Der Sängerbund in Bad Reichenhall im Berchtesgadner-Land un beim Willi!

Ich hab in schäne Wegger an moim Bett, der zeigt mid große Zahle die Zeit, doch wann er misch wegge soll, des gude Schdigg donn schreigd. Moi Ute schiggd misch zum Uhre-Henn un kaaf ä nei-i Weggeruhr, die ich schdell dann ich dann uff fünf Uhr, hoffentlich glepperd am fünfe die Weggeruhr. Mir liege im Bett un lausche gespannd uff die neie Nachtdischuhr wie ihr jetzt wissd, ob uns dem Henn soi Klebberuhr a net vergisst. Doch die Ute war wider ämol schneller haus un seschd schdell den Wegger aus. Es wird gefrüstückt un gepaggt, der Sohnemann uns zum Bahnhof schafft. Dem Weis soun Junior steht mit äm Bus schunn do, was ä Glück mir sinn froh. Die Renate noch dem oilade ihre Schäflein zehlt un dodabei die Reiseplän verdehld. Begrüßung durch die Renate un den Fahrer der seschd ich heeß Andre, er fährt genauso gud wie der Vadder wie ich des seh. Doch bevor mir fahre, komme zwee noch ganz schnell, endlich ware die zwee Butze zur stell. Bei Schwabach-West stehe Schilder die verkünde druf is zu lese Stau ach wie schlau, denn mir sinn schun im Stau. In Denkendorf in der Poschd mit Metzgerei, do schdürme mir zum Esse nei. Danoch um Änse geht es wieder, mir singe laut un sinn heiter. Selbschd der Karl-Heinz Klee singt gern mit, ich ihn darauf zur Singstund am Donnerstag bitt. Am Nachmittag falle mir in Bad Reichenhall oi, wie un wo wird unser Hotel donn soi. Doch es is uns glei gelunge un hawe des Avalon sofort gefunne.

Der Gerhard führt uns Abends an die Tränke mit Musik mir müsse laafe hin un zurück. Beim Zwickelbier Feschd im Bräu mit Blosmusik un äm gude Esse is  schäh des ganze un du mit der Regine in Walzer danze. Der Willi  kummt uns plötzlich besuche mit großem Hallo, er is glügglich un sichdlich froh. Ute seschd mach dich bei der Renate schlau, die seschd mir fahre heid in die Ramsau. Der Jochen vor mir verfolgt uff dem Handy de Vettel un des Renne, der Vettel startet von Platz 20 der Jochen is faschd am flenne. Renate hält ä Singstund ab un bringd uns mit  unserer Nationalhyme „Schood is“ uff trab. Mir fahre nach Ramsau in de Zauberwald un mache a do in halt. Heid is in Dag mit lauder „R“ Ramsau – Rupolding – Reit im Winkel – Regen – Rollator – Renate – AutoRennen un monsche im Bus noch pennen. (stimmt net awer es reimt sich) Mir dune dann ä großes Wasser seh, der Andre seschd es wer der Hintersee. In Ramsau hots a in kläne Wasserfall un ä klänie Kersch donoi gähne mir all. Im Bus dune Regine un Margot fleißig fürs Fernsehe üwe, sinn luschdisch trotz dem Regewetter dem trüben. Weiter nach Oesterreich ins Salzburger Saarlach-Land dann nach Kitzbühl zum Toni Sailer, ma mache hald un danoch geht’s weiter. Zuvor gibt’s im Cafe Praxmeir ä Nudelsupp mit Brot, moi Ute hot mit de viele Kurve ihr Not. Im Kur-Cafe-Konditorei, ware noch 6 Fraue dabei. Der Bus konn jedoch net glei schdarte, mir müsse uff ä paar Schlofhauwe warte. Am Owend sinn mir in der neue Heimat von unserm alde Freund, un sinn in der Zirmbergalm vereunt. Ä klasse Esse ä gudes Bier, schaut her ihr Leut der Sängerbund is hier.

Der Willi gut vorbereitet läuft zur Hochform auf, schon nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der Butze Gerhard singt Solo wie in alde Zeite un dut uns a viel Spaß bereite. Der Männerchor singt alde Lieder voll Inbrunst, doch entfernt von der Sangeskunst. Der Oskar sorgt donn noch für viel Spaß in der Runde un viel zu schnell verrinnt Stunde um Stunde. Ä Lied kam von Oskar un Willi des war, allen klar im Wechsel von der Amanda. Der Willi singt noch von der Pfälzer Nas, der Oskar singt vom Schnaps des war’s. Doch es wurd noch viel gelacht in dieser Runde, mir vergesse nie die schäne Schdunde. Der Abschied naht man sich die Hände drückt, der Willi monch Tränche vedrückt.  In Abschied mit Wehmut un schwerem Herze alsdann, wer wes wann ma sich wieder sehe kann. Uff dem Hämweg ins Avalon mir noch viel singe, nur so kann in schäner Ausflug gelinge. Doch halt ich het jo faschd vergesse, was an dem Abend noch is gewese. Die Sabine bringt dem Willi vom Veroin viel Grüß bzw. 6 Flasche, der Knabe sieht des Welde Bier un dut lache. Ich bring moim Freund die Lach un Sachgeschichde un les daraus vor, vom Rufe Berthold un der Kläranlage desis wor. Auch üwerreich ich ihm ä Pfund Grieß all von Schwetzinger Freund, sie sinn donn all mit ihm vereunt. Am Mondagmorje lachd die Sonne, mir sitze beim Frühstück was ä Wonne. Im Bus will die Renate schunn Geld fa die Fahrt uff dem Königsee eusammle, ich sag nä mir dune selwer schdrample. Es ging an den See mit Echo un uffs Schiff, zuvor bei denne viele Kurve hodd mich moi Ute im Würgegriff. In luschdischer Knabe dut uns des Schiff, de See un die Berg mit Trumbet un Echo erkläre un dass in dem See die beschde Saibling were. So in Fisch wolle mir donn glei verzehre. Bei der Rückfahrt auf dem Königsee, ich vor lauter Japaner un Chinese kä Ute mehr seh. S’is mir heiß mir rinnt der Schweiß, hab Halsweh un ess ä deieres Eis. Renate dut vorm Bus noch Kuche verdehle, will uns noch wo’s hiegeht verzehle. In Bad Reichenhall angekomme, hab ich glei ä Aspirin genomme. Mir hawe Hunger un zum Bürgerbräu mir geh, un lafe vorbei am Reber Cafe. Doch hab ich es desmol geschafft net noi, obwohl’s Kuche gibt der überaus sehr foi. Im Bürgerbräu mir zu früh erscheine zum Esse, s’ware noch ganz viel annere uff unsere Pletz gesesse. Mir gugge  bös un nemme Platz die halt frei, ma macht dann endlich Platz un mir Sängerbündler kenne nei. Ich ess in Salat mit Hinkel gebrode, was moi Ute isst des müsst ihr rode. S’Rert der Dieter un soi Gudrun fahre mit äm Taxi ins Hotel, mir fahre mit ganz schnell. Die Ute packt un ich du schreiwe, so jetzt wisst ihr was mir so dreiwe. Schluß!

von Oskar Hardung

Die kleinen Narren stürmten das Lutherhaus

Es ist 13.30 Uhr: vor dem Lutherhaus tummeln sich Ritter, Cowboys, Prinzessinnen und Indianer und warten sehnsüchtig auf den Einlass ins Lutherhaus, dort fand nämlich am Faschingsonntag der allseits beliebte Kindermaskenball statt. 

Die Animation übernahmen in diesem Jahr Malena Rebmann und Jana Laco, die den Kids gleich zu Anfang mit Klassikern wie „Rucki Zucki“ oder dem Ententanz die letzte verlegene Scheu aus dem Gesichts zauberten und sie auf die Tanzfläche holten. Als ersten Programmpunkt kam der Salsa und Zumba Trainer „Bully“ Buljamin auf die Bühne und nahm gleich alle Kinder mit. Gemeinsam tanzte er mit den Kids zu lateinamerikanischen Klängen eine Zumba nach der anderen. 

Ausgepowert ging es zur Stärkung ans Kuchenbuffet, das die fleißigen Mitglieder des Sängerbundes wie in jedem Jahr mit Herzblut und viel Backleidenschaft zur Verfügung stellen. Neben leckeren Berlinern gab es auch Mäusespieße, Muffins und deftige Heringsbrötchen und Pommes. In der Mal- und Bastelecke konnten die Kids sich die Kids ebenfalls etwas erholen und neue Kräfte für die nächsten Programmpunkte sammeln.

Weiter im Programm ging es mit der „Reise nach Jerusalem“, lustigen Tänzen und eine Zaubershow. Der Zauberer brachte tierische Begleitung in Form von seinen Täubchen Erich und Else sowie den Zauberkaninchen Flocke und Wolle mit, die die Kinder mit einem lauten „Ooooh“ und „Aaaah“ begrüßten. Nachdem viele leckere Zauberbonbons gezaubert und auch verteilt wurden, ging es in die letzte Tanzrunde, denn hinter den Kulissen bereiteten die Sängerbündler bereits alles für die große Schaumkusspolonaise vor. Begeisterter tingelte die Kinderschlange durch die Reihen des Lutherhauses. Mit strahlenden Augen nahmen die Kids am Ende der Polonaise ihre Schaumküsse entgegen.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Sängerbündler für ihr Engagement, sei es für den Aufbau / Abbau, hinter den Kulissen, an der Kuchentheke, beim Getränkeausschank, beim Einlass, an der Kasse oder der Essensausgabe. DANKE! 

Sängerbund Senioren beim Kappennachmittag außer Rand und Band!

Am Freitag vor Fastnacht waren die Sängerbund Freundeskreis-Senioren zu dem traditionellen Kappennachmittag in die Narrenstube der SCG eingeladen. Oskar Hardung, konnte ein knallvolles Haus begrüßen und kontrollierte das jeder Besucher/in eine Narrenkappe hatte, wenn nicht bekam er eine spendiert. Zur Einstimmung spielte das Duo „KaOs“ (Karl Dittes und Oskar Hardung) eine Schunkelrunde und 80 Senioren Kehlen sangen und schunkelten gleich kräftig mit. Dann meinte Hardung:

Beim Freundeskreis im Sängerbund,
da griegt jeder Narr und Närrin ä Kapp,
do wackle die Wänd, do geht’s heit rund,
mir sinn jetzt luschdisch un des net so knapp.

Nun war der „Elferrat“ (Renate Schnitzer) als Mätresse an der Reihe und sie schwang in gekonnter Manier das Narrenzepter. Nach ihrer närrischen Begrüßung und einer weiteren Schunkelrunde war es Horst Keber der als erster in die Narrenbütt trat, mit einem Vortrag mit dem er die Erschaffung Adam und Evas und den Sündenfall aus der Sicht eines „Saarländischen Franzosen“ humorvoll zum besten gab. Narrhalla Marsch, dreifach Ahoi und Sängerbund Jahresorden war der Dank. Renate Schnitzer hatte als Mätresse und fesche Lola einige launische Zeilen mitgebracht die sie, mit Akkordeon und Publikum Unterstützung, gekonnt vortrug. Peter Lemke, Präsident der SCG ließ es sich nicht nehmen und brachte den Senioren die Kunst des Küssens bei. Nun ging es Schlag auf Schlag. Karl Ziegler meinte, Sie habe nichts anzuziehen, Inge Wehe klagte ihr Leid als „Frau eines Rentners“, Oskar Hardung und Renate Schnitzer sangen von ihrem „eigenen Gebiss“, Christel Heider gab sich als „moderne Frau“, Monika Helmling sang und meinte, „Gell du hosch misch gelle gern“, Ulli Ebert stellte fest, „an uns Rentner kommt keiner vorbei“. Michael und Oskar Hardung sangen und meinten sie wären die „Trämps vom Sängerbund“. Gerlinde Kuttelwascher gab sich als „Faschings-Muffel“, Frigga Jacob kaufte „eine neue Spülmaschine“ und lobte das Handwerk und Martin Räpple kämpfte sich durch „die Grippewelle“.

Michael und Oskar meinten noch sie möchten „Ein Schnäpschen haben“. Humba humba täterrä, Rucki zucki, Hinterm Hühnerhaus, Frau Maier mit ihren gelben Unterhosen, die Runkelrüweroppmaschin und viele andere Faschingslieder, sorgten für Hochstimmung zwischen den tollen Vorträgen in der Bütt. Das Duo KaOs unterstützt von Renate zog alle Register der Faschingsstimmung. So wurde auch dieser Nachmittag ein schönes Erlebnis für alle Besucher und Freunde des Sängerbundes. Oskar Hardung hatte natürlich auch seine Lach und Sachgeschichten mit gebracht, die auch hier zahlreiche Abnehmer fanden und so diese Spendenaktion Pinkes für Humor untestützten. Weitere Exemplare dieser 3. Ausgabe gibt es auch im Schwetzinger Buchhandel. oh

Der nächste Freundeskreis findet am 31. März im Gasthaus zum Rheintal im Hirschacker statt.

48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein

Für viele Musikbegeisterte beginnt Weihnachten schon mit dem traditionellen Konzert bei Kerzenschein, das der Sängerbund im Advent anbietet. Dies galt insbesondere für Freunde, Verwandte und Bekannte der in festlicher Kleidung auftretenden Sängerinnen und Sänger des Ensembles „d’accord“, aber auch für die vielen anderen Gäste, die am Sonntagnachmittag nach und nach die Bankreihen in der Stadtkirche füllten. 

Sie alle wurden von der Vorsitzenden Sabine Rebmann herzlich begrüßt. Schon beim Betreten der Kirche konnten die Besucher die besondere Atmosphäre erspüren. Während sich die Stadt in zauberhaftem Licht präsentiert, ließ das Ambiente in der Kirche mit der stilvollen Dekoration und den vielen brennenden Kerzen eine feierliche Stimmung aufkommen. Und der hoch über den Köpfen schwebende Adventskranz mit den beiden brennenden Kerzen vermittelte: Es ist der zweite Advent.  

Am Piano begleitet
In einem bunten Mix aus deutschen und internationalen Weihnachtsliedern, darunter aus Italien, Spanien, Polen, England, Frankreich, Amerika und der Schweiz, zeigte sich die gesamte Bandbreite des Chors, der von André Erben geleitet und am Piano begleitet wurde. Das Publikum nahm das Konzert begeistert auf, nicht zuletzt dank der eloquenten Moderation Sabine Rebmanns. Sie versorgte die Zuhörer mit Wissenswertem rund um Werke und Komponisten und das auf sehr originelle Art. Anhand von Begriffen, die laut einer Umfrage die meisten Menschen mit Weihnachten verbinden, hob sie das Besondere der einzelnen Stücke hervor. 

„Freude, Vorfreude auf ein großes Fest“, erklärte sie, „kommt in vielen der Lieder zum Ausdruck“, darunter in Bachs „Vom Himmel hoch“, das den besinnlich-barocken Auftakt des Konzerts machte, oder im daran anschließenden „Ich steh an deiner Krippe“, aber auch im populären „Hört der Engel helle Lieder“, das seinen Ursprung in Frankreich hat. „Freu dich o Erd“ komponierte Händel in seiner Londoner Zeit, darin ist ebenfalls viel von dieser Vorfreude auf das Weihnachtsfest zu spüren wie auch im Sterndreher-Lied aus der Schweiz „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Eng verbunden mit dem Begriff „Freude“ sind Ausdrücke wie „strahlende Kinderaugen“, „Geschenke“ oder „Zeit mit der Familie“ sowie „Wünsche“, die in dem von Elisabeth Bertram komponierten Lied „Ein paar Tage nur noch am Kalender“ sehr schön besungen wurden.

„Einsamkeit“ ist ebenfalls ein Begriff, der in Zusammenhang mit Weihnachten genannt wird, zeigte Rebmann auch die negativen Assoziationen auf, oder „Einkaufsstress“ und „Familienstreit“. Tröstend hingegen das darauf folgende Lied „Leuchtend durch die heil’ge Nacht“, wo „Liebe“, „Licht“, „geschmückte Straßen“ in den Fokus rücken. Der Wunsch nach Frieden, nach Geborgenheit, nach Ruhe und Besinnlichkeit sind weitere Begriffe, die in Zusammenhang mit Weihnachten gebracht werden „in allen Ländern, aus denen wir Lieder singen“, informierte die Moderatorin, hinzu kommen „gutes Essen, Verwandtenbesuch und der Kirchgang, aber auch Schnee, Tannenbaum und die Geburt Jesu“. 

In allen Liedern vereinigten sich die Stimmen der Sängerinnen und Sänger zu einem leuchtend klingenden Gesamtbild. Große Wirkung entfachte das auf Französisch gesungene „Que j’aime ce divin enfant“ und die schwungvolle spanische Volksweise „Vamos pastorcillos“. 

Abwechslungsreich und emotional
Ein Lob gebührt auch den Solisten Monika Helmling, Frigga Jacob, Elke Teichmann und Michael Hardung sowie den Instrumentalisten Sophia Kolbenschlag, Oboe, und Stefan Mack, Piano. Abwechslungsreich, emotional bereicherten sie mit den beiden Instrumentalstücken von Telemann und Loeillet das Konzert und Percussionist Benny Zweig lieferte besonders für „The Little Drummer“ äußerst professionell das schlagfertige Fundament. 

Den Schluss des Konzerts bildete das gemeinsam gesungene Lied „Macht hoch die Tür“, das im schön gestalteten Programmheft mit vielen hilfreichen Hinweisen für das Publikum abgedruckt war. Am Ende gab es viel Applaus für ein festlich besinnliches Konzert, das die Zuhörer wunderbar auf die Advents- und Weihnachtszeit einstimmte. 

© Schwetzinger Zeitung, Dienstag, 06.12.2016

Aftershow Party nach gelungenem Schlosskonzert

SchwetSingers & Musikverein Schwetzingen im Blauen Loch
Die #SchwetSingers sind noch ganz im Fieber vom gestrigen Schlosskonzert: Musik großer Meister und haben den wunderschönen Abend gemeinsam mit dem Musikverein-Stadtkapelle Schwetzingen e.V. so richtig genossen und vor allem gefeiert!

 

Zeitungsbericht + Fotos vom Kinderfasching 2016

Es war das reinste „Kunterbunt beim Sängerbund“, am gestrigen Sonntag im Lutherhaus beim alljährlichen Kindermaskenball. Um 14:11 Uhr ging es offiziell los und über eine halbe Stunde vorher war Saalöffnung. „Aber schon eine weitere halbe Stunde vorher bildeten sich die ersten Warteschlangen vorm Lutherhaus“, so die Sängerbund-Vorsitzende Sabine Rebmann, die sich zu Recht mit ihren Vereinskollegen darüber freute, wie beliebt ihr Kindermaskenball ist. Alle im Verein zogen erneut gemeinsam an einem Strang, und wer nicht persönlich anweswend war zum Helfen, brachte zumindest einen Kuchen oder eine Torte vorbei. Und da hatten gleich zu Beginn zwei junge Muttis mächtig Glück, als sie mit Kuchen beladen in die Halle, zu ihren Plätzen wollten, und beinahe von einer wilden Gruppe Spidermen und Cowboys umgerannt worden wären.

Tanz & Animation

Gleich zu Beginn war bei dem jungen Narren-Nachwuchs richtig die Hölle los. Die zwei DJ`s Max und Sebastian heizten, auch schon bedingt durch ihre jahrelange Maskenball-Erfahrung den jungen Piraten, Prizessinnen, Pippi Langstrumpfs, Marienkäfer und Schlümpfe ordentlich ein. So folgte gleich nach dem „Fliegerlied“ das „Rote Pferd“ und nicht lange nach „Theo, Theo“ wurde auch gleich das „Lasso“ herausgeholt. Nur bei Nenas „99 Luftballons“ wurde die junge Narrenschar von ihren an den Tischen sitzenden Eltern übertönt.

Auf der Tanzfläche kümmerten sich Annika und Malena um die Jüngsten und tanzten mit ihnen. Die kunterbunten Tanzrunden wurden kurzzeitig unterbrochen durch einige Bühnenbeiträge, die ebenfalls voll nach dem Geschmack des Narren-Nachwuchses waren. So traten die jungen „Minis“ der SCG mit einer Tanzdarbietung auf, wie auch zwei Hip-Hop-Gruppen der Tanzschule Kiefer. Diese begeisterten durch ihre flotte Dynamik. Ein Renner auch jedes Mal die „Reise nach Jerusalem“ mit ihrer legendären Stuhl- und Sitzplatz-Jagd.

Das Highlight: ein Zauberer mit tierischer Unterstützung

Ein Volltreffer ebenfalls der Zauberer „Mister Sunrise“, der die Jugendlichen mit seinen Tricks und Kunststücken voll in seinen Bann zog. Er schaffte es sogar, dass aus einer Würfelkiste plötzlich das süße Hündchen „Brentano“ zum Vorschein kam. Auch der Trick, bei dem er die weiße Taube „Erich“ herbeizauberte, begeisterte. Früher oder später trafen sich fast alle jungen Helden in der kreativen Bastelecke zum „Chillen“, um dann wieder voll ausgeruht zur beliebten Schaumküsse-Polonaise bereit zu sein, die schließlich auch schon traditionell zum erneut gelungenen Sängerbund-Kindermaskenball gehört. rie

© Schwetzinger Zeitung, Montag, 08.02.2016

 

Impressionen der Veranstaltung

Fotos: Annika Staudt Fotografie