Senioren Kappennachmittag

Senioren Kappennachmittag

Senioren Freundeskreis läuft zur Hochform an seinem Kappennachmittag!

In der gut besuchten Narrenstube der SCG waren die Schwetzinger Senioren lustig und heiter. Die Senioren/innen behütet oder mit einer Narrenkapp, machten beim Singen, Lachen und auch beim Schunkeln nicht schlapp. Ein besonderer Dank ging an alle Helfer/innen und Kuchenspenderinnen, an das Bütten-Ass, Tanzmariechen, fesche Lola und „Sitzungspräsidentin“ Renate Schnitzer und Karl Dittes vom Duo „KaOs“ für ihr Engagement bei der Seniorenfasenacht.

Mit dem obligatorischen Geburtstags-Ständchen und dem Geburtstagsschnäpschen Lied übernahm Renate Schnitzer das närrische Zepter. Oskar Hardung ging als erster mit seinem „Schwetzinger Kuddelmuddel“ in die Bütt. Ihr Leid glaubt mir, die Autofahrer, Schwetzinger und auch die Fremde sind demnächst glücklich und froh, dass in Schwetzinge der alde Messplatz ist immer noch do. Denn wann die Karlsruher Str. wird umgebaut is de Anwohner schon in der Früh der Dag versaut. Er meinte auch: Mit Kranke und Verletzte muss man demnächst mit dem Schubkarch ins Krankehaus hetze. Die folgende Schunkelrunde vom Duo KaOs und der folgende Auftritt von der Superköchin Inge Wehe, die mit Ehrgeiz ihr Männel bekochte, wurde mit viel Applaus und dreifachem Ahoi honoriert. Die Schwetzinger Modedesignerin, Helga Weicker mit ihrem Modell Rosi führte die neueste Kollektion ihrer Desouswäsche vor.

Dreifaches Ahoi, Narrhallamarsch und Helmut Koranda stand in der Bütt. Dieser berichtete was so alles an Trinksprüche im Köchelverzeichnis zu finden sei. Aber auch was es an Missverständnisse bei der Renovierung einer Waldkapelle geben kann. Renate die als fesche Lola unter Gelächter von ihrem Männerverschleiß zu berichten hatte und immer wieder die Frage stellte „A was glaubt dann der wer ich bin? Ich bin die fesche Lola“. Wie auch in den Jahren zuvor immer wieder toll.

Der Senior mit fester Stimme unter den Büttenassen war Erich Götze mit seinem zarten Alter von 93 Lenzen. Der genauso gekonnt wie die Vorredner, von Antek und Franzek eine polnische Philosophie vortrug. Die Trämps vom Sängerbund, Michael und Oskar Hardung wussten einiges von der Russland-Reise und St. Petersburg, der Katharina im Sarg, Hochzeitsreise auf der Wolga und der Geburt von Arthur in der Heimat humorvoll zu berichten.

Mit dem Sängerbund Faschingsrundgesang und von Hund und Katz bekamen die Senioren den Drehwurm. Monika Helmling, die Frau vom Kuchenbuffet, ließ mit zwei alten Schlager aus der Jugendzeit die Narren von der Jugend träumen. Oskar Hardung hatte die neuesten Schlagzeilen aus der Stadt mitgebracht. Karlsruher Str., vom Kauflandkreisel, von neue Ferscht, vom Pfaudlergelände, vom Jodeln bei Weihnachts-konzert, den cOHRwürmern bei Andy Borg und der versteckten Elena im Tannenwald, dem Freizeitgelände aber auch unterschiedliche Auslegung der Gesangsnoten. 

Humba täterä, Der Mond hält seine Wacht, Es gibt kein Bier auf Hawaii, Tante Anna, Frau Maier, Ole ole Fiesta und viel andere Schunkel und Faschingslieder wurden mit Freude mitgesungen. Renate Schnitzer konnte mit ihrem Lottogewinn nicht hinterm Berg halten. Mit viel Applaus wurde auch sie verabschiedet. Mit ihrer tollen russischen Tracht verteilte sie auch an alle Frauen und Herren Redner, Sänger, Helfer und Musiker den Säbu Jahresorden. Ein tolles und kurzweiliges Programm ließ die Zeit wie im Flug vergehen und schon wurde, „So ein Tag so wunderschön wie heute, so ein Tag der dürfte nicht vergehn“ zum Abschied angestimmt. Der nächste Freundeskreis findet am 20. März im Gasthaus zum Rheintal statt.

von Oskar Hardung

Sängerbund Schwetzingen
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