Oskar Hardung: „Der Großbutz im Säbu-Gelände“

In de ledschde Dage war es wider so weit,
zum Butze un Schaffe ware eugelade alle Sängersleit.
Zum Schaffe sinn’se all gekomme, s’gibt a ebbes zu esse hod ma vernomme.
Morgens am achte,  dut der Hoffmanns Max schon die Hecke betrachte.
Als ich komm donn glei da noch,
kommt a die Gerda Franz un der Manfred Starke mir verschlägds die Sproch.
Der Stolpmanns Jochen is dann in soim Element,
schnappt sich zum Zelt Aufbau ä paar Männer awer Käner schennt.
Der Helmlings Werner in ruhischer Genosse,
entfernt de Abfall hinnerm Haus hod er beschlosse.
Danoch der Butze Gerhard mit soiner longe Seeg,
meschd die alde Äschd weg weil die im Weg.
Im Haus isses inzwische lebhaft un laut,
es wird von de Medcher gebutzt und Ähni noch Spinnwebe haut.
Die Sigrid die Gardiene entfernt fa zum wesche,
in der Küch klebern Bierkrüg un die Servierbleche.
Die Rebmanns Sabine is inzwische a gekumme, un hod die Vorhäng zum Wesche mitgenumme.

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165. Jahreshauptversammlung

Keine Langeweile beim ältesten Verein der Stadt

Wie abwechslungsreich das vergangene Vereinsjahr war, dass konnten die erschienenen Mitglieder schon in einer  Diashow vor dem offiziellem Beginn 165. Jahreshauptversammlung sehen.

Nach der Begrüßung sangen die Aktiven der beiden Chorgruppen d’accord und SchwetSingers unter Leitung von Elena Spitzner zum Gedenken an die sechs im Berichtszeitraum verstorbener Mitglieder „Meine Zeit steht in deinen Händen“.

Die erste Vorsitzende Sabine Rebmann begann ihren Jahresbericht mit einer Präsentation über die Neueintritte, Entwicklung der Mitgliederzahlen, Altersstruktur und Anteil von Männer und Frauen bei den Aktiven. Von 136 aktiven SängerInnen in den vier Chorgruppen sind 23,5% (!) männlich, was somit eine deutliche Steigerung gegenüber 2015 (18%) ist. Die Anzahl der SängerInnen ist ebenfalls etwas gestiegen, die der fördernden Mitglieder nimmt leider stetig ab.

Das Vereinsjahr 2018 war neben der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung, was für die Verantwortlichen mit viel Arbeit verbunden war, geprägt von vielen Aktivitäten. So wiederholten die SchwetSingers Anfang des Jahres aufgrund des großen Publikumzuspruches gleich zweimal das Musical von Elena Spitzner „Das kalte Herz“. Auch das Konzert von d’accord, cOHRwürmer und Jugendchor im April kam bei den Besuchern sehr gut an. Die Besucher sangen die bekannten Volkslieder begeistert mit. Zum Abschluss des Jahres folgte mit dem 50. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein, bei dem alle vier Chorgruppen mitwirkten, der Höhepunkt des Jahres 2018. Unter anderem wurde das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens gesungen.

Großer Dank an die Helfer!

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Sängerbund: Neujahrsfeier mit Rückblick und Ehrungen

Zur Neujahrsfeier trafen sich die Sängerbündler am 10. Januar im Gasthaus zum Blauen Loch. In ihrer Begrüßung wünschte die 1. Vorsitzende Sabine Rebmann den zahlreichen Gästen ein glückliches und gesundes Neues Jahr und viele schöne neue Erlebnisse.

Die SchwetSingers eröffneten die Neujahrsfeier unter der Leitung von Elena Spitzner mit dem ukrainischen Volkslied Schedrik, in dem eine Schwalbe alles Gute für das kommende Jahr wünscht. Anschließend erinnerte Sabine Rebmann in einem kurzen Rückblick an einige der im Sängerbund im vergangenen Jahr stattgefundenen Konzerte und  Veranstaltungen. Mit dem Märchen-Musical „Das Kalte Herz“ und dem Volksliederkonzert von d’accord, cOHRwürmer und Jugendchor wurde jeweils etwas Neues ausprobiert und von Sängern, Sängerinnen und Publikum gleichermaßen für gut befunden. Das traditionelle Weihnachtskonzert bei Kerzenschein fand vor ein paar Wochen zum 50. Mal statt.

Auch das neue Jahr bietet wieder viel Abwechslung, sei es ein gemeinsames Konzert aller Chorgruppen am 18. Mai im Lutherhaus mit Gastchören aus St. Petersburg, ein Open-Air-Konzert der SchwetSingers bei der AWO Anfang Juli 2019, das Gartenfest, zu dem sich die Freunde des Lunéviller Chores „Les Croissants d’Or“ angekündigt haben und eine Konzertreise nach St. Petersburg im August mit Teilnehmern von d’accord und SchwetSingers. Das 51. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein wird am 8. Dezember 2019 stattfinden. Aufgrund der vielen Termine zu denen ja auch noch Auftritte bei Spargelsamstag, Bazar und Weihnachtsmarkt kommen, hat sich der Sängerbund-Vorstand schweren Herzens dazu entschieden in diesem Jahr keinen Kinderfasching zu organisieren.

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Nachruf Jean Senecal

Ein Freund ist von uns gegangen

Im Alter von 92 Jahren ist Jean Senecal am 17. Januar 2019 in Lunéville verstorben.

Er war der Gründer, ehemaliger Dirigent und Vorsitzender der Croissants d’Or, die seit 45 Jahren regen Kontakt mit dem Sängerbund pflegen. Im Rahmen der Jumelage Schwetzingen-Lunéville traten die Luneviller Sänger, damals noch unter dem Namen „Choral de la M.O.S.“ (Chor der Vereinigung der Schulfreunde Lunéville) erstmals im Dezember 1974 zusammen mit dem Sängerbund beim Weihnachtskonzert bei Kerzenschein auf. Dirigent, Tenorsolist und Orgelspieler damals Jean Senecal, der beim anschließenden Abendessen  ins Gästebuch des Sängerbundes schrieb: „… mögen noch viele wunderbare Treffen mit unseren Freunden folgen.“

Das letzte Zusammentreffen fand im Dezember 2016 in Lunéville beim gemeinsamen Weihnachtskonzert in der Kirche St. Jacques statt, wo nun am Mittwoch 23. Januar 2019 der Chor „Les Croissants d’Or“ die Trauerfeier für ihren Ehrendirigenten umrahmten.

Jean Senecal beim letzten gemeinsamen Treffen 2016 zum gemeinsamen Weihnachtskonzert in Lunéville von d’accord und Les Croissant d’Or

Ehrungsmatinée für langjährige aktive Mitglieder

Zur zentralen Ehrungsmatinée für langjährige aktive Mitglieder in den Chören der Region lud der Chorverband Kurpfalz Schwetzingen in diesem Jahr nach Plankstadt ein. Vom Sängerbund Schwetzingen wurden geehrt:

Renate Schnitzer und Annika Zemella für 25 Jahre
Ute Ardelt, Sabine Rebmann und Doris Ronellenfitsch für 40 Jahre
Heinz Bürger ist schon sagenhafte 70 Jahre aktiver Sänger im Bass.

Als Ehrungspaten sprachen sich Nils Drescher, Bürgermeister von Plankstadt, die Gemeinde-und Kreisräte Jutta Schuster und Gerhard Waldecker, Landtagsabgeordneter Manfred Kern sowie Vizepräsidentin des Badischen Chorverbandes Maria Löhlein-Mader sehr lobend über die zu Ehrenden aus. Die Gesangsvereine der gemeinde Plankstadt umrahmten den Vormittag musikalisch.

Ehrung in Plankstadt Sängerbund

Heute ist ein schöner Tag VOL. IV

KICK-OFF im Jahr 2017: Sängerbund Schwetzingen nimmt an Benefizveranstaltung „Heute ist ein schöner Tag“ teil (zum Artikel).

Auch 2018 lässt sich der Sängerbund Schwetzingen nicht nehmen bei dieser Herzensangelegenheit seinen Beitrag zu leisten. Nähere Informationen auf dem Poster, im Artikel aus dem letzten Jahr (siehe Link oben) und in der Facebook Veranstaltung.

Senioren-Freundeskreis auf hoher See

Der Sängerbund Senioren-Freundeskreis stach am Freitag hinter dem Schlossgarten im Freizeitgelände mit alten Semannslieder in See. Es war der Wunsch einmal wieder in die Seemannsliederkiste zu greifen. Doch zuvor begrüßte Oskar Hardung die zahlreichen Damen und Herren Senioren bei noch angenehmen Temperaturen, an schön gedeckten Tischen mit Kaffee und Kuchen und meinte:    

„Was freu ich mich heut, dass ich euch seh, es werd beschdimmd a wider schäh bevor ich geh. Wir wollen wieder gemeinsam schöne Lieder singen, nehmt bitte den Text zur Hand und lasst laut eure Stimme erklingen. So wird unser Geist aktiv und gereinigt die Lunge und niemand ist umsonst gekumme. Renate nimmt die Gitarre zur Hand, Seemannslieder sollen klingen durch das Land. Auch die Küche ist am Start und schon gerichtet, ich hab die fleißigen Helfer schon gesichtet.“

Er bedankte sich bei den fleißigen Helfern und den tollen Kuchenbäckerinnen, bevor den „Geburtstagskindern“ mit einem Ständchen, aus über fünfzig Kehlen, gratuliert wurde. Hardung brachte seine Gedanken zu dem neuen Schwetzinger Straßenratespiel zu Gehör was mit viel Applaus bedacht wurde.

Von Renate Schnitzer mit der Gitarre angestimmte Lieder wie „Eine Seefahrt die ist lustig“, „Heute an Bord“, „Wir lieben die Stürme“, „Ein Schiff wird kommen“ u.v.a. wurden mit großer Freude gesungen. Karlheinz Klee stimmte „Rolling home“ und sein Lieblingslied „Ick heff mol een Hamborger Veer-master“ an und wurde auch von Tina Engel mit der Mundharmonika begleitet. Karl Ziegler erzählte von einem alternden Liebespaar in der Sternallee und hatte die Lacher auf seiner Seite. Hardung gab u.a. noch die „Geesebudder“, ein Erlebnis aus den 40jahren, zum Besten. Auch ging eine Spendenbox für „Emily“ durch die Reihen, eine Aktion für Krebskranke Kinder die auch dieses ,Jahr wieder auf dem Gelände der Welde Bräu durchgeführt und u.a. auch von den SchwetSingers unterstützt wird. Die Abfahrtstelle am alten Messplatz für die „Fahrt ins Blaue“ 26.09. wurde gestrichen und an den Bahnhof auf 12:35 Uhr verlegt.  Der nächste Seniorentreff findet im Rahmen des Herbstfestes mit „Zwiebelkucken“ und „Neuem Wein“ am 19. Oktober im Freizeitgelände statt.

von Oskar Hardung


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