Jahreshauptversammlung 2015

Dass der älteste Verein in Schwetzingen sehr aktiv ist, das konnten die Mitglieder des Sängerbundes in einer von Annika Staudt zusammengestellten Diashow über die Konzerte und Veranstaltungen des vergangenen Jahres vor dem Beginn der 161. Jahreshauptversammlung sehen. Die Aktiven der Chorgruppen „d’accord“ und „SchwetSingers“ sangen zum Gedenken an die 15 im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder „Meine Zeit steht in deinen Händen“.

Die Vorsitzende Sabine Rebmann begann ihren Jahresbericht mit einer Power-Point-Präsentation über Neueintritte, die Entwicklung der Mitgliederzahlen, die Altersstruktur und den Anteil von Männern und Frauen bei den Aktiven. Von 121 Sängern in den vier Chorgruppen sind nur 18 Prozent männlich.

Das Vereinsjahr 2014 war geprägt vom 160.  Jubiläum des Sängerbundes. Besondere Höhepunkte waren das Geburtstagskonzert unter Mitwirkung aller Chorgruppen, „Noch ein Krimi für die Mimi“ der „SchwetSingers“ und das Weihnachtskonzert in der evangelischen Stadtkirche, das „d’accord“ zusammen mit Stargast Kathy Kelly bestritten hat. Rebmann dankte allen Beteiligten sowie den ehrenamtlichen Helfern bei den Veranstaltungen. Stellvertretend für alle engagierten Mitglieder wurden Oskar Hardung, Roswitha Kinzer und Renate Schnitzer ein Präsent überreicht: „Dichter-Tropfen“ sollen sie weiterhin beflügeln.

BEI SPARGELWANDERUNG DABEI 
Im laufenden Jahr 2015 soll vor allem der 60. Geburtstag des Kinderchores im Vordergrund stehen, aber auch sonst wird es nicht langweilig: Der Sängerbund ist beim Spargelfest und der Spargelwanderung (17. Mai) mit dabei, das Gartenfest wird am 26. Juli gefeiert und im Oktober geht’s mehrere Tage nach Wien.

Chorleiterin Elena Spitzner freute sich, dass der Kinderchor viel Zulauf hat, auch wenn dies sehr kleine Mädchen und Jungen seien, die erst an das Singen im Chor herangeführt werden müssten. Im Jugendchor sind zurzeit nur sechs Mitglieder, die aber sehr gut singen. Mit den „SchwetSingers“ ist sie sehr zufrieden, sie entwickeln sich zu einer homogenen Gruppe. Alle drei Chorgruppen, die Spitzner leitet, proben momentan für das Märchenmusical „Federlin“, das von Charlotte Johansen getextet und komponiert wurde. Im Juli wird es in Schwetzingen und in Neulußheim aufgeführt.

André Erben, Chorleiter von „d’accord“, bedankte sich bei seinen Sängern für die flexible Probenbereitschaft für das Konzert mit Kathy Kelly. Er freut sich auf das Matinée-Konzert im Oktober, bei dem hoffenlich auch Verstärkung für den Männerchor gefunden wird.

Die Vertreterin der „SchwetSingers“ Andrea Ball lockerte ihren Bericht mit einem Film über die „Cold Water Challenge“ auf, bei dem die „SchwetSingers“ viel Spaß hatten. Ulrike Utz, Betreuerin des Kinderchores, hob den Auftritt der Kleinen beim Geburtstagskonzert hervor.

DER VORSTAND – TEILWAHLEN
In geheimer Wahl wurden Vorsitzende Sabine Rebmann und Schriftführerin Jutta Greulich in ihren Ämtern einstimmig wiedergewählt. Kassenwartin Marion Schwab erläuterte die Ausgaben, die 2014 höher waren als die Einnahmen. Bei der anschließenden Aussprache zu den Berichten wurde Kritik laut, dass der Sängerbund im Vergleich zu anderen Vereinen nicht genügend werben würde. Man solle mehr auf die Chorproben hinweisen und so Interessierte dazu einladen. Sabine Rebmann rief dazu auf, einen neuen Namen für den Kinder- und auch den Jugendchor zu suchen. Vorschläge können unter saengerbund-schwetzingen@web.de eingereicht werden. Die beste Anregung wird belohnt.

© Schwetzinger Zeitung, Donnerstag, 02. April 2015

 

61. Kurpfälzer Fastnachtszug & der Sängerbund ist mit dabei!

Was hilft gegen Eiseskälte? Ordentlich warmtanzen! Und das taten die knapp 40 000 Narren beim 61. Kurpfälzer Fasnachtszug ausgiebig. Die Musik war eine Mischung aus donnernden Techno-Beats, Partyklassikern und natürlich Altbewährtem der Spielmannszüge. Das kommentierte auch der Fasnachtszugkommentator und SZ/HTZ-Redakteur Andreas Lin: „Der Reilinger Spielmannszug stellt sich mit geschwellter Brust den Beats von Electronic Force aus Hockenheim entgegen.“ Richtig so! Denn diese Vielfalt macht den närrischen Umzug schließlich aus. Und so beherrschten nicht nur viele verschiedene Verkleidungen vom klassischen Clown bis zur dickbäuchigen Comicfigur Homer Simpson das Bild, sondern auch schrille Neonfarben und bemalte Gesichter.

Und genauso bunt wie die vielen tanzenden Schwetzinger waren auch die Fußgruppen und Wagen, die sich wieder tolle Mottos ausgedacht hatten. Das quasi einzige lokale Thema hat der Sängerbund gemeinsam mit dem Liederkranz gewählt. Die Narren um die Vorsitzenden Sabine Rebmann und Gerhard Rieger griffen die Probleme in der Mannheimer Straße auf, die immer wieder von Autos zugeparkt wird. Und so stand groß und breit auf dem Plakat: „Der Abschleppdienst ist flott dabei, Fußgängerzone: AUTOFREI!“ – „Uns ist es wichtig, immer etwas Lokales zu thematisieren“, erklärte Gerhard Rieger, Präsident des Liederkranzes. „Einen richtigen Skandal gab es ja im letzten Jahr nicht“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Aber mit der Parkproblematik haben die zwei Vereine schon ein besonderes Ärgernis für viele Anwohner aufgegriffen, das immer wieder für Gesprächsstoff in der Spargelstadt sorgt. 

„Einfach nur Spaß haben und mit den Leuten feiern – das ist unser Motto“, beschreibt Susanne Knittel vom Friseursalon Suna, was sie sich mit ihrem Team vorgenommen hat. Das hat super geklappt, denn die 15 Mädels verkörperten ihr Thema „Farbenrausch“ so eindrucksvoll mit bunten Haaren und Gesichtern, dass man bei diesem Anblick nur gute Laune bekommen konnte. Ähnlich ging es den Narren auch bei den Leimbachstelzen, die sich mit ihren Kostümen unheimlich viel Mühe gemacht haben. „Alles selbst gemacht – von Kopf bis Fuß“, freute sich Angelika Forster über jeden bewundernden Blick – und davon gab es viele. Die Gruppe ging als Außerirdische, denn: „Wir wollen keine Kriege mehr, d’rum fliegen wir im All umher“. Damit griffen sie zwar kein lokales, aber ein leider sehr aktuelles Thema auf. Ein Motto, das auch zum Nachdenken anregte.

© Schwetzinger Zeitung, Mittwoch, 18.02.2015

 

Zeitungsbericht + Fotos vom Kinderfasching 2015

Scharenweise verwandelten Prinzessinnen, Piraten, Hexen, Cowboys und Indianern am Sonntag das Lutherhaus beim Kindermaskenball des Sängerbundes in das reinste Tollhaus. „Die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein“, klang es aus den Lautsprecherboxen. Der junge Narrennachwuchs ließ sich nicht lange bitten und machte von Beginn an deutlich, wer den Ton angibt bei der munteren Party – zumal es der erfahrene DJ Max einmal mehr perfekt verstand, die Stimmung mit seinen Fasnachtsliedern und Hits über Stunden hinweg hochzuhalten.

Der Maskenball war schon seit Tagen restlos ausverkauft und Sängerbund-Chefin Sabine Rebmann tat es sichtlich leid, etliche spontan gekommene Eltern und Kinder an der Kasse abweisen zu müssen. „Die Sicherheit ist das oberste Gebot bei uns.“ Unter den Gästen waren viele „Dauerkunden“ zu sichten, darunter auch Peter Renkert aus Schwetzingen. „Wir kommen schon seit Jahren gerne, der Sängerbund ist perfekt bei der Ausrichtung dieses Kindermaskenballs“.

Auf der Tanzfläche herumtollen

Die junge Narrenschar tummelte sich insbesondere auf der Tanzfläche vor der Bühne, wo man neben dem Herumtollen auch den besten Blick auf die Bühnendarbietungen hatte. „Kommt auf die Bühne zur Reise nach Jerusalem“, rief ihnen Annika vom Sängerbund-Team zu, und innerhalb von wenigen Sekunden hätte man das beliebte Spiel mehr als doppelt und dreifach inszenieren können.

Neben Tanzspielen und Luftballonparaden waren es auch zwei Hip-Hop-Gruppen des Gesundheitsstudios Via Vital, die mit ihren tollen Darbietungen für Begeisterung sorgten. Am üppigen Kuchen- und Süßigkeitenstand des Sängerbund-Versorgungsteams waren die leckeren Muffins und bunten Marshmellow-Mäusespieße der absolute Renner.

Nach dieser willkommenen Stärkung zogen sich einige der inzwischen etwas karnevalsmüde gewordenen Kinder zu einem kleinen Ruhepäuschen in die kreative Fastnachts- Mal- und Bastelecke zurück, wo ihnen Jutta, Ute und Christina vom Sängerbund gute Tipps gaben, wie bunte Masken, Indianerschmuck und furchterregende Papierschlangen gebastelt werden.

Spätestens bei der heißgeliebten Schaumkuss-Polonaise standen dann alle wieder parat, um sich ja dieses köstliche „Leckerli“ nicht entgehen zu lassen und natürlich weiter herumzutollen. rie

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 17.02.2015

 

Impressionen der Veranstaltung:
Fotos: Annika Staudt

 

Neujahrsempfang 2015: Mit 160 ist noch lange nicht Schluss

Mit einem heiteren vorgetragenen „Hallo, Hallo! Wie geht’s ,wie steht’s“ eröffnete d’accord unter Leitung von André Erben die Neujahrsfeier des Sängerbund Schwetzingen am vergangenen Donnerstag im Frankeneck Schwetzingen. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter Schwetzingens ältestem Verein: 160 Jahre Sängerbund mit drei Konzerthighlights.

Der 2. Vorsitzende Michael Hardung begrüßte die Ehrenmitglieder herzlich und schickte Neujahrs- und Genesungswünsche an die durch Krankheit Daheimgebliebenen. D ’accord gab daraufhin Udo Jürgens Klassiker: „Ich war noch niemals in New York“ zum Besten. Mit Albert Einsteins Zitat „Wenn’s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht“ begann 1. Vorsitzende Sabine Rebmann ihre Revue durch das vergangene, äußerst ereignisreiche 160. Jubiläumsjahr. Den Startschuss machte der Kindermaskenball, gefolgt von Auftritten der Chorgruppen beim Schwetzinger Spargelsamstag, insgesamt vier Hochzeiten und der ersten Teilnahme bei der Schwetzinger Spargelwanderung durch d’accord. Erstes Highlight im Jubiläumsjahr war das Geburtstagskonzert im Juli im Lutherhaus unter Beteiligung aller vier Chorgruppen. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Aufleben des alten Sängerspruchs „Es blühe fort der Sängerbund“, den Chorleiterin Elena Spitzner noch kurzfristig für den Kinder- und Jugendchor und die SchwetSingers modernisiert und umgeschrieben hat. Weiter ging es im Oktober mit dem SchwetSingers Krimi-Musical „Noch ein Krimi für die Mimi“, das an zwei Tage in der alten Wollfabrik aufgeführt wurde. Letztes großes Highlight des Jahres und krönender Abschluss war das 46. Weihnachtkonzert bei Kerzenschein mit Stargast Kathy Kelly. Events auf die der älteste – mit Sicherheit auch einer der aktivsten Vereine Schwetzingens – in seinem Jubiläumsjahr sehr stolz sein darf.

Stolz dürfen ebenfalls viele Mitglieder sein, die bei der Neujahrsfeier für ihre langjährige aktive und fördernde Mitgliedschaft geehrt wurden. Sabine Rebmann führte dabei gekonnt mit Highlights der entsprechenden Eintrittsjahren also Ereignissen aus Schwetzingen und der Welt durch die Ehrungen, z.B. 2004 (Brand Lutherhaus, Baubeginn der B535), 1989 (Fall der Berliner Mauer), 1974 (Deutschland Fußballweltmeister, 1. IKEA in München), 1964 (Beatles erobern die Welt). Es konnten aus gesundheitlichen und anderen Gründen nicht alle zu Ehrenden anwesend sein. Horst Ueltzhöffer, der für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurde, bedankte sich im Namen aller für die Ehrung und wünschte dem Sängerbund noch viele erfolgreiche Konzerte. Der Jugendchor untermalte die Ehrungen mit zwei Stücken. Zum Abschluss der Neujahrsfeier gaben die SchwetSingers ihr James Bond Medley zum Besten. Diese beiden Chorgruppen leitete Elena Spitzner.

Auch 2015 verspricht ein sehr quirliges Jahr zu werden, denn in diesem Jahr feiert der Kinderchor sein 60 jähriges Bestehen mit dem Kinder-Märchen-Musical „Federlin“ von Charlotte Johansen am 11. Juli im Lutherhaus Schwetzingen und am 12. Juli in Neulußheim. „60 Jahre und kein bisschen leise“ lautet das Motto im neuen Jahr – und Auftritte werden mit eigens gestalteten blauen Mottoluftballons gefeiert. Im Sinne des Kinderchorjubiläums hat Sabine Rebmann zu einem Wettbewerb aufgerufen um auch für den Kinderchor sowie für den Jugendchor einen kreativen Namen zu finden. Vorschläge und Ideen können unter saengerbund-schwetzingen@web.de eingereicht werden.

Urkunde und Ehrennadel erhielten:
für 10 Jahre (aktiv): Emma Bante (im Jugendbereich)
für 25 Jahre (aktiv): Nicole Fackel, Inge Treiber
für 25 Jahre (fördernd): Irma Bruckner, Claudia Göttl, Rosa Hoffmann, Erna Hornberger, Annette Kleine, Björn Stalder
für 40 Jahre (fördernd): Petra Brender, Hanna Fichtner, Karl Greulich, Rudi Grosse, Sylvia Kessler, Traudl Koob, Michael Leibold, Wilfried Pfohl, Friedel Saliger, Horst Ueltzhöffer, Edith Weiss, Rita Wipplinger
für 50 Jahre (fördernd): Gerda Franz
für 65 Jahre (fördernd): Ehrenmitglied Friedel Imhof

 

Kinderchor und Nikolaus zu Besuch beim Sängerbund Senioren-Freundeskreis

Wie schon seit vielen Jahren kamen die Freundeskreis-Senioren zu einer vorweihnachtlichen Zusammenkunft im Gasthaus und Sänger-heim „Frankeneck“ zusammen. Viele Damen und Herren waren der Einladung gefolgt und freuten sich auf den Kinderchor, den Nikolaus, Kaffee und Kuchen, das gemeinsame Singen und die netten gemeinsamen Stunden im Freundeskreis. Es ist auch schon zur Tradition geworden, dass Renate Schnitzer ein kleines Präsent bastelt und spendiert. Familie Fackel-Kretz hatte für alle einen rotbäckigen Apfel ebenfalls spendiert. In seiner Begrüßung konnte Oskar Hardung neben den zahlreichen Oma’s und Opa’s mit einigen Enkelkindern, auch das Ehepaar Elkemann mit Sohn Max willkommen heißen. Selbstredend war auch die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann und die Kinderchor-Betreuerin Ulrike Utz mit den Jüngsten SängerInnen des Sängerbundes erschienen. Ein Dankeschön ging an die Kuchenspenderinnen Melanie Lehr, Heide Orth, Monika Weicker,  Christel Heider, Ilona Binder, Anni Kummer und Ute Hardung. Der Kinderchor unter Leitung von Chorleiterin Elena Spitzner begrüßte mit einem Weihnachtslieder Melodienreigen den inzwischen eingetroffenen Nikolaus (Holger Hermann) mit Knecht Ruprecht.

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„Bajuschki Baju“, „Vor 2000 Jahren“, „Drei Gänse im Haberstroh“ und ein Weihnachtslieder Potpourri das von den Senioren mitgesungen wurde, trugen die Kleinen ganz hervorragend vor. Für alle Chorkinder und Enkel hatte der Nikolaus ein Päckchen mit gebracht. Er lobte die kleinen Sänger für den fleißigen Probenbesuch, bedankte sich bei den fleißigen Kuchenbäckerinnen vom Freundekreis die auch im kommenden Jahr den Backofen warmhalten sollen. Ein Dank ging auch an Renate Schnitzer und Inge Treiber für die musikalische Begleitung bei den gemeinsamen gesungenen Weihnachtsliedern. Bürgermeister Dirk Elkemann sprach einige Worte an die Senioren und wünschte allen ein gesundes und frohes Jahr 2015.

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Einige Weihnachtsgedichte wurden im Laufe des Nachmittags vorgetragen. Oskar Hardung eröffnete den Reigen mit eigenen Zeilen wie, „Am End vom Johr isses wieder soweit, es is wie immer Woinachtszeit“ usw. Christel Heider trug das „Adventsglöckchen“ und „Vier Kerzen am Adventskranz“ vor. Inge Treiber hatte einen „Brief an das Christkind“ und Frigga Jacob suchte „Die verschwundenen Weihnachtsplätzchen“ und Karl Ziegler zitierte gekonnt den Mundartdichter Paul Tremmel.

Sabine Rebmann gab noch einige Infos zu dem „46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein“  mit Kathy Kelly am 21. Dez. in der EV Stadtkirche  und lud dazu herzlich ein. Oskar Hardung bedankte sich noch bei dem Wirte Ehepaar Renic für den schön dekorierten Saal und die Gastfreundschaft. Der nächste Freundeskreis findet am 16. Januar wiederum im Frankeneck bei Mirco Renic statt. Oskar Hardung

Sängerbund Senioren-Freundeskreis singt im Rheintal auf dem Hirschacker

Der Einladung folgten wieder sehr viele Senioren/innen in die Vereinsgaststätte „Gasthaus Rheintal“ auf dem Hirschacker. Ein großes und leckeres Kuchenbueffet, die gute Rheintalküche, nette Unterhaltung, viele schöne Volkslieder versüßten den Damen und Herren den Nachmittag. Oskar Hardung begrüßte die große Seniorenschar mit launigen Worten.

„Ach wer hätte das gedacht, es wird schon so früh Nacht. Doch das soll uns nicht verdrießen, den Freundeskreis wir heut genießen. Heute kann uns nichts mehr locken, ich bleib heut bei den Freunden hocken.“

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Er bedankte sich bei den Kuchenspenderinnen Melanie Lehr, Christa Räpple, Renate Uhl, Edith Bletsch, Ute Hardung und bei Renate Schnitzer, die ihre Gitarre und Tina Engel die ihre Mundharmonika wieder mitgebracht hatte. Einen herzlichen Dank sprach er auch für die Gastfreundschaft der Wirtin „Gabi“ und den beiden Helferinnen vom Chor, Doris Ronellenfitsch und Monika Helmling aus. Mit einem Geburtstagslied „Wie schön dass du geboren bist“ wurde der Liederreigen eröffnet. Viele weitere Lieder folgten, wie „Im grünen Wald“, “Ich bin ein freier Wildbrettschütz“ oder „Der Jäger aus Kurpfalz“ usw. Aber auch einige Seemannslieder wurden mit Begeisterung gesungen. Zwei Gedichte „Die Schnokejagd“ und „Kennscht du en Schwetzinger“ aus den „Schwetzinger Schnoke“ v. Fritz Sams und Karl Ziegler mit frei vorgetragenen Schmunzelversen sorgten für Heiterkeit und vergnügliche Stunden. Hardung hatte noch etwas von seinem Kurz-urlaub zu berichten und meinte

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„Ich sitze hier im Landauer Zoo, bei einem Kaffee und bin froh. Moi Ute sitzt a do rum, und liest gerade von der Heidi Klum. Timo ist mit der Nora, dem kläne Fratz, zum Spielen auf den Spielenplatz. Obwohl es draußen schon recht kühl, sind der Besucher hier recht viel. Sie stehen vor dem Käfig, drin sind Affen und gaffen wie die Affen gaffen. Schildkröten und Fische werden im Wasser nass, aber sichtlich macht es ihnen Spaß. Ich sitze hier hab Langeweile, doch die Kids haben keine Eile und draußen ist es immer noch kalt, so ist’s halt im Oktober im Pfälzer Wald“.

Auf das 46. „Weihnachtskonzert bei Kerzenschein“ mit Gaststar „Katy Kelly“, wurde hingewiesen und hierzu herzlich eingeladen. Das nächste Freundeskreistreffen, mit Adventsfeier und Nikolaus, findet am 5. Dez. im Sängerheim und Gasthaus „Zum Frankeneck“ in der Fr.-Ebertstr. 36, statt. Hierzu hat sich wieder Elena Spitzner mit den Kindern vom Kinderchor angesagt. Auch hierzu sind wiederum alle Schwetzinger Senioren und Freunde des Sängerbundes herzlich eingeladen. Oskar Hardung

Spargelwanderung: Auftritt d’accord

Im Rahmen der Schwetzinger Spargelwanderung am vergangen Sonntag (01. Juni 2014) gab der d’accord ein paar schöne Lieder auf dem Spargelhof Brenner zum Besten. Den Start machte der gemischte Chor des Sängerbund Schwetzingen mit Udo Jürgens‘ Klassiker Ich war noch niemals in New York – wobei an dieser Stelle anzumerken ist, dass wohl keiner der anwesenden Gäste auch nur einen Gedanken weit weg von Schwetzingen sein wollte. Sonne, Sonne und nochmals Sonne!

Um auch die Gäste einzubeziehen, haben sich die d’accord Sänger Oskar, Wolfgang und Monika etwas Besonderes einfallen lassen. Kurzerhand wurde die prägnanten Liedzeilen auf große Blätter geschrieben. Erheitet stimmten Jung & Alt ein:

Schnibedi, babedi, schnibedi, babedi ,schnibedi, babedi, bub
dub du du dub- dub dub du du du
dub du du du du du du dub dub dub dub dub …

* Den gesamten Liedtext gibt es in der Galerie oder für ungeduldige gleich hier:
1. Auf dem Feld beim Spargelstechen – hei du – tönt es bald von allen Flächen
2. König Spargel uns entzückt – hei du – man sich vor jeder Stange bückt
3. Ei wie schmeckt der Spargel fein, – hei du – er macht unsre Nieren rein, – hei du –
4. Auf dem Hof vom Brenners Max ist der Sängerbund zu Gast

Als Schmankerl zum Ende hin lud der d’accord mit einem Liedtext zum Mitsingen ein. Ausgewählt wurde hierfür das das Lied In Schwetzingen der Spargel schießt, das vor vielen Jahren von Theobald Blummer auf die Melodie Der Jäger aus Kurpfalz getextet wurde. Im Nachgang folgen Liedtext sowie Impressionen des Tages.

Viel Spaß beim Mitsingen!

In Schwetzingen der Spargel schießt

Im Lenz wenn alles sprießt,
in Schwetzingen der Spargel schießt,
den haben alle gern,
die Damen und die Herrn …

Ob alt, ob jung,
Begeisterung und frischer Schwung
beseelt dann unser Herz,
und auch noch anderwärts…

Die Spargel, die es gibt,
sind ganz besonders dick beliebt!
Das ist nun einmal so,
sein wir deswegen froh!

Ob dünn, ob dick,
im Augenblick mein Freund, erschrick!
Erfreuet sich dein Herz,
und auch noch anderwärts…

Und auch zum Spargelfest,
aus Süd und Nord, aus Ost und West,
strömt alles Volk herbei,
zur Spargelschmauserei.

Ob groß, ob klein,
der Sonnenschein, der Pfälzer Wein,
erwärmen unser Herz,
und auch noch anderwärts…

Drum kehr ich nicht nach Haus,
bis dass der Festetrubel aus,
bei Spargel und bei Wein,
in Schwetzingen beim Rhein.

Ob arm, ob reich,
ob engelsgleich in dem Bereich,
hat Festtag unser Herz,
und auch noch anderwärts…

160. Jahreshauptversammlung

Am 20. März fanden sich knapp 70 aktive und passive Mitglieder des Sängerbund Schwetzingen zur 160. Jahreshauptversammlung im Frankeneck zusammen um das abgelaufene Sängerjähr Revue passieren zu lassen. Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende des Sängerbund Schwetzingen, begrüßte die Gäste im Frankeneck und begann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen. Sehr erfreut ist man hier über die Zahl der Neueintritte, die mit 29 Mitgliedern mehr als doppelt so hoch ist wie im Vorjahr. Die Neueintritte stehen 31 Abgängen gegenüber, davon 5 verstorben. Summa summarum ein kleines Minus, das sich jedoch verschmerzen lässt, denn der Mitgliederzuwachs ist vor allem beim Nachwuchs zu verzeichnen. In Gedenken an die Verstorbenen, sang der d’accord unter der Leitung von André Erben im Anschluss das Requiem.

Auch das Sängerjahr vor dem großen Jubiläumsjahr war geprägt durch viele Auftritte der Chorgruppen und diversen Veranstaltung des Vereins: nach einer kurzen aber intensiven Faschingszeit, ging es im März mit zwei Auftritten der SchwetSingers anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens im Lutherhaus weiter, im April folgte die Überreichung der Chorprämie 2012 (SZ berichtete). Der Sommer war geprägt durch die Teilnahme am Schwetzinger Spargelfest, dem katholischen Bazar, Auftritten beim Siedlerfest und 110. jährigen Geburtstag des Singkreises sowie das Mitwirken am Kurpfälzer Abend im Rahmen des Turnfestes in der Aula des Hebelgymnasiums. Kurz vor den Sängerferien und im Rahmen des alljährlichen Gartenfestes krönte der d’accord mit „Singen am Lagerfeuer“ eine schöne laue Sommernacht. Da das Konzert sehr viel Zusprach erfuhr, wird das „Singen am Lagerfeuer“ auch 2014 wieder veranstaltet. Lobenswert ist auch die rege Teilnahme – während der Sängerferien wohlgemerkt – an der Singwette eines bekannten Drogeriemarktes. Dem Sängerbund Schwetzingen gelang es insgesamt 168 Sängerinnen und Sänger zu versammeln und gemeinsam „Freude schöner Götterfunken“ zu singen. Anlässlich des 50. jährigen Bestehens der deutsch-französischen Freundschaft im September, gastierte der befreundete Lunéviller Chor „Les Croissant d’Or“ in Schwetzingen. Am Abend folgte das gemeinsame Konzert im Lutherhaus, das bis auf den letzten Platz besetzt war. Im Oktober folgte ein turbulentes Wochenende mit Auftritten beim Behinderten Sportverein Brühl, der „Nacht der Lieder“ in Reilingen sowie Auftritten der Chorgruppen beim evangelischen Bazar. Mit einem besinnlichen 45. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein (Kinderchor, Teenies und SchwetSingers) schloss der Sängerbund Schwetzingen das mehr als gelungene Sängerjahr ab.

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Jahresberichte

Es folgten die Jahresberichte der Chorleiter André Erben, der im aktuellen Jahr etwas „ganz Besonderes“ anlässlich des 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein vor hat (mehr Infos folgen) und Elena Spitzner, die nach dem gelungen Weihnachtskonzert die Kinder weiterhin gezielt fördern möchte. Nächstes großes Projekt ist das Geburtstagskonzert am 12. Juli 2014 im Lutherhaus.

Ulrike Beßler und Andrea Ball, die zusammen die SchwetSingers vertreten, fassten zusammen, dass neben den zahlreichen Auftritten vor allem das Vocal Coaching an der PopAkademie ein echtes Highlight war. Besonders bedanken möchten sich die SchwetSingers bei ihrem Mitsänger Sebastian Jäger, der Chorleiterin Elena Spitzner bei Terminproblemen professionell vertritt, und dem 10 jährigen Cajon Spieler Benni Zweig, der wie ein Großer die musikalische Untermalung bei diversen Auftritten der SchwetSingers mitgestaltet.

Ulrike Utz, Jugendvertreterin, berichtet von den Allerkleinsten im Verein und lobt die tendenziell steigende Mitgliederzahl beim Kinderchor. Auch hebt sie vor allem das vergangene Weihnachtskonzert hervor, bei dem Kinder und Teenies ihre erzählerischen und gesanglichen Rollen mit Bravour gemeistert haben. Ein voller Erfolg war auch das Ferienprogramm, bei dem es mit knapp 25 Kindern nach Schloss Freudenberg ins Haus der Sinne ging.

Neuwahlen

Nach dem Bericht des Kassenwarts und der Entlastung des gesamten Vorstands, standen diverse Neuwahlen auf dem Programm. Der amtierende 2. Vorsitzende Michael Hardung und die amtierende 1. Kassenwartin Marion Schwab wurden einstimmig für weitere zwei Jahre in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Die weiteren Positionen: 2. Kassenwartin: Gerlinde Kuttelwascher, 2. Schriftführerin: Annika Rebmann, Vertreter der fördernden Mitglieder: Joachim Schäfer, Kinderchorbetreuerin: Ulrike Utz, PR-Referentin: Annika Staudt, Veranstaltungsausschuss-Vorsitzende: Renate Schnitzer, Vertreter der SchwetSingers: Andrea Ball und Daniel Kreichgauer.

Zum Dank durften sich die frisch gewählten Sängerinnen und Sänger über eine Flasche Jubiläumssekt und leckere Jubiläumspralinchen freuen. Sabine Rebmann bedankte sich herzlich für den Einsatz aller Vereinsmitglieder, denn ehrenamtliches Engagement ist ein unverzichtbarer Beitrag für eine lebendige Gesellschaft.

Im 160. Jubiläumsjahr des Sängerbund Schwetzingen sind große Projekte geplant. So steht für den 12. Juli 2014 ein Geburtstagskonzert im Lutherhaus an, die SchwetSingers präsentieren „Noch ein(en) Krimi für die Mimi“ am 24. Und 25. Oktober 2014 in der Wollfabrik Schwetzingen und der d’accord plant ein ganz besonderes 46. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein mit stimmgewaltiger Unterstützung.


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