Konzertmitschnitt: Alles Disney oder was?

Lieben Dank an unseren SchwetSinger Sebastian Jaeger für den Zusammenschnitt!

Danke an unser Ehrenmitglied Oskar Hardung für das passende Gedicht zum Konzert:

Das Projektchor-Konzert und Elena!

Am Sunndag war ich mit meiner Ute im Lutherhaus,
mir und die annere Besucher spendeden kräfdisch Applaus.
Oigelade hadde der Chorverband Kurpfalz
un der Sängerbund, mit cOrwürmer, Jugendchor
un ä paar von de SchwetSingers ware dabei,
und gude Musiker so schdiggers drei.
Vorweg, es ware die Gläne in der vordere Reih,
die uns endlogde in monche Begeischderungsschrei.
Die känne danze un sich bewege zu der Musik,
wer so Kinner im Chor hod, der hod Gligg.
Der Jugendchor des is ä schwieriges Alder zum singe,
awer der Elena dud ä Kunschdig gelinge.
Sie sinn die ware Gewinner an dem Dag,
die Jugend war gud un sehr stark.
Üwer die SchwetSinger braucht ma net zu redde,
die sinn des Fundament üwer die ganze Schdregge.
Die Musik uff der Bühn ohne Fehl und Tadel,
mit der Elena gehöre die zum Musigger Adel.
Sabine, Ute, Gabi, Jutta, Malena un die Kerstine,
ware Klasse bei de Requisite un Kostüme.
So isses alle zusamme gelunge,
dass die Disney Melodie gud geklunge.
A unsere Are hadde was dolles zu gugge,
ja was do abging do wersch meschugge.
Es war in doller Nachmiddag im Lutherhaus,
ich bin immer noch ned ferdisch mid dem Applaus.

von Oskar Hardung

163. JHV Sängerbund Schwetzingen

Freudig empfing die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann die knapp 60 anwesenden aktiven und fördernden Mitglieder im Weldesaal des „Blauen Lochs“ in Schwetzingen zur 163. ordentlichen Jahreshauptversammlung des Sängerbund Schwetzingen. Nach der Begrüßung der Ehrenmitglieder sowie des Landtagsabgeordneten Manfred Kern und der Stadträtin Ulrike Utz begann Rebmann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen. Sehr erfreut ist man hier über die Zahl der 34 Neueintritte, die zum großen Teil beim Nachwuchs und bei den SchwetSingers zu verzeichnen sind. Den Neueintritten stehen jedoch auch 38 Abgänge gegenüber, davon 15 verstorben. Gesamt zählt Schwetzingens ältester Verein nun 472 Mitglieder, 4 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Aktiven mit 130 Sängerinnen und Sänger bliebe die letzten Jahre zwar recht konstant, so Rebmann, doch „Verluste“ müsse der Verein vor allem bei den fördernden Mitgliedern verkraften, denn die Tendenz ginge entgegen einer langjährigen Vereinszugehörigkeit, sodass beispielsweise kurze oder längeren Singpausen der baldige Austritt folgt – mit großem Bedauern. Die Anwesenden sangen im Anschluss gemeinsam und in Gedenken an die 15 Verstorbenen „Meine Zeit in Deinen Händen“ von Peter Strauch.

Singen hält jung & hebt die Stimmung

Rebmann berichtet weiter, dass sich die beiden Chöre d’accord und SchwetSingers im letzten Jahr sehr über Männerzuwachs freuen durfte. Zudem hat sich auch das Durchschnittsalter der einzelnen Chöre um je knapp 2 Jahre verringert hat. Singen hält demnach also jung und ist gut für die körperliche und seelische Verfassung. Singen hat eine aufhellende Wirkung und vermindert die Produktion des Stresshormons Cortisol. Singen selbst fördert das Kuschelhormon Oxytocin, das harmoniestiftend wirkt und tatsächlich nur beim Singen, nicht beim Reden ausgeschüttet wird. Singen ist also eine empfehlenswerte Beschäftigung und sollte von viel mehr Menschen ausgeübt werden zitiert Rebmann einen Bericht aus der Apotheken-Rundschau in Ihrer Rede.

Jahresberichte & Ausblicke

Höhepunkte des Jahres 2016 waren für den Verein unter anderem der Ausflug und die Umrahmung des Gottesdienstes bei der ehemaligen Schwetzinger Pfarrerfamilie Müller in Pforzheim, die diversen Auftritte auf den Spargelfesten bzw. Wanderung und zum Beispiel das gemeinsame Konzert der SchwetSinges mit dem Musikverein Stadtkapelle Schwetzingen im November im Rokoko Theater. Hier betonte SchwetSingers Vertreterin Nicole Fackel, dass die SchwetSingers sehr von der Zusammenarbeit profitiert haben und man auch zukünftig sehr gerne Kooperationen dieser Art pflegen und erhalten möchte – die nächste folgt bereits am kommenden Sonntag beim Frühlingskonzert des Musikvereins im Lutherhaus. Der Kinderchor, so berichtete Kinderchorvertreterin Cindy Weidner, erfreut sich vor allem nach Auftritten auf den örtlichen Bazaren und Veranstaltungen vieler neuer Stimmen bei der Chorprobe. Aktuell bereiten sich die Jüngsten im Verein fleißig auf das bevorstehende Konzert im 8. April im Lutherhaus vor, das unter dem Motto „Alles Disney oder was?“ steht. Der Besuch von d’accord beim befreundeten französischen Chor „Les Croissant d’Or“ in der Partnerstadt Lunéville im Dezember sowie das eigene 48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein in der ev. Stadtkirche rundeten das letzte Sängerjahr erfolgreich ab auch wenn es nicht zuletzt noch eine wichtige Änderung in der Besetzung der Chorleiterfunktion beim d’accord gibt. Einvernehmlich haben sich der Sängerbund Schwetzingen und Chorleiter André Erben nach 7 Jahren Zusammenarbeit im Einverständnis getrennt. Elena Spitzner leitet nun alle 4 Sängerbund-Chöre.

Einen extra Dank und Blumengruß erhielten Monika Ehrhard und Helga Weicker für ihr Engagement nach den d’accord Singstunden und der Bewirtung. Ebenfalls dankte Rebmann Oskar Hardung, der mit viel Herzblut den monatlichen Freundeskreis organisiert, der von knapp 80 Rentnerinnen und Rentnern dankbar angenommen wird. Natürlich geht auch der Dank an dieser Stelle an alle ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen und Bestehen des Vereins beitragen.

Neuwahlen

Nach dem Bericht der Kassenwartin Marion Schwab und der Entlastung des Vorstands, standen zwei Neuwahlen an. Sabine Rebmann, 1. Vorsitzende sowie Jutta Greulich, 1. Schriftführerin wurden einstimmig wiedergewählt. Beide nahmen die Wahl freudig an.

Möge auch 2017 wieder ein spannendes Sängerjahr werden!

Eine Fotogalerie folgt die nächsten Tage!

Die kleinen Narren stürmten das Lutherhaus

Es ist 13.30 Uhr: vor dem Lutherhaus tummeln sich Ritter, Cowboys, Prinzessinnen und Indianer und warten sehnsüchtig auf den Einlass ins Lutherhaus, dort fand nämlich am Faschingsonntag der allseits beliebte Kindermaskenball statt. 

Die Animation übernahmen in diesem Jahr Malena Rebmann und Jana Laco, die den Kids gleich zu Anfang mit Klassikern wie „Rucki Zucki“ oder dem Ententanz die letzte verlegene Scheu aus dem Gesichts zauberten und sie auf die Tanzfläche holten. Als ersten Programmpunkt kam der Salsa und Zumba Trainer „Bully“ Buljamin auf die Bühne und nahm gleich alle Kinder mit. Gemeinsam tanzte er mit den Kids zu lateinamerikanischen Klängen eine Zumba nach der anderen. 

Ausgepowert ging es zur Stärkung ans Kuchenbuffet, das die fleißigen Mitglieder des Sängerbundes wie in jedem Jahr mit Herzblut und viel Backleidenschaft zur Verfügung stellen. Neben leckeren Berlinern gab es auch Mäusespieße, Muffins und deftige Heringsbrötchen und Pommes. In der Mal- und Bastelecke konnten die Kids sich die Kids ebenfalls etwas erholen und neue Kräfte für die nächsten Programmpunkte sammeln.

Weiter im Programm ging es mit der „Reise nach Jerusalem“, lustigen Tänzen und eine Zaubershow. Der Zauberer brachte tierische Begleitung in Form von seinen Täubchen Erich und Else sowie den Zauberkaninchen Flocke und Wolle mit, die die Kinder mit einem lauten „Ooooh“ und „Aaaah“ begrüßten. Nachdem viele leckere Zauberbonbons gezaubert und auch verteilt wurden, ging es in die letzte Tanzrunde, denn hinter den Kulissen bereiteten die Sängerbündler bereits alles für die große Schaumkusspolonaise vor. Begeisterter tingelte die Kinderschlange durch die Reihen des Lutherhauses. Mit strahlenden Augen nahmen die Kids am Ende der Polonaise ihre Schaumküsse entgegen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Sängerbündler für ihr Engagement, sei es für den Aufbau / Abbau, hinter den Kulissen, an der Kuchentheke, beim Getränkeausschank, beim Einlass, an der Kasse oder der Essensausgabe. DANKE! 

Jahreshauptversammlung 2016

Freudig empfing die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann die anwesenden 60 aktiven und fördernden Mitglieder im Weldesaal des „Blauen Lochs“ zur 162. Jahreshauptversammlung des Sängerbund Schwetzingen. Nach der Begrüßung der Ehrenmitglieder sowie des Landtagsabgeordneten Manfred Kern begann Rebmann ihren Jahresbericht mit der Mitteilung der Mitgliederzahlen. Sehr erfreut ist man hier über die Zahl der 24 Neueintritte, die zum großen Teil beim Nachwuchs zu verzeichnen sind. Den Neueintritten stehen jedoch 30 Abgänge gegenüber, davon 8 verstorben. Gesamt zählt Schwetzingens ältester Verein nun 476 Mitglieder, davon 128 Aktive. In Gedenken an die Verstorbenen, sangen alle anwesenden Mitglieder gemeinsam „Meine Zeit in Deinen Händen“ von Peter Strauch.

Auch im vergangenen Sängerjahr gab es allen Grund zum Feiern: unter dem Motto „60 Jahre und kein bisschen leise“, feierten die Kleinsten des Vereins ihren 60. Geburtstag. Highlight war das Märchen-Musical „Federlin“ von Charlotte Johansen, das die Kleinen mit Unterstützung der SchwetSingers am 11. Juli 2015 im Lutherhaus uraufführten. Im Rahmen des jährlichen Gartenfestes machte sich der Sängerbund dann selbst das größte Geschenk: der neue Name des Kinderchors wurde präsentiert. Ab sofort singen die Jüngsten im Verein unter dem Namen „cOHRwürmer“. Die Entscheidung machte sich der Vorstand nicht leicht, denn nach dem Aufruf beim Neujahrsempfang und in der Zeitung, sind zahlreiche Vorschläge eingegangen. Es reihen sich viele weitere Auftritte der SchwetSingers und des d’accords in die Reihe der Highlights, so auch die Reilinger Liedernacht, das Matinee Konzert im Lutherhaus sowie das allseits beliebte Weihnachtskonzert bei Kerzenschein in der evangelischen Stadtkirche Schwetzingen.

Jahresberichte

Es folgten die Jahresberichte der Chorleiter. André Erben lobte die stimmliche Entwicklung und den guten Probenbesuch bei d’accord. Er würde gerne die lockeren Matinée-Konzerte mit Nachwuchsmusikern und anschließendem Büfett regelmäßiger zur Mitgliederwerbung durchführen. Elena Spitzner konnte nicht persönlich anwesend sein, ihr Bericht wurde verlesen. Spitzner äußerte sich sehr zufrieden und positiv über den Kinderchor und ihre Lernbereitschaft, da die Kleinsten ja gerade einmal vier Jahre alt sind, bedauerte jedoch, dass die Kinder, gerade wenn sie einmal singen können, im Alter von circa zehn Jahren doch wieder austreten würden, da der Altersunterschied zu groß würde. Ebenfalls problematisch ist das Thema Jugendchor, mit gerade einmal sechs aktiven Sängerinnen und Sängern. Diesem Thema wolle man sich in diesem Jahr verstärkt annehmen und ein interessanteres Angebot für die beiden Zielgruppen schaffen. Auch auf ihre SchwetSingers ist Spitzner sehr stolz, sie haben beim Weihnachtskonzert bewiesen, dass sie auch klassische Werke sehr gut bewältigen und auch à capella singen können.

Die Vertreterin der SchwetSingers Andrea Ball berichtete über die Highlights des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf 2016: wegen des 1250-jährigen Schwetzinger Stadtjubiläums steht kein eigenes Projekt an, man beteilige sich mit Freude an den vielen geplanten Angeboten. Das nächste eigene SchwetSingers Konzert ist für April 2017 geplant. Auch berichtete Ball über den Neuzugang dreier Flüchtlingsmänner aus Gambia, die seit Anfang Januar aktiv an den Chorproben der SchwetSingers teilnehmen. Ulrike Utz stellte als Betreuerin des Kinderchors vor allem auch die gelungene Eröffnung des alla-hopp Geländes Anfang Mai heraus, bei dem der Kinderchor unter den Augen von Dietmar Hopp das alla-hopp Lied zum Besten geben durften.

Neuwahlen

Nach dem Bericht der Kassenwartin Marion Schwab und der Entlastung des Vorstands, standen diverse Neuwahlen auf der Agenda Sabine Rebmann bedankte sich zuvor bei den auf eigenen Wunsch ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre ehrenamtliche, teils sehr lange Vereinsarbeit: Gerhard Butz (seit 50 Jahren mit div. Ämtern im Gesamtvorstand, zuletzt als Stimmführer im Bass), Norbert Arnold (insgesamt 16 Jahre mit Unterbrechungen im Vorstand, u.a. als 2. Kassier, erhielt die silberne Ehrennadel), Ulrike Utz (seit 20 Jahren, davon 16 Jahre Kinderchorbetreuerin), Andrea Ball (7 Jahre SchwetSingers Vertreterin), Annika Rebmann (10 Jahre 2. Schriftführerin), Daniel Kreichgauer (2 Jahre SchwetSingers Vertreter).

Der amtierende 2. Vorsitzende Michael Hardung und die amtierende 1. Kassenwartin Marion Schwab wurden einstimmig für weitere zwei Jahre in den geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Die weiteren Positionen: 2. Kassenwartin und 2. Schriftführerin: Gerlinde Kuttelwascher, Vertreter der fördernden Mitglieder: Joachim Schäfer, Kinderchorbetreuerin: Cindy Weidner, PR-Referentin: Annika Staudt, Vertreter der SchwetSingers: Nicole Fackel und Kerstin Steinhilper, Veranstaltungsausschuss-Vorsitzende: Renate Schnitzer, Veranstaltungsausschuss: Tanja Orth-Laco, Doris Ronellenfitsch, Brigitte Seele-Moch, Joachim Stolpmann, Julia Wiegand. Stimmführer d’accord: Renate Schnitzer, Gerlinde Kuttelwascher, Wolfgang Heim, Joachim Stolpmann , Stimmführer SchwetSingers: Malena Rebmann, Martina Grimm, Holger Herrmann, Kassenprüfer: Gabi Gehrke und Gerald Wettengel

Einen extra Dank erhielten Michael Hardung, Oskar Hardung, Ulrike Beßler, Petra Pfister und Renate Schnitzer für ihr außerordentliches Engagement im letzten Jahr.

Möge auch 2016 wieder ein spannendes Sängerjahr werden!

von links nach rechts: Jutta Greulich, Wolfgang Heim, Sabine Rebmann, Joachim Schäfer, Michael Hardung (sitzend), Julia Wiegand, Marion Schwab, Gerlinde Kuttelwascher, Joachim Stolpmann (sitzend), Kerstin Steinhilper, Malena Rebmann, Nicole Fackel, Tanja Orth-Laco, Gabi Gehrke, Martina Grimm

Es fehlen: Holger Herrmann, Cindy Weidner, Renate Schnitzer, Doris Ronellenfitsch, Brigitte Seele-Moch, Gerald Wettengel, Annika Staudt

 

d’accord animiert seine Gäste zum Mitsingen bei Matinée

Die Bühne im Lutherhaus ist noch fast leer. Nur André Erben sitzt dort an einem großen schwarzen Flügel und schlägt Tasten an. Nach und nach füllt sich der Raum und langsam auch die Bühne mit singenden Mitgliedern des Sängerbund-Chores „d’accord“.

Als Entertainer für diesen Vormittag versichern die Sängerinnen und Sänger ihrem Publikum: „Wir unterhalten sie heut sehr gern“. Und schon geht’s los mit der Matinee „Wo man singt, da lass dich nieder!“. Im ersten Teil des Programms beweisen die Chormitglieder, wie vielfältig Chorgesang ist. Die „nette Begegnung“ zwischen Musikinteressierten und -machenden wird von volkstümlichen Liedern gerahmt und auch ein „Tanzlied“ darf nicht fehlen. Der Chor hat sogar genug „Money, Money, Money“, um sein Publikum mit auf eine Reise nach Amerika zu nehmen. Da kann dann niemand mehr sagen: „Ich war noch niemals in New York“.

Einen kurzen Stopp zwischen den Liedern gestalten zwei Nachwuchskünstler. Mareike Ardelt präsentiert mit ihrer Queerflöte Duette von Francois Devienne und ein Exercice. Souverän lässt Hannes Auer seine Finger zu „Die Clowns“ und „Stand by me“ über die Tasten des Flügels flitzen. Und wenn man schon mal bei flotter Musik ist: Marsch zum Radetzky! Da klatscht das Publikum kräftig mit.

„Wir wollen die Menschen bei unserer Matinee dazu animieren mitzusingen“, sagte die Vorsitzende des Sängerbundes, Sabine Rebmann Noch schöner wäre freilich, wenn Interessierte dauerhaft zum Verein dazustoßen. „Besonders über mehr männlichen Zuwachs würden wir uns freuen.“

Lieder als Ausdruck für Gefühle 
Besucherin Susanne Brenner scheint ihre Freude am Singen zu haben – und: „Ein solches Konzert mit Mitsingmöglichkeit eine schöne Gelegenheit, zusammenzukommen und sich später zu unterhalten.“ Viele Leute würden sich nicht trauen zu singen, ein solcher Vormittag sei da eine gute Gelegenheit, Hemmungen abzubauen, so Rebmann. Denn es lohnt sich: Mit Musik kann man verschiedene Gefühle ausdrücken. Ein Wechselbad selbiger brachten auch verschiedene Liebeslieder zum Ausdruck. Von der ersten Verliebtheit, bei der noch „A little dream“ vom Herzensmenschen geträumt wird, über Gedanken, die sich nur um „Tausend Mal du“ drehen. Aber auch die Traurigkeit einsamer Nächte, bei der einen niemand fragt „Are you lonesome tonight?“ behandelten die Melodien. Im Dreivierteltakt tanzen sogar einige Paare den langsamen Walzer.

Zeit für eine Stärkung. Die Sängerbündler hatten ein Fingerfoodbüffet vorbereitet und dafür unter anderem Datteln in Speckmäntel gewickelt, Wraps mit Frischkäse und Tunfisch aufgerollt, Blätterteigschnecken gebacken, Brote deftig belegt, Käsespieße gesteckt. Die SchwetSingers sorgen unterstützend für immer üppig gefüllte Teller bei den Gästen.

Erben übt mit dem Publikum 
Nun haben alle wieder Kräfte für den zweiten Teil getankt – jetzt ist das Publikum nämlich an der Reihe: Chorleiter André Erben übt mit den gut 100 Gästen. Erst einmal werden Zunge und Stimmbänder gelockert. Zu Liedern wie „Mit 66 Jahren“, „Evia España“ oder „Capri Fischer“ singen und schunkeln die Besucher. Mit zuvor verteilten Liedblättern ist die Textsicherheit kein Problem. Toll klingt’s im Lutherhaus mit einer solchen Stimmgewalt – gute Menschen haben eben Lieder!

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 27.10.2015

Märchen-Musical Federlin: VVK beginnt in Kürze!

Ganz stolz präsentieren wir vorab unser Plakat, der VVK beginnt ab nächster Woche!

A4_Federlin_SB_2015