Zusatzkonzert: Das Kalte Herz

Nachdem der Ansturm auf die Uraufführung „DAS KALTE HERZ“ am 17. Dezember 2017 so groß ist und wir bereits knapp eine Woche nach dem VVK Beginn verkünden dürfen: AUSVERKAUFT, hat sich der Sängerbund Schwetzingen mit Chorleiterin Elena Spitzner kurzfristig dazu entschlossen einen Zusatztermin auf die Beine zu stellen: am 14. Januar 2018 bringt Spitzner mit ihren SchwetSingers das Musical „DAS KALTE HERZ“ von Wilhelm Hauff ein zweites Mal auf die Bühne im Lutherhaus Schwetzingen, 17.00 Uhr.

Karten zu je 15€ (Schüler 12€) für den 14. Januar 2018 sind aktuell im Druck und liegen vorauss. ab Ende dieser Woche druckfrisch bei folgenden bekannten VVK Stellen:

  • Optik Schreiber, Mannheimer Straße 15-17 in Schwetzingen
  • Bäckerei Utz, Café kleine Planken, Mannheimer Straße 31 in Schwetzingen
  • Online unter www.reservix.de und stationär bei allen bekannten Reservix VVK Stellen (bei Reservix zzgl. Systemgebühr und ggf. Versandkosten)

VVK-START: DAS KALTE HERZ

Der Vorverkauf für das SchwetSingers – Musical: DAS KALTE HERZ im Rahmen des 49. Weihnachtskonzertes bei Kerzenschein am 17. Dezember 2017 im Lutherhaus Schwetzingen ist angelaufen!

Karten zu je 15€ im VVK (Schüler 12€) gibt es wie gewohnt an folgenden Vorverkaufsstellen in Schwetzingen:

Café Utz Kleine Planken, Mannheimer Str. 31
Optik Schreiber, Mannheimer Str. 15-17

NEU: Karten können auch ab sofort ONLINE unter www.reservix.de sowie an allen stationären Reservix Vorverkaufsstellen erworben werden (bitte beachten, bei Reservix zzgl. Vorverkaufsgebühr und ggf. Versandkosten bei Onlinebestellungen).

Sängerbündler zu Gast in Lunéville

Zu einem Konzert im Theater der Stadt reiste eine kleine Gruppe Sängerbündler –  aktive Sängerinnen und Sänger von d’accord und SchwetSingers – in die Partnerstadt Lunéville. Die befreundeten Chorsänger „Les Croissants d’Or“ feierten ihren 40. Geburtstag. In einem über zweistündigen Programm mit dem Titel „L’air du temps“ (Zeitgeist) sangen und spielten die französischen Sänger und Sängerinnen ohne Pause. Die Götter fragten sich, warum Menschen so lange Zeit in einem Chor zusammensingen. Die Antwort im Schlusslied: weil es Spass macht, weil man mit Freunden zusammen ist, weil es jedem Menschen gut tut – egal in welchem Alter. Für die Sängerbündler war es wiedermal ein Besuch bei Freunden und man versprach sich ein baldiges Wiedersehen.

 

Senioren-Freundeskreis im Siedlerheim „Zum Rheintal“ zu Gast

Die November Zusammenkunft der Sängerbund Senioren und deren Freunde machten es sich im Franz Heppler Haus des Siedlerbundes gemütlich. Oskar Hardung konnte dieses mal zwar kein volles Haus begrüßen was aber die Stimmung unter den Damen und Herren keineswegs trübte. Launig bemerkte Hardung: Hier im schönen Rheintal, mit guter Bewirtung und guter Küche, auch nach Kaffee und Kuchen passt immer noch ä schönes Steak dazwische. Bei den Wirtsleut wir uns herzlich bedanken für das entgegenkommen, dass sie uns Senioren haben aufgenommen.

Nach dem Ständchen für die Geburtstagskinder, bedankte er sich bei den Helferinnen Monika Ehrhardt, Helga Weicker und Sigrid Zier und den Kuchenspenderinnen.

Ein Bericht von dem Besuch in den nächsten Tagen in Lunèville bei dem befreundeten Chor und von dem 49. Weihnachtskonzert „Das kalte Herz“ am 17. Dez. im Lutherhaus. Natürlich wurde dazwischen immer wieder gesungen, wobei der Jahreszeit ensprechend, Jagdlieder gewünscht waren. Einige „Lach und Sach“ Geschichten, Schwetzinger Mundartgedichte, eine Spenden Aktion von Hardung, wechselten den Besitzer. Diese Bücher kann man aber auch im Schwetzinger Buchhandel zu erwerben. Dabei gab Hardung noch bekannt, dass  am 23.11. er im J.-P. Hebel Haus einige seiner alten aber auch neue Geschichten zum Besten geben werde. Es wurde noch viel gelacht u.a. auch über einen Vortrag von Karl Ziegler der von einem Liebespärchen und dem verwachsenen Liebesherzchen in einer Baumrinde in der Sternallee gekonnt zu berichten wusste. Der Nächste Freundeskreis findet schon bald am 1. Dez. in der SCG Narrenstube im Bassermannhaus mit einer Nikolausfeier statt.

von Oskar Hardung

Sängerreise nach Bad Reichenhall

Schöner Herbstausflug: alle zwei Jahre bietet der Sängerbund eine Viertagesbusreise für Mitglieder und Freunde an. In diesem Jahr ging die Fahrt nach Bad Reichenhall und das Berchtesgadener Land.

Kaum angekommen in dem bayrischen Kurort führte Gerhard Butz die Reisegruppe durch den königlichen Kurgarten. Er kennt die gesundheitsfördernde Wirkung des Freiluftinhalatoriums des unter Denkmalschutz stehenden Gradierhauses von mehreren Kuraufenthalten. In der Fußgängerzone ging es vorbei am Stammsitz der Konditorei Reber, eine der Firmen die die Mozartkugeln „erfunden“ hat. Im Bürgerbräu, gleich neben dem Rathaus, dann das Zwickelbierfest mit bayrischen Schmankerln und zünftiger Blasmusik.

Am nächsten Tag fuhr der Bus die Reisegruppe bei grauem Himmel zunächst in das Bergsteigerdorf Ramsau, dessen idyllische Lage schon auf zahlreichen Landschaftsgemälden abgebildet wurde. In der Pfarrkirche St. Sebastian sangen die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger von d’accord und SchwetSingers unter der Leitung von Vizedirigentin Renate Schnitzer ein Lied.

Weiter ging es nach Kitzbühel /Tirol, auch hier weiterhin Nieselregen. In diversen Cafés, beim Betrachten der in der Fußgängerzone ausgestellten Ferraris sowie beim Hüte-Aufprobieren verging die Zeit wie im Flug.

Die Fahrt ging zurück nach Ruhpolding, wo ein Treffen mit Willi Althauser, dem langjährigen Vorsitzenden des Sängerbundes, ausgemacht war. Willi, den es vor vier Jahren in die bayrische Bergwelt gezogen hat, führte die Sängerbündler durch seine neue Heimat. Anstrengend war der Aufstieg zur Pfarrkirche St. Georg, wurde jedoch von einem herrlichen Rundblick auf Ruhpolding belohnt.

Ein gemütlicher Abend in der Zirnbergalm folgte, der mit viel Gesang und lustigen Geschichten wohl allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird. Willi hatte für seinen Besuch aus Schwetzingen alles bestens vorbereitet.

Am darauffolgendem Tag strahlend blauer Himmel und ein bunt gefärbter Herbstwald auf der Fahrt, die vorbei am Watzmann und Berchtesgaden nach Schönau an den Königsee führte. Der Kapitän selbst, der die Reisegruppe nach St. Bartolomä brachte, führte mit der Trompete das Echo vom Königsee vor. St. Bartholomä ist eine barocke Wallfahrtskirche, zu der man bequem per Schiff oder auf einer mehrstündigen, teils hochalpinen Wanderung gelangt. Die Reisegruppe aus Schwetzingen entschied sich nach Spaziergang entlang des Sees und dem Genuss von geräuchertem Saibling oder Forelle auch für den Rückweg für die bequemere Variante.

Getreu dem Motto „die Zeit fliegt, wenn man Spaß hat“ gingen auch diese Tage viel zu schnell vorbei. Reiseleiterin Renate Schnitzer, Busfahrer Andre Weis, die harmonische Reisegruppe, das Wiedersehen mit Willi Althauser und das größtenteils gute Wetter tragen für sich ihren Anteil an den schönen Tagen im Berchtesgadener Land. (sr)

Impressionen
von Sabine Rebmann, Sigrid Ziehr, Ulrike Müller und Ilse Leer

 

Uraufführung: Elena Spitzner bringt mit ihren SchwetSingers „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff auf die Bühne

Diesen Termin sollten Sie jetzt schon fest im vorweihnachtlichen Kalender blocken: am 3. Advent präsentiert der Sängerbund Schwetzingen das von Elena Spitzner komponierte und von Stefanie Robens getextete Musical-Märchen „Das kalte Herz“. Für Spitzner wird so ein lang gehegter Traum wahr, so komponierte sie bereits 2005 das Musical „Schneewittchen“ und 2007 „Wuschel haut ab“ für den Sängerbündschen Kinder- und Jugendchor, auch damals bereits mit textsicherer Unterstützung von Robens. Die Uraufführung des nun dritten Musicals aus Spitzners Feder findet im Rahmen des 49. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein am 17. Dezember um 17.00 Uhr im Schwetzinger Lutherhaus statt.

Das Märchen „Das kalte Herz“ von Hauff ist keineswegs verstaubt, behandelt es doch jene Themen der heutigen Zeit, in der das Streben nach Ruhm, Erfolg und Reichtum allgegenwärtig ist. Just die Weihnachtszeit bietet Raum zum Innehalten und stellt uns jährlich aufs neue die Frage, was denn eigentlich wirklich die essentiellen Werte im Leben eines jeden sind und was Glück bedeutet. So erleben die Konzertbesucher die emotionale Reise des Köhlers Peter Munk (gespielt von Tobias Kreichgauer), der das Köhlerhandwerk nach dem Tod seines Vaters im Schwarzwald übernommen hat. Peter ist unzufrieden mit seiner Lebenssituation. Kann einer Köhler sein, der keine Kohle macht? Bewundernd schaut er auf die reichen Männer seines Dorfes, die sich alles leisten und höchstes Ansehen genießen. Alles würde Peter geben, wenn er so wäre wie sie. Arm zu sein ist wirklich keine Gnade! Auf der Suche nach Auswegen begegnet er zwei Waldgeistern, dem guten Schatzhauser (gespielt von Peter Schäfer) und dem bösen Holländer-Michel (gespielt von Michael Scherer). Mit beiden kommt er ins Geschäft. Der gute Waldgeist gewährt ihm drei Wünsche. Der böse Holländer-Michel bietet Peter im Tausch gegen dessen echtes Herz ein steinernes Herz und unbegrenzten Reichtum. Das Unglück nimmt seinen Lauf: Peters Wünsche erfüllen sich wie von selbst, doch er kann mit seinem steinernen Herzen nichts mehr empfinden – keinen Schmerz, kein Mitleid, kein Glück und keine Freude. Und so verliert er, im Streben nach Reichtum und dem damit vermeintlich verbundenen Glück, alles bis auf sein eigenes Leben. Erst dann stellt er fest, dass seine Wünsche mehr als töricht waren. Der einzige Ausweg ist dem Hinweis des guten Schatzhausers zu folgen: „Schaff dir ein wärmeres Herz, Peter!“ Ob Peter sein verlorenes Herz zurückgewinnen kann?

Ein weiterer Höhepunkt bildet das Muiskerquintett, das der Sängerbund für das Weihnachtskonzert gewinnen konnten: Steffen Bade (Akkordeon), Patrick Pilarski (Bass), Benny Zweig & Tobias Nessel (Schlagzeug), Yolanda Diefenbach (Saxophon) untermalen gemeinsam mit Spitzner (am Klavier) die Vorstellung.

Karten im Vorverkauf wird es voraussichtlich ab Mitte November geben, weitere Infos folgen. Das Märchen ist für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Der Sängerbund in Bad Reichenhall im Berchtesgadner-Land un beim Willi!

Ich hab in schäne Wegger an moim Bett, der zeigt mid große Zahle die Zeit, doch wann er misch wegge soll, des gude Schdigg donn schreigd. Moi Ute schiggd misch zum Uhre-Henn un kaaf ä nei-i Weggeruhr, die ich schdell dann ich dann uff fünf Uhr, hoffentlich glepperd am fünfe die Weggeruhr. Mir liege im Bett un lausche gespannd uff die neie Nachtdischuhr wie ihr jetzt wissd, ob uns dem Henn soi Klebberuhr a net vergisst. Doch die Ute war wider ämol schneller haus un seschd schdell den Wegger aus. Es wird gefrüstückt un gepaggt, der Sohnemann uns zum Bahnhof schafft. Dem Weis soun Junior steht mit äm Bus schunn do, was ä Glück mir sinn froh. Die Renate noch dem oilade ihre Schäflein zehlt un dodabei die Reiseplän verdehld. Begrüßung durch die Renate un den Fahrer der seschd ich heeß Andre, er fährt genauso gud wie der Vadder wie ich des seh. Doch bevor mir fahre, komme zwee noch ganz schnell, endlich ware die zwee Butze zur stell. Bei Schwabach-West stehe Schilder die verkünde druf is zu lese Stau ach wie schlau, denn mir sinn schun im Stau. In Denkendorf in der Poschd mit Metzgerei, do schdürme mir zum Esse nei. Danoch um Änse geht es wieder, mir singe laut un sinn heiter. Selbschd der Karl-Heinz Klee singt gern mit, ich ihn darauf zur Singstund am Donnerstag bitt. Am Nachmittag falle mir in Bad Reichenhall oi, wie un wo wird unser Hotel donn soi. Doch es is uns glei gelunge un hawe des Avalon sofort gefunne.

Der Gerhard führt uns Abends an die Tränke mit Musik mir müsse laafe hin un zurück. Beim Zwickelbier Feschd im Bräu mit Blosmusik un äm gude Esse is  schäh des ganze un du mit der Regine in Walzer danze. Der Willi  kummt uns plötzlich besuche mit großem Hallo, er is glügglich un sichdlich froh. Ute seschd mach dich bei der Renate schlau, die seschd mir fahre heid in die Ramsau. Der Jochen vor mir verfolgt uff dem Handy de Vettel un des Renne, der Vettel startet von Platz 20 der Jochen is faschd am flenne. Renate hält ä Singstund ab un bringd uns mit  unserer Nationalhyme „Schood is“ uff trab. Mir fahre nach Ramsau in de Zauberwald un mache a do in halt. Heid is in Dag mit lauder „R“ Ramsau – Rupolding – Reit im Winkel – Regen – Rollator – Renate – AutoRennen un monsche im Bus noch pennen. (stimmt net awer es reimt sich) Mir dune dann ä großes Wasser seh, der Andre seschd es wer der Hintersee. In Ramsau hots a in kläne Wasserfall un ä klänie Kersch donoi gähne mir all. Im Bus dune Regine un Margot fleißig fürs Fernsehe üwe, sinn luschdisch trotz dem Regewetter dem trüben. Weiter nach Oesterreich ins Salzburger Saarlach-Land dann nach Kitzbühl zum Toni Sailer, ma mache hald un danoch geht’s weiter. Zuvor gibt’s im Cafe Praxmeir ä Nudelsupp mit Brot, moi Ute hot mit de viele Kurve ihr Not. Im Kur-Cafe-Konditorei, ware noch 6 Fraue dabei. Der Bus konn jedoch net glei schdarte, mir müsse uff ä paar Schlofhauwe warte. Am Owend sinn mir in der neue Heimat von unserm alde Freund, un sinn in der Zirmbergalm vereunt. Ä klasse Esse ä gudes Bier, schaut her ihr Leut der Sängerbund is hier.

Der Willi gut vorbereitet läuft zur Hochform auf, schon nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der Butze Gerhard singt Solo wie in alde Zeite un dut uns a viel Spaß bereite. Der Männerchor singt alde Lieder voll Inbrunst, doch entfernt von der Sangeskunst. Der Oskar sorgt donn noch für viel Spaß in der Runde un viel zu schnell verrinnt Stunde um Stunde. Ä Lied kam von Oskar un Willi des war, allen klar im Wechsel von der Amanda. Der Willi singt noch von der Pfälzer Nas, der Oskar singt vom Schnaps des war’s. Doch es wurd noch viel gelacht in dieser Runde, mir vergesse nie die schäne Schdunde. Der Abschied naht man sich die Hände drückt, der Willi monch Tränche vedrückt.  In Abschied mit Wehmut un schwerem Herze alsdann, wer wes wann ma sich wieder sehe kann. Uff dem Hämweg ins Avalon mir noch viel singe, nur so kann in schäner Ausflug gelinge. Doch halt ich het jo faschd vergesse, was an dem Abend noch is gewese. Die Sabine bringt dem Willi vom Veroin viel Grüß bzw. 6 Flasche, der Knabe sieht des Welde Bier un dut lache. Ich bring moim Freund die Lach un Sachgeschichde un les daraus vor, vom Rufe Berthold un der Kläranlage desis wor. Auch üwerreich ich ihm ä Pfund Grieß all von Schwetzinger Freund, sie sinn donn all mit ihm vereunt. Am Mondagmorje lachd die Sonne, mir sitze beim Frühstück was ä Wonne. Im Bus will die Renate schunn Geld fa die Fahrt uff dem Königsee eusammle, ich sag nä mir dune selwer schdrample. Es ging an den See mit Echo un uffs Schiff, zuvor bei denne viele Kurve hodd mich moi Ute im Würgegriff. In luschdischer Knabe dut uns des Schiff, de See un die Berg mit Trumbet un Echo erkläre un dass in dem See die beschde Saibling were. So in Fisch wolle mir donn glei verzehre. Bei der Rückfahrt auf dem Königsee, ich vor lauter Japaner un Chinese kä Ute mehr seh. S’is mir heiß mir rinnt der Schweiß, hab Halsweh un ess ä deieres Eis. Renate dut vorm Bus noch Kuche verdehle, will uns noch wo’s hiegeht verzehle. In Bad Reichenhall angekomme, hab ich glei ä Aspirin genomme. Mir hawe Hunger un zum Bürgerbräu mir geh, un lafe vorbei am Reber Cafe. Doch hab ich es desmol geschafft net noi, obwohl’s Kuche gibt der überaus sehr foi. Im Bürgerbräu mir zu früh erscheine zum Esse, s’ware noch ganz viel annere uff unsere Pletz gesesse. Mir gugge  bös un nemme Platz die halt frei, ma macht dann endlich Platz un mir Sängerbündler kenne nei. Ich ess in Salat mit Hinkel gebrode, was moi Ute isst des müsst ihr rode. S’Rert der Dieter un soi Gudrun fahre mit äm Taxi ins Hotel, mir fahre mit ganz schnell. Die Ute packt un ich du schreiwe, so jetzt wisst ihr was mir so dreiwe. Schluß!

von Oskar Hardung

Freundeskreis: Fahrt ins Blau war eine tolle Fahrt in die sonnige Pfalz!

Bei schönstem Ausflugswetter traten über neunzig Damen und Herren Senioren, vom Sängerbund Senioren-Freundeskreis ihre diesjährige Ausflugsfahrt ins „Blaue“ mit zwei großen Reisebussen in die Pfalz an. Es wurde fleißig gerätselt wo es eigentlich hingehen soll. Die beiden Reiseleiter Renate Schnitzer und Oskar Hardung begrüßten die Gäste und verteilten gleich die Preisrätsel. Das Cafe Sixt in Neustadt war dann die erste Station. Das Cafe, als eines der Besten von Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und am Eingang zur Fußgängerzone gelegen, bot für alle drinnen und draußen bei Sonnenschein genügend Platz. Eine Stadtführerin berichtete und informierte die Schwetzinger bei Kaffee und Kuchen über die Weinmetropole der Pfalz. Im Anschluss gab es für Lauf-freudige einen interessanten Stadtrundgang mit Frau Hoffmann, die für ihre kurzweiligen Erläuterungen viel Lob bekam.

Danach ging die Fahrt Richtung Hassloch in das alte Traditionsgasthaus „Zur Aumühle“ zur Abendveranstaltung und zum Abendessen. Das vorbestellte Essen wurde flott serviert was schon mal gut war. Danach hatten Karl Dittes, Akkordeon, Renate Schnitzer, Gitarre u. Gesang und Oskar Hardung Gesang  das Kommando im Saal übernommen. Mit zahlreichen Pfalz – Wein und Stimmungsliedern kamen die Ausflügler schnell in Stimmung. Es wurde fleißig mitgesungen, z. Bspl. „Die Momme“, „Ich bin in Pälzer Bu“, „Wonn in dem große Himmel bloß ä klänie Wertschaft wer“, oder zu dem Schneewalzer geschunkelt, geklatscht und die Hände in den Himmel gereckt, also das ganze Programm was zu einer fröhlichen Seniorenschar gehört. Aber auch die etwas jüngeren Teilnehmer hatten ihren Heidenspaß! Die Preisrätsel Gewinner wurden mit einem Fläschchen Sekt belohnt. Saal gut – Essen gut – Wein gut – Musik gut = Ausflug gut. Beim Abschied waren alle Senioren voll des Lobes für den schönen Nachmittag, „des war ämol wieder so rischdisch schäh“, was die Organisatoren und Musiker natürlich sehr gerne hörten. Oskar Hardung