Archives 2017

Zusatzkonzert: Das Kalte Herz

Nachdem der Ansturm auf die Uraufführung „DAS KALTE HERZ“ am 17. Dezember 2017 so groß ist und wir bereits knapp eine Woche nach dem VVK Beginn verkünden dürfen: AUSVERKAUFT, hat sich der Sängerbund Schwetzingen mit Chorleiterin Elena Spitzner kurzfristig dazu entschlossen einen Zusatztermin auf die Beine zu stellen: am 14. Januar 2018 bringt Spitzner mit ihren SchwetSingers das Musical „DAS KALTE HERZ“ von Wilhelm Hauff ein zweites Mal auf die Bühne im Lutherhaus Schwetzingen, 17.00 Uhr.

Karten zu je 15€ (Schüler 12€) für den 14. Januar 2018 sind aktuell im Druck und liegen vorauss. ab Ende dieser Woche druckfrisch bei folgenden bekannten VVK Stellen:

  • Optik Schreiber, Mannheimer Straße 15-17 in Schwetzingen
  • Bäckerei Utz, Café kleine Planken, Mannheimer Straße 31 in Schwetzingen
  • Online unter www.reservix.de und stationär bei allen bekannten Reservix VVK Stellen (bei Reservix zzgl. Systemgebühr und ggf. Versandkosten)

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VVK-START: DAS KALTE HERZ

Der Vorverkauf für das SchwetSingers – Musical: DAS KALTE HERZ im Rahmen des 49. Weihnachtskonzertes bei Kerzenschein am 17. Dezember 2017 im Lutherhaus Schwetzingen ist angelaufen!

Karten zu je 15€ im VVK (Schüler 12€) gibt es wie gewohnt an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

NEU: Karten können auch ab sofort ONLINE unter www.reservix.de sowie an allen stationären Reservix Vorverkaufsstellen erworben werden (bitte beachten, bei Reservix zzgl. Vorverkaufsgebühr und ggf. Versandkosten bei Onlinebestellungen).

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Sängerbündler zu Gast in Lunéville

Zu einem Konzert im Theater der Stadt reiste eine kleine Gruppe Sängerbündler –  aktive Sängerinnen und Sänger von d’accord und SchwetSingers – in die Partnerstadt Lunéville. Die befreundeten Chorsänger „Les Croissants d’Or“ feierten ihren 40. Geburtstag. In einem über zweistündigen Programm mit dem Titel „L’air du temps“ (Zeitgeist) sangen und spielten die französischen Sänger und Sängerinnen ohne Pause. Die Götter fragten sich, warum Menschen so lange Zeit in einem Chor zusammensingen. Die Antwort im Schlusslied: weil es Spass macht, weil man mit Freunden zusammen ist, weil es jedem Menschen gut tut – egal in welchem Alter. Für die Sängerbündler war es wiedermal ein Besuch bei Freunden und man versprach sich ein baldiges Wiedersehen.

 

VVK-START: DAS KALTE HERZ

Der Vorverkauf für das SchwetSingers – Musical: DAS KALTE HERZ im Rahmen des 49. Weihnachtskonzertes bei Kerzenschein am 17. Dezember 2017 im Lutherhaus Schwetzingen ist angelaufen!

Karten zu je 15€ im VVK (Schüler 12€) gibt es wie gewohnt an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

NEU: Karten können auch ab sofort ONLINE unter www.reservix.de sowie an allen stationären Reservix Vorverkaufsstellen erworben werden (bitte beachten, bei Reservix zzgl. Vorverkaufsgebühr und ggf. Versandkosten bei Onlinebestellungen).

Senioren-Freundeskreis im Siedlerheim „Zum Rheintal“ zu Gast

Die November Zusammenkunft der Sängerbund Senioren und deren Freunde machten es sich im Franz Heppler Haus des Siedlerbundes gemütlich. Oskar Hardung konnte dieses mal zwar kein volles Haus begrüßen was aber die Stimmung unter den Damen und Herren keineswegs trübte. Launig bemerkte Hardung: Hier im schönen Rheintal, mit guter Bewirtung und guter Küche, auch nach Kaffee und Kuchen passt immer noch ä schönes Steak dazwische. Bei den Wirtsleut wir uns herzlich bedanken für das entgegenkommen, dass sie uns Senioren haben aufgenommen.

Nach dem Ständchen für die Geburtstagskinder, bedankte er sich bei den Helferinnen Monika Ehrhardt, Helga Weicker und Sigrid Zier und den Kuchenspenderinnen.

Ein Bericht von dem Besuch in den nächsten Tagen in Lunèville bei dem befreundeten Chor und von dem 49. Weihnachtskonzert „Das kalte Herz“ am 17. Dez. im Lutherhaus. Natürlich wurde dazwischen immer wieder gesungen, wobei der Jahreszeit ensprechend, Jagdlieder gewünscht waren. Einige „Lach und Sach“ Geschichten, Schwetzinger Mundartgedichte, eine Spenden Aktion von Hardung, wechselten den Besitzer. Diese Bücher kann man aber auch im Schwetzinger Buchhandel zu erwerben. Dabei gab Hardung noch bekannt, dass  am 23.11. er im J.-P. Hebel Haus einige seiner alten aber auch neue Geschichten zum Besten geben werde. Es wurde noch viel gelacht u.a. auch über einen Vortrag von Karl Ziegler der von einem Liebespärchen und dem verwachsenen Liebesherzchen in einer Baumrinde in der Sternallee gekonnt zu berichten wusste. Der Nächste Freundeskreis findet schon bald am 1. Dez. in der SCG Narrenstube im Bassermannhaus mit einer Nikolausfeier statt.

von Oskar Hardung

Sängerreise nach Bad Reichenhall

Schöner Herbstausflug: alle zwei Jahre bietet der Sängerbund eine Viertagesbusreise für Mitglieder und Freunde an. In diesem Jahr ging die Fahrt nach Bad Reichenhall und das Berchtesgadener Land.

Kaum angekommen in dem bayrischen Kurort führte Gerhard Butz die Reisegruppe durch den königlichen Kurgarten. Er kennt die gesundheitsfördernde Wirkung des Freiluftinhalatoriums des unter Denkmalschutz stehenden Gradierhauses von mehreren Kuraufenthalten. In der Fußgängerzone ging es vorbei am Stammsitz der Konditorei Reber, eine der Firmen die die Mozartkugeln „erfunden“ hat. Im Bürgerbräu, gleich neben dem Rathaus, dann das Zwickelbierfest mit bayrischen Schmankerln und zünftiger Blasmusik.

Am nächsten Tag fuhr der Bus die Reisegruppe bei grauem Himmel zunächst in das Bergsteigerdorf Ramsau, dessen idyllische Lage schon auf zahlreichen Landschaftsgemälden abgebildet wurde. In der Pfarrkirche St. Sebastian sangen die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger von d’accord und SchwetSingers unter der Leitung von Vizedirigentin Renate Schnitzer ein Lied.

Weiter ging es nach Kitzbühel /Tirol, auch hier weiterhin Nieselregen. In diversen Cafés, beim Betrachten der in der Fußgängerzone ausgestellten Ferraris sowie beim Hüte-Aufprobieren verging die Zeit wie im Flug.

Die Fahrt ging zurück nach Ruhpolding, wo ein Treffen mit Willi Althauser, dem langjährigen Vorsitzenden des Sängerbundes, ausgemacht war. Willi, den es vor vier Jahren in die bayrische Bergwelt gezogen hat, führte die Sängerbündler durch seine neue Heimat. Anstrengend war der Aufstieg zur Pfarrkirche St. Georg, wurde jedoch von einem herrlichen Rundblick auf Ruhpolding belohnt.

Ein gemütlicher Abend in der Zirnbergalm folgte, der mit viel Gesang und lustigen Geschichten wohl allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird. Willi hatte für seinen Besuch aus Schwetzingen alles bestens vorbereitet.

Am darauffolgendem Tag strahlend blauer Himmel und ein bunt gefärbter Herbstwald auf der Fahrt, die vorbei am Watzmann und Berchtesgaden nach Schönau an den Königsee führte. Der Kapitän selbst, der die Reisegruppe nach St. Bartolomä brachte, führte mit der Trompete das Echo vom Königsee vor. St. Bartholomä ist eine barocke Wallfahrtskirche, zu der man bequem per Schiff oder auf einer mehrstündigen, teils hochalpinen Wanderung gelangt. Die Reisegruppe aus Schwetzingen entschied sich nach Spaziergang entlang des Sees und dem Genuss von geräuchertem Saibling oder Forelle auch für den Rückweg für die bequemere Variante.

Getreu dem Motto „die Zeit fliegt, wenn man Spaß hat“ gingen auch diese Tage viel zu schnell vorbei. Reiseleiterin Renate Schnitzer, Busfahrer Andre Weis, die harmonische Reisegruppe, das Wiedersehen mit Willi Althauser und das größtenteils gute Wetter tragen für sich ihren Anteil an den schönen Tagen im Berchtesgadener Land. (sr)

Impressionen
von Sabine Rebmann, Sigrid Ziehr, Ulrike Müller und Ilse Leer

 

Uraufführung: Elena Spitzner bringt mit ihren SchwetSingers „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff auf die Bühne

Diesen Termin sollten Sie jetzt schon fest im vorweihnachtlichen Kalender blocken: am 3. Advent präsentiert der Sängerbund Schwetzingen das von Elena Spitzner komponierte und von Stefanie Robens getextete Musical-Märchen „Das kalte Herz“. Für Spitzner wird so ein lang gehegter Traum wahr, so komponierte sie bereits 2005 das Musical „Schneewittchen“ und 2007 „Wuschel haut ab“ für den Sängerbündschen Kinder- und Jugendchor, auch damals bereits mit textsicherer Unterstützung von Robens. Die Uraufführung des nun dritten Musicals aus Spitzners Feder findet im Rahmen des 49. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein am 17. Dezember um 17.00 Uhr im Schwetzinger Lutherhaus statt.

Das Märchen „Das kalte Herz“ von Hauff ist keineswegs verstaubt, behandelt es doch jene Themen der heutigen Zeit, in der das Streben nach Ruhm, Erfolg und Reichtum allgegenwärtig ist. Just die Weihnachtszeit bietet Raum zum Innehalten und stellt uns jährlich aufs neue die Frage, was denn eigentlich wirklich die essentiellen Werte im Leben eines jeden sind und was Glück bedeutet. So erleben die Konzertbesucher die emotionale Reise des Köhlers Peter Munk (gespielt von Tobias Kreichgauer), der das Köhlerhandwerk nach dem Tod seines Vaters im Schwarzwald übernommen hat. Peter ist unzufrieden mit seiner Lebenssituation. Kann einer Köhler sein, der keine Kohle macht? Bewundernd schaut er auf die reichen Männer seines Dorfes, die sich alles leisten und höchstes Ansehen genießen. Alles würde Peter geben, wenn er so wäre wie sie. Arm zu sein ist wirklich keine Gnade! Auf der Suche nach Auswegen begegnet er zwei Waldgeistern, dem guten Schatzhauser (gespielt von Peter Schäfer) und dem bösen Holländer-Michel (gespielt von Michael Scherer). Mit beiden kommt er ins Geschäft. Der gute Waldgeist gewährt ihm drei Wünsche. Der böse Holländer-Michel bietet Peter im Tausch gegen dessen echtes Herz ein steinernes Herz und unbegrenzten Reichtum. Das Unglück nimmt seinen Lauf: Peters Wünsche erfüllen sich wie von selbst, doch er kann mit seinem steinernen Herzen nichts mehr empfinden – keinen Schmerz, kein Mitleid, kein Glück und keine Freude. Und so verliert er, im Streben nach Reichtum und dem damit vermeintlich verbundenen Glück, alles bis auf sein eigenes Leben. Erst dann stellt er fest, dass seine Wünsche mehr als töricht waren. Der einzige Ausweg ist dem Hinweis des guten Schatzhausers zu folgen: „Schaff dir ein wärmeres Herz, Peter!“ Ob Peter sein verlorenes Herz zurückgewinnen kann?

Ein weiterer Höhepunkt bildet das Muiskerquintett, das der Sängerbund für das Weihnachtskonzert gewinnen konnten: Steffen Bade (Akkordeon), Patrick Pilarski (Bass), Benny Zweig & Tobias Nessel (Schlagzeug), Yolanda Diefenbach (Saxophon) untermalen gemeinsam mit Spitzner (am Klavier) die Vorstellung.

Karten im Vorverkauf wird es voraussichtlich ab Mitte November geben, weitere Infos folgen. Das Märchen ist für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Der Sängerbund in Bad Reichenhall im Berchtesgadner-Land un beim Willi!

Ich hab in schäne Wegger an moim Bett, der zeigt mid große Zahle die Zeit, doch wann er misch wegge soll, des gude Schdigg donn schreigd. Moi Ute schiggd misch zum Uhre-Henn un kaaf ä nei-i Weggeruhr, die ich schdell dann ich dann uff fünf Uhr, hoffentlich glepperd am fünfe die Weggeruhr. Mir liege im Bett un lausche gespannd uff die neie Nachtdischuhr wie ihr jetzt wissd, ob uns dem Henn soi Klebberuhr a net vergisst. Doch die Ute war wider ämol schneller haus un seschd schdell den Wegger aus. Es wird gefrüstückt un gepaggt, der Sohnemann uns zum Bahnhof schafft. Dem Weis soun Junior steht mit äm Bus schunn do, was ä Glück mir sinn froh. Die Renate noch dem oilade ihre Schäflein zehlt un dodabei die Reiseplän verdehld. Begrüßung durch die Renate un den Fahrer der seschd ich heeß Andre, er fährt genauso gud wie der Vadder wie ich des seh. Doch bevor mir fahre, komme zwee noch ganz schnell, endlich ware die zwee Butze zur stell. Bei Schwabach-West stehe Schilder die verkünde druf is zu lese Stau ach wie schlau, denn mir sinn schun im Stau. In Denkendorf in der Poschd mit Metzgerei, do schdürme mir zum Esse nei. Danoch um Änse geht es wieder, mir singe laut un sinn heiter. Selbschd der Karl-Heinz Klee singt gern mit, ich ihn darauf zur Singstund am Donnerstag bitt. Am Nachmittag falle mir in Bad Reichenhall oi, wie un wo wird unser Hotel donn soi. Doch es is uns glei gelunge un hawe des Avalon sofort gefunne.

Der Gerhard führt uns Abends an die Tränke mit Musik mir müsse laafe hin un zurück. Beim Zwickelbier Feschd im Bräu mit Blosmusik un äm gude Esse is  schäh des ganze un du mit der Regine in Walzer danze. Der Willi  kummt uns plötzlich besuche mit großem Hallo, er is glügglich un sichdlich froh. Ute seschd mach dich bei der Renate schlau, die seschd mir fahre heid in die Ramsau. Der Jochen vor mir verfolgt uff dem Handy de Vettel un des Renne, der Vettel startet von Platz 20 der Jochen is faschd am flenne. Renate hält ä Singstund ab un bringd uns mit  unserer Nationalhyme „Schood is“ uff trab. Mir fahre nach Ramsau in de Zauberwald un mache a do in halt. Heid is in Dag mit lauder „R“ Ramsau – Rupolding – Reit im Winkel – Regen – Rollator – Renate – AutoRennen un monsche im Bus noch pennen. (stimmt net awer es reimt sich) Mir dune dann ä großes Wasser seh, der Andre seschd es wer der Hintersee. In Ramsau hots a in kläne Wasserfall un ä klänie Kersch donoi gähne mir all. Im Bus dune Regine un Margot fleißig fürs Fernsehe üwe, sinn luschdisch trotz dem Regewetter dem trüben. Weiter nach Oesterreich ins Salzburger Saarlach-Land dann nach Kitzbühl zum Toni Sailer, ma mache hald un danoch geht’s weiter. Zuvor gibt’s im Cafe Praxmeir ä Nudelsupp mit Brot, moi Ute hot mit de viele Kurve ihr Not. Im Kur-Cafe-Konditorei, ware noch 6 Fraue dabei. Der Bus konn jedoch net glei schdarte, mir müsse uff ä paar Schlofhauwe warte. Am Owend sinn mir in der neue Heimat von unserm alde Freund, un sinn in der Zirmbergalm vereunt. Ä klasse Esse ä gudes Bier, schaut her ihr Leut der Sängerbund is hier.

Der Willi gut vorbereitet läuft zur Hochform auf, schon nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der Butze Gerhard singt Solo wie in alde Zeite un dut uns a viel Spaß bereite. Der Männerchor singt alde Lieder voll Inbrunst, doch entfernt von der Sangeskunst. Der Oskar sorgt donn noch für viel Spaß in der Runde un viel zu schnell verrinnt Stunde um Stunde. Ä Lied kam von Oskar un Willi des war, allen klar im Wechsel von der Amanda. Der Willi singt noch von der Pfälzer Nas, der Oskar singt vom Schnaps des war’s. Doch es wurd noch viel gelacht in dieser Runde, mir vergesse nie die schäne Schdunde. Der Abschied naht man sich die Hände drückt, der Willi monch Tränche vedrückt.  In Abschied mit Wehmut un schwerem Herze alsdann, wer wes wann ma sich wieder sehe kann. Uff dem Hämweg ins Avalon mir noch viel singe, nur so kann in schäner Ausflug gelinge. Doch halt ich het jo faschd vergesse, was an dem Abend noch is gewese. Die Sabine bringt dem Willi vom Veroin viel Grüß bzw. 6 Flasche, der Knabe sieht des Welde Bier un dut lache. Ich bring moim Freund die Lach un Sachgeschichde un les daraus vor, vom Rufe Berthold un der Kläranlage desis wor. Auch üwerreich ich ihm ä Pfund Grieß all von Schwetzinger Freund, sie sinn donn all mit ihm vereunt. Am Mondagmorje lachd die Sonne, mir sitze beim Frühstück was ä Wonne. Im Bus will die Renate schunn Geld fa die Fahrt uff dem Königsee eusammle, ich sag nä mir dune selwer schdrample. Es ging an den See mit Echo un uffs Schiff, zuvor bei denne viele Kurve hodd mich moi Ute im Würgegriff. In luschdischer Knabe dut uns des Schiff, de See un die Berg mit Trumbet un Echo erkläre un dass in dem See die beschde Saibling were. So in Fisch wolle mir donn glei verzehre. Bei der Rückfahrt auf dem Königsee, ich vor lauter Japaner un Chinese kä Ute mehr seh. S’is mir heiß mir rinnt der Schweiß, hab Halsweh un ess ä deieres Eis. Renate dut vorm Bus noch Kuche verdehle, will uns noch wo’s hiegeht verzehle. In Bad Reichenhall angekomme, hab ich glei ä Aspirin genomme. Mir hawe Hunger un zum Bürgerbräu mir geh, un lafe vorbei am Reber Cafe. Doch hab ich es desmol geschafft net noi, obwohl’s Kuche gibt der überaus sehr foi. Im Bürgerbräu mir zu früh erscheine zum Esse, s’ware noch ganz viel annere uff unsere Pletz gesesse. Mir gugge  bös un nemme Platz die halt frei, ma macht dann endlich Platz un mir Sängerbündler kenne nei. Ich ess in Salat mit Hinkel gebrode, was moi Ute isst des müsst ihr rode. S’Rert der Dieter un soi Gudrun fahre mit äm Taxi ins Hotel, mir fahre mit ganz schnell. Die Ute packt un ich du schreiwe, so jetzt wisst ihr was mir so dreiwe. Schluß!

von Oskar Hardung

Freundeskreis: Fahrt ins Blau war eine tolle Fahrt in die sonnige Pfalz!

Bei schönstem Ausflugswetter traten über neunzig Damen und Herren Senioren, vom Sängerbund Senioren-Freundeskreis ihre diesjährige Ausflugsfahrt ins „Blaue“ mit zwei großen Reisebussen in die Pfalz an. Es wurde fleißig gerätselt wo es eigentlich hingehen soll. Die beiden Reiseleiter Renate Schnitzer und Oskar Hardung begrüßten die Gäste und verteilten gleich die Preisrätsel. Das Cafe Sixt in Neustadt war dann die erste Station. Das Cafe, als eines der Besten von Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und am Eingang zur Fußgängerzone gelegen, bot für alle drinnen und draußen bei Sonnenschein genügend Platz. Eine Stadtführerin berichtete und informierte die Schwetzinger bei Kaffee und Kuchen über die Weinmetropole der Pfalz. Im Anschluss gab es für Lauf-freudige einen interessanten Stadtrundgang mit Frau Hoffmann, die für ihre kurzweiligen Erläuterungen viel Lob bekam.

Danach ging die Fahrt Richtung Hassloch in das alte Traditionsgasthaus „Zur Aumühle“ zur Abendveranstaltung und zum Abendessen. Das vorbestellte Essen wurde flott serviert was schon mal gut war. Danach hatten Karl Dittes, Akkordeon, Renate Schnitzer, Gitarre u. Gesang und Oskar Hardung Gesang  das Kommando im Saal übernommen. Mit zahlreichen Pfalz – Wein und Stimmungsliedern kamen die Ausflügler schnell in Stimmung. Es wurde fleißig mitgesungen, z. Bspl. „Die Momme“, „Ich bin in Pälzer Bu“, „Wonn in dem große Himmel bloß ä klänie Wertschaft wer“, oder zu dem Schneewalzer geschunkelt, geklatscht und die Hände in den Himmel gereckt, also das ganze Programm was zu einer fröhlichen Seniorenschar gehört. Aber auch die etwas jüngeren Teilnehmer hatten ihren Heidenspaß! Die Preisrätsel Gewinner wurden mit einem Fläschchen Sekt belohnt. Saal gut – Essen gut – Wein gut – Musik gut = Ausflug gut. Beim Abschied waren alle Senioren voll des Lobes für den schönen Nachmittag, „des war ämol wieder so rischdisch schäh“, was die Organisatoren und Musiker natürlich sehr gerne hörten. Oskar Hardung

 

Ferienprogramm 2017: Schlossführung Schwetzingen

Einmal Prinzessin sein! Welches Mädchen wünscht sich das nicht – und mit dem Ferienprogramm wurde dieser Traum wahr. Der Sängerbund Schwetzingen hatte eine Schlossführung für Kinder organisiert und eine fachkundige und sympathische Museumspädagogin führte durch verschiedene Räume des Schwetzinger Schlosses. Die Kinder hatten viele Fragen und alle wurden geduldig von Iris Rössner beantwortet.

  • „Ist das echtes Gold auf den Bilderrahmen?“
  • „Warum haben die Kurfürstin und der Kurfürst so kurze Betten?“
  • „Was haben die den ganzen Tag gemacht?“

Die Kinder lernten, dass nur ein ganz feiner Überzug von Gold die vielen Bilder umrahmt, dass die Menschen früher nicht liegend geschlafen haben – zumindest die Kurfürsten und Könige nicht – und die Tage mit Besuchen, Empfängen, Schachspielen, Französisch lernen, im Garten spazieren gehen gefüllt waren.

Fast in jedem Zimmer entdeckten die Kinder „Geheimtüren“, die fast nicht zu sehen waren und z.B. den Toilettenraum versteckten. Der Höhepunkt der Schlossführung kam aber im zweiten Stock. Hier waren viele verschiedenfarbige Kleider in Kindergrößen aufgehängt. Den Mädchen wurde zunächst ein „Panier“, ein Reifrock umgeschnallt und dann erhielt jedes ein feines Kleid mit Rüschen, Blumen und Schleifen. Die Jungen bekamen Westen, Rüschenkragen und Brokatjacken, aber im Gegensatz zu den Mädchen wollten nicht alle bei der Kostümierung mitmachen. Dann wurde ein Tanz einstudiert und die Kinder begriffen schnell die verschiedenen Schrittfolgen. Aber zunächst wurde das richtige Verbeugen geübt. Die Kinder hätten ihre schönen Gewänder gerne noch länger anbehalten, aber nach zwei Stunden war die Schlossführung beendet.

Die beiden Betreuerinnen des Sängerbundes Cindy Weidner und Sabine Rebmann führten die Kinderschar anschließend zum vereinseigenen Garten hinter dem Schlosspark. Hier wurden Hunger und Durst gestillt, alles war schon perfekt vorbereitet von Jutta Greulich und Daniela Nohl. Die Zeit bis zum Abholen ging wie im Flug vorbei. Sabine Rebmann

Impressionen des Tages:
Fotos von Sabine Rebmann und Cindy Weidner

 

Geselliges Gartenfest mit Chorgesang im Grünen

Ein schöner Sommertag, ein gemütliches Miteinander, kulinarische Verköstigungen und musikalische Untermalung. Dazu lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 23. Juli 2017 ab 11.00 Uhr herzlich ins schöne Sängerbund Freizeitgelände hinter dem Schlossgarten ein.

Unter gemütlichen Sonnenschirmen können die Besucher ab 11.00 Uhr passend zum Frühschoppen mit Grillsteaks, Bratwürsten und Salatplatten den Beiträgen des Musikverein-Stadtkapelle Schwetzingen e.V. lauschen.

Ab 14.00 Uhr geht es mit „Chorgesang im Grünen“ der verschiedenen Chorgruppen des Sängerbund Schwetzingen weiter. Unter der bewährten Leitung von Elena Spitzner präsentieren d’accord, SchwetSingers und die cOhrwürmer ihre musikalischen Beiträge. Für reichlich kühle Getränke, leckeren Kaffee und selbstgebackene Kuchen ist gesorgt. Der Sängerbund Schwetzingen freut sich auf zahlreiche Besucher.

Impressionen Benefizveranstaltung: Heute ist ein schöner Tag

Impressionen von Emilys 3. Party: Heute ist ein schöner Tag 3
Es war uns eine Ehre mit den #cOHRwürmern, unserem #Jugendchor und den #SchwetSingers bei dieser schönen Benefizveranstaltung im WeldeLustgarten dabei zu sein.

Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und an der Stelle auch ein großes DANKE an unsere Vereinsmitglieder für die rege Spendenbeteiligung. Wir konnten eine grandiose Summe von 750€ an Emilys Oma Kerstin Schmidt übergeben. Macht weiter so, die Kinder der Krebsstation in Heidelberg danken es Euch! 

Gedanken & Gedicht von Oskar Hardung
Kerstin Schmidt, Oma von Emily, sammelt Spende für kranke Kids!

Es is doch schon ä dolli Sach gewest uff dem Gelände der Welde Bräu,
es schmeiße viel Besucher bei dem Bennefizfeschd ebbes in die Spende Box änoi.
Ich konnt net hie des war a schad, ich hadd ebbes anneres an dem Dag.
Awer mir hawe die Spende Sau schon vorher
beim Freundeskreis (Idee von Annika) greise losse,
die Sängerbund-Chorgruppe sich a ned lumbe losse.
Die Vorschdändin Sabine stolze 750€ üwerreiche konn für de Hilfsfond, Godd soi donk,
Hilfe für unser aller Kinner konn ned groß genug soi wenn se sinn schwer kronk.
Spaß hawe, spiele singe un lache, un dodamid was Gudes mache.
Ma muß net immer jammern weje dem Geld, s’gibd a noch ebbes anneres uff dere Weld.
Gesundheit is unser högschdes Gut, s’gibd nix besseres als gesundes Blut.
Der Radio Rejenboge un die Fußballer von Sandhause hawe die Sach doll unnerstüdzt,
jedzt hoffe mir all dass’es a was nüdzt!

 

d’accord: Sommerfest der Lieder in Altlussheim

Am vergangenen Freitag, den 30. Juni war d’accord vom Sängerbund Schwetzingen zum ersten Mal mit dabei beim Sommerfest der Lieder des AGV Frohsinn Altlussheim. Die flotten Lieder, insbesondere das extra für diese Gelegenheit umgetextete „eine kleine Melodie“ und das in bayrischem Dialekt vorgetragene „schod is“, mit dem sich der Chor auch singend von der Bühne gehend verabschiedete, kamen sehr gut beim Publikum an. Es war der erste Auftritt mit Chorleiterin Elena Spitzner. Oskar Hardung „verewigte“ diesen ersten gemeinsam Auftritt in einem schönen Gedicht:

S’erschdemol!
(Zum ersten mal!)

In Altlosse beim Sommerfeschd der Lieder,
dreffe sich die G’sangsvereune immer wieder.
So ware mir Sängerbündler a eugelade in das Emil-Frommel Haus,
Mir durfde singe un bekame viel Applaus.
Doch denn müsse mir unbeschdridde mit der Elena teile,
um ihr zu „Danke“ uns reschd beeile.
Sie hod gewedeld, gestiguliert un gesunge,
uns dodamit zur „Höchstleistung“ gezwunge.
Der erschde Uffdridd unner der offizielle Leidung von dem „russische Medsche“
war für uns toll gelunge,
liebe Elena „derfsch“ wider kumme.
Sie hod a am Klavier a annere Chör begleidet,
die Maria Löhlein fröhlich leitet.
Ä schänes Fescht ganz ungezwunge,
es hawe die Chör freundschaftlich gesunge.
A war die Liedauswahl sehr gut gelunge,
die Zuhörer hawe zum teil mitgesunge.
Uff der Hämfahrt im Auto mit drei Sängerinne,
ware mir änisch es kennd ä neie Ära beginne.
Liebe Elena du uns ruhig weiter ermuntern
un schdriedze,
dodavor dune mir gern in der Singschdund schwidze.
„Schee war’s, des wer’n ma wieder doa“

Herzensangelegenheit: Eine kleine Geschichte über das große, tapfere Mädchen EMILY

Der Auftritt am 01. Juli im Welde Lustgarten in Plankstadt ist eine absolute Herzensangelegenheit für den Sängerbund Schwetzingen. Zum 3. Mal in Folge wird die Benefizveranstaltung Heute ist ein schöner Tag für krebskranke Kinder durch Emilys Familie auf die Beine gestellt und wir als Sängerbund Schwetzingen freuen uns mit drei unserer Chöre (SchwetSingers sowie cOhrwürmer und Jugendchor) dort mit von der Partie zu sein.

„Emily lehrte uns das Leben!“ – so dürfen wir an der Stelle Emilys Oma Kerstin zitieren, die uns in einem Telefongespräch mehr über die Beweggründe dieser Benefizveranstaltung erzählte. Emily erkrankte 2012 an Leukämie – mit gerade einmal 6 Jahren. Nach vielen Chemos, Höhen und Tiefen schien die Krankheit Anfang 2013 weitestgehend besiegt, jedoch entdeckte man bei einer Routineuntersuchung einen neuen Tumor im Knie, der im Verlauf der Krankheit Lunge und später den ganzen Körper befiel. Der Marathon begann von Neuem doch Emily lies sich dadurch kein bisschen Lebensfreude nehmen, denn sie war die Lebensfreude in Person und ein absolutes „Mutmacherkind“ erzählt Oma Kerstin. Dankbar ist die Familie für das soziale Engagement des SV Sandhausen sowie der Radio Regenbogen Organisation „Kinder unterm Regenbogen“, die der Familie Urlaube auf Teneriffa und Lanzarote ermöglichten – kostbare gemeinsame Stunden und Erlebnisse, die der Familie Kraft für all das gaben, was noch kommen sollte.

Emilys Motto: Heute ist ein schöner Tag und da Emily so ein Sonnenkind war (und ist), wollte sie in ihren letzten Lebenstagen unbedingt noch eine große Party feiern. Mit der liebenswerten Unterstützung des ehemaligen Bürgermeisters Dirk Elkemann konnte diese Party am 26. April 2014 im Palais Hirsch realisiert werden. Wenige Tage nach der Party entschlief Emily friedlich zu Hause im Kreise der Lieben. Die Familie nahm ihr das Versprechen ab fortan nun jedes Jahr solch eine Party für Emily und alle die, die nicht mehr bei uns sind zu organisieren. Der Titel der Benefizveranstaltung entspringt Emilys Lebenseinstellung: Heute ist ein schöner Tag.

An dieser Stelle möchten wir sagen, dass das Telefonat keineswegs voll Traurigkeit war – im Gegenteil – Emilys positive Lebenseinstellung, ihre Energie, ihre Liebenswürdigkeit – all das hat sie (auch für Außenstehende spürbar) in den Herzen ihrer Lieben hinterlassen. Emilys Party steht somit vor allem unter dem Motto allen Besuchern einen schönen Tag zu bescheren, das Leben zu feiern und vielleicht auch gerade den Menschen Kraft und Liebe zu schenken, denen es gerade nicht so gut geht. In diesem Sinne: Let’s spread the love!

Die Einnahmen des Tages werden in Sorgenfresser für die Kinder auf der Heidelberger Onkologiestation investiert. Zusätzlich soll auch das Spielzimmer dort aufgebessert werden, denn Knete ist gerade sehr gefragt, so Oma Kerstin. Ein weiterer Teil geht an Kinder unterm Regenbogen.

Der Eintritt frei, jeder darf nach eigenem Ermessen zahlen wie er/sie kann.

Bei dem vielfältigen Unterhaltungsangebot und Rahmenprogramm kommen Groß und Klein ganz auf ihre Kosten. Beginn ist ab 14.00 Uhr im Welde Lustgarten, Brauereistraße 1 in 68723 Plankstadt-Schwetzingen. Anbei ein Auszug aus dem Programm:

Auf der Bühne:

  • As Far As Low (bekannt u.a. von ihrem Auftritt bei The Voice of Germany)
  • Broken Wall
  • Feuerplanet
  • Sängerbund Schwetzingen (SchwetSingers, cOhrwürmer und Jugendchor)

Verpflegung und Aktivitäten:

  • Kaffee & selbstgebackene Kuchen
  • Kinderschminken
  • Dosenwerfen
  • Hüpfburg
  • Glücksrad
  • Malen
  • uvm.

cOhrwürmer: Broadway trifft Mozart!

Highlight für unseren Kinderchor cOhrwürmer: am Sonntag, den 25. Juni dürfen sie gemeinsam mit dem US-Amerikanischen Keystone State Boychoir auf die Bretter des Rokokotheaters Schloss Schwetzingen.

Das festliche Abschlusskonzert findet unter Mitwirkung der Gesangsklassen 5 und 6 des Hebel-Gymnasiums, der Chorgruppe cOHRwürmer und des Kammerchors des Raphael Gymnasiums Heidelberg statt.

Für ausführliche Informationen über den Keystone State Boychoir bitte auf „Weiterlesen“ klicken.

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Impressionen: Spargelsamstag 2017 in Schwetzingen

Ein toller Auftritt für unsere cOhrwürmer, Jugendchor, SchwetSingers und Chorleiterin Elena Spitzner auf der großen Bühne! Strahlender Sonnenschein, gute Laune und großartige Tontechnik!! DANKE, dass wir dabei sein durften! 

Zum 1. Mal waren wir auch mit einem Bierwagen in der Bahnhofanlage in der Nähe der deutschen Post dabei. Ein Dank an alle Helfer und Muffinspender für Euren Einsatz!

 

Konzertmitschnitt: Alles Disney oder was?

Lieben Dank an unseren SchwetSinger Sebastian Jaeger für den Zusammenschnitt!

Danke an unser Ehrenmitglied Oskar Hardung für das passende Gedicht zum Konzert:

Das Projektchor-Konzert und Elena!

Am Sunndag war ich mit meiner Ute im Lutherhaus,
mir und die annere Besucher spendeden kräfdisch Applaus.
Oigelade hadde der Chorverband Kurpfalz
un der Sängerbund, mit cOrwürmer, Jugendchor
un ä paar von de SchwetSingers ware dabei,
und gude Musiker so schdiggers drei.
Vorweg, es ware die Gläne in der vordere Reih,
die uns endlogde in monche Begeischderungsschrei.
Die känne danze un sich bewege zu der Musik,
wer so Kinner im Chor hod, der hod Gligg.
Der Jugendchor des is ä schwieriges Alder zum singe,
awer der Elena dud ä Kunschdig gelinge.
Sie sinn die ware Gewinner an dem Dag,
die Jugend war gud un sehr stark.
Üwer die SchwetSinger braucht ma net zu redde,
die sinn des Fundament üwer die ganze Schdregge.
Die Musik uff der Bühn ohne Fehl und Tadel,
mit der Elena gehöre die zum Musigger Adel.
Sabine, Ute, Gabi, Jutta, Malena un die Kerstine,
ware Klasse bei de Requisite un Kostüme.
So isses alle zusamme gelunge,
dass die Disney Melodie gud geklunge.
A unsere Are hadde was dolles zu gugge,
ja was do abging do wersch meschugge.
Es war in doller Nachmiddag im Lutherhaus,
ich bin immer noch ned ferdisch mid dem Applaus.

von Oskar Hardung

Ankündigung: Alles Disney oder was?

Ein großes Ereignis steht den Jüngsten im Verein an diesem Wochenende bevor, diese trainieren und üben aktuell mit großen Engagement mit Chorleiterin Elena Spitzner für das bevorstehende Kinder- und Jugendchorprojekt „Alles Disney oder was?“ am 08. April um 16.00 Uhr im Schwetzinger Lutherhaus. Das Konzert entsteht in Zusammenarbeit mit dem Chorverband Kurpfalz Schwetzingen unter der Gesamtleitung von Elena Spitzner und hat auch einige engagierte Jugendliche aus Brühl und Oftersheim angezogen.

Neue und alte Disneyklassiker

Die Besucher dürfen gespannt sein, denn neben altbekannten Disney Songs aus Hercules, König der Löwen und dem Dschungelbuch dürfen die Besucher auch mit neuen Disney Titeln Bekanntschaft machen wie zum Beispiel aus „Descendants – Die Nachkommen“ oder „Die Eiskönigin“, wobei letzteres voraussichtlich die ganz jungen Besucher sehr freuen wird. Die neusten Disneytitel einzubringen entstammt unter anderem auch den Vorschlägen der Jugendlichen und Kinder, die sich sehr freuen, dass die Songauswahl so sehr nach ihren Wünschen ausgefallen ist. Im März gab es bereits zwei zusätzliche Probensamstage, bei denen die Jugendlichen und Kinder unter anderem mit den Musikern proben konnten und die Deko (Fische) für das Konzert gebastelt haben.

Weitere Musiker zur Unterstützung am Start

Zusätzliche musikalische Unterstützung kommt aus den eigenen Reihen des Vereins, so werden die Jugendlichen und Kinder von einigen SchwetSingers unterstützt, die mit ihren Rollen nicht unwesentlich zur Geschichte beitragen werden. Der 21-jährige Sebastian Jaeger, ebenfalls Sänger der SchwetSingers, wird neben Elena Spitzner am Klavier spielen. Instrumental ergänzt werden die beiden durch die drei Musiker Thomas Engelhardt am Saxophon, Thomas Hammer am Schlagzeug und Matthias Buchta am Bass.

VVK

Karten im Vorverkauf zu je 5€ (Kinder 6-15 Jahre 3€) gibt es ab sofort in Schwetzingen bei Café Utz, kleine Planken, Mannheimer Str. 31 sowie Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17. Tageskasse 7€ (Kinder 6-15 Jahre 5€)

Freundeskreis: Schöner Nachmittag im Franz Heppler-Haus auf dem Hirschacker!

Einen tollen Einstand gab die neuen Wirtsleute im „Gasthaus zum Rheintal“ beim Seniorennachmittag. Strahlender Sonnenschein ließ die Seniorenherzen schon mit froher Laune das helle Siedlerheim besuchen. Das kleine Nebenzimmer war für die Kuchentheke reserviert. Der Gastraum und das große Nebenzimmer waren nahezu vollständig von den Damen und Herren Senioren in Beschlag genommen. Oskar Hardung zeigte sich bei seiner Begrüßung wegen des guten Zuspruchs sehr erfreut, was auch OB Dr. Pöltl bemerkte und meinte, wenn Hardung ruft kommen alle Senioren. Aber auch er war der Einladung gefolgt und fühlte sich bei dem Sängerbund sehr wohl. Zunächst wurde jedoch den fleißigen Kuchenspenderinnen gedankt. Monika Helmling und Renate Schnitzer, sie hatte für alle Besucher einen Ostergruß gebastelt, erhielten für ihre Hilfe ein Sonderlob.

„Die Fasenacht is rum, s’is Schluß un Ruh, mir hawe gemacht die Fasenachtsschachtel zu. Doch halt die Sängerbund un Liederkranz Narre war beim Umzug net zu stoppen, und waren nach dem erschde Preis am rocken!“ Nach dem Geburtstagständchen übernahm es der Schwetzinger OB die Senioren zu begrüßen und gab einen „Tätigkeitsbericht“ der Stadträte bzw. der Bürgermeister ab. Sehr interessant war es aus berufenem Munde zu erfahren was in der Spargelstadt, alles gemacht, geplant und noch zu machen sei. Fahrradwege – Schulhausneubau – Neubaugebiet an der Scheffelstraße – ehem. Kaserne – Bahnhof- Schnellbahn – Krankenhaus und und und!  Dies alles mit einer Priese Humor den Senioren vorgetragen, wurde mit reichlich Applaus honoriert.

Den Schlossplatz betreffend, gab Hardung, dem OB schmunzelnd folgenden Rat:

Als Schwetzinger Bu wees ich was sich gehert ich bin jo kän Stoffel,
zu Spargel geherd Schinke oder Schnitzel mit Kardoffel.
Jetzt hod ma uff’m Schlossplatz glatt die Kardoffel vergesse,
denn die gehere äfach zu äm g’scheide Spargelesse.
Es fehlt der Kardoffelbauer Fackel-Kretz vun Schwetzinge,
vielleicht dut ähm von dem Henner un soiner Ilse a ä Denkemal gelinge.
Dann wer des Trio uff dem Schlossplatz komplett,
s’wer schäh wonn ma ä gonzes Esse zu fotografiere hett.
Die Hertleins Christa mit dem Spargelschdand, is inzwische schon Weltbekannt.
Dem Ferscht uff seuner Glückssau, mit Schnitzel oder safdische Schinke,
dune die Turischde aus nah un fern, mit Handy oder Foto schunn winke.
Die Fackel-Kretz’es män ich fehle halt noch zu dem Spargel Gericht,
üwerlegd’s eich gut, ich mach a wider ä Gedicht.

Mit Liedern wie „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Wer recht in Freuden wandern will“ und vielen weiteren volkstümlichen Melodien kamen auch die Senioren zu „Wort“ (Stimme)! Mit weitern Mundartreimen wie „Der Freiher un des Drais-Rad“ und „Schwetzingen dreht am Rad“ hatte Hardung die Lacher auf seiner Seite und viele Büchlein seiner neuesten „Lach und Sachgeschichten“ wechselten den Besitzer. Selbst der OB wollte nicht ohne die Spendenaktion zu unterstützen nach Hause. Die erste Vorsitzende und Stadträtin Sabine Rebmann informierte die Anwesenden von den vielen Aktivitäten im Sängerbund und dem bevorstehenden Konzert „Alles Disney oder was?“ des Kinderchor „cOhrwürmer“ und Jugendchor am 8. April im Lutherhaus wozu sie herzlich einlud. Immer wieder wurde gesungen und gelacht. Karl Ziegler hatte wie schon oft einen schönen Vortag „Kleine Brötchen“ mit gebracht den er auch gekonnt vortrug. Mit einem herzlichen Dankeschön an den Organiesator und die netten „neuen“ Wirtsleute, verabschiedeten sich die Damen und Herren und versprachen am 28. April in das Freizeitgelände hinter Schlossgarten zu kommen.

von Oskar Hardung

163. Jahreshauptversammlung

Freudig empfing die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann die knapp 60 anwesenden aktiven und fördernden Mitglieder im Weldesaal des „Blauen Lochs“ in Schwetzingen zur 163. ordentlichen Jahreshauptversammlung des Sängerbund Schwetzingen. Nach der Begrüßung der Ehrenmitglieder sowie des Landtagsabgeordneten Manfred Kern und der Stadträtin Ulrike Utz begann Rebmann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen. Sehr erfreut ist man hier über die Zahl der 34 Neueintritte, die zum großen Teil beim Nachwuchs und bei den SchwetSingers zu verzeichnen sind. Den Neueintritten stehen jedoch auch 38 Abgänge gegenüber, davon 15 verstorben. Gesamt zählt Schwetzingens ältester Verein nun 472 Mitglieder, 4 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Aktiven mit 130 Sängerinnen und Sänger bliebe die letzten Jahre zwar recht konstant, so Rebmann, doch „Verluste“ müsse der Verein vor allem bei den fördernden Mitgliedern verkraften, denn die Tendenz ginge entgegen einer langjährigen Vereinszugehörigkeit, sodass beispielsweise kurze oder längeren Singpausen der baldige Austritt folgt – mit großem Bedauern. Die Anwesenden sangen im Anschluss gemeinsam und in Gedenken an die 15 Verstorbenen „Meine Zeit in Deinen Händen“ von Peter Strauch.

Singen hält jung & hebt die Stimmung

Rebmann berichtet weiter, dass sich die beiden Chöre d’accord und SchwetSingers im letzten Jahr sehr über Männerzuwachs freuen durfte. Zudem hat sich auch das Durchschnittsalter der einzelnen Chöre um je knapp 2 Jahre verringert hat. Singen hält demnach also jung und ist gut für die körperliche und seelische Verfassung. Singen hat eine aufhellende Wirkung und vermindert die Produktion des Stresshormons Cortisol. Singen selbst fördert das Kuschelhormon Oxytocin, das harmoniestiftend wirkt und tatsächlich nur beim Singen, nicht beim Reden ausgeschüttet wird. Singen ist also eine empfehlenswerte Beschäftigung und sollte von viel mehr Menschen ausgeübt werden zitiert Rebmann einen Bericht aus der Apotheken-Rundschau in Ihrer Rede.

Jahresberichte & Ausblicke

Höhepunkte des Jahres 2016 waren für den Verein unter anderem der Ausflug und die Umrahmung des Gottesdienstes bei der ehemaligen Schwetzinger Pfarrerfamilie Müller in Pforzheim, die diversen Auftritte auf den Spargelfesten bzw. Wanderung und zum Beispiel das gemeinsame Konzert der SchwetSinges mit dem Musikverein Stadtkapelle Schwetzingen im November im Rokoko Theater. Hier betonte SchwetSingers Vertreterin Nicole Fackel, dass die SchwetSingers sehr von der Zusammenarbeit profitiert haben und man auch zukünftig sehr gerne Kooperationen dieser Art pflegen und erhalten möchte – die nächste folgt bereits am kommenden Sonntag beim Frühlingskonzert des Musikvereins im Lutherhaus. Der Kinderchor, so berichtete Kinderchorvertreterin Cindy Weidner, erfreut sich vor allem nach Auftritten auf den örtlichen Bazaren und Veranstaltungen vieler neuer Stimmen bei der Chorprobe. Aktuell bereiten sich die Jüngsten im Verein fleißig auf das bevorstehende Konzert im 8. April im Lutherhaus vor, das unter dem Motto „Alles Disney oder was?“ steht. Der Besuch von d’accord beim befreundeten französischen Chor „Les Croissant d’Or“ in der Partnerstadt Lunéville im Dezember sowie das eigene 48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein in der ev. Stadtkirche rundeten das letzte Sängerjahr erfolgreich ab auch wenn es nicht zuletzt noch eine wichtige Änderung in der Besetzung der Chorleiterfunktion beim d’accord gibt. Einvernehmlich haben sich der Sängerbund Schwetzingen und Chorleiter André Erben nach 7 Jahren Zusammenarbeit im Einverständnis getrennt. Elena Spitzner leitet nun alle 4 Sängerbund-Chöre.

Einen extra Dank und Blumengruß erhielten Monika Ehrhard und Helga Weicker für ihr Engagement nach den d’accord Singstunden und der Bewirtung. Ebenfalls dankte Rebmann Oskar Hardung, der mit viel Herzblut den monatlichen Freundeskreis organisiert, der von knapp 80 Rentnerinnen und Rentnern dankbar angenommen wird. Natürlich geht auch der Dank an dieser Stelle an alle ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen und Bestehen des Vereins beitragen.

Neuwahlen

Nach dem Bericht der Kassenwartin Marion Schwab und der Entlastung des Vorstands, standen zwei Neuwahlen an. Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende sowie Jutta Greulich, 1. Schriftführerin wurden einstimmig wiedergewählt. Beide nahmen die Wahl freudig an.

Möge auch 2017 wieder ein spannendes Sängerjahr werden!

Eine Fotogalerie folgt die nächsten Tage!

Die kleinen Narren stürmten das Lutherhaus

Es ist 13.30 Uhr: vor dem Lutherhaus tummeln sich Ritter, Cowboys, Prinzessinnen und Indianer und warten sehnsüchtig auf den Einlass ins Lutherhaus, dort fand nämlich am Faschingsonntag der allseits beliebte Kindermaskenball statt. 

Die Animation übernahmen in diesem Jahr Malena Rebmann und Jana Laco, die den Kids gleich zu Anfang mit Klassikern wie „Rucki Zucki“ oder dem Ententanz die letzte verlegene Scheu aus dem Gesichts zauberten und sie auf die Tanzfläche holten. Als ersten Programmpunkt kam der Salsa und Zumba Trainer „Bully“ Buljamin auf die Bühne und nahm gleich alle Kinder mit. Gemeinsam tanzte er mit den Kids zu lateinamerikanischen Klängen eine Zumba nach der anderen. 

Ausgepowert ging es zur Stärkung ans Kuchenbuffet, das die fleißigen Mitglieder des Sängerbundes wie in jedem Jahr mit Herzblut und viel Backleidenschaft zur Verfügung stellen. Neben leckeren Berlinern gab es auch Mäusespieße, Muffins und deftige Heringsbrötchen und Pommes. In der Mal- und Bastelecke konnten die Kids sich die Kids ebenfalls etwas erholen und neue Kräfte für die nächsten Programmpunkte sammeln.

Weiter im Programm ging es mit der „Reise nach Jerusalem“, lustigen Tänzen und eine Zaubershow. Der Zauberer brachte tierische Begleitung in Form von seinen Täubchen Erich und Else sowie den Zauberkaninchen Flocke und Wolle mit, die die Kinder mit einem lauten „Ooooh“ und „Aaaah“ begrüßten. Nachdem viele leckere Zauberbonbons gezaubert und auch verteilt wurden, ging es in die letzte Tanzrunde, denn hinter den Kulissen bereiteten die Sängerbündler bereits alles für die große Schaumkusspolonaise vor. Begeisterter tingelte die Kinderschlange durch die Reihen des Lutherhauses. Mit strahlenden Augen nahmen die Kids am Ende der Polonaise ihre Schaumküsse entgegen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Sängerbündler für ihr Engagement, sei es für den Aufbau / Abbau, hinter den Kulissen, an der Kuchentheke, beim Getränkeausschank, beim Einlass, an der Kasse oder der Essensausgabe. DANKE! 

Sängerbund Senioren beim Kappennachmittag außer Rand und Band!

Am Freitag vor Fastnacht waren die Sängerbund Freundeskreis-Senioren zu dem traditionellen Kappennachmittag in die Narrenstube der SCG eingeladen. Oskar Hardung, konnte ein knallvolles Haus begrüßen und kontrollierte das jeder Besucher/in eine Narrenkappe hatte, wenn nicht bekam er eine spendiert. Zur Einstimmung spielte das Duo „KaOs“ (Karl Dittes und Oskar Hardung) eine Schunkelrunde und 80 Senioren Kehlen sangen und schunkelten gleich kräftig mit. Dann meinte Hardung:

Beim Freundeskreis im Sängerbund,
da griegt jeder Narr und Närrin ä Kapp,
do wackle die Wänd, do geht’s heit rund,
mir sinn jetzt luschdisch un des net so knapp.

Nun war der „Elferrat“ (Renate Schnitzer) als Mätresse an der Reihe und sie schwang in gekonnter Manier das Narrenzepter. Nach ihrer närrischen Begrüßung und einer weiteren Schunkelrunde war es Horst Keber der als erster in die Narrenbütt trat, mit einem Vortrag mit dem er die Erschaffung Adam und Evas und den Sündenfall aus der Sicht eines „Saarländischen Franzosen“ humorvoll zum besten gab. Narrhalla Marsch, dreifach Ahoi und Sängerbund Jahresorden war der Dank. Renate Schnitzer hatte als Mätresse und fesche Lola einige launische Zeilen mitgebracht die sie, mit Akkordeon und Publikum Unterstützung, gekonnt vortrug. Peter Lemke, Präsident der SCG ließ es sich nicht nehmen und brachte den Senioren die Kunst des Küssens bei. Nun ging es Schlag auf Schlag. Karl Ziegler meinte, Sie habe nichts anzuziehen, Inge Wehe klagte ihr Leid als „Frau eines Rentners“, Oskar Hardung und Renate Schnitzer sangen von ihrem „eigenen Gebiss“, Christel Heider gab sich als „moderne Frau“, Monika Helmling sang und meinte, „Gell du hosch misch gelle gern“, Ulli Ebert stellte fest, „an uns Rentner kommt keiner vorbei“. Michael und Oskar Hardung sangen und meinten sie wären die „Trämps vom Sängerbund“. Gerlinde Kuttelwascher gab sich als „Faschings-Muffel“, Frigga Jacob kaufte „eine neue Spülmaschine“ und lobte das Handwerk und Martin Räpple kämpfte sich durch „die Grippewelle“.

Michael und Oskar meinten noch sie möchten „Ein Schnäpschen haben“. Humba humba täterrä, Rucki zucki, Hinterm Hühnerhaus, Frau Maier mit ihren gelben Unterhosen, die Runkelrüweroppmaschin und viele andere Faschingslieder, sorgten für Hochstimmung zwischen den tollen Vorträgen in der Bütt. Das Duo KaOs unterstützt von Renate zog alle Register der Faschingsstimmung. So wurde auch dieser Nachmittag ein schönes Erlebnis für alle Besucher und Freunde des Sängerbundes. Oskar Hardung hatte natürlich auch seine Lach und Sachgeschichten mit gebracht, die auch hier zahlreiche Abnehmer fanden und so diese Spendenaktion Pinkes für Humor untestützten. Weitere Exemplare dieser 3. Ausgabe gibt es auch im Schwetzinger Buchhandel. oh

Der nächste Freundeskreis findet am 31. März im Gasthaus zum Rheintal im Hirschacker statt.

Kinderfasnacht 2017

Ganz närrisch vor Freud’ lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 26. Februar 2017 ganz herzlich zum allseits beliebten Kinderfasching ins Schwetzinger Lutherhaus ein. Ab 14.00 Uhr geht das bunte Treiben los, bei dem nicht nur die Kinder ordentlich auf Ihre Kosten kommen. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgen zwei Animateure. Neben der legendären Schaumkuss-Polonaise warten noch viele weitere Überraschungen auf die kleinen Besucher. Karten gibt es ab SAMSTAG, den 04. Februar im Vorverkauf zu je 4,00€ bei Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17 und Café Utz kleine Planken, Mannheimer Str. 31 in Schwetzingen.

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Impressionen der Kinderfasnacht 2016:

Sängerbund Senioren auch 2017 gut bei Stimme!

Die erste Zusammenkunft des Senioren-Freundeskreises im Gasthaus „Zum Storchen“ lockte bei schönstem Winterwetter viele Damen und Herren in das beliebte Schwetzinger Lokal. Oskar Hardung konnte in dem von Sabine schön dekorierten Gasthaus neben den Senioren, auch Karl Dittes mit seinem Akkordeon begrüßen. Das Kuchenbuffet von Helga Weiker, Christa Räpple, Melanie Lehr, Heide Orth, Frigga Jacob und Ute Hardung wurde wieder gestürmt und Monika Helmling hatte alle Hände voll zu tun. Natürlich wurde den „Geburtstagskindern“ mit einem neuen Lied „Heute kannst dich freuen“ gratuliert. Die Neujahrsansprache von Hardung war kurz und bündig, „Als Schwetzinger sag ich euch des alte Jahr war schäh, ich denk, es könnt 2017 grad so weiter gäh! Ansprache beendet! Viel Applaus war der Dank für diese Erkenntnis. Mit Liedern wie: „Als wir jüngst in Regensburg waren“, Ein Schwetzinger Lied: S’gibt auf der Welt in Plätzelein, die Kurpfalz man es nennet“ oder „Die Bawett von der Palz“ und viele andere Lieder mit lustigen Versen kamen mit schmunzeln über die Lippen. Karl Dittes animierte da-zwischen auch zum schunkeln und gab im Wechsel mit Hardung einige Witze zum Besten. Zu dem Spruch: „Nicht alle Tassen im Schrank“ Hatte Hardung folgende Zeilen in Mundart mitgebracht. „Am End vom Jahr, in der verlängerte Heidelberger Stroß hat uns das Glück verlosse, mir hatte kän Schrank mehr, un a kä Tasse … . Hardung hatte auch die ersten Exemplare seiner neuen Ausgabe der 3. Lach und Sachgeschichten dabei, die im nu verkauft waren. Deren Erlös wieder für die Schwetzinger Notgemeinschaft und der Kinder und Jugendarbeit des Sängerbundes gespendet wird. Ab Februar auch im Schwetzinger Buchhandel Kieser u. Bücher Insel oder in der Stadt Info erhältlich. Immer wieder wurde in dem bis zum letzten Platz besetzten Lokal gesungen und gelacht. Tina Engel gab mit ihrer Mundharmonika Sonder-einlagen und bekam auch hierfür Anerkennung. Die gute Storchenküche und flotte Bedienung trugen auch wesentlich zu einem gelungnen Nachmittag bei. Der Nächste Freundeskreis Treff findet am 24. Februar im Bassermann Haus als närrischer Kappennachmittag statt. oh

Gedicht: Neue Freund und Bürger!

Es für mich ganz eine erfreuliche Sache,
was die Frigga und die Tanja do mache.
Vier junge Männer aus Schwarz-Afrika,
ware plötzlich mit der Flüchtlingswelle da.
Sie sinn ganz net und hilfsbereit,
und haben im Sinn sicher keinen Streit.
Sie sind eingeladen bei uns zum singen,
ich hab das Gefühl es tät ihnen auch
ganz gut gelingen.

Die Musik ist diesen Männer nicht fremd,
sie fühlen sich wohl, sind nicht gehemmt.
Wir Choristen von den SchwetSingers und d’accord,
wären sehr traurig sie müssten aus welchem
Grund auch immer, wieder fort.
Nicht nur wegen ihrer Sangesstimme,
so nette Leut dut ma selten finne.
Aber auch der Frigga und der Tanja gebührt
höchstes Lob gezollt,
da könnt ihr denke was ihr wollt.
Sie helfe mit dass es diesen Flüchtlinge wird gelinge
sich in der Fremde zurecht zu finne.

Ihr habt Mut und Engagement bewiese,
macht weiter so, und dut des Lob geniese.
Ihr opfert viel Zeit und auch Geld,
und tragt dazu bei, für eine bessere Welt.
(Frigga Jacob und Tanja Orth)

von Oskar Hardung

Gemeinsam das neue Jahr 2017 begrüßen

Gut besucht war die Neujahrsfeier des Sängerbund Schwetzingen am vergangenen Donnerstag im Blauen Loch. Der d’accord eröffnete, unter der bewährten Leitung von André Erben mit „Überall auf der Welt singt man Lieder“ die liebevoll gestaltete Neujahrsfeier. Der 2. Vorsitzende Michael Hardung begrüßte die Ehrenmitglieder und die anwesenden Gemeinderäte herzlich und schickte Neujahrs- und Genesungswünsche an die durch Krankheit Daheimgebliebenen. Der d’accord gab daraufhin „Leise fallen weiße Flocken“ zum Besten. Im Anschluss an die gesanglichen Beiträge begann die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann ihre Neujahrsrede und resümierte das vergangene Jahr 2016 in dem das 1250 Stadtjubiläum eine ganz zentrale Rolle einnahm. So zählt nicht nur der Tag der Vereine und der Chorflash in den Straßen Schwetzingens zu den Highlights, vor allem auch das gemeinsame Konzert der SchwetSingers mit dem Musikverein Stadtkapelle Schwetzingen im Rokokotheater wird lange in Erinnerung bleiben. Neben der Gestaltung des traditionellen Weihnachtskonzertes unternahm der d’accord 1-tägige Konzertreisen zur ehemaligen Schwetzinger Pfafferfamilie Müller nach Pforzheim sowie zum befreundeten Chor „Les Croissants d’Or“ aus der Partnerstadt Lunéville und gestalteten dort gemeinsam Gottesdienste und Konzerte. Ein Highlight für die jüngsten im Chor war der Auftritt bei der Band Foreigner, die im August bei ihrem Musik-im-Park Konzert den durch Sabine Rebmann und Elena Spitzner gebildeten Projektchor auf die Bühne holten. Beim Refrain von „I want to know what love is“ unterstützen die Kinder und Jugendlichen den Frontmann Kelly Hansen lauthals mit.

„Ein Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder“ geht Rebmann weiter in Ihrer Rede und lobt, dass das gerade im letzten Jahr überwältigend gewesen sei. So wurden Anfang des Jahres 2016 10 Asylbewerbern aus dem Raket Center zur Chorprobe bei den SchwetSingers und d’accord eingeladen, vier der jungen Männer sind heute fester Bestandteil der Chorgruppen und im Vereinsleben angekommen. Hierbei tun sich vor allem Tanja Orth-Laco und Frigga Jacob hervor, die auch außerhalb der Chorprobe für die vier jungen Männer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Stolz zeichnet Rebmann die beiden Sängerinnen als „Sängerbündler mit Herz aus“ und überreicht symbolisch eine Kette mit einem Herzanhänger. Was die Integration von Flüchtlingen angeht nimmt der Sängerbund eine Vorreiterrolle ein, denn gerade beim letzten Chorverbandstag in Lörrach wurde viel über Respekt, Offenheit und Nächstenliebe gesprochen und zur Integration von Flüchtlingen aufgerufen. Die Sprache der Musik kennt keine Grenzen. Auch wenn es anfangs Berührungsängste geben kann oder gibt, der Sängerbund möchte an dieser Stelle als Positivbeispiel vorausgehen und zeigen, wie sehr die Integration bereichern kann.

Ehrungen

Wie immer führte Sabine Rebmann gekonnt mit Highlights der entsprechenden Eintrittsjahre durch die Ehrungen. So war 1991 das Jahr des Ötzi aus der Jungsteinzeit, auf Grund des Golfkrieges fiel der Fasnachtsumzug aus und Musikidol Freddy Mercury starb, sein Hit Bohemian Rhapsody war daraufhin 14 Wochen an der Spitze der Charts. 1976 war gezeichnet durch die Einführung der Gurtpflicht im Auto, den Feuerunfall von Niki Lauda, die Schweden Hochzeit von Carl-Gustaf und der Deutschen Silvia und das Abba-Fieber erreichte Deutschland. 1966 wurde Walter Imhof im Alter von 22 Jahren Chorleiter beim Kinderchor, ESSO hatte den Slogan „Pack den Tiger in den Tank“ und der Hit „Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel stürmte die Charts (heute übrigens wieder von Disturbed in den Charts). 1956 kostete ein Mercedes 9850 DM, bei einem durchschnittlichen Nettomonatseinkommen von 400 DM. Es war die Zeit des Wirtschaftswunders und so wurden erste Gastarbeiter aus Italien nach Deutschland „akquiriert“. Das Saarland gehörte offiziell zur BRD und der erste Sissi Film kam auf die Kinoleinwände (ein erheitertes Seufzen der weiblichen Teilnehmer ging durch die Reihen). Als kleines musikalisches Highlight hatten Sebastian Jaeger und Sabine Rebmann passende Songs der entsprechenden Jahre ausgesucht und ließen diese jeweils kurz abspielen.

Nach den Ehrungen stimmte Chorleiterin Elena Spitzner ihre SchwetSingers auf den Gesangsbeitrag ein. So marschierten diese zu „Viva, Viva la Gloria“ auf den kleinen Bühnenbereich. Danach ging es weiter mit May it be von Enya und Halleluja von Leonard Cohen. Inspiriert von Rebmanns Rede beschloss Spitzner kurzfristig auf ein Playback Bohemian Rhapsody anzustimmen: ein voller Erfolg bei dem auch die restlichen Teilnehmer begeistert mitsangen.

Auch 2017 ist wieder vielversprechend. So feiert der Verein zwar kein vereinseigenes Jubiläum, doch es ist das 200. Jubiläum des Drais Rads (vor 200 Jahren fuhr Freiherr von Drais mit seinem Laufrad von Mannheim nach Schwetzingen) und vor 500 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen, das uns dieses Jahr einen zusätzlichen Feiertag schenkt. Rebmann bedankte sich bei allen anwesenden Gästen, schickte gute Wünsche und verabschiedete die Gäste mit dem Schlusssatz: Musik ist ein Geschenk Gottes, das fröhlich macht und das den Teufel vertreibt.

Ehrungen

65 Jahre
EM Christa Hertlein (fördernd)

60 Jahre
EM Gerhard Butz, EM Werner Helmling (aktiv)
Roswitha Förderer (fördernd) 

50 Jahre
Ursula Bodenmüller, Ella Philipp (fördernd) 

40 Jahre
Bärbel Schneider (aktiv)
Artur Krauß, Rita Maier, EM Siegrid Mielke (verstorben im Oktober 2016), Jürgen Riedl, Michael Utz, Herbert Wahl, Gerald Wettengel (fördernd) 

25 Jahre
Margarete Engel, Martina Pfeuffer (Schmidt), Julia Rivas (fördernd) 

(Die fett gedruckten Namen sind von den Geehrten, die anwesend sein konnten und auf den Foto zu sehen sind!)

Weitere Impressionen des Abends (Fotos: Annika Staudt)