Senioren-Freundeskreis auf hoher See

Der Sängerbund Senioren-Freundeskreis stach am Freitag hinter dem Schlossgarten im Freizeitgelände mit alten Semannslieder in See. Es war der Wunsch einmal wieder in die Seemannsliederkiste zu greifen. Doch zuvor begrüßte Oskar Hardung die zahlreichen Damen und Herren Senioren bei noch angenehmen Temperaturen, an schön gedeckten Tischen mit Kaffee und Kuchen und meinte:    

„Was freu ich mich heut, dass ich euch seh, es werd beschdimmd a wider schäh bevor ich geh. Wir wollen wieder gemeinsam schöne Lieder singen, nehmt bitte den Text zur Hand und lasst laut eure Stimme erklingen. So wird unser Geist aktiv und gereinigt die Lunge und niemand ist umsonst gekumme. Renate nimmt die Gitarre zur Hand, Seemannslieder sollen klingen durch das Land. Auch die Küche ist am Start und schon gerichtet, ich hab die fleißigen Helfer schon gesichtet.“

Er bedankte sich bei den fleißigen Helfern und den tollen Kuchenbäckerinnen, bevor den „Geburtstagskindern“ mit einem Ständchen, aus über fünfzig Kehlen, gratuliert wurde. Hardung brachte seine Gedanken zu dem neuen Schwetzinger Straßenratespiel zu Gehör was mit viel Applaus bedacht wurde.

Von Renate Schnitzer mit der Gitarre angestimmte Lieder wie „Eine Seefahrt die ist lustig“, „Heute an Bord“, „Wir lieben die Stürme“, „Ein Schiff wird kommen“ u.v.a. wurden mit großer Freude gesungen. Karlheinz Klee stimmte „Rolling home“ und sein Lieblingslied „Ick heff mol een Hamborger Veer-master“ an und wurde auch von Tina Engel mit der Mundharmonika begleitet. Karl Ziegler erzählte von einem alternden Liebespaar in der Sternallee und hatte die Lacher auf seiner Seite. Hardung gab u.a. noch die „Geesebudder“, ein Erlebnis aus den 40jahren, zum Besten. Auch ging eine Spendenbox für „Emily“ durch die Reihen, eine Aktion für Krebskranke Kinder die auch dieses ,Jahr wieder auf dem Gelände der Welde Bräu durchgeführt und u.a. auch von den SchwetSingers unterstützt wird. Die Abfahrtstelle am alten Messplatz für die „Fahrt ins Blaue“ 26.09. wurde gestrichen und an den Bahnhof auf 12:35 Uhr verlegt.  Der nächste Seniorentreff findet im Rahmen des Herbstfestes mit „Zwiebelkucken“ und „Neuem Wein“ am 19. Oktober im Freizeitgelände statt.

von Oskar Hardung

Senioren Freundeskreis begrüßt den Frühling im Hirschacker

Auch im Hirschacker lässt es sich gut feiern, diese Tatsache konnten wieder einmal mehr die Damen und Herren Senioren erleben und feststellen Zu der vorösterlichen Zusammenkunft des Sängerbund Senioren-Freundeskreis im Gasthaus „Zum Rheintal“ im Franz Hepler Haus am Marktplatz, folgten wieder zahlreiche Gäste der Einladung. Oskar Hardung begrüßte das gut besetzte Lokal samt Nebenzimmer. Bevor die Geburtstagsjubilare mit einem Geburtstaglied, Renate Schnitzer an der Gitarre, beehrt wurden, gedachte man dem verstorbenen Ehrenmitglied Hildegard Heller.

Von der JHV und sonstigen Vereinsneuigkeiten wurde berichtet. Jedoch besonders von dem bevorstehenden Volksliederkonzert am 8. April im Lutherhaus, mit den Sängerbund Chören d’accord, den c’Orwürmern und dem Jugendchor was wohl „Alt und Jung“ erfreuen dürfte. Chorleiterin aller drei Chöre Elena Spitzner zeigte sich schon während den Proben begeistert. Hardung dankte den Kuchenspenderinnen, Melanie Lehr, Heide Orth, Helga Weicker, Renate Uhl, Edith Bletsch und Ute Hardung.  Renate Schnitzer hatte zum Osterfest für alle Senioren einen kleinen Osterhasen gebastelt, was mit großem Beifall bedacht wurde. Nun war es Zeit die Lungen zu lüften und viele Volkslieder, wie „Wohlauf in Gottes schöne Welt“, „Geh aus mein Herz und suche Freud“, „Hoch auf dem gelben Wagen“, oder „Wer recht in Freuden wandern will“ und viele andere bekannte Weisen wurden gesungen.

Aus der Feder von Hardung stammten folgende Geschichten in Mundart, von der Winterolympiade „Die Madallienflut“ und vom Rathaus „Des hawe mir schon immer gewollt“ aber auch von Eugen Roth, gab er manche Reime zum Besten.   Zum Schluss wurde noch zum großen Reinemachen am 21.04. in das Freizeitgelände eingeladen und der nächste Freundeskreis-Treff findet am 27. April ebenfalls im Sängerbundgarten hinter dem Schlossgarten statt.

von Oskar Hardung

Die Medallienflut

Dass sich unser Winderschpordler net gräme,
heid de gonze Dag kä Medallie die solle sich was schäme.
De gonze Dag leeft bei uns des Glodzofon, awer mit etwas leisem Ton.
Denn ich will uff kän Fall versäume,
wenn die Rodler wieder ä Medallie abräume.
Doch heid am Freidag sinn se ned in Schuss,
un am Medalliespiegel kummt kä Plus.
Des Deutschland Fähnche wolld ich schwenke,
doch zum Siegerpodeschd dune annere ihre Schritte lenke.
Es is doch grad zum Haare raufe,
wenn än annerer Schifahrer dud schneller laufe.
Oder die Schpringer bei zu viel Wind, wieder in ihr Bett gegroche sind.
Oder hawese sonschdische Ausrädde, dass se ned müsse uff die Olympiastätte.
Heidzudag sinn doch verweichlichd die Leid,
ich grieg desdawesche mit der Fraa noch Schdreid.
Bei Huschde, Schnuppe, un Blähunge im Bauch,
geh ich in moi Singschdund un sing auch.
Egal was fa Wedder drauße, müßd ihr wisse,
was anneres kennd ich ned verantworde mid moim Gewisse.
Also liewe Schpordler morje seid ihr wider dro,
ich helfe eich, schwenk die Fohn un loss de Fernseher oh.
Ich hoff moi Nochbarn dune sich net beschwere,
wann se aus unserer Wohnung, Deutschland, Deutschland, Deutschland heere.

16. Februar 2018                                                                                                oh

Geselliges Gartenfest mit Chorgesang im Grünen

Ein schöner Sommertag, ein gemütliches Miteinander, kulinarische Verköstigungen und musikalische Untermalung. Dazu lädt der Sängerbund Schwetzingen am Sonntag, den 23. Juli 2017 ab 11.00 Uhr herzlich ins schöne Sängerbund Freizeitgelände hinter dem Schlossgarten ein.

Unter gemütlichen Sonnenschirmen können die Besucher ab 11.00 Uhr passend zum Frühschoppen mit Grillsteaks, Bratwürsten und Salatplatten den Beiträgen des Musikverein-Stadtkapelle Schwetzingen e.V. lauschen.

Ab 14.00 Uhr geht es mit „Chorgesang im Grünen“ der verschiedenen Chorgruppen des Sängerbund Schwetzingen weiter. Unter der bewährten Leitung von Elena Spitzner präsentieren d’accord, SchwetSingers und die cOhrwürmer ihre musikalischen Beiträge. Für reichlich kühle Getränke, leckeren Kaffee und selbstgebackene Kuchen ist gesorgt. Der Sängerbund Schwetzingen freut sich auf zahlreiche Besucher.

Sängerbund Senioren auf musikalischer Reise am Trifels

Bei schönstem Ausflugwetter am vergangenen Mittwoch, startete der vollbesetzte Bus ins „Blaue“. Das „Blaue“ Geheimnis hieß in diesem Jahr Annweiler am Trifels in der herbstlichen Pfalz. Das erste Ziel war die Gaststätte „Barbarossa“ unterhalb der bekannten Burg Trifels. Hier auf der Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen hat man einen schönen Blick auf die Reichsburg Trifels. Dieses gut erhaltene Bauwerk, war bekanntermaßen, das Gefängnis von Richard Löwenherz, der hier 1193 als Gefangener auf seinen Freikauf warten musste und der sagenhafte Normannenschatz den König Heinrich VI im Jahr1195 auf die Burg bringen ließ, geben heute noch Anlass für viele Spekulationen.  Nach der Begrüßung gab es  Kaffe und Kuchen und einige machten einen Kurzbesuch auf der Burg. Danach ging die Fahrt zurück zur Pension „Bergterrasse“ an der Trifelstraße.

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Mit einem Shattelbus wurden die fußkranken Senioren den Berg hoch zur Friedenkapelle der Familie Michel gebracht. Mit einem Gläschen Sekt und großem Hallo nahm man mit Glockengeläut in der schön geschmückten Friedenskapelle Platz. Die Hausherrin Andrea Michel gab eine kurze Erläuterung über die Entstehungsgeschichte der Kapelle. Schon die Glocke im Kirchturm ist etwas besonderes. Dem Hausherrn Karl Michel gelang es einen Fehlguss von der Glockengießerei aus dem Geläut der Friedenskirche in Dresden zu erstehen. Die zweite Überraschung war die Schwetzinger Sängerin „Tanja Hamleh“. Ein tolles Konzert mit einem Querschnitt aus der Welt der Oper, Operette und Musical wusste die tolle Sopranistin zu gefallen. „Ich lade mir gerne Gäste ein“ aus der Fledermaus, „Ich hätt getanzt heut Nacht“ aus May fair Lady, „Nessun Dorma“ aus Turandot, „Christel von der Post“ aus dem Vogelhändler und viele andere Lieder begeisterten die Schwetzinger Sängerbund Senioren und eine Zugabe das „Ave Maria“ von Schubert dürften einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Mit einem süßen Präsent bedankte sich Hardung für das schöne Konzert in einer ebenso schönen Kapelle.

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Ein besonderer Dank ging auch die Erbauer und Hausherren dem Senioren Ehepaar Irmgard und Karl Michel für das zur verfügungstellen des Ökumenisch gesegneten Gotteshauses. Danach ging die Fahrt wieder ein Stück den Berg hoch zur Kletterer-Hütte. Diese war komplett für die Schwetzinger reserviert. Freund Karl Dittes hatte schon Vorarbeit geleistet, so dass das Trio sofort (Karl Dittes, Renate Schnitzer und Oskar Hardung) mit Pfälzer Liedern, Stimmung in die Blockhütte zauberten.

Bei Bratwurst, Leberknödel, Saumagen oder „Schiefem Sack“ mit Kraut und einem Schoppen Pfälzer Riesling, steppte der Bär. „Ja so in gute Palzwoi“, „Auf ihr Brieder in die Palz“, „Der Pälzer Wind“ oder der „Raddegiggel Sorgebrecher“ und weitere Schunkellieder wurden begeistert mitgesungen. Horst Keber und Karl Dittes bedankten sich zum Schluss für diesen einmalig schönen Ausflug der Superlatife bei Oskar Hardung, der sich wiederum bei Renate Schnitzer und Karl Dittes, für ihr selbstloses Engagement für die Seniorengruppe, bedankte. Mit dem inbrünstig gesungenen „Badner Lied“ hieß Abschied nehmen von der schönen Pfalz und einem herrlichen Tag.

Oskar Hardung