie an allen stationären Reservix Vorverkaufsstellen erworben werden (bitte beachten, bei Reservix zzgl. Vorverkaufsgebühr und ggf. Versandkosten bei Onlinebestellungen).

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VVK-START: DAS KALTE HERZ

Der Vorverkauf für das SchwetSingers – Musical: DAS KALTE HERZ im Rahmen des 49. Weihnachtskonzertes bei Kerzenschein am 17. Dezember 2017 im Lutherhaus Schwetzingen ist angelaufen!

Karten zu je 15€ im VVK (Schüler 12€) gibt es wie gewohnt an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

NEU: Karten können auch ab sofort ONLINE unter www.reservix.de sowie an allen stationären Reservix Vorverkaufsstellen erworben werden (bitte beachten, bei Reservix zzgl. Vorverkaufsgebühr und ggf. Versandkosten bei Onlinebestellungen).

Uraufführung: Elena Spitzner bringt mit ihren SchwetSingers „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff auf die Bühne

Diesen Termin sollten Sie jetzt schon fest im vorweihnachtlichen Kalender blocken: am 3. Advent präsentiert der Sängerbund Schwetzingen das von Elena Spitzner komponierte und von Stefanie Robens getextete Musical-Märchen „Das kalte Herz“. Für Spitzner wird so ein lang gehegter Traum wahr, so komponierte sie bereits 2005 das Musical „Schneewittchen“ und 2007 „Wuschel haut ab“ für den Sängerbündschen Kinder- und Jugendchor, auch damals bereits mit textsicherer Unterstützung von Robens. Die Uraufführung des nun dritten Musicals aus Spitzners Feder findet im Rahmen des 49. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein am 17. Dezember um 17.00 Uhr im Schwetzinger Lutherhaus statt.

Das Märchen „Das kalte Herz“ von Hauff ist keineswegs verstaubt, behandelt es doch jene Themen der heutigen Zeit, in der das Streben nach Ruhm, Erfolg und Reichtum allgegenwärtig ist. Just die Weihnachtszeit bietet Raum zum Innehalten und stellt uns jährlich aufs neue die Frage, was denn eigentlich wirklich die essentiellen Werte im Leben eines jeden sind und was Glück bedeutet. So erleben die Konzertbesucher die emotionale Reise des Köhlers Peter Munk (gespielt von Tobias Kreichgauer), der das Köhlerhandwerk nach dem Tod seines Vaters im Schwarzwald übernommen hat. Peter ist unzufrieden mit seiner Lebenssituation. Kann einer Köhler sein, der keine Kohle macht? Bewundernd schaut er auf die reichen Männer seines Dorfes, die sich alles leisten und höchstes Ansehen genießen. Alles würde Peter geben, wenn er so wäre wie sie. Arm zu sein ist wirklich keine Gnade! Auf der Suche nach Auswegen begegnet er zwei Waldgeistern, dem guten Schatzhauser (gespielt von Peter Schäfer) und dem bösen Holländer-Michel (gespielt von Michael Scherer). Mit beiden kommt er ins Geschäft. Der gute Waldgeist gewährt ihm drei Wünsche. Der böse Holländer-Michel bietet Peter im Tausch gegen dessen echtes Herz ein steinernes Herz und unbegrenzten Reichtum. Das Unglück nimmt seinen Lauf: Peters Wünsche erfüllen sich wie von selbst, doch er kann mit seinem steinernen Herzen nichts mehr empfinden – keinen Schmerz, kein Mitleid, kein Glück und keine Freude. Und so verliert er, im Streben nach Reichtum und dem damit vermeintlich verbundenen Glück, alles bis auf sein eigenes Leben. Erst dann stellt er fest, dass seine Wünsche mehr als töricht waren. Der einzige Ausweg ist dem Hinweis des guten Schatzhausers zu folgen: „Schaff dir ein wärmeres Herz, Peter!“ Ob Peter sein verlorenes Herz zurückgewinnen kann?

Ein weiterer Höhepunkt bildet das Muiskerquintett, das der Sängerbund für das Weihnachtskonzert gewinnen konnten: Steffen Bade (Akkordeon), Patrick Pilarski (Bass), Benny Zweig & Tobias Nessel (Schlagzeug), Yolanda Diefenbach (Saxophon) untermalen gemeinsam mit Spitzner (am Klavier) die Vorstellung.

Karten im Vorverkauf wird es voraussichtlich ab Mitte November geben, weitere Infos folgen. Das Märchen ist für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren geeignet.

cOhrwürmer: Broadway trifft Mozart!

Highlight für unseren Kinderchor cOhrwürmer: am Sonntag, den 25. Juni dürfen sie gemeinsam mit dem US-Amerikanischen Keystone State Boychoir auf die Bretter des Rokokotheaters Schloss Schwetzingen.

Das festliche Abschlusskonzert findet unter Mitwirkung der Gesangsklassen 5 und 6 des Hebel-Gymnasiums, der Chorgruppe cOHRwürmer und des Kammerchors des Raphael Gymnasiums Heidelberg statt.

Für ausführliche Informationen über den Keystone State Boychoir bitte auf „Weiterlesen“ klicken.

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Konzertmitschnitt: Alles Disney oder was?

Lieben Dank an unseren SchwetSinger Sebastian Jaeger für den Zusammenschnitt!

Danke an unser Ehrenmitglied Oskar Hardung für das passende Gedicht zum Konzert:

Das Projektchor-Konzert und Elena!

Am Sunndag war ich mit meiner Ute im Lutherhaus,
mir und die annere Besucher spendeden kräfdisch Applaus.
Oigelade hadde der Chorverband Kurpfalz
un der Sängerbund, mit cOrwürmer, Jugendchor
un ä paar von de SchwetSingers ware dabei,
und gude Musiker so schdiggers drei.
Vorweg, es ware die Gläne in der vordere Reih,
die uns endlogde in monche Begeischderungsschrei.
Die känne danze un sich bewege zu der Musik,
wer so Kinner im Chor hod, der hod Gligg.
Der Jugendchor des is ä schwieriges Alder zum singe,
awer der Elena dud ä Kunschdig gelinge.
Sie sinn die ware Gewinner an dem Dag,
die Jugend war gud un sehr stark.
Üwer die SchwetSinger braucht ma net zu redde,
die sinn des Fundament üwer die ganze Schdregge.
Die Musik uff der Bühn ohne Fehl und Tadel,
mit der Elena gehöre die zum Musigger Adel.
Sabine, Ute, Gabi, Jutta, Malena un die Kerstine,
ware Klasse bei de Requisite un Kostüme.
So isses alle zusamme gelunge,
dass die Disney Melodie gud geklunge.
A unsere Are hadde was dolles zu gugge,
ja was do abging do wersch meschugge.
Es war in doller Nachmiddag im Lutherhaus,
ich bin immer noch ned ferdisch mid dem Applaus.

von Oskar Hardung

Ankündigung: Alles Disney oder was?

Ein großes Ereignis steht den Jüngsten im Verein an diesem Wochenende bevor, diese trainieren und üben aktuell mit großen Engagement mit Chorleiterin Elena Spitzner für das bevorstehende Kinder- und Jugendchorprojekt „Alles Disney oder was?“ am 08. April um 16.00 Uhr im Schwetzinger Lutherhaus. Das Konzert entsteht in Zusammenarbeit mit dem Chorverband Kurpfalz Schwetzingen unter der Gesamtleitung von Elena Spitzner und hat auch einige engagierte Jugendliche aus Brühl und Oftersheim angezogen.

Neue und alte Disneyklassiker

Die Besucher dürfen gespannt sein, denn neben altbekannten Disney Songs aus Hercules, König der Löwen und dem Dschungelbuch dürfen die Besucher auch mit neuen Disney Titeln Bekanntschaft machen wie zum Beispiel aus „Descendants – Die Nachkommen“ oder „Die Eiskönigin“, wobei letzteres voraussichtlich die ganz jungen Besucher sehr freuen wird. Die neusten Disneytitel einzubringen entstammt unter anderem auch den Vorschlägen der Jugendlichen und Kinder, die sich sehr freuen, dass die Songauswahl so sehr nach ihren Wünschen ausgefallen ist. Im März gab es bereits zwei zusätzliche Probensamstage, bei denen die Jugendlichen und Kinder unter anderem mit den Musikern proben konnten und die Deko (Fische) für das Konzert gebastelt haben.

Weitere Musiker zur Unterstützung am Start

Zusätzliche musikalische Unterstützung kommt aus den eigenen Reihen des Vereins, so werden die Jugendlichen und Kinder von einigen SchwetSingers unterstützt, die mit ihren Rollen nicht unwesentlich zur Geschichte beitragen werden. Der 21-jährige Sebastian Jaeger, ebenfalls Sänger der SchwetSingers, wird neben Elena Spitzner am Klavier spielen. Instrumental ergänzt werden die beiden durch die drei Musiker Thomas Engelhardt am Saxophon, Thomas Hammer am Schlagzeug und Matthias Buchta am Bass.

VVK

Karten im Vorverkauf zu je 5€ (Kinder 6-15 Jahre 3€) gibt es ab sofort in Schwetzingen bei Café Utz, kleine Planken, Mannheimer Str. 31 sowie Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17. Tageskasse 7€ (Kinder 6-15 Jahre 5€)

d’accord zu Besuch bei Les Croissant d’Or in Lunéville

Pünktlich um 08:00 Uhr verließ der Bus am 4. Adventssonntag den Schwetzinger Bahnhof und machte sich auf den Weg zu Schwetzingens erster, ca. 240km entfernten Partnerstadt Lunéville im Osten Frankreichs. Auf den Weg gemacht hatten sich 32 Mitglieder des Sängerbund Schwetzingens und folgten somit freudig gespannt der Einladung des befreundeten Chors „Les Croissant d’Or“. Die Sangesfreundschaft besteht annähernd so lange, wie auch die Partnerstadt der beiden Städte, denn diese besteht bereits seit 1969. Die ersten Kontakte zum Sängerbund wurden im Juni 1974 von der Französin Susanne Rhote durch Vermittlung von Stadtrat Robert Brand zum damaligen Chorleiter Karl Imhof geknüpft, noch im gleichen Jahr folgte das erste gemeinsame Konzert am 4. Advent im Schwetzinger Schloss – damals noch als „Choral de la M.O.S.“ (Chor der Vereinigung der Schulfreunde Lunéville) unter der Leitung von Jean Sénécal sowie den Chören des Sängerbundes: Kinder- und Jugendchor (Chorleiter Walter Imhof) und Gemischten Chor unter der Leitung von Gerhard Bauer. Das war der Beginn einer neuen Freundschaft und just 42 Jahre später, ebenfalls am 4. Advent gestalten die neu „formierten“ Chöre d’accord unter der Leitung von André Erben und Les Croissant d’Or unter der Leitung von Marc Dubois gemeinsam ein wunderschönes Weihnachtskonzert in der Kirche St. Jacques im Herzen von Lunéville.

Es ist ca. 14.30 Uhr, die Kirche füllt sich stetig, ganz vorne in der Reihe lässt sich ein älterer Herr mit Gattin nieder, es ist niemand geringeres wie Jean Sénécal, der den Chor Les Croissants d’Or im Jahre 1977 gegründet hatte und mit dem heutigen Konzert für seine 40-jährige Tätigkeit geehrt wurde. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Beigeordnete Marie Viroux, stellvertretend für den Lunéviller Bürgermeisters Jacques Lamblin, machten die Gastgeber den Beginn und sorgten sogleich für die erste Überraschung: die „Bühne“ im Altarraum war leer und dennoch erklangen die ersten zarten Töne aus dem hinteren Teil des Kirchenschiffes. Neugierig drehten sich die Zuhörer um und lauschten dem ersten Beitrag der Croissants d’Ors. Danach sangen der Schwetzinger und der Lunéviller Chor abwechselnd- oder gemeinsam. Die Übergänge zwischen den Gesangsbeiträgen der beiden Chöre ging fließend und ineinander übergreifend, es wurden bekannte französische sowie deutsche Klassiker vorgetragen – gemeinsam auf Deutsch und Französisch. Marc Dubois verstand es auf charmante Weise das Publikum zum Mitsingen zu begeistern und so erklang ein herzliches „Gloria in excelsis Deo“ in der Kirche. Vor allem die von d’accord vorgetragene „Petersburger Schlittenfahrt“ kam bei den französischen Freunden exzellent an und kündigte das gemeinsame Finale mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ an. Die Jahre der Freundschaft zwischen den beiden Chören und die Freude am gemeinsamen Musizieren lagen greifbar in der Luft und rissen das Publikum am Ende von den Stühlen. Die Besucher dankten dieses besondere Ereignis mit langanhaltendem Applaus.

Hinter einer so langen und erfolgreichen Freundschaft steht natürlich eine sehr intensive Pflege und regelmäßiger Kontakt. Auch wenn es mit der heutigen Zeit einfacher, schneller und kostengünstiger wird, so muss es Menschen geben, die sich um den Austausch bemühen und das sind Sängerinnen und Sänger, die auch heute noch aktiv am Chorleben beteiligt sind – heute wie damals vorne mit dabei Oskar Hardung, damals mit seiner Frau Helga. 1975 besuchten die beiden die neuen Freunde und waren zu Gast bei Familie Rhote. Heute, 42 Jahre später, erzählt er auf der Hinfahrt nach Lunéville, er sei immer wieder hocherfreut alte Freunde in Lunéville zu treffen, denn da seien enge Freundschaften entstanden. Er sei zudem sehr froh und hält es nach wie vor für wichtig den freundschaftlichen Kontakt mit anderen Ländern und Kulturen zu pflegen und zu fördern. Das gemeinsame Singen in den Partnerstädten ist hierzu ein guter Baustein, denn Singen verbindet, unabhängig von Sprache, Religion und Kultur. Auch die Ehrenmitglieder Gerhard Butz, Monika und Werner Helmling wussten einige Anekdoten von den zahlreichen Zusammentreffen der beiden Chöre zu berichten.

Nach dem gelungenen Konzert ging es für die Schwetzinger Sängerinnen und Sänger auf einen Abstecher in das Lunéviller Schloss, das in weihnachtlichem Glanz erstrahlte. Marc Dubois übernahm gemeinsam mit Michele Thibaut die Führung, Chorleiter André Erben fungierte als zusätzlicher Dolmetscher und erleichterte die Verständigung zwischen den Freunden. Im Anschluss ging es in das Gemeindezentrum (Salle Erckmann), in dem die französischen Sänger ein extravagantes Buffet hergerichtet hatten. Es fehlte an nichts und so wurde gemeinsam gespeist, gelacht und erzählt – keine Spur mehr von der am Morgen noch zu spürenden Unsicherheit wegen der Sprache, es war ein Abend unter Freunden. Feierlich wurde der heute 91 jährige Jean Sénécal vom 1. Vorsitzenden der Croissants d`Or Claude Larose für seine  jahrzehntelange Tätigkeit als Dirigent, Gründer und Vorsitzender der Croissants d`Or geehrt. Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende des Sängerbundes hatte hierfür ebenfalls eine Überraschung dabei, so überreicht sie Sénécal eine Kopie aus dem Gästebuch des Vereins , in das Sénécal 1974 beim ersten Besuch in der Partnerstadt geschrieben hatte: „…mögen noch viele wunderbare Treffen mit unseren Freunden folgen.“

Für alle französischen Sängerinnen und Sänger gab es als Weihnachtsüberraschung eine Tüte mit selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen, die die fleißigen d’accordler in den Wochen vor dem Besuch gebacken hatten. Es folgten spontane Gesangseinlagen und Beiträge, sodass die Zeit unter Freunden nur so vorbeiflog. Gegen 21.00 Uhr mussten sich die Schwetzinger wieder auf den Weg Richtung Heimat machen. Mit einem „Bon voyage!“ wurden die Schwetzinger Sänger mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet – und man freue sich heute schon auf das nächste Wiedersehen mit vielen alten und hoffentlich auch ein paar neuen Gesichtern.

48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

Für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten schon mit dem traditionellen Konzert bei Kerzenschein, das der Sängerbund im Advent anbietet. Dies galt insbesondere für Freunde, Verwandte und Bekannte der in festlicher Kleidung auftretenden Sängerinnen und Sänger des Ensembles „d’accord“, aber auch für die vielen anderen Gäste, die am Sonntagnachmittag nach und nach die Bankreihen in der Stadtkirche füllten. 

Sie alle wurden von der Vorsitzenden Sabine Rebmann herzlich begrüßt. Schon beim Betreten der Kirche konnten die Besucher die besondere Atmosphäre erspüren. Während sich die Stadt in zauberhaftem Licht präsentiert, ließ das Ambiente in der Kirche mit der stilvollen Dekoration und den vielen brennenden Kerzen eine feierliche Stimmung aufkommen. Und der hoch über den Köpfen schwebende Adventskranz mit den beiden brennenden Kerzen vermittelte: Es ist der zweite Advent.  

Am Piano begleitet
In einem bunten Mix aus deutschen und internationalen Weihnachtsliedern, darunter aus Italien, Spanien, Polen, England, Frankreich, Amerika und der Schweiz, zeigte sich die gesamte Bandbreite des Chors, der von André Erben geleitet und am Piano begleitet wurde. Das Publikum nahm das Konzert begeistert auf, nicht zuletzt dank der eloquenten Moderation Sabine Rebmanns. Sie versorgte die Zuhörer mit Wissenswertem rund um Werke und Komponisten und das auf sehr originelle Art. Anhand von Begriffen, die laut einer Umfrage die meisten Menschen mit Weihnachten verbinden, hob sie das Besondere der einzelnen Stücke hervor. 

„Freude, Vorfreude auf ein großes Fest“, erklärte sie, „kommt in vielen der Lieder zum Ausdruck“, darunter in Bachs „Vom Himmel hoch“, das den besinnlich-barocken Auftakt des Konzerts machte, oder im daran anschließenden „Ich steh an deiner Krippe“, aber auch im populären „Hört der Engel helle Lieder“, das seinen Ursprung in Frankreich hat. „Freu dich o Erd“ komponierte Händel in seiner Londoner Zeit, darin ist ebenfalls viel von dieser Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu spüren wie auch im Sterndreher-Lied aus der Schweiz „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Eng verbunden mit dem Begriff „Freude“ sind Ausdrücke wie „strahlende Kinderaugen“, „Geschenke“ oder „Zeit mit der Familie“ sowie „Wünsche“, die in dem von Elisabeth Bertram komponierten Lied „Ein paar Tage nur noch am Kalender“ sehr schön besungen wurden.

„Einsamkeit“ ist ebenfalls ein Begriff, der in Zusammenhang mit Weihnachten genannt wird, zeigte Rebmann auch die negativen Assoziationen auf, oder „Einkaufsstress“ und „Familienstreit“. Tröstend hingegen das darauf folgende Lied „Leuchtend durch die heil’ge Nacht“, wo „Liebe“, „Licht“, „geschmückte Straßen“ in den Fokus rücken. Der Wunsch nach Frieden, nach Geborgenheit, nach Ruhe und Besinnlichkeit sind weitere Begriffe, die in Zusammenhang mit Weihnachten gebracht werden „in allen Ländern, aus denen wir Lieder singen“, informierte die Moderatorin, hinzu kommen „gutes Essen, Verwandtenbesuch und der Kirchgang, aber auch Schnee, Tannenbaum und die Geburt Jesu“. 

In allen Liedern vereinigten sich die Stimmen der Sängerinnen und Sänger zu einem leuchtend klingenden Gesamtbild. Große Wirkung entfachte das auf Französisch gesungene „Que j’aime ce divin enfant“ und die schwungvolle spanische Volksweise „Vamos pastorcillos“. 

Abwechslungsreich und emotional
Ein Lob gebührt auch den Solisten Monika Helmling, Frigga Jacob, Elke Teichmann und Michael Hardung sowie den Instrumentalisten Sophia Kolbenschlag, Oboe, und Stefan Mack, Piano. Abwechslungsreich, emotional bereicherten sie mit den beiden Instrumentalstücken von Telemann und Loeillet das Konzert und Percussionist Benny Zweig lieferte besonders für „The Little Drummer“ äußerst professionell das schlagfertige Fundament. 

Den Schluss des Konzerts bildete das gemeinsam gesungene Lied „Macht hoch die Tür“, das im schön gestalteten Programmheft mit vielen hilfreichen Hinweisen für das Publikum abgedruckt war. Am Ende gab es viel Applaus für ein festlich besinnliches Konzert, das die Zuhörer wunderbar auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmte. 

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 06.12.2016

Probenwochenende d’accord

Zu einem intensiven Probenwochenende hat sich d’accord nach Schönau / Pfalz in die Bildunges-und Freizeitstätte Heilsbach aufgemacht. Die einzelnen Stimmen feilten am letzten Schliff für das bevorstehende 48. Weihnachtskonzert am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr in der Stadtkirche Schwetzingen. 

Alle Beteiligten sind sich einig: das Wochenende mit den intensiven Proben hat sehr viel gebracht und alle freuen sich auf das besinnliche Weihnachtskonzert.

Karten gibt es im vergünstigten VVK zu je 10€ (Schüler 6€) in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Straße 15-17 sowie Café Utz, Kleine Planken, Mannheimer Straße 31. Nach dem Konzert gibt es ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und kleinen Speisen im Lutherhaus.

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Impressionen + Zeitungsbericht: Immer jünger – immer besser

ROKOKOTHEATER: Stadtkapelle und „SchwetSingers“ bestreiten Meisterkonzert / Viele Stile gekonnt vereint / Publikum feiert den Auftritt

Zu einer Feierstunde mit Ereignis-charakter geriet das Herbstkonzert des Musikvereins Stadtkapelle. Aus Anlass des 1250-jährigen Stadtjubiläums griff das Orchester zu den Sternen. Gemeinsam mit den „SchwetSingers“ vom Sängerbund spielte es Werke großer Meister – mit unglaublichem Ergebnis.

Und der Vorsitzende Reiner Vierling zeigte sich in seiner Begrüßungsansprache begeistert, dass das Rokokotheater so gut wie ausverkauft war. Bei diesem Auftritt blieben keine Wünsche offen, das Publikum feierte bis zum Schluss Dirigenten, Orchester und Chor. Immer wieder entlud sich die Begeisterung in Jubelrufen und stürmischem Applaus. Mit der Festmusik Richard Wagners (1813 – 1873) in „Sei uns gegrüßt“ zeigte das Ensemble unter Manuel P. Grunds souveräner Leitung schon gleich zu Beginn seine enormen klanglichen Möglichkeiten: eine reiche Ausdruckspalette, exzellente Linienführung, die von zartem Pianissimo bis hin zu strahlenden Bläserklängen reichte.

Charmante Moderatorin
„Endlich ist es soweit für ein anspruchsvolles Konzert, das nur alle fünf Jahre hier im wunderschönen Rokokotheater stattfindet“, führte die überdurchschnittlich gut vorbereitete und äußerst charmante Moderatorin Weihua Wang ins Programm ein. Von ihrer Ausstrahlung und höchst vergnüglichen Moderation waren viele Zuhörer beeindruckt. Frei, ohne Vorlage, erzählte sie anekdotenreich über Stücke und Komponisten, dazwischen führte sie mit der Cellistin oder einem Orchestermitglied kurze Interviews. „Nicht nur für das Publikum ist dies ein besonderer Tag“, sagte Wang, „sondern auch für die Musiker, die sich ordentlich ins Zeug gelegt haben.“ Unter der Gesamtleitung des Dirigenten Manuel P. Grund hat die Stadtkapelle mit dem von Elena Spitzner geleiteten Chor ein buntes Programm zusammengestellt, das eine musikalische Reise über Jahrhunderte von Pillnitz bei Dresden über Prag und Mailand bis nach London führt, so die Ansagerin. 

Wunderbar danach die Interpretation der Komposition „Kol Nidrei“ von Max Bruch (1836 – 1920). Es sind die ersten Worte einer jüdischen Liturgie, die am Vorabend von Jom Kippur rezitiert wird. Fesselnd gestaltete dies die junge Cellistin Anja Bolza-Schünemann aus Frankfurt. Ihrem Cello entlockte sie solch einen betörend filigranen Klang, dass die Wirkung im Wechsel mit dem Orchester einfach hinreißend war. 

Auch in Antonin Dvoraks (1841 – 1904) „Slawischem Tanz“ Nr. 8 entlockte Dirigent Manuel P. Grund mit geschmeidigen Bewegungen dem Orchester einen temperamentvoll opulenten Klang. 

Das erste gemeinsame Stück mit den „SchwetSingers“ war ein Medley aus bekannten italienischen Opern unter dem Motto „Viva Belcanto – Es lebe die schöne Musik“ – das, wie Wang passend hervorhob, auch als Motto für den gesamten Abend galt. Und es war großartig, wie beweglich und klangsatt der von Elena Spitzner vorbereitete Chor das Konzept mittrug, wie der Gefangenenchor aus „Nabucco“, der Triumphmarsch aus „Aida“ oder das Trinklied aus „Traviata“ zusammen mit den Klarinetten, Hörnern und Posaunen eine einzigartige Mischung erzeugten. 

Auch in „O Furtuna“ aus Carl Orffs (1895 – 1982) Werk, dem Ohrwurm „Conquest of Paradies“ von Vangelis (*1973) oder dem Potpourri aus der Filmmusik Ennio Morricone (*1928) zeigte sich der Chor als organisch ineinander gleitendes, harmonisches Stimmengeflecht. Die „SchwetSingers“ gestalteten ebenso das James-Bond-Medley sowie Freddy Mercurys (1946 – 1991) „Bohemian Rhapsody“ zu musikalischen Höhepunkten. 

„König der Löwen“ zum Schluss 
Was zum Schluss der gemeinsame große Auftritt von Chor und Orchester mit dem „König der Löwen“ an kraftvoller Tonschönheit, dramatischen Steigerungen und wunderbar kostümierten Soloauftritten bot, riss das Publikum zu lang anhaltenden Beifallsstürmen und Ovationen hin. OB Dr. René Pöltl zeigte sich beeindruckt vom Niveau eines Konzerts, wo „das Alter der Mitwirkenden immer jünger und die Qualität immer besser wird“. Als dann als Zugabe das „Badnerlied“ erklang, für das Roswitha Kinzer („SchwetSingers“) extra eigens eine Strophe gedichtet hat, stand der Saal auf und sang innig mit.

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 15.11.2016

Impressionen von TOBIAS SCHWERDT – herzlichen Dank für die Fotos!

  

Schlosskonzert: Musik großer Meister

Mit Spannung wurde die erste gemeinsame Probe des Musikvereins Stadtkapelle Schwetzingen e.V. und den SchwetSingers für das Konzert am 12.11. im Rokokotheater erwartet. Denn alle Beteiligte wissen genau um die große Herausforderung, welche es zu meistern gilt.

Mit voller Konzentration wandten sich die Musiker und Sänger dem ersten Stück, „Conquest of Paradise“ zu, welches durch die Box-Wettkämpfe Henry Maskes Berühmtheit erlangte. MV-Dirigent Manuel Grund führte gekonnt und souverän durch die
Probe. Ihm gelang die Aufgabe, Chor und Blasorchester miteinander zu harmonisieren.
So war es kein Wunder, dass selbst erfahrenen Musikern ein Schauer über den Rücken lief, als der Chor zu den weichen Tönen des Blasorchesters einsetzte. Im Weiteren standen Stücke wie „Carmina Burana“ und „Moment for Morricone“ auf dem Plan. Nach einiger Feinarbeit war das Ergebnis so gut, dass die Beteiligten sich selbst, den Dirigenten und die Chorleiterin mit einem freudigen Applaus belohnten.

In der gemeinsamen Mittagspause konnten sich die Akteure bei Pizza und Süßigkeiten näher kennenlernen und austauschen. Danach ging es mit einem Medley aus dem Musical König der Löwen weiter, welches Sänger und Musiker viel Spaß bereitete. Hier beeindruckten die Sänger durch ihre stimmliche Vielfalt.

Alles in allem war die erste gemeinsame Probe ein voller Erfolg. Trotz sechsstündiger harter und konzentrierter Arbeit freuen sich die Musiker schon jetzt auf das nächste Zusammentreffen.

Ein ganz besonderer Dank geht an die musikalischen Leiter, Dirigent Manuel Grund und
Chorleiterin Elena Spitzner, die das gemeinsame Projekt nicht zuletzt durch ihre Vorarbeit erst ermöglicht haben.

Vorverkauf läuft: Bis zum Schlosskonzert am 12.11. steht noch weitere „Musik großer Meister“ auf dem Probenplan. Eintrittskarten zu diesem einzigartigen musikalischen Ereignis sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Diese können in vier Preiskategorien zwischen 10 und 25 Euro bei der Fa. Hermann Müller, Odenwaldring 8 in Schwetzingen erworben werden.

Bericht von Heiko Kranz (Musikverein)

Gänsehaut pur bei der ersten gemeinsamen Probe zum Schlosskonzert

Mit Spannung wurde die erste gemeinsame Probe des Musikvereins Stadtkapelle Schwetzingen e.V. und den SchwetSingers für das Konzert am 12.11. im Rokokotheater erwartet. Denn alle Beteiligte wissen genau um die große Herausforderung, welche es zu meistern gilt.

Mit voller Konzentration wandten sich die Musiker und Sänger dem ersten Stück, „Conquest of Paradise“ zu, welches durch die Box-Wettkämpfe Henry Maskes Berühmtheit erlangte. MV-Dirigent Manuel Grund führte gekonnt und souverän durch die
Probe. Ihm gelang die Aufgabe, Chor und Blasorchester miteinander zu harmonisieren.
So war es kein Wunder, dass selbst erfahrenen Musikern ein Schauer über den Rücken lief, als der Chor zu den weichen Tönen des Blasorchesters einsetzte. Im Weiteren standen Stücke wie „Carmina Burana“ und „Moment for Morricone“ auf dem Plan. Nach einiger Feinarbeit war das Ergebnis so gut, dass die Beteiligten sich selbst, den Dirigenten und die Chorleiterin mit einem freudigen Applaus belohnten.

In der gemeinsamen Mittagspause konnten sich die Akteure bei Pizza und Süßigkeiten näher kennenlernen und austauschen. Danach ging es mit einem Medley aus dem Musical König der Löwen weiter, welches Sänger und Musiker viel Spaß bereitete. Hier beeindruckten die Sänger durch ihre stimmliche Vielfalt.

Alles in allem war die erste gemeinsame Probe ein voller Erfolg. Trotz sechsstündiger harter und konzentrierter Arbeit freuen sich die Musiker schon jetzt auf das nächste Zusammentreffen.

Ein ganz besonderer Dank geht an die musikalischen Leiter, Dirigent Manuel Grund und
Chorleiterin Elena Spitzner, die das gemeinsame Projekt nicht zuletzt durch ihre Vorarbeit erst ermöglicht haben.

Vorverkauf läuft: Bis zum Schlosskonzert am 12.11. steht noch weitere „Musik großer Meister“ auf dem Probenplan. Eintrittskarten zu diesem einzigartigen musikalischen Ereignis sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Diese können in vier Preiskategorien zwischen 10 und 25 Euro bei der Fa. Hermann Müller, Odenwaldring 8 in Schwetzingen erworben werden.

Bericht von Heiko Kranz (Musikverein), Fotos von Annika Staudt (Sängerbund)
veröffentlicht in der Schwetzinger Woche #39 Seite 23 vom vom 28. September 2016

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Publikum hört der Engel helle Lieder

Zeitungsbericht von unserem 47. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein: Für viele Musikliebhaber ist das traditionelle Weihnachtskonzert des Sängerbundes ein herausragendes Ereignis im Kulturleben der Stadt. Das wirkte sich auf den Publikumszuspruch aus, in der von Kerzen beleuchteten Stadtkirche blieb am Sonntag kein Platz frei. Darüber freute sich die Vorsitzende Sabine Rebmann ganz besonders. „Wenn das vierte Kerzlein brennt“, sagte sie in ihrer Begrüßungsansprache, „ist die Zeit für das Weihnachtskonzert gekommen, zu dem der Sängerbund schon zum 47. Mal einlädt.“

Zu Beginn sangen sich die „cOHRwürmer“, bestehend aus Kindern im Alter zwischen vier und elf Jahren, mit ihren glockenreinen Stimmen in die Herzen des Publikums. Gemeinsam mit dem Jugendchor führten sie die Kantate „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ auf. Unter der Leitung von Elena Spitzner hauchten sie der Bilderbuchgeschichte von Tilde Michels, vertont von Emmerich Bünemann, auf ganz besondere Weise Leben ein.

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FOTOS

Fotos: Annika Staudt & Daniel Kreichgauer

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Weihnachtskonzert: die letzten Vorbereitungen …

Die Vorbereitungen für das traditionelle, mittlerweile 47. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein des Sängerbund Schwetzingen am kommenden Sonntag, dem 4. Advent (20. Dezember) laufen auf Hochtouren: gemeinsam gestalten die SchwetSingers, der Jugendchor und der Kinderchor, der seit diesem Jahr unter dem neuen Namen „cOHRwürmer“ agiert, einen besinnlichen Abend voller Weihnachtsklänge in der Lutherkirche Schwetzingen. Die verschiedenen Chorgruppen haben sich hierbei unter der Leitung von Elena Spitzner ein besonders klassisches Chorwerk vorgenommen: A Ceremony of Carols von Benjamin Britten, ein Chorwerk in Mittelenglisch gesungen und von Solostimmen und Rachel Kelz (siehe Foto, rechts) an der Harfe begleitet. Die erste gemeinsame Probe mit Rachel Kelz und ihrem einzigartig imposanten Zupfinstrument fand bereits Anfang Dezember statt, die erste „Generalprobe“ in der Lutherkirche Schwetzingen folgte dann Beginn dieser Woche. Alle Sängerinnen und Sänger sind sich einig, der Locationwechsel zur Generalprobe sowie die musikalische Untermalung der Harfe wirken sich ganz besonders positiv auf die bisher gelernten Stücke aus und steigern die Vorfreude der Mitwirkenden auf das anstehende Konzert immens.

Die cOHRwürmer präsentieren außerdem gemeinsam mit dem Jugendchor zum Abschluss ihres 60. Geburtstagsjahres die Geschichte von „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Wanja, ein Mann der alleine in einer kleinen Hütte im Wald lebt, öffnet in einer stürmischen Winternacht drei halberfrorenen Tieren des Waldes die Tür. Obwohl sich jedes Tier vor dem anderen und auch vor Wanja fürchtet, versprechen sie sich in dieser Nacht, entgegen ihres natürlichen Verhaltens, sich friedlich zu verhalten. Eine Geschichte über Nächstenliebe und einem friedlichen Miteinander, die leicht verständlich und somit speziell auch für unsere jüngsten Besucher geeignet ist. Als Abschluss darf natürlich das gemeinsame Singen bekannter Weihnachtsklassiker nicht fehlen, zu dem unsere Gäste herzlich eingeladen sind. Im Anschluss an das Weihnachtskonzert sind die Gäste herzlich zu einem gemütlichen Umtrunk ins Lutherhaus eingeladen.

Karten gibt es im vergünstigten Vorverkauf zu 10€ (Kinder von 6-14 Jahre 6€) in Schwetzingen bei Optik Schreiber in der Mannheimer Str. 15-17 und in der Backstubb’ Utz in der Rheintalstr. 44. Außerdem können die Karten auch online über die Rubrik Tickets hier auf der Website erworben werden.

Auf der Facebookseite der SchwetSingers https://www.facebook.com/SchwetSingers/ gibt es regelmäßig Updates und Fotos zum Konzert. Abendkasse 12€, Kinder 8€. Einlass 16.30 Uhr.

Online-VVK: 47. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

Lassen Sie den Weihnachtstrubel für einen Moment hinter sich und genießen Sie einen beschwingten 4. Advent (20. Dezember) gemeinsam mit dem Sängerbund Schwetzingen beim traditionellen Weihnachtskonzert bei Kerzenschein ab 17.00 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Schwetzingen. Gemeinsam gestalten die SchwetSingers, der Jugendchor und der Kinderchor, der seit diesem Jahr unter dem neuen Namen „cOHRwürmer“ agiert, einen besinnlichen Abend voller Weihnachtsklänge. Die verschiedenen Chorgruppen haben sich hierbei unter der Leitung von Elena Spitzner ein besonders klassisches Chorwerk vorgenommen: A Ceremony of Carols von Benjamin Britten, ein Chorwerk in Mittelenglisch gesungen und von Solostimmen und Rachel Kelz an der Harfe begleitet.

WEB_Plakat_Weihnachten_2015_03Die cOHRwürmer präsentieren außerdem gemeinsam mit dem Jugendchor zum Abschluss ihres 60. Geburtstagsjahres die Geschichte von „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Wanja, ein Mann der alleine in einer kleinen Hütte im Wald lebt, öffnet in einer stürmischen Winternacht drei halberfrorenen Tieren des Waldes die Tür. Obwohl sich jedes Tier vor dem anderen und auch vor Wanja fürchtet, versprechen sie sich in dieser Nacht, entgegen ihres natürlichen Verhaltens, sich friedlich zu verhalten. Eine Geschichte über Nächstenliebe und einem friedlichen Miteinander, die leicht verständlich und somit speziell auch für unsere jüngsten Besucher geeignet ist. Als Abschluss darf natürlich das gemeinsame Singen bekannter Weihnachtsklassiker nicht fehlen, zu dem unsere Gäste herzlich eingeladen sind. Im Anschluss an das Weihnachtskonzert sind die Gäste herzlich zu einem gemütlichen Umtrunk ins Lutherhaus eingeladen.

Der Vorverkauf beginnt Anfang Dezember. Karten gibt es im vergünstigten Vorverkauf zu 10€ (Kinder von 6-14 Jahre 6€) in Schwetzingen bei Optik Schreiber in der Mannheimer Str. 15-17 und in der Backstubb’ Utz in der Rheintalstr. 44. Abendkasse 12€, Kinder 8€. Einlass 16.30 Uhr.

 

d’accord animiert seine Gäste zum Mitsingen bei Matinée

Die Bühne im Lutherhaus ist noch fast leer. Nur André Erben sitzt dort an einem großen schwarzen Flügel und schlägt Tasten an. Nach und nach füllt sich der Raum und langsam auch die Bühne mit singenden Mitgliedern des Sängerbund-Chores „d’accord“.

Als Entertainer für diesen Vormittag versichern die Sängerinnen und Sänger ihrem Publikum: „Wir unterhalten sie heut sehr gern“. Und schon geht’s los mit der Matinee „Wo man singt, da lass dich nieder!“. Im ersten Teil des Programms beweisen die Chormitglieder, wie vielfältig Chorgesang ist. Die „nette Begegnung“ zwischen Musikinteressierten und -machenden wird von volkstümlichen Liedern gerahmt und auch ein „Tanzlied“ darf nicht fehlen. Der Chor hat sogar genug „Money, Money, Money“, um sein Publikum mit auf eine Reise nach Amerika zu nehmen. Da kann dann niemand mehr sagen: „Ich war noch niemals in New York“.

Einen kurzen Stopp zwischen den Liedern gestalten zwei Nachwuchskünstler. Mareike Ardelt präsentiert mit ihrer Queerflöte Duette von Francois Devienne und ein Exercice. Souverän lässt Hannes Auer seine Finger zu „Die Clowns“ und „Stand by me“ über die Tasten des Flügels flitzen. Und wenn man schon mal bei flotter Musik ist: Marsch zum Radetzky! Da klatscht das Publikum kräftig mit.

„Wir wollen die Menschen bei unserer Matinee dazu animieren mitzusingen“, sagte die Vorsitzende des Sängerbundes, Sabine Rebmann Noch schöner wäre freilich, wenn Interessierte dauerhaft zum Verein dazustoßen. „Besonders über mehr männlichen Zuwachs würden wir uns freuen.“

Lieder als Ausdruck für Gefühle 
Besucherin Susanne Brenner scheint ihre Freude am Singen zu haben – und: „Ein solches Konzert mit Mitsingmöglichkeit eine schöne Gelegenheit, zusammenzukommen und sich später zu unterhalten.“ Viele Leute würden sich nicht trauen zu singen, ein solcher Vormittag sei da eine gute Gelegenheit, Hemmungen abzubauen, so Rebmann. Denn es lohnt sich: Mit Musik kann man verschiedene Gefühle ausdrücken. Ein Wechselbad selbiger brachten auch verschiedene Liebeslieder zum Ausdruck. Von der ersten Verliebtheit, bei der noch „A little dream“ vom Herzensmenschen geträumt wird, über Gedanken, die sich nur um „Tausend Mal du“ drehen. Aber auch die Traurigkeit einsamer Nächte, bei der einen niemand fragt „Are you lonesome tonight?“ behandelten die Melodien. Im Dreivierteltakt tanzen sogar einige Paare den langsamen Walzer.

Zeit für eine Stärkung. Die Sängerbündler hatten ein Fingerfoodbüffet vorbereitet und dafür unter anderem Datteln in Speckmäntel gewickelt, Wraps mit Frischkäse und Tunfisch aufgerollt, Blätterteigschnecken gebacken, Brote deftig belegt, Käsespieße gesteckt. Die SchwetSingers sorgen unterstützend für immer üppig gefüllte Teller bei den Gästen.

Erben übt mit dem Publikum 
Nun haben alle wieder Kräfte für den zweiten Teil getankt – jetzt ist das Publikum nämlich an der Reihe: Chorleiter André Erben übt mit den gut 100 Gästen. Erst einmal werden Zunge und Stimmbänder gelockert. Zu Liedern wie „Mit 66 Jahren“, „Evia España“ oder „Capri Fischer“ singen und schunkeln die Besucher. Mit zuvor verteilten Liedblättern ist die Textsicherheit kein Problem. Toll klingt’s im Lutherhaus mit einer solchen Stimmgewalt – gute Menschen haben eben Lieder!

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 27.10.2015

Wo man singt, da lass dich nieder …

Unter diesem Motto lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 25. Oktober herzlich zu einem musikalischen Vormittag ins Lutherhaus Schwetzingen ein. Unter der musikalischen Leitung von André Erben wird die Chorgruppe d’accord viele bekannte Evergreens präsentieren. Dazwischen werden zwei Nachwuchskünstler mit ihren Instrumenten für Unterhaltung sorgen. Im zweiten Teil ist das Publikum eingeladen, die Freude am Singen selbst zu erleben. Liedblätter mit bekannten Schlagern zum erleichterten Einstieg liegen bereit. Zum runden Abschluss und Verweilen erwartet die Besucher ein leckeres Fingerfoodbuffet. Beginn ist um 11.00 Uhr, Einlass ab 10.30 Uhr.
Die Veranstalter hoffen auf einen ebenso guten Zuspruch wie bei der Mitsing-Matinée 2011.

Karten gibt es im Vorverkauf für 6,- € bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 , in der Backstub Utz, Rheintalstr.44 , sowie an der Tageskasse für 8 €, jeweils inklusive Buffet. Wem das Singen besonders viel Spaß gemacht hat, ist auch nach der Matinée herzlich beim d’accord willkommen: die Chorprobe findet immer donnerstags um 19.30 im Bassermann Vereinshaus im Schwetzingen statt.

Bericht Online unter: www.lokalmatador.de

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Zeitungsbericht: Premiere Märchen-Musical Federlin

„60 Jahre Kinderchor – und kein bisschen leise!“ Diese Philosophie sollte an diesem heißen Samstagnachmittag in Schwetzingen nun wirklich jeder zu spüren bekommen. Denn wenn es für den Sängerbund gilt, dem jüngsten Ensemble des Vereins die Ehre des großen Jubiläums zu schenken, wird mit Charlotte Johansens „Federlin“ nicht einfach nur irgendein Musical, sondern vielmehr ein Projekt auf die Bühne gestellt, das vom Jugendchor bis zu den SchwetSingers alles an Sangeskraft freisetzt, was dieser dynamische Verein zu bieten hat.

Für die mitreißende Geschichte um das junge Federlin wird tatsächlich auch jede Stimme gebraucht. Als junges Mädchen (Helene König) mit Gefieder geboren, weist ihr die eigene Mutter (Christina Bercher) den Weg zur Kräuterkunde. Und schon rasch ist das Federmädchen weit klüger als die eigene Mutter, und gleich x-fach geschickter, als alle anderen Kinder. Vor den bösartigen Neckereien der anderen Kinder schützt dieses Wissen Federlin aber leider kaum, und der Leidensdruck steigt.

Autorin spielt selbst mit

Als die junge Begabte dann zum Mädchen (Santina Rudolph) geworden ist, scheint der Mutter die rettende Idee zu kommen: Sie soll ausziehen, um jenes Wunderkraut zu suchen, das aus Leid Freude zu machen vermag. Eine Herausforderung, die der gefiederte Freund gerne annimmt, kann Federlin so doch dem Mobbing der anderen Kinder entgehen, und gleichzeitig ihre Fähigkeiten erweitern.

Allerlei Verwicklungen bleiben der Protagonistin freilich trotz allem nicht erspart. Die hektische Stadt will durchquert werden, der einsame Weg in den Wald durchschritten, und – hoppla – da ist sie: die böse Schwarze Fee (Charlotte Johansen), schon darauf wartend, um Federlin zuerst die Farben, und den ganzen Stadtbewohnern nach und nach die Musik und das Lachen zu rauben. Der Traum vom heilenden Kraut – er scheint in unendliche Weite zu verschwinden.

Es ist eine menschlich abgrundtiefe Hässlichkeit, die in Schwetzingen auf belebte Schönheit trifft. Denn nicht nur das wunderbar funktional und sogar drehbar entworfene Bühnenbild der Musical-Autorin Charlotte Johansen, mutet nach Frohsinn und Leidenschaft an: Auch die einzelnen Sänger und Ensembles tun sich mit kraftvollen Höchstleistungen hervor. Zuvorderst ist da tatsächlich die Schwarze Fee, die Johansen selbst gibt, zu nennen.

Mit wie viel Groll, Inbrunst und Boshaftigkeit sie der eisernen Dunkelheit zu schenken vermag, muss neidlos beeindrucken. Dem gegenüber steht jedoch eine Santina Rudolph, die dem vollen Klang mit ihrem sternklaren Sopran kaum nachsteht und mit der Anmut eines funkelnden Sterns tönt, den man selbst in finsterster Nacht noch am Himmel erkennen würde. Dass und wie leidenschaftlich sich jedoch auch der Kinderchor an der Haupthandlung beteiligt, darf und muss man der bravourösen Elena Spitzner zuschreiben, die in den vergangenen Monaten aus einem jungen wilden Haufen einen Chor hat entstehen lassen, der mit seiner kräftigen Stimme wahlweise als elfischer Unterstützer, mal als melancholischer Leidensgenosse durchzudringen vermag. Da ist kaum mal ein falscher Ton zu hören, da klatschen die Hände ganz zu Recht nach jedem Abschnitt kräftigen Beifall. Denn das und nichts weniger haben die jungen Akteure auch verdient.

Die machen sich ja nämlich nicht nur als Sänger ganz hervorragend, sondern geben – jeweils in Gewandung – natürlich auch schauspielerisch alles. So darf der Zwiespalt des jungen Federmädchens vollauf durchdringen, und das ist auch wichtig so. Denn auf dem Weg, sich und der ganzen Stadt die geraubten Attribute von der feisten Fee wieder zu besorgen, warten noch so manche Herausforderungen auf sie. Erst mit dem Mantel des Witwers, dem Ring der Verlobten und dem Rosenzweig der eigenen Mutter vermag Federlin die düstere Fee in die Flucht zu schlagen, um am Ende das strahlende Weiß ihres eigenen Federkleides strahlen zu lassen.

Doch es ist kein leichtfertiger Sieg, der hier vonstatten geht. Denn während die Kinder längst ihren Jubiläums-Schokopop in den Händen halten, geht es längst um mehr, nämlich die Tatsache, dass der Schwetzinger Sängerbund und sein Kinderchor – trotz einigen Jahren der Pause – auch nach 60 Jahren noch, und vielleicht mehr als je, in der Lage ist, solche Produktionen zu stemmen, zu interpretieren, und damit nachhaltig zu begeistern. Schade, dass das bei hitzigen Außentemperaturen in einem klimatisierten Lutherhaus nicht mehr Menschen sehen wollten. Diese Inszenierung allenthalben hätte prächtig volle Ränge allemal verdient gehabt.

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 13.07.2015

Federlin Neulussheim

 

Märchen-Musical: Federlin – Zweiter Probensamstag

Die Vorbereitungen für das Märchen-Musical „Federlin“ (Premiere am 11. Juli im Lutherhaus Schwetzingen) gehen in die heiße Phase: am vergangenen Samstag trafen sich die SchwetSingers und der Kinderchor des Sängerbund Schwetzingen zu einem Probentag . Die Vorfreude ist den Kindern anzumerken, denn diese sind mit Feuer und Eifer bei der Sache und setzen die detaillierten Anweisungen von Autorin Charlotte Johansen (spielt selbst ebenfalls mit) gekonnt um. Johansen freut sich, dass der Sängerbund Schwetzingen anlässlich des 60. Kinderchor-Jubiläums das Märchen-Musical unter der musikalischen Leitung von Chorleiterin Elena Spitzner von Papierform auf die Bühne bringt. Einen wichtigen Teil des Musicals – gesanglich sowie schauspielerisch – bilden die SchwetSingers, ebenfalls Chor des Sängerbund Schwetzingen. Diese sind neben der tatsächlichen Aufführung auch während den Probentage bereits eine wichtige Stütze für den Kinderchor, denn jedes Kind bekam für den Probentag einen SchwetSingers-Paten zugewiesen, der seine Kids durch den Probentag begleitete und wortwörtlich „an die Hand nahm“. Mitglieder von d´accord waren für das leiblich Wohl und ein ausgiebiges Bastelangebot in der Pause zuständig. Einen herzlichen Dank und ein großes Lob an dieser Stelle für das schöne Vereinsmiteinander.

Das Märchen-Musical „Federlin“ handelt von einem Mädchen, das nicht ganz in die Normen der heutigen Welt passt. Federlins Mutter schickt das Kind auf die Reise ins „Erwachsenwerden“ – auf diesem abenteuerlichen Weg begegnet die heranwachsende Federlin (gespielt im Kindesalter von der 7-jährigen Helene Hönig, anschließend von Santina Rudolph) vielen guten und zauberhaften Gestalten sowie einer weniger positiven Gestalt, der „Schwarzen Fee“(gespielt von der Autorin Johansen selbst), die ihr den Weg ins Erwachsenwerden ebnen. Ein Märchen mit tiefgreifender Handlung und deshalb für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Das Konzert wird am 11. und 12. Juli 2015 aufgeführt. Die Uraufführung findet im Schwetzinger Lutherhaus statt, am Tag darauf in der Aula der Lußhardt-Schule in Neulußheim. An beiden Tagen beginnt das Konzert jeweils um 17.00 Uhr. Karten (10€ Erwachsene, 6€ Kinder (6-15 Jahre) gibt es ab sofort in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und bei Bäckerei-Café Utz, Friedrichstr.15. In Neulußheim gibt es die Karten bei Buchhandlung Dräger, Hockenheimer Str. 1 und Blumenecke Martin Braun, Waghäuseler Str. 1.

Impressionen des Tages

Fotos: Annika Staudt

Märchen-Musical Federlin: Vorverkauf hat begonnen

Endlich ist es soweit: in knapp vier Wochen feiert der Kinderchor des Sängerbund Schwetzingen seinen 60. Geburtstag. Alt geworden ist der Chor jedoch überhaupt nicht: „60 Jahre und kein bisschen leise“ lautet das beschwingte Motto des Geburtstagsjahres. Um das 60. Jubiläum gründlich zu feiern wurde ein ganz besonders Gesangsprojekt ausgesucht: unter der musikalischen Leitung von Elena Spitzner wird das Märchen-Musical „Federlin“ von Charlotte Johansen in Schwetzingen und Neulußheim aufgeführt. Weitere Unterstützung gibt es aus den eigenen Reihen, denn auch der Jugendchor und die SchwetSingers wirken bei ihrem großen Geburtstagsauftritt mit. Am 27. Juni gibt es noch eine große Gemeinschaftsprobe, bei der die letzten Feinheiten justiert werden.

Das Märchen-Musical „Federlin“ handelt von einem Mädchen, das nicht ganz in die Normen der heutigen Welt passt. Federlins Mutter schickt das Kind auf die Reise ins „Erwachsenwerden“ – auf diesem abenteuerlichen Weg begegnet die heranwachsende Federlin (gespielt im Kindesalter von der 7-jährigen Helene Hönig, anschließend von Santina Rudolph) vielen guten und zauberhaften Gestalten sowie einer weniger positiven Gestalt, der „Schwarzen Fee“ (gespielt von der Autorin Johansen selbst), die ihr den Weg ins Erwachsenwerden ebnen. Ein Märchen mit tiefgreifender Handlung und deshalb für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

IMG_1759Das Konzert wird am 11. und 12. Juli 2015 aufgeführt. Die Uraufführung findet im Schwetzinger Lutherhaus statt, am Tag darauf in der Aula der Lußhardt-Schule in Neulußheim. An beiden Tagen beginnt das Konzert jeweils um 17.00 Uhr.

Karten (10€ Erwachsene, 6€ Kinder (6-15 Jahre) gibt es ab sofort in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und bei Bäckerei-Café Utz, Friedrichstr.15. In Neulußheim gibt es die Karten bei Buchhandlung Dräger, Hockenheimer Str. 1 und Blumenecke Martin Braun, Waghäuseler Str. 1.

Märchen-Musical: Federlin – Erster Probensamstag

Unter dem Motto „60 Jahre und kein bisschen leise“ feiert der Kinderchor des Sängerbund Schwetzingen in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. 25 singbegeisterte Kinder zwischen vier und zehn Jahren zählt der Sängerbund in diesem Geburtstagsjahr in seinen Reihen Geplant ist „alla“hand für das Geburtstagsjahr, denn die Minis durften am vergangenen Freitag nicht nur die Eröffnung der alla-hopp Anlage musikalisch untermalen, sondern übten sich am Samstag auch in Fleiß, Konzentration und Begeisterung bei einer außerordentlichen Chorprobe im vereinseigenem Gartengelände für das anstehende Konzert am 11. und 12. Juli 2015. Anlässlich des Kinderchorjubiläums wird das Märchen-Musical „Federlin“ von Charlotte Johansen aufgeführt. Unterstützung bekommt der Kinderchor aus den eigenen Vereinsreihen: unter der musikalischen Gesamtleitung von Elena Spitzner beteiligen sich auch der Jugendchor und die SchwetSingers an „Federlin“. „Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die Helfer bei diesem Probentag Ute Wettengel, Michael Hardung, Gerlinde Kuttelwascher, Ulrike Utz und Jutta Greulich, die sich um die Verköstigung und Bespaßung der Kinder in den Pausen gekümmert haben“ so Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende des Sängerbund Schwetzingen.

Das Märchen-Musical „Federlin“ handelt von einem Mädchen, das nicht ganz in die Normen der heutigen Welt passt. Federlins Mutter schickt das Kind auf die Reise ins „Erwachsenwerden“ – auf diesem abenteuerlichen Weg begegnet die heranwachsende Federlin (gespielt im Kindesalter von der 7jährigen Helene Hönig, anschließend von Santina Rudolph) vielen guten und zauberhaften Gestalten sowie einer weniger positiven Gestalt, der „Schwarzen Fee“(gespielt von der Autorin Johansen selbst), die ihr den Weg ins Erwachsenwerden ebnen. Ein Märchen mit tiefgreifender Handlung und deshalb für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene gleichermaßen geeignet.

Das Konzert wird am 11. und 12. Juli 2015 aufgeführt. Die Uraufführung findet im Schwetzinger Lutherhaus statt, am Tag darauf in der der Aula der Lußhardt-Schule in Neulußheim. An beiden Tagen beginnt das Konzert jeweils um 17.00 Uhr.

Der Kartenvorverkauf startet am 08. Juni 2015 (10€ Erwachsene, 6€ Kinder (6-15 Jahre). Karten gibt es in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und bei Bäckerei-Café Utz, Friedrichstr.15. In Neulußheim gibt es die Karten bei Buchhandlung Dräger, Hockenheimer Str. 1 und Blumenecke Martin Braun, Waghäuseler Str. 1.

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 12. Mai 2015

Impressionen des Tages

Fotos: Annika Staudt & Sabine Rebmann

Konzertbericht: 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein mit Kathy Kelly

Ein wahres Fest – geformt in Tönen

SÄNGERBUND: Weihnachtskonzert bei Kerzenschein mit dem Chor „d’accord“ und Stargast Kathy Kelly wird ein voller Erfolg. Muntere Mischung musikalischer Highlights.

Es ist dieser eine Satz aus dem Mund der Vorsitzenden Sabine Rebmann, der an diesem Abend alles klarstellt: „Auf dem Weihnachtsmarkt – das Helene-Fischer-Double, in der Stadtkirche – Kathy Kelly im Original.“ Braucht es mehr, um auszudrücken, was dieses 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein, das der Sängerbund Schwetzingen auf die Beine gestellt hat, für eine Wirkung entfalten sollte? Wohl kaum!

Vor allem deshalb nicht, weil sanfte Koketterie ganz gewiss nicht die Sache dieser puren musikalischen Weihnachtsfreude war, die 150 Minuten anhalten sollte. Ein Fest, geformt in Tönen, das von der ersten Sekunde an seinen eindrucksvollen Lauf nimmt. Und das, obwohl Besucher mit Irving Berlins getragenem „White Christmas“ ganz besinnlich starten.

Einheit von Harmonie und Kraft 

Doch was Dirigent André Erben und Peter Schnurr am Piano aus dem Sängerbund-Chor „d’accord“ herausholen, grenzt schon fast an Unmögliches. 50 Stimmen in einer solchen Harmonie und Kraft, dass einem trotz des warmen Kerzenscheins rasch die Gänsehaut über den Körper jagt – so hat man das lange nicht mehr erlebt. Dabei zeigen sich die Stimmen in keiner Lage unterrepräsentiert: Die introvertierte Schönheit im Sopran, als es mit „Stehet still und lauscht ein wenig“ in historische Gefilde geht, die holde Hilfsbereitschaft im Alt, wenn es auch für jene in Armut und Not heißen darf „Zu Weihnachten klingen alle Glocken“ und eine wohl ausgezierte Folklore, als die Männer Richard Eilenbergs „Petersburger Schlittenfahrt“ zum zünftigen Gesangsreigen formen.

Foto: N. Lenhardt

Foto: N. Lenhardt

Und dann kommt sie – Kathy Kelly. Mit Akkordeon, Gitarre, Geige und einem Volumen im Organ, das die farbig angestrahlten Wände der evangelischen Stadtkirche erzittern lässt. Wer sie noch aus Zeiten der Kelly Family kennt, weiß: Diese Frau macht keine halben Sachen und auch mit ihren 51 Jahren lässt sie sich von niemandem etwas vormachen. Gewiss, ein paar Falten mögen sich in ihr Gesicht gegraben haben, doch den Schneid lässt sie sich von solchen Lächerlichkeiten gewiss nicht abkaufen.

Wenn eine Kathy Kelly zu Leonard Cohens prallem „Hallelujah“ antritt oder der Natur „Down By The Sally Gardens“ ganz stilvoll und subtil ihren Raum überlässt, kann sich niemand ernsthaft gegen diese emotionale Wucht zur Wehr setzen. Und man möchte es auch nicht. Weil es Freude macht, einander zuzusehen, wie die Freudestränen die Wangen hinunterströmen. Weil einige begeisterte Fans vor Rührung fast einen Augenblick vergessen, die Smartphones zu einer neuen Aufnahme zu zücken – einfach weil dieser Augenblick so innig und privat, so intensiv und fast schon intim ist, dass dieser besser unter den Anwesenden bleibt.

Doch halt! Der Reize sind ja noch reichlich in der Warteschleife, es braucht noch etwas Aufmerksamkeit. Denn auch die Damen und Herren von „d’accord“ haben ihr Pulver noch nicht verschossen. Es sind wunderbar einladende Melodien von John Rutter, denen der Chor Ausdruck verleiht. Zwischen Swing, Chanson, Kunstlied und traditionellem Volkslied changierend, schaffen diese Nummern, deren Namen meist auch inhaltlich Programm sind, etwa „Weihnachts-Wiegenlied“ und „Die wunderbarste Zeit ist nah“, eine Atempause, die auch allzu nötig werden sollte.

Denn nach dem heiteren „Lia Noeli“ war es erneut Kathy Kelly, die mit Schwergewichten aufwartete, die das Publikum schlagartig zum Aufspringen brachten. Und damit sind keinesfalls nur die Kelly-Family Gassenhauer längst vergangener Zeiten wie „An Angel“ oder „Who’ll Come With Me“ gemeint – dass die überzeugen, kann kaum überraschen. Dass aber eine spontan angestimmte Arie der Sieglinde aus Wagners „Walküre“ tosenden Beifall erhält und zur sakral gefärbten Power-Ballade „You Sleep With Angels“ ein ausverkauftes Haus fast ausrastet, das spricht dafür, dass diese Künstlerin weit mehr ist, als das historische Relikt, zu dem sie die Öffentlichkeit bisweilen degradiert.

Das war Weltklasse! 
Stark, ergreifend, tiefgründig und weit zeichnet ihr Organ auch Titel wie „Swing Low, Sweet Chariot“ und „Leise rieselt der Schnee“, als es für das Energiebündel schließlich gilt, gemeinsam mit dem Chor zu musizieren. Und das ist schön anzusehen: dass sich Chor und Kelly nicht aufheben, stimmlich gar im Wege stünden, sondern einander in Schönheit gezielt ergänzen.

Auf Flügeln eilt man so dem Ende entgegen und nach einem hinreißenden Duett mit André Erben zum verzauberten „Engelsmensch“ heißt es: auf in die „Stille Nacht“. Und wie war das noch gleich? „d’accord“ heißt „in Ordnung?“. Mensch, dieses Konzert war doch Weltklasse!

© Schwetzinger Zeitung, Markus Mertens, Dienstag, 23.12.2014

Impressionen des Konzerts (Fotos von Theo Stadtmüller)

 

46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein mit Kathy Kelly

Zum 46. Mal lädt der Sängerbund Schwetzingen zu seinem Weihnachtskonzert bei Kerzenschein am 4. Adventssonntag ein. Im 160. Jahr des Vereinsbestehens holt er sich dazu prominente Unterstützung: Kathy Kelly, langjährige Frontfrau der weltbekannten Kelly Family, wird zusammen mit d’accord das diesjährige Weihnachtskonzert am
21. Dezember 2014 ab 17.00 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche gestalten.

In der amerikanisch-irischen Kelly Family begann die Karriere von Kathy Kelly – als Mitglied der singenden Großfamilie in Fußgängerzonen. Die Gruppe hatte bald Millionen von Fans. Kathy Kellys 24 Millionen verkaufte Tonträger, die sie als Produzentin und musikalischer Kopf der Familie wesentlich beeinflusste, erreichten vielfachen Gold- und Platinstatus. 1999 begann sie ihre Solo-Karriere. Die Primaballerina, klassisch ausgebildete Opernsängerin und studierte Musikerin hat mittlerweile zahlreiche Alben und Single-Auskopplungen veröffentlicht, die sich in den in- wie ausländischen Hitparaden erfolgreich platzieren konnten. Auf ihrer aktuellen Tournee gastiert sie bundesweit bei örtlichen Chören. Beim 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein wird zunächst d’accord seinen Chorauftritt mit bekannten Weihnachtsliedern haben, daran schließt sich der Auftritt von Kathy Kelly an, wobei sie bekannte und neu arrangierte Gospels, Spirituals und Traditionals aus Deutschland, Spanien und Irland zum Besten geben wird. Zum Abschluss singt d’accord dann mehrere Lieder mit Kathy Kelly gemeinsam. Stimmen Sie sich mit diesem ganz besonderen 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein schonmal himmlisch auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein!

VORVERKAUF:

Karten für das 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein mit Kathy Kelly gibt es im Vorverkauf zum Preis von 22€ in Schwetzingen bei Optik Schreiber (Mannheimer Str.15-17), Bäckerei Utz Filiale Nord (Friedrich-Ebert-Str. 76) und Bäckerei-Café Utz (Friedrichstr. 15).

Karten können außerdem im Internet unter www.eventim.de und www.reservix.de oder im Kundenforum der Schwetzinger Zeitung, Carl-Theodor-Straße 1 in Schwetzingen erworben werden (es können VVK Gebühren anfallen).

Abendkasse 28€. Einlass ab 16.00 Uhr.

Konzertbericht: Witzige Story in bekannte Songs eingebettet

ALTE WOLLFABRIK: Zum 160. Jubiläumsjahr des Sängerbundes feiern die SchwetSingers mit „Noch ein Krimi für die Mimi“ zwei umjubelte Musical-Auftritte

„Super! Ausgezeichnet! Wunderbar!“ Immer wieder waren aus dem Publikum derartige Begeisterungsbekundungen zu hören, begleitet von tosenden Akklamationen. Dass man sich schon bei den ersten Szenen des Krimi-Musicals, das auf einem von Santina Rudolph geschriebenen Drehbuch beruht, köstlich unterhielt, kam nicht unerwartet.

Denn die zahlreichen Zuhörer, die am Freitag und Samstag in die Alte Wollfabrik gekommen waren, wussten schon vom ersten „Krimi für die Mimi“, was sie erwartete: eine temperamentvolle Mischung aus Musical und Filmmusik, aus Comedy und knackiger Choreographie (Petra Pfister), eingebettet in ein stimmiges Bühnenbild (Jutta Greulich, Sabine Rebmann) mit Bildschirmen versehenen Wänden, so dass jeder das Geschehen verfolgen konnte.

Schon der witzige Stil der Ansprache, mit der die Sängerbund-Vorsitzende Sabine Rebmann das Publikum begrüßte, verbreitete Heiterkeit. Im Outfit der 20er Jahre, das damals sehr schick die weiblichen Attribute hervorhob, wünschte sie den „verehrten Damen und Herren“ einen wunderschönen guten Abend. „Ach“, seufzte sie, „es sind ja wirklich lauter nette Leute hier. Freunde, die gerne zu unseren Konzerten kommen.“

Gassenhauer und bekannte Hits 
Schließlich wurde es dunkel auf der Bühne (Ton und Licht Christoph Lang) und die opulente musikalische Spurensuche nahm ihren Lauf. Aus dem großen Krimi-Fundus haben die SchwetSingers passende Songs ausgegraben und wagten sich zum Beispiel an Gassenhauer heran wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, an Reinhard Meys „Der Mörder ist immer der Gärtner“, an Piero Trombettas „Kriminaltango“, den Hazy Osterwald in den 60er Jahren zum Hit machte, aber auch Songs wie „Thriller“ (Michael Jackson) und das großartige „Skyfall“ (Adele). Eine erstklassige Band bestehend aus Matthias Buchta (Bass), Tommy Engelhardt (Saxofon), Tobias Nessel (Schlagzeug) und Elena Spitzner (Piano) begleitete Chor und Solisten, die in der jeweiligen Interpretation ihrer Lieder in wechselnde Rollen und Kostüme (Gabi Gehrke und Leihgabe der Freilichtbühne Mannheim) schlüpften.

Die Handlung des Stücks ist eher lose verknüpft. Mimi (Santina Rudolph) liest Krimis, bis sie einschläft, so dass sie sogar nachts von Mördern und anderen dunklen Gestalten träumt. Die süße Fee (Lena Franz, Mitglied des Jugendchors) verhilft ihr zu schönen Träumen und zum Traummann, der in der Gestalt einer männlichen Krimi-Fee (Walter Kreutzer) in weißem Tutu auftaucht und nur auf den Knopf einer Fernbedienung drücken muss, um Mimis Wünsche zu erfüllen. Für knisternde Spannung sorgte das Auftauchen einer Leiche (Niklas Kugler), des Ganoven Mackie Messer (Andreas Spitzner), leichter Frauen, des Kommissars und des Gärtners, der nicht der Mörder war.

Die herausragende Chorgruppe des Sängerbunds bekommt somit Gelegenheit, ihre Spiellust sowie ihr gesangliches und schauspielerisches Talent zu beweisen. Der Auftritt aller entfaltete stets eine unmittelbar szenische Wirkung, die das Publikum gefangen nahm und immer wieder zu begeisterten Applaus hinriss.

Fantastische Solo-Einlagen 
Die gelungene Darbietungen der Solisten, die alle aus den Reihen der SchwetSingers kommen, hinterließen ebenfalls einen bleibenden Eindruck: Conny Bundschuh und Daniel Kreichgauer, aber auch Holger Herrmann mit „Ba-Ba-Banküberfall“ (E.V.A.), zudem Tobias Kreichgauer gemeinsam mit Herrmann in „Der Kommissar“ (Falco) und mit Sebastian Jaeger in „Faust auf Faust“ (Klaus Lage & Band). Wie Annika Staudt und Santina Rudolph ihre schwierigen Parts aus „Skyfall“ und „GoldenEye“ (Bono & The Edge) meisterten, war sicher einer der vielen Höhepunkte des Abends.

Mehr als sechzehn Hits aus fünf Jahrzehnten hat die musikalische Leiterin Elena Spitzner zu einer großartigen Show verarbeitet. Ein Glanzpunkt war das Medley aus den James-Bond-Filmen, mit dem die Band die Auftritte ausklingen ließ, begleitet vom ständigen Applaus des Publikums.

Dafür bedankte sich Andrea Ball im Namen der SchwetSingers. Ihr Dank galt auch dem gesamten Ensemble, das zum 160. Jubiläum des Sängerbundes dieses mitreißende Spektakel inszeniert hat.

© Schwetzinger Zeitung, Maria Herlo, Montag, 27.10.2014

 

Konzertbericht SchwetSingers: Witzige Story in bekannte Songs eingebettet

ALTE WOLLFABRIK: Zum 160. Jubiläumsjahr des Sängerbundes feiern die SchwetSingers mit „Noch ein Krimi für die Mimi“ zwei umjubelte Musical-Auftritte

„Super! Ausgezeichnet! Wunderbar!“ Immer wieder waren aus dem Publikum derartige Begeisterungsbekundungen zu hören, begleitet von tosenden Akklamationen. Dass man sich schon bei den ersten Szenen des Krimi-Musicals, das auf einem von Santina Rudolph geschriebenen Drehbuch beruht, köstlich unterhielt, kam nicht unerwartet.

Denn die zahlreichen Zuhörer, die am Freitag und Samstag in die Alte Wollfabrik gekommen waren, wussten schon vom ersten „Krimi für die Mimi“, was sie erwartete: eine temperamentvolle Mischung aus Musical und Filmmusik, aus Comedy und knackiger Choreographie (Petra Pfister), eingebettet in ein stimmiges Bühnenbild (Jutta Greulich, Sabine Rebmann) mit Bildschirmen versehenen Wänden, so dass jeder das Geschehen verfolgen konnte.

Schon der witzige Stil der Ansprache, mit der die Sängerbund-Vorsitzende Sabine Rebmann das Publikum begrüßte, verbreitete Heiterkeit. Im Outfit der 20er Jahre, das damals sehr schick die weiblichen Attribute hervorhob, wünschte sie den „verehrten Damen und Herren“ einen wunderschönen guten Abend. „Ach“, seufzte sie, „es sind ja wirklich lauter nette Leute hier. Freunde, die gerne zu unseren Konzerten kommen.“

Gassenhauer und bekannte Hits 
Schließlich wurde es dunkel auf der Bühne (Ton und Licht Christoph Lang) und die opulente musikalische Spurensuche nahm ihren Lauf. Aus dem großen Krimi-Fundus haben die SchwetSingers passende Songs ausgegraben und wagten sich zum Beispiel an Gassenhauer heran wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, an Reinhard Meys „Der Mörder ist immer der Gärtner“, an Piero Trombettas „Kriminaltango“, den Hazy Osterwald in den 60er Jahren zum Hit machte, aber auch Songs wie „Thriller“ (Michael Jackson) und das großartige „Skyfall“ (Adele). Eine erstklassige Band bestehend aus Matthias Buchta (Bass), Tommy Engelhardt (Saxofon), Tobias Nessel (Schlagzeug) und Elena Spitzner (Piano) begleitete Chor und Solisten, die in der jeweiligen Interpretation ihrer Lieder in wechselnde Rollen und Kostüme (Gabi Gehrke und Leihgabe der Freilichtbühne Mannheim) schlüpften.

Die Handlung des Stücks ist eher lose verknüpft. Mimi (Santina Rudolph) liest Krimis, bis sie einschläft, so dass sie sogar nachts von Mördern und anderen dunklen Gestalten träumt. Die süße Fee (Lena Franz, Mitglied des Jugendchors) verhilft ihr zu schönen Träumen und zum Traummann, der in der Gestalt einer männlichen Krimi-Fee (Walter Kreutzer) in weißem Tutu auftaucht und nur auf den Knopf einer Fernbedienung drücken muss, um Mimis Wünsche zu erfüllen. Für knisternde Spannung sorgte das Auftauchen einer Leiche (Niklas Kugler), des Ganoven Mackie Messer (Andreas Spitzner), leichter Frauen, des Kommissars und des Gärtners, der nicht der Mörder war.

Die herausragende Chorgruppe des Sängerbunds bekommt somit Gelegenheit, ihre Spiellust sowie ihr gesangliches und schauspielerisches Talent zu beweisen. Der Auftritt aller entfaltete stets eine unmittelbar szenische Wirkung, die das Publikum gefangen nahm und immer wieder zu begeisterten Applaus hinriss.

Fantastische Solo-Einlagen 

Die gelungene Darbietungen der Solisten, die alle aus den Reihen der SchwetSingers kommen, hinterließen ebenfalls einen bleibenden Eindruck: Conny Bundschuh und Daniel Kreichgauer, aber auch Holger Herrmann mit „Ba-Ba-Banküberfall“ (E.V.A.), zudem Tobias Kreichgauer gemeinsam mit Herrmann in „Der Kommissar“ (Falco) und mit Sebastian Jaeger in „Faust auf Faust“ (Klaus Lage & Band). Wie Annika Staudt und Santina Rudolph ihre schwierigen Parts aus „Skyfall“ und „GoldenEye“ (Bono & The Edge) meisterten, war sicher einer der vielen Höhepunkte des Abends.

Mehr als sechzehn Hits aus fünf Jahrzehnten hat die musikalische Leiterin Elena Spitzner zu einer großartigen Show verarbeitet. Ein Glanzpunkt war das Medley aus den James-Bond-Filmen, mit dem die Band die Auftritte ausklingen ließ, begleitet vom ständigen Applaus des Publikums.

Dafür bedankte sich Andrea Ball im Namen der SchwetSingers. Ihr Dank galt auch dem gesamten Ensemble, das zum 160. Jubiläum des Sängerbundes dieses mitreißende Spektakel inszeniert hat.

© Schwetzinger Zeitung, Maria Herlo, Montag, 27.10.2014

 

Konzertankündigung: (Noch) ein Krimi für die Mimi

Die SchwetSingers Chorgruppe des Sängerbund Schwetzingen plant im 160. Jahr des Vereinsbestehen den nächsten großen Coup: „Noch ein Krimi für die Mimi“ heißt das aktuelle Konzertprojekt, das am Freitag, 24. Oktober und Samstag, 25. Oktober 2014 in der Alten Wollfabrik in Schwetzingen aufgeführt wird (jeweils 20 Uhr, Einlass 19 Uhr). Mit dabei sind große Charaktere wie: Mimi, eine dem Krimi Genre verfallene Leseratte, ein Gärtner, bei dem man nie so genau weiß, ob er wirklich der Mörder ist, ein paar leichte Damen, die im Gefecht um einen gewissen Herr Messer auch mal handgreiflich werden, ein gut aussehender Mann im schwarzen Smoking, der behauptet für das MI6 zu arbeiten, eine Fee, die auch nicht so genau weiß, wie sie zu dieser Rolle gekommen ist und zu guter Letzt natürlich einer Leiche, die nach einem Schuss „plötzlich“ in der Taverne liegt. Zwielichtige Gestalten und Überraschungslacher garantiert!

Nach dem Benefiz-Open Air-Konzert „Ein Krimi für die Mimi“ im malerischen Hinterhof der AWO Schwetzingen im Sommer 2011, bringen die SchwetSingers rund um Chorleiterin und Kreativkopf Elena Spitzner (Gesamtleitung) die Neuinszenierung des Krimi-Musicals auf die Bühne. Wer jetzt denkt „Ach, kenn ich schon“ liegt falsch, denn vor allem die durch Santina Rudolph erarbeitete Story sowie die Neubesetzungen der schauspielerischen und gesanglichen Parts lassen Sie das Krimi-Musical komplett neu erleben. Gepaart wird die Schauspiel „Komik“ natürlich mit musikalischen Highlights wie Bonnie & Clyde, den 80-er Jahre Hits Ba-Ba-Banküberfall oder „Der Kommissar“ sowie vielen weiteren „Krimi-verdächtigen“ Hits – und wer weiß, vielleicht schaut Mister Bond nach einem gesanglichen Intro auch mal persönlich vorbei …

Bekannte und erstklassige musikalische Unterstützung holen sich die SchwetSingers durch Mathias Buchta (Bass), Tommy Engelhardt (Saxophon) und Tobias Nessel (Schlagzeug) ins Boot. Elena Spitzner, die bereits seit über 13 Jahren als Chorleiterin in Schwetzingens ältestem Verein tätig ist, begleitet selbst am E-Piano.

Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf für 15€ (zzgl. VVK Gebühr) im Kundenforum der Schwetzinger Zeitung (Carl-Theodor-Str. 1 in Schwetzingen) oder unter www.alte-wollfabrik.de. Für Spontanentschlossene gibt es auch Tickets an der Abendkasse (19€).

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VVK hat begonnen: (Noch) ein Krimi für die Mimi

War es wirklich der Gärtner?

Nach unserem Erfolgs Open Air im Sommer 2011 im Gelände der AWO bringen wir das Krimi Musical (Noch) ein Krimi für die Mimi erneut auf die Bühne. Begebt Euch zusammen mit uns, den SchwetSingers, auf eine musikalische Mörderjagd durch die Jahrzehnte.

Lasst Euch entführen in die Unterwelt des Mackie Messer. Tanzen Sie einen Tango mit Jackie Brown in der Taverne und treffen Sie zwielichtige Gestalten, schwere Jungs und leichte Mädchen. Gänsehaut garantiert!

Bekannte und erstklassige musikalische Unterstützung durch Mathias Buchta (Bass), Tommy Engelhardt (Saxophon), Tobias Nessel (Schlagzeug und Elena Spitzner (E-Piano). Die Gesamtleitung liegt bei Elena Spitzner, die beim Sängerbund seit 13 Jahren als Chorleiterin tätig ist.

Karten gibt es ab sofort im VVK zu je 15€ + VVK Gebühr im Kundenforum der Schwetzinger Zeitung (Carl-Theodor-Straße in Schwetzingen) oder unter www.alte-wollfabrik.de

Konzertbericht: 45. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

Alles begann mit einem Lied: „Vor 2000 Jahren, da ist es geschehen, da hielt die Welt den Atem an“ klang es durch den Lutherhaus-Saal. Auf der Bühne stand der Kinder- und Jugendchor des Sängerbundes, der zusammen mit den „SchwetSingers“ die Weihnachtsgeschichte als Musical aufführte. Unter der Gesamtleitung Elena Spitzners hatten sie es während intensiver Proben vorbereitet. Am Sonntagnachmittag war es dann soweit: Gemeinsam mit Eltern, Großeltern, Geschwistern, Nachbarn und Freunden, die den riesengroßen Saal des Lutherhauses bis zum letzten Platz besetzt hatten, ließen sie sich auf ein Erlebnis von Besinnung und Freude ein. Dazu haben sowohl das filigrane Bühnenbild (Jutta Greulich, Marion Lammes, Melanie Zweig) mit glitzernden Sternen, weißen Wolken und einem geöffneten Fenster beigetragen, die Vielfalt der Kostüme (Sabine Rebmann, Gabi Gehrke, Siegrid Mielke) als auch die wunderbare Musik.

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Musikalisches Abenteuer

Nachdem die Vorsitzende Sabine Rebmann Publikum und Ehrengäste begrüßt hatte, nahm das musikalische Abenteuer seinen Lauf. Anschaulich, einfühlsam und mit amüsanten Pointen gelang es den jungen Darstellern hervorragend, die zweitausend Jahre alte Weihnachtsgeschichte um Maria und Josef lebendig werden zu lassen und zugleich an unsere Zeit anzuknüpfen.

In der Rahmenhandlung erzählte Julia Haas als Patricia dem albanischen Mädchen Florina, gespielt von Sofie Haas, worum es geht. Im Gespräch der beiden wurden einige Unterschiede zwischen den zwei Religionen deutlich gemacht. „Wenn Männer Kinder kriegten, kämen sie nicht auf so eine Idee“, kritisierte Mariama Ceesay als Maria den Befehl des Kaisers Augustus zur Volkszählung.

Berührend, voll inniger Anteilnahme sang sie „Das Lied der Maria“ und in Niko Papadopoulos als Josef hatte sie einen ebenbürtigen Partner. Viel Applaus bekamen beide für die gemeinsam zweistimmig gesungenen Lieder. Adrian Rüttinger wurde prunkvoll als Kaiser Augustus auf einem Thron auf die Bühne getragen und begeisterte mit seinem kecken und pfiffigen „Lied des Augustus“.

Als Vertreter der Orientbank witterte das Männersextett der „SchwetSingers“ bei der Nachricht eines neuen Königs lukrative Geschäfte. Voller Witz interpretierten sie den aus den 60er Jahren bekannten Schlager „Gehn Sie mit der Konjunktur“. Ausgestattet mit einem Handy gab Tobias Kreichgauer als König Herodes seine Befehle weiter. Im „Lied des Herodes“ legte er flott seine Gründe dar. Machtgier, Eifersucht und Konkurrenzdenken bestimmten sein Handeln. Auch wenn es manches zum Schmunzeln gab, Herodes grausamer Befehl zum Töten der Kinder wurde klar herausgestellt und Bezüge zu unterwürfigem Denken hergestellt.

Da lag es für den Texter Jörg Ehni und dem Komponisten Uli Führe nahe, ein Lied mit einhämmerndem Rhythmus und dem Refrain „Befehl ist Befehl“ zu schreiben. Auch die Gestalt eines Soldaten tauchte auf, der Zivilcourage bewies und meinte: „Da mache ich nicht mit.“ Maria ist voller Zuversicht und ruft vor der Flucht nach Ägypten: „Am Himmel geht ein Fenster auf.“

Die Intermezzi mit Emma Bante und Jana Laco als Reisende, dem Lied der Soldaten oder dem Landstreicherkanon waren köstlich. Durch das Hineinmontieren von Weihnachtsliedern aus aller Welt hat Elena Spitzner die Gesamtdarbietung aufgewertet. Der berückend schöne Chorgesang der Kinder, die als kleinere und größere Engel verkleidet auftraten, verdichtete packend die Weihnachtsbotschaft.

Souveräne Begleitung

Brennende Kerzen, die magisch beleuchtete Bühne (Ton- und Lichttechnik Roger Roller, Max Hofmann), bunt geschmückte Tannenbäume und natürlich immer wieder die Lieder a cappella oder in Spitzners souveräner Begleitung am Klavier und Benny Zweigs am Schlagzeug, strahlten festliche Stimmung aus.

Das Publikum bejubelte die Mitwirkenden mit stehenden Ovationen und stimmte danach ein in das Lied „Alle Jahre wieder“. So ging ein Abend zu Ende, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im Anschluss konnten die Besucher ihre Eindrücke und Gedanken bei Häppchen und Getränken austauschen.

© Schwetzinger Zeitung, Maria Herlo, 24. Dezember 2013

Im Interview: 1. Vorsitzende Sabine Rebmann

Anlässlich ihres 45. Weihnachtskonzerts bei Kerzenschein, das am Sonntag, 22. Dezember, 17 Uhr, im Lutherhaus stattfindet, hat die Chorgemeinschaft Sängerbund in Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendchor und den SchwetSingers etwas Besonderes vorbereitet: das Weihnachtsmusical „Am Himmel geht ein Fenster auf“ von Jörg Ehni und Uli Führe. Im Vorfeld der Aufführung sprachen wir (Schwetzinger Zeitung) mit der Vorsitzenden Sabine Rebmann.

Frau Rebmann, worum geht es im Musical?
Sabine Rebmann: Es geht um die bekannte christliche Weihnachtsgeschichte. Patricia, eine deutsche Schülerin, erzählt Florina, die aus Albanien stammt, die Geschichte von der Geburt Jesu, wie sie uns ja allen aus der Bibel bekannt ist. Vor genau zehn Jahren hat der Kinder- und Jugendchor des Sängerbundes dieses Musical schon einmal aufgeführt und, als wir Anfang dieses Jahres überlegt haben, wie wir das 45. Weihnachtskonzert gestalten, fiel uns dieses Stück ein, das mit sehr eingängigen Melodien schon 2003 begeisterte.

Wie wurden die Mitwirkenden ausgewählt?
Rebmann: Da der Kinder- und Jugendchor zurzeit zahlen- und stimmenmäßig das Musical nicht alleine auf die Bühne bringen kann, hat Elena Spitzner, bei der die Gesamtleitung liegt, einen weiteren Chor des Sängerbundes, die SchwetSingers, mit einbezogen. Auch wenn es sich um ein Musical für Kinder ab neun handelt, waren die SchwetSingers sofort bereit, mitzumachen.

Wie knüpft sich das Geschehen an unsere Zeit an?
Rebmann: Die Weihnachtsgeschichte wird durch die schon erwähnte Rahmenhandlung und durch weitere Anspielungen auf unsere Gegenwart aktualisiert. Die Heiligen Drei Könige treten als Direktoren der Orient-Bank auf und eine Sekretärin rennt mit Handy hinter dem König Herodes her. Trotz dieser modernen Versatzstücke bleibt der Kern der Weihnachtsgeschichte erhalten. Aber Assoziationen zur heutigen Zeit mit Hungersnöten, Flüchtlingen und Grausamkeiten des Krieges sind durchaus vorhanden. Dieses Zusammenspiel von traditionellen mit modernen Elementen macht das Musical zu etwas ganz Besonderem.

Wie sind die Rollen verteilt?
Rebmann: Als Chorleiterin von Kinder-und Jugendchor sowie der SchwetSingers kennt Elena Spitzner die Sänger jetzt schon seit zwölf Jahren. Sie „dirigiert“ das Zusammenspiel dieser drei Chorgruppen in ihrer gewohnt temperamentvollen Art. Die Hauptrollen haben Mitglieder des Jugendchores: Maria und Josef werden von Mariama Ceesay und Niko Papadopoulos gespielt, die beiden Schwestern Sofie und Julia Haas erzählen die Rahmenhandlung, Emma Bante und Jana Laco übernehmen als Reisende einige Solopartien, Paul Riether verkörpert den Wirt. Die Rolle des Kaisers Augustus übernimmt Adrian Rüttinger aus dem Kinderchor. Tobias Kreichgauer, der diese Rolle bei der Aufführung 2003 gespielt hatte, ist mittlerweile Mitglied der SchwetSingers und stellt 2013 den König Herodes dar.

Woher kommen die Ideen für Bühnenbild und Kostüme?
Rebmann: Bei der Bühnenbildgestaltung haben wir uns mit der Krippenspielgruppe der evangelischen Kantorei abgesprochen. Sie hat die Goldfoliensterne gebastelt und wir haben im Gegenzug die größeren Elemente hergestellt. Federführend war hier Jutta Greulich, Sängerin im d’accord und Schriftführerin des Vereins, die mit viel Geschick immer wieder für die Dekoration unserer Konzerte zuständig ist. Unterstützt wurde sie von zwei Müttern. Außerdem konnten wir auch wieder auf die handwerklichen Fähigkeiten der d’accord-Sänger zurückgreifen, die beim Requisitenbau behilflich waren.

Wie sieht es mit n Kostümen aus?
Rebmann: Im Fundus hatten wir schon einige Engelskostüme, aber da es diesmal 23 (!) Engel geben wird, mussten noch weitere genäht werden. Dies habe ich zusammen mit Gabi Gehrke von den SchwetSingers übernommen. „SchwetSingerin“ Cornelia Bundschuh hat sich der Aufgabe gewidmet, den Akteuren den richtigen Ausdruck beizubringen. Den Regieplan hat Ulrike Bessler erstellt, und, da sie aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht selber bei den SchwetSingers mitsingen kann, wird sie als Souffleuse zur Seite stehen. Es ist also wirklich eine Gemeinschaftsproduktion des gesamten Vereins! Und nur durch das Mitwirken aller ist Vereinsarbeit und der Erfolg eines solchen Vorhabens möglich.

© Schwetzinger Zeitung, Maria Herlo, 18.12.2013