Gedicht: Unser 42. Jumelage Jahr mit dem Coral „Croissants d’Or“

A des geschah im 1250de Jubiläumsjohr!
Unser 42. Jumelage Jahr mit dem Coral „Croissants d’Or“

Zum End vom Jubiläumsjohr,
kommt es mir ganz französisch vor,
denn ich sitz im Bus mit viel Leid,
weil mir singe wolle mit de Freunde heit.
Seit üwer verzisch Johr dut es uns gelinge,
un mir mit de Lunèviller Freunde singe.
Mir Sänger un rinne vom („d’accord“) daChor
besuche die Sänger un rinne vom „Croissant d’Or“.
Es wird wie immer ä großes Feschd,
wann sie bei uns, oder mir bei denne sinn Geschd.

Am Bahnhof morgens um halwer achde,
dut die Sabine ihre Schäflein bedrachde.
Es fehle ä paar, die liege im Bett un huschde laut,
sie drinke in Schnaps un Tee aus Kamillie Kraut.
Der Fahrer Peter von der Firma Mayer,
lenkt den Bus, der is net so deier.
Die Fahrt war gut zügisch un schnell,
um Elfe ware mir in der Kapell.
Es wurd begrüßt un doll geküsst,
awer ich hab a monche Gsischder vermisst.
Es wurd geprobt mit dem C’croissant d’or,
beim „Wamus posta sias“ kams mir spanisch vor.

Im Saale Erkemann gab es aus äm große Haffe
in gute Eintopf auf die Deller,
Ich heb moin Deller hie,
doch die Edith (Piaf) war schneller.
Ich konn a viel verzehle mit der Freundin Michèl/e,
doch ihrn Scherard war leider net zur stell.

Danoch in der Kerch,
mir singe uns eu kurz un üwerzwerch.
Es fülle dann ganz viel Leid des Gottes Haus,
mir hoffe die gewe uns ganz a viel Applaus.
Ich seh die viel Kunschd beflissene Franzose,
un hubs dann schnell in Kittel un Hose.
Die Leid die klatsche wie kann es annerschd soi,
mit moiner Flieg bin ich schäh sie rufe ei gugg
Misiö Oskar der is awer foi.

Es singe die Freund un mir singe mit,
unser vier Solischde singe a zu dritt.
Die Besucher-Leid die glatsche vehemennd,
mich zwickt am Hals moi neies Hemd.

Wie des Konzert insgesamt war gewese,
kennt ihr die negschde Dag in der Zeitung lese.
Danoch geht es wider in alde Wasserwerk als dann,
es steht die Pflege der Freundschaft auf dem Programm.

Ich sag eich was für mich war’s wie immer ä großie Freud,
zu höre de Freund geht’s gut, un a de annere Leut.
Die Edith hot mich gsehe un glei gekrallt un geküsst,
Gott sei donk, ich hett se doch schonscht sehr vermisst.

Ä großie Ehre wurd dem 91jährische  Dirigent un Gründer
vom Choral „croissant d’or“ Jean Senécal zuteil,
er hats verdient, es wird viel gschwetzt un dauert ä weil.
Mir singe Tourdion un vom Tanze Lieder,
bevor der Woi uns vielleicht schdreggt hinnieder.
Dann gibt es noch Geschenke fa die Freund,
mit denne mir im Lied sind vereunt.
Jetzt her ich awer mit dem schreiwe uff im Bus,
deshalb, ja deshalb is jetzt Schluß.

Oskar Hardung

48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

Für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten schon mit dem traditionellen Konzert bei Kerzenschein, das der Sängerbund im Advent anbietet. Dies galt insbesondere für Freunde, Verwandte und Bekannte der in festlicher Kleidung auftretenden Sängerinnen und Sänger des Ensembles „d’accord“, aber auch für die vielen anderen Gäste, die am Sonntagnachmittag nach und nach die Bankreihen in der Stadtkirche füllten. 

Sie alle wurden von der Vorsitzenden Sabine Rebmann herzlich begrüßt. Schon beim Betreten der Kirche konnten die Besucher die besondere Atmosphäre erspüren. Während sich die Stadt in zauberhaftem Licht präsentiert, ließ das Ambiente in der Kirche mit der stilvollen Dekoration und den vielen brennenden Kerzen eine feierliche Stimmung aufkommen. Und der hoch über den Köpfen schwebende Adventskranz mit den beiden brennenden Kerzen vermittelte: Es ist der zweite Advent.  

Am Piano begleitet
In einem bunten Mix aus deutschen und internationalen Weihnachtsliedern, darunter aus Italien, Spanien, Polen, England, Frankreich, Amerika und der Schweiz, zeigte sich die gesamte Bandbreite des Chors, der von André Erben geleitet und am Piano begleitet wurde. Das Publikum nahm das Konzert begeistert auf, nicht zuletzt dank der eloquenten Moderation Sabine Rebmanns. Sie versorgte die Zuhörer mit Wissenswertem rund um Werke und Komponisten und das auf sehr originelle Art. Anhand von Begriffen, die laut einer Umfrage die meisten Menschen mit Weihnachten verbinden, hob sie das Besondere der einzelnen Stücke hervor. 

„Freude, Vorfreude auf ein großes Fest“, erklärte sie, „kommt in vielen der Lieder zum Ausdruck“, darunter in Bachs „Vom Himmel hoch“, das den besinnlich-barocken Auftakt des Konzerts machte, oder im daran anschließenden „Ich steh an deiner Krippe“, aber auch im populären „Hört der Engel helle Lieder“, das seinen Ursprung in Frankreich hat. „Freu dich o Erd“ komponierte Händel in seiner Londoner Zeit, darin ist ebenfalls viel von dieser Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu spüren wie auch im Sterndreher-Lied aus der Schweiz „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Eng verbunden mit dem Begriff „Freude“ sind Ausdrücke wie „strahlende Kinderaugen“, „Geschenke“ oder „Zeit mit der Familie“ sowie „Wünsche“, die in dem von Elisabeth Bertram komponierten Lied „Ein paar Tage nur noch am Kalender“ sehr schön besungen wurden.

„Einsamkeit“ ist ebenfalls ein Begriff, der in Zusammenhang mit Weihnachten genannt wird, zeigte Rebmann auch die negativen Assoziationen auf, oder „Einkaufsstress“ und „Familienstreit“. Tröstend hingegen das darauf folgende Lied „Leuchtend durch die heil’ge Nacht“, wo „Liebe“, „Licht“, „geschmückte Straßen“ in den Fokus rücken. Der Wunsch nach Frieden, nach Geborgenheit, nach Ruhe und Besinnlichkeit sind weitere Begriffe, die in Zusammenhang mit Weihnachten gebracht werden „in allen Ländern, aus denen wir Lieder singen“, informierte die Moderatorin, hinzu kommen „gutes Essen, Verwandtenbesuch und der Kirchgang, aber auch Schnee, Tannenbaum und die Geburt Jesu“. 

In allen Liedern vereinigten sich die Stimmen der Sängerinnen und Sänger zu einem leuchtend klingenden Gesamtbild. Große Wirkung entfachte das auf Französisch gesungene „Que j’aime ce divin enfant“ und die schwungvolle spanische Volksweise „Vamos pastorcillos“. 

Abwechslungsreich und emotional
Ein Lob gebührt auch den Solisten Monika Helmling, Frigga Jacob, Elke Teichmann und Michael Hardung sowie den Instrumentalisten Sophia Kolbenschlag, Oboe, und Stefan Mack, Piano. Abwechslungsreich, emotional bereicherten sie mit den beiden Instrumentalstücken von Telemann und Loeillet das Konzert und Percussionist Benny Zweig lieferte besonders für „The Little Drummer“ äußerst professionell das schlagfertige Fundament. 

Den Schluss des Konzerts bildete das gemeinsam gesungene Lied „Macht hoch die Tür“, das im schön gestalteten Programmheft mit vielen hilfreichen Hinweisen für das Publikum abgedruckt war. Am Ende gab es viel Applaus für ein festlich besinnliches Konzert, das die Zuhörer wunderbar auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmte. 

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 06.12.2016

Probenwochenende d’accord

Zu einem intensiven Probenwochenende hat sich d’accord nach Schönau / Pfalz in die Bildunges-und Freizeitstätte Heilsbach aufgemacht. Die einzelnen Stimmen feilten am letzten Schliff für das bevorstehende 48. Weihnachtskonzert am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr in der Stadtkirche Schwetzingen. 

Alle Beteiligten sind sich einig: das Wochenende mit den intensiven Proben hat sehr viel gebracht und alle freuen sich auf das besinnliche Weihnachtskonzert.

Karten gibt es im vergünstigten VVK zu je 10€ (Schüler 6€) in Schwetzingen bei Optik Schreiber, Mannheimer Straße 15-17 sowie Café Utz, Kleine Planken, Mannheimer Straße 31. Nach dem Konzert gibt es ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und kleinen Speisen im Lutherhaus.

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Impressionen + Zeitungsbericht: Immer jünger – immer besser

ROKOKOTHEATER: Stadtkapelle und „SchwetSingers“ bestreiten Meisterkonzert / Viele Stile gekonnt vereint / Publikum feiert den Auftritt

Zu einer Feierstunde mit Ereignis-charakter geriet das Herbstkonzert des Musikvereins Stadtkapelle. Aus Anlass des 1250-jährigen Stadtjubiläums griff das Orchester zu den Sternen. Gemeinsam mit den „SchwetSingers“ vom Sängerbund spielte es Werke großer Meister – mit unglaublichem Ergebnis.

Und der Vorsitzende Reiner Vierling zeigte sich in seiner Begrüßungsansprache begeistert, dass das Rokokotheater so gut wie ausverkauft war. Bei diesem Auftritt blieben keine Wünsche offen, das Publikum feierte bis zum Schluss Dirigenten, Orchester und Chor. Immer wieder entlud sich die Begeisterung in Jubelrufen und stürmischem Applaus. Mit der Festmusik Richard Wagners (1813 – 1873) in „Sei uns gegrüßt“ zeigte das Ensemble unter Manuel P. Grunds souveräner Leitung schon gleich zu Beginn seine enormen klanglichen Möglichkeiten: eine reiche Ausdruckspalette, exzellente Linienführung, die von zartem Pianissimo bis hin zu strahlenden Bläserklängen reichte.

Charmante Moderatorin
„Endlich ist es soweit für ein anspruchsvolles Konzert, das nur alle fünf Jahre hier im wunderschönen Rokokotheater stattfindet“, führte die überdurchschnittlich gut vorbereitete und äußerst charmante Moderatorin Weihua Wang ins Programm ein. Von ihrer Ausstrahlung und höchst vergnüglichen Moderation waren viele Zuhörer beeindruckt. Frei, ohne Vorlage, erzählte sie anekdotenreich über Stücke und Komponisten, dazwischen führte sie mit der Cellistin oder einem Orchestermitglied kurze Interviews. „Nicht nur für das Publikum ist dies ein besonderer Tag“, sagte Wang, „sondern auch für die Musiker, die sich ordentlich ins Zeug gelegt haben.“ Unter der Gesamtleitung des Dirigenten Manuel P. Grund hat die Stadtkapelle mit dem von Elena Spitzner geleiteten Chor ein buntes Programm zusammengestellt, das eine musikalische Reise über Jahrhunderte von Pillnitz bei Dresden über Prag und Mailand bis nach London führt, so die Ansagerin. 

Wunderbar danach die Interpretation der Komposition „Kol Nidrei“ von Max Bruch (1836 – 1920). Es sind die ersten Worte einer jüdischen Liturgie, die am Vorabend von Jom Kippur rezitiert wird. Fesselnd gestaltete dies die junge Cellistin Anja Bolza-Schünemann aus Frankfurt. Ihrem Cello entlockte sie solch einen betörend filigranen Klang, dass die Wirkung im Wechsel mit dem Orchester einfach hinreißend war. 

Auch in Antonin Dvoraks (1841 – 1904) „Slawischem Tanz“ Nr. 8 entlockte Dirigent Manuel P. Grund mit geschmeidigen Bewegungen dem Orchester einen temperamentvoll opulenten Klang. 

Das erste gemeinsame Stück mit den „SchwetSingers“ war ein Medley aus bekannten italienischen Opern unter dem Motto „Viva Belcanto – Es lebe die schöne Musik“ – das, wie Wang passend hervorhob, auch als Motto für den gesamten Abend galt. Und es war großartig, wie beweglich und klangsatt der von Elena Spitzner vorbereitete Chor das Konzept mittrug, wie der Gefangenenchor aus „Nabucco“, der Triumphmarsch aus „Aida“ oder das Trinklied aus „Traviata“ zusammen mit den Klarinetten, Hörnern und Posaunen eine einzigartige Mischung erzeugten. 

Auch in „O Furtuna“ aus Carl Orffs (1895 – 1982) Werk, dem Ohrwurm „Conquest of Paradies“ von Vangelis (*1973) oder dem Potpourri aus der Filmmusik Ennio Morricone (*1928) zeigte sich der Chor als organisch ineinander gleitendes, harmonisches Stimmengeflecht. Die „SchwetSingers“ gestalteten ebenso das James-Bond-Medley sowie Freddy Mercurys (1946 – 1991) „Bohemian Rhapsody“ zu musikalischen Höhepunkten. 

„König der Löwen“ zum Schluss 
Was zum Schluss der gemeinsame große Auftritt von Chor und Orchester mit dem „König der Löwen“ an kraftvoller Tonschönheit, dramatischen Steigerungen und wunderbar kostümierten Soloauftritten bot, riss das Publikum zu lang anhaltenden Beifallsstürmen und Ovationen hin. OB Dr. René Pöltl zeigte sich beeindruckt vom Niveau eines Konzerts, wo „das Alter der Mitwirkenden immer jünger und die Qualität immer besser wird“. Als dann als Zugabe das „Badnerlied“ erklang, für das Roswitha Kinzer („SchwetSingers“) extra eigens eine Strophe gedichtet hat, stand der Saal auf und sang innig mit.

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 15.11.2016

Impressionen von TOBIAS SCHWERDT – herzlichen Dank für die Fotos!

Aftershow Party nach gelungenem Schlosskonzert

SchwetSingers & Musikverein Schwetzingen im Blauen Loch
Die #SchwetSingers sind noch ganz im Fieber vom gestrigen Schlosskonzert: Musik großer Meister und haben den wunderschönen Abend gemeinsam mit dem Musikverein-Stadtkapelle Schwetzingen e.V. so richtig genossen und vor allem gefeiert!

 

Freundeskreis im November

Sängerbund Senioren-Freundeskreis von den Monatstreffs begeistert.

Voll Haus, hieß es bei der letzten Zusammenkunft der Schwetzinger Seniorengruppe im „Gasthaus zum Storchen“. Viele Stühle mussten noch herbei geschafft werden um den Senioren, die trotz des Regens kamen, Platz zu schaffen. Ein schönes Kuchenbuffet, gute Küche, nette Bedienungen, frohe Lieder und was zum Schmunzeln und Lachen sind immer wieder Garantie für einen schönen Nachmittag. Oskar Hardung bedankte sich in seiner Begrüßung für die immer wieder freundliche Aufnahme im „Storchen“ bei der Wirtin Frau Inge Zahn und ihren Helferinnen Sabine und Marina. Auch den Kuchenspenderinnen Melanie Lehr, Heide Orth, Ilona Binder, Frigga Jacob und Ute Hardung, und den Helferinnen Renate Schnitzer und Monika Helmling war ein Dankeschön sicher. „Wie schön dass du geboren bist“ war das erste Lied, von Renate mit der Gitarre angestimmt, den Geburtstagkindern gewidmet. Die erste Vorsitzende des Sängerbundes, Sabine Rebmann, war auch erschienen und gesellte sich zu den Senioren. Die frisch gedruckten Eintrittskarten für das 48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein am 4. Dezember in der ev. Stadtkirche waren zur Freude der 1. Vorsitzende heiß begehrt.20161111_161058
Da am 11.11. nicht nur St. Martin gehuldigt wird, haben auch die Narren einen traditionellen Feiertag. Das war für Oskar Hardung Anlass genug dem 95 jährigen Namensvetter OSKAR Schardt von der SCG zu seinem Jahresorden gratulieren und mit ein paar Zeilen zu würdigen: 

Schdolz wie Osg(k)a(r)

Uff die Idee muss ma erschd ämol kumme,
awer dem Osga vun Plogschd isses gelunge. 
Soin 95 de im Schwetzinger Jubiläumsjohr zu feiern,
un dodazu in eigene Orde aus dem Ärmel leiern.
Der General-Ober-Haus-Hof-Meschder is noch fit,
un die Freund von der EsCeGe feiern mit.
Der Namensvedder wurd viel un ofd geehrd,
mid allerhand Orde wie es sich fa so in alde Fasenachder geherd.
A bei de Fraue war er sehr beliebt,
die mähne, Osga schäh dass es dich gibt.
Wenn er seschd hod disch heid schunn in Osga geküsst?,
näh Liewer, ich hab dich schunn long vermisst.
Es werd gegnudschd dass die Ohre waggle,
donn dut er wieder uff die Bühn nuff daggle.
Liewer Osga dass ich dir gradulier des is doch glar,
also liewe Gliggwünsch vom Osga zum Osga.

Dann wurde, wie kann es anders sein immer wieder, mit Freude gesungen. Volkslieder und Wanderlieder aus der Jugendzeit sind hier immer wieder gefragt, meist erinnert so manches Lied an Erlebnisse aus früheren Zeiten. Die Senioren Karl Ziegler hatte eine schöne Geschichte „Was einmal passierte“ mitgebracht und Karl-Heinz Gamm wusste in seiner eigenen Art viel Gelächter zu erzeugen. Monika Helmling trug von Heinrich Heine „Ein altes Kaminstück“ vor und alle erhielt herzlichen Applaus. Auch Hardung hatte auf die Nachricht, dass künftig Roboter die Pflege der Senioren übernehmen sollen, einige humorvolle Zeilen in Mundart vorgetragen.

Der nächste Freundeskreis findet wieder im „Gasthaus zum Storchen“ am 9. Dezember mit Nikolausbesuch statt.

Oskar Hardung

Schlosskonzert: Musik großer Meister

Mit Spannung wurde die erste gemeinsame Probe des Musikvereins Stadtkapelle Schwetzingen e.V. und den SchwetSingers für das Konzert am 12.11. im Rokokotheater erwartet. Denn alle Beteiligte wissen genau um die große Herausforderung, welche es zu meistern gilt.

Mit voller Konzentration wandten sich die Musiker und Sänger dem ersten Stück, „Conquest of Paradise“ zu, welches durch die Box-Wettkämpfe Henry Maskes Berühmtheit erlangte. MV-Dirigent Manuel Grund führte gekonnt und souverän durch die
Probe. Ihm gelang die Aufgabe, Chor und Blasorchester miteinander zu harmonisieren.
So war es kein Wunder, dass selbst erfahrenen Musikern ein Schauer über den Rücken lief, als der Chor zu den weichen Tönen des Blasorchesters einsetzte. Im Weiteren standen Stücke wie „Carmina Burana“ und „Moment for Morricone“ auf dem Plan. Nach einiger Feinarbeit war das Ergebnis so gut, dass die Beteiligten sich selbst, den Dirigenten und die Chorleiterin mit einem freudigen Applaus belohnten.

In der gemeinsamen Mittagspause konnten sich die Akteure bei Pizza und Süßigkeiten näher kennenlernen und austauschen. Danach ging es mit einem Medley aus dem Musical König der Löwen weiter, welches Sänger und Musiker viel Spaß bereitete. Hier beeindruckten die Sänger durch ihre stimmliche Vielfalt.

Alles in allem war die erste gemeinsame Probe ein voller Erfolg. Trotz sechsstündiger harter und konzentrierter Arbeit freuen sich die Musiker schon jetzt auf das nächste Zusammentreffen.

Ein ganz besonderer Dank geht an die musikalischen Leiter, Dirigent Manuel Grund und
Chorleiterin Elena Spitzner, die das gemeinsame Projekt nicht zuletzt durch ihre Vorarbeit erst ermöglicht haben.

Vorverkauf läuft: Bis zum Schlosskonzert am 12.11. steht noch weitere „Musik großer Meister“ auf dem Probenplan. Eintrittskarten zu diesem einzigartigen musikalischen Ereignis sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Diese können in vier Preiskategorien zwischen 10 und 25 Euro bei der Fa. Hermann Müller, Odenwaldring 8 in Schwetzingen erworben werden.

Bericht von Heiko Kranz (Musikverein)

Sängerbund Senioren auf musikalischer Reise am Trifels

Bei schönstem Ausflugwetter am vergangenen Mittwoch, startete der vollbesetzte Bus ins „Blaue“. Das „Blaue“ Geheimnis hieß in diesem Jahr Annweiler am Trifels in der herbstlichen Pfalz. Das erste Ziel war die Gaststätte „Barbarossa“ unterhalb der bekannten Burg Trifels. Hier auf der Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen hat man einen schönen Blick auf die Reichsburg Trifels. Dieses gut erhaltene Bauwerk, war bekanntermaßen, das Gefängnis von Richard Löwenherz, der hier 1193 als Gefangener auf seinen Freikauf warten musste und der sagenhafte Normannenschatz den König Heinrich VI im Jahr1195 auf die Burg bringen ließ, geben heute noch Anlass für viele Spekulationen.  Nach der Begrüßung gab es  Kaffe und Kuchen und einige machten einen Kurzbesuch auf der Burg. Danach ging die Fahrt zurück zur Pension „Bergterrasse“ an der Trifelstraße.

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Mit einem Shattelbus wurden die fußkranken Senioren den Berg hoch zur Friedenkapelle der Familie Michel gebracht. Mit einem Gläschen Sekt und großem Hallo nahm man mit Glockengeläut in der schön geschmückten Friedenskapelle Platz. Die Hausherrin Andrea Michel gab eine kurze Erläuterung über die Entstehungsgeschichte der Kapelle. Schon die Glocke im Kirchturm ist etwas besonderes. Dem Hausherrn Karl Michel gelang es einen Fehlguss von der Glockengießerei aus dem Geläut der Friedenskirche in Dresden zu erstehen. Die zweite Überraschung war die Schwetzinger Sängerin „Tanja Hamleh“. Ein tolles Konzert mit einem Querschnitt aus der Welt der Oper, Operette und Musical wusste die tolle Sopranistin zu gefallen. „Ich lade mir gerne Gäste ein“ aus der Fledermaus, „Ich hätt getanzt heut Nacht“ aus May fair Lady, „Nessun Dorma“ aus Turandot, „Christel von der Post“ aus dem Vogelhändler und viele andere Lieder begeisterten die Schwetzinger Sängerbund Senioren und eine Zugabe das „Ave Maria“ von Schubert dürften einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Mit einem süßen Präsent bedankte sich Hardung für das schöne Konzert in einer ebenso schönen Kapelle.

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Ein besonderer Dank ging auch die Erbauer und Hausherren dem Senioren Ehepaar Irmgard und Karl Michel für das zur verfügungstellen des Ökumenisch gesegneten Gotteshauses. Danach ging die Fahrt wieder ein Stück den Berg hoch zur Kletterer-Hütte. Diese war komplett für die Schwetzinger reserviert. Freund Karl Dittes hatte schon Vorarbeit geleistet, so dass das Trio sofort (Karl Dittes, Renate Schnitzer und Oskar Hardung) mit Pfälzer Liedern, Stimmung in die Blockhütte zauberten.

Bei Bratwurst, Leberknödel, Saumagen oder „Schiefem Sack“ mit Kraut und einem Schoppen Pfälzer Riesling, steppte der Bär. „Ja so in gute Palzwoi“, „Auf ihr Brieder in die Palz“, „Der Pälzer Wind“ oder der „Raddegiggel Sorgebrecher“ und weitere Schunkellieder wurden begeistert mitgesungen. Horst Keber und Karl Dittes bedankten sich zum Schluss für diesen einmalig schönen Ausflug der Superlatife bei Oskar Hardung, der sich wiederum bei Renate Schnitzer und Karl Dittes, für ihr selbstloses Engagement für die Seniorengruppe, bedankte. Mit dem inbrünstig gesungenen „Badner Lied“ hieß Abschied nehmen von der schönen Pfalz und einem herrlichen Tag.

Oskar Hardung


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