Freundeskreis: Schöner Nachmittag im Franz Heppler-Haus auf dem Hirschacker!

Einen tollen Einstand gab die neuen Wirtsleute im „Gasthaus zum Rheintal“ beim Seniorennachmittag. Strahlender Sonnenschein ließ die Seniorenherzen schon mit froher Laune das helle Siedlerheim besuchen. Das kleine Nebenzimmer war für die Kuchentheke reserviert. Der Gastraum und das große Nebenzimmer waren nahezu vollständig von den Damen und Herren Senioren in Beschlag genommen. Oskar Hardung zeigte sich bei seiner Begrüßung wegen des guten Zuspruchs sehr erfreut, was auch OB Dr. Pöltl bemerkte und meinte, wenn Hardung ruft kommen alle Senioren. Aber auch er war der Einladung gefolgt und fühlte sich bei dem Sängerbund sehr wohl. Zunächst wurde jedoch den fleißigen Kuchenspenderinnen gedankt. Monika Helmling und Renate Schnitzer, sie hatte für alle Besucher einen Ostergruß gebastelt, erhielten für ihre Hilfe ein Sonderlob.

„Die Fasenacht is rum, s’is Schluß un Ruh, mir hawe gemacht die Fasenachtsschachtel zu. Doch halt die Sängerbund un Liederkranz Narre war beim Umzug net zu stoppen, und waren nach dem erschde Preis am rocken!“ Nach dem Geburtstagständchen übernahm es der Schwetzinger OB die Senioren zu begrüßen und gab einen „Tätigkeitsbericht“ der Stadträte bzw. der Bürgermeister ab. Sehr interessant war es aus berufenem Munde zu erfahren was in der Spargelstadt, alles gemacht, geplant und noch zu machen sei. Fahrradwege – Schulhausneubau – Neubaugebiet an der Scheffelstraße – ehem. Kaserne – Bahnhof- Schnellbahn – Krankenhaus und und und!  Dies alles mit einer Priese Humor den Senioren vorgetragen, wurde mit reichlich Applaus honoriert.

Den Schlossplatz betreffend, gab Hardung, dem OB schmunzelnd folgenden Rat:

Als Schwetzinger Bu wees ich was sich gehert ich bin jo kän Stoffel,
zu Spargel geherd Schinke oder Schnitzel mit Kardoffel.
Jetzt hod ma uff’m Schlossplatz glatt die Kardoffel vergesse,
denn die gehere äfach zu äm g’scheide Spargelesse.
Es fehlt der Kardoffelbauer Fackel-Kretz vun Schwetzinge,
vielleicht dut ähm von dem Henner un soiner Ilse a ä Denkemal gelinge.
Dann wer des Trio uff dem Schlossplatz komplett,
s’wer schäh wonn ma ä gonzes Esse zu fotografiere hett.
Die Hertleins Christa mit dem Spargelschdand, is inzwische schon Weltbekannt.
Dem Ferscht uff seuner Glückssau, mit Schnitzel oder safdische Schinke,
dune die Turischde aus nah un fern, mit Handy oder Foto schunn winke.
Die Fackel-Kretz’es män ich fehle halt noch zu dem Spargel Gericht,
üwerlegd’s eich gut, ich mach a wider ä Gedicht.

Mit Liedern wie „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ und „Wer recht in Freuden wandern will“ und vielen weiteren volkstümlichen Melodien kamen auch die Senioren zu „Wort“ (Stimme)! Mit weitern Mundartreimen wie „Der Freiher un des Drais-Rad“ und „Schwetzingen dreht am Rad“ hatte Hardung die Lacher auf seiner Seite und viele Büchlein seiner neuesten „Lach und Sachgeschichten“ wechselten den Besitzer. Selbst der OB wollte nicht ohne die Spendenaktion zu unterstützen nach Hause. Die erste Vorsitzende und Stadträtin Sabine Rebmann informierte die Anwesenden von den vielen Aktivitäten im Sängerbund und dem bevorstehenden Konzert „Alles Disney oder was?“ des Kinderchor „cOhrwürmer“ und Jugendchor am 8. April im Lutherhaus wozu sie herzlich einlud. Immer wieder wurde gesungen und gelacht. Karl Ziegler hatte wie schon oft einen schönen Vortag „Kleine Brötchen“ mit gebracht den er auch gekonnt vortrug. Mit einem herzlichen Dankeschön an den Organiesator und die netten „neuen“ Wirtsleute, verabschiedeten sich die Damen und Herren und versprachen am 28. April in das Freizeitgelände hinter Schlossgarten zu kommen.

von Oskar Hardung

Sängerbund Senioren beim Kappennachmittag außer Rand und Band!

Am Freitag vor Fastnacht waren die Sängerbund Freundeskreis-Senioren zu dem traditionellen Kappennachmittag in die Narrenstube der SCG eingeladen. Oskar Hardung, konnte ein knallvolles Haus begrüßen und kontrollierte das jeder Besucher/in eine Narrenkappe hatte, wenn nicht bekam er eine spendiert. Zur Einstimmung spielte das Duo „KaOs“ (Karl Dittes und Oskar Hardung) eine Schunkelrunde und 80 Senioren Kehlen sangen und schunkelten gleich kräftig mit. Dann meinte Hardung:

Beim Freundeskreis im Sängerbund,
da griegt jeder Narr und Närrin ä Kapp,
do wackle die Wänd, do geht’s heit rund,
mir sinn jetzt luschdisch un des net so knapp.

Nun war der „Elferrat“ (Renate Schnitzer) als Mätresse an der Reihe und sie schwang in gekonnter Manier das Narrenzepter. Nach ihrer närrischen Begrüßung und einer weiteren Schunkelrunde war es Horst Keber der als erster in die Narrenbütt trat, mit einem Vortrag mit dem er die Erschaffung Adam und Evas und den Sündenfall aus der Sicht eines „Saarländischen Franzosen“ humorvoll zum besten gab. Narrhalla Marsch, dreifach Ahoi und Sängerbund Jahresorden war der Dank. Renate Schnitzer hatte als Mätresse und fesche Lola einige launische Zeilen mitgebracht die sie, mit Akkordeon und Publikum Unterstützung, gekonnt vortrug. Peter Lemke, Präsident der SCG ließ es sich nicht nehmen und brachte den Senioren die Kunst des Küssens bei. Nun ging es Schlag auf Schlag. Karl Ziegler meinte, Sie habe nichts anzuziehen, Inge Wehe klagte ihr Leid als „Frau eines Rentners“, Oskar Hardung und Renate Schnitzer sangen von ihrem „eigenen Gebiss“, Christel Heider gab sich als „moderne Frau“, Monika Helmling sang und meinte, „Gell du hosch misch gelle gern“, Ulli Ebert stellte fest, „an uns Rentner kommt keiner vorbei“. Michael und Oskar Hardung sangen und meinten sie wären die „Trämps vom Sängerbund“. Gerlinde Kuttelwascher gab sich als „Faschings-Muffel“, Frigga Jacob kaufte „eine neue Spülmaschine“ und lobte das Handwerk und Martin Räpple kämpfte sich durch „die Grippewelle“.

Michael und Oskar meinten noch sie möchten „Ein Schnäpschen haben“. Humba humba täterrä, Rucki zucki, Hinterm Hühnerhaus, Frau Maier mit ihren gelben Unterhosen, die Runkelrüweroppmaschin und viele andere Faschingslieder, sorgten für Hochstimmung zwischen den tollen Vorträgen in der Bütt. Das Duo KaOs unterstützt von Renate zog alle Register der Faschingsstimmung. So wurde auch dieser Nachmittag ein schönes Erlebnis für alle Besucher und Freunde des Sängerbundes. Oskar Hardung hatte natürlich auch seine Lach und Sachgeschichten mit gebracht, die auch hier zahlreiche Abnehmer fanden und so diese Spendenaktion Pinkes für Humor untestützten. Weitere Exemplare dieser 3. Ausgabe gibt es auch im Schwetzinger Buchhandel. oh

Der nächste Freundeskreis findet am 31. März im Gasthaus zum Rheintal im Hirschacker statt.

Sängerbund Senioren auch 2017 gut bei Stimme!

Die erste Zusammenkunft des Senioren-Freundeskreises im Gasthaus „Zum Storchen“ lockte bei schönstem Winterwetter viele Damen und Herren in das beliebte Schwetzinger Lokal. Oskar Hardung konnte in dem von Sabine schön dekorierten Gasthaus neben den Senioren, auch Karl Dittes mit seinem Akkordeon begrüßen. Das Kuchenbuffet von Helga Weiker, Christa Räpple, Melanie Lehr, Heide Orth, Frigga Jacob und Ute Hardung wurde wieder gestürmt und Monika Helmling hatte alle Hände voll zu tun. Natürlich wurde den „Geburtstagskindern“ mit einem neuen Lied „Heute kannst dich freuen“ gratuliert. Die Neujahrsansprache von Hardung war kurz und bündig, „Als Schwetzinger sag ich euch des alte Jahr war schäh, ich denk, es könnt 2017 grad so weiter gäh! Ansprache beendet! Viel Applaus war der Dank für diese Erkenntnis. Mit Liedern wie: „Als wir jüngst in Regensburg waren“, Ein Schwetzinger Lied: S’gibt auf der Welt in Plätzelein, die Kurpfalz man es nennet“ oder „Die Bawett von der Palz“ und viele andere Lieder mit lustigen Versen kamen mit schmunzeln über die Lippen. Karl Dittes animierte da-zwischen auch zum schunkeln und gab im Wechsel mit Hardung einige Witze zum Besten. Zu dem Spruch: „Nicht alle Tassen im Schrank“ Hatte Hardung folgende Zeilen in Mundart mitgebracht. „Am End vom Jahr, in der verlängerte Heidelberger Stroß hat uns das Glück verlosse, mir hatte kän Schrank mehr, un a kä Tasse … . Hardung hatte auch die ersten Exemplare seiner neuen Ausgabe der 3. Lach und Sachgeschichten dabei, die im nu verkauft waren. Deren Erlös wieder für die Schwetzinger Notgemeinschaft und der Kinder und Jugendarbeit des Sängerbundes gespendet wird. Ab Februar auch im Schwetzinger Buchhandel Kieser u. Bücher Insel oder in der Stadt Info erhältlich. Immer wieder wurde in dem bis zum letzten Platz besetzten Lokal gesungen und gelacht. Tina Engel gab mit ihrer Mundharmonika Sonder-einlagen und bekam auch hierfür Anerkennung. Die gute Storchenküche und flotte Bedienung trugen auch wesentlich zu einem gelungnen Nachmittag bei. Der Nächste Freundeskreis Treff findet am 24. Februar im Bassermann Haus als närrischer Kappennachmittag statt. oh

Freundeskreis im November

Sängerbund Senioren-Freundeskreis von den Monatstreffs begeistert.

Voll Haus, hieß es bei der letzten Zusammenkunft der Schwetzinger Seniorengruppe im „Gasthaus zum Storchen“. Viele Stühle mussten noch herbei geschafft werden um den Senioren, die trotz des Regens kamen, Platz zu schaffen. Ein schönes Kuchenbuffet, gute Küche, nette Bedienungen, frohe Lieder und was zum Schmunzeln und Lachen sind immer wieder Garantie für einen schönen Nachmittag. Oskar Hardung bedankte sich in seiner Begrüßung für die immer wieder freundliche Aufnahme im „Storchen“ bei der Wirtin Frau Inge Zahn und ihren Helferinnen Sabine und Marina. Auch den Kuchenspenderinnen Melanie Lehr, Heide Orth, Ilona Binder, Frigga Jacob und Ute Hardung, und den Helferinnen Renate Schnitzer und Monika Helmling war ein Dankeschön sicher. „Wie schön dass du geboren bist“ war das erste Lied, von Renate mit der Gitarre angestimmt, den Geburtstagkindern gewidmet. Die erste Vorsitzende des Sängerbundes, Sabine Rebmann, war auch erschienen und gesellte sich zu den Senioren. Die frisch gedruckten Eintrittskarten für das 48. Weihnachtskonzert bei Kerzenschein am 4. Dezember in der ev. Stadtkirche waren zur Freude der 1. Vorsitzende heiß begehrt.20161111_161058
Da am 11.11. nicht nur St. Martin gehuldigt wird, haben auch die Narren einen traditionellen Feiertag. Das war für Oskar Hardung Anlass genug dem 95 jährigen Namensvetter OSKAR Schardt von der SCG zu seinem Jahresorden gratulieren und mit ein paar Zeilen zu würdigen: 

Schdolz wie Osg(k)a(r)

Uff die Idee muss ma erschd ämol kumme,
awer dem Osga vun Plogschd isses gelunge. 
Soin 95 de im Schwetzinger Jubiläumsjohr zu feiern,
un dodazu in eigene Orde aus dem Ärmel leiern.
Der General-Ober-Haus-Hof-Meschder is noch fit,
un die Freund von der EsCeGe feiern mit.
Der Namensvedder wurd viel un ofd geehrd,
mid allerhand Orde wie es sich fa so in alde Fasenachder geherd.
A bei de Fraue war er sehr beliebt,
die mähne, Osga schäh dass es dich gibt.
Wenn er seschd hod disch heid schunn in Osga geküsst?,
näh Liewer, ich hab dich schunn long vermisst.
Es werd gegnudschd dass die Ohre waggle,
donn dut er wieder uff die Bühn nuff daggle.
Liewer Osga dass ich dir gradulier des is doch glar,
also liewe Gliggwünsch vom Osga zum Osga.

Dann wurde, wie kann es anders sein immer wieder, mit Freude gesungen. Volkslieder und Wanderlieder aus der Jugendzeit sind hier immer wieder gefragt, meist erinnert so manches Lied an Erlebnisse aus früheren Zeiten. Die Senioren Karl Ziegler hatte eine schöne Geschichte „Was einmal passierte“ mitgebracht und Karl-Heinz Gamm wusste in seiner eigenen Art viel Gelächter zu erzeugen. Monika Helmling trug von Heinrich Heine „Ein altes Kaminstück“ vor und alle erhielt herzlichen Applaus. Auch Hardung hatte auf die Nachricht, dass künftig Roboter die Pflege der Senioren übernehmen sollen, einige humorvolle Zeilen in Mundart vorgetragen.

Der nächste Freundeskreis findet wieder im „Gasthaus zum Storchen“ am 9. Dezember mit Nikolausbesuch statt.

Oskar Hardung

Sängerbund Senioren auf musikalischer Reise am Trifels

Bei schönstem Ausflugwetter am vergangenen Mittwoch, startete der vollbesetzte Bus ins „Blaue“. Das „Blaue“ Geheimnis hieß in diesem Jahr Annweiler am Trifels in der herbstlichen Pfalz. Das erste Ziel war die Gaststätte „Barbarossa“ unterhalb der bekannten Burg Trifels. Hier auf der Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen hat man einen schönen Blick auf die Reichsburg Trifels. Dieses gut erhaltene Bauwerk, war bekanntermaßen, das Gefängnis von Richard Löwenherz, der hier 1193 als Gefangener auf seinen Freikauf warten musste und der sagenhafte Normannenschatz den König Heinrich VI im Jahr1195 auf die Burg bringen ließ, geben heute noch Anlass für viele Spekulationen.  Nach der Begrüßung gab es  Kaffe und Kuchen und einige machten einen Kurzbesuch auf der Burg. Danach ging die Fahrt zurück zur Pension „Bergterrasse“ an der Trifelstraße.

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Mit einem Shattelbus wurden die fußkranken Senioren den Berg hoch zur Friedenkapelle der Familie Michel gebracht. Mit einem Gläschen Sekt und großem Hallo nahm man mit Glockengeläut in der schön geschmückten Friedenskapelle Platz. Die Hausherrin Andrea Michel gab eine kurze Erläuterung über die Entstehungsgeschichte der Kapelle. Schon die Glocke im Kirchturm ist etwas besonderes. Dem Hausherrn Karl Michel gelang es einen Fehlguss von der Glockengießerei aus dem Geläut der Friedenskirche in Dresden zu erstehen. Die zweite Überraschung war die Schwetzinger Sängerin „Tanja Hamleh“. Ein tolles Konzert mit einem Querschnitt aus der Welt der Oper, Operette und Musical wusste die tolle Sopranistin zu gefallen. „Ich lade mir gerne Gäste ein“ aus der Fledermaus, „Ich hätt getanzt heut Nacht“ aus May fair Lady, „Nessun Dorma“ aus Turandot, „Christel von der Post“ aus dem Vogelhändler und viele andere Lieder begeisterten die Schwetzinger Sängerbund Senioren und eine Zugabe das „Ave Maria“ von Schubert dürften einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Mit einem süßen Präsent bedankte sich Hardung für das schöne Konzert in einer ebenso schönen Kapelle.

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Ein besonderer Dank ging auch die Erbauer und Hausherren dem Senioren Ehepaar Irmgard und Karl Michel für das zur verfügungstellen des Ökumenisch gesegneten Gotteshauses. Danach ging die Fahrt wieder ein Stück den Berg hoch zur Kletterer-Hütte. Diese war komplett für die Schwetzinger reserviert. Freund Karl Dittes hatte schon Vorarbeit geleistet, so dass das Trio sofort (Karl Dittes, Renate Schnitzer und Oskar Hardung) mit Pfälzer Liedern, Stimmung in die Blockhütte zauberten.

Bei Bratwurst, Leberknödel, Saumagen oder „Schiefem Sack“ mit Kraut und einem Schoppen Pfälzer Riesling, steppte der Bär. „Ja so in gute Palzwoi“, „Auf ihr Brieder in die Palz“, „Der Pälzer Wind“ oder der „Raddegiggel Sorgebrecher“ und weitere Schunkellieder wurden begeistert mitgesungen. Horst Keber und Karl Dittes bedankten sich zum Schluss für diesen einmalig schönen Ausflug der Superlatife bei Oskar Hardung, der sich wiederum bei Renate Schnitzer und Karl Dittes, für ihr selbstloses Engagement für die Seniorengruppe, bedankte. Mit dem inbrünstig gesungenen „Badner Lied“ hieß Abschied nehmen von der schönen Pfalz und einem herrlichen Tag.

Oskar Hardung

Wenn Senioren bei guter Luft im Freien, feiern!

Vergangener Freitag, nicht zu warm und dennoch schön um im Freien zu sitzen, nutzten wieder viele Seniore/innen zu einem Besuch im Sängerbund-Freizeitgelände. Es waren nahezu alle Stühle besetzt, als Oskar Hardung den Sängerbund Senioren-Freundeskreis begrüßte. Ein Geburtstagslied für die anwesenden Jubilare, ein Geburtstagsschnäpschen folgte später, war der Beginn eines langen Volksliederreigens. Ein Dank an alle Kuchen, Kaffee Spender-innen und fleißigen Helfer wurde mit herzlichem Applaus honoriert.

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Hardung hatte wieder zahlreiches zum Schmunzeln mitgebracht aber auch Gedichte, wie „Das Glück“ von Brentano, die „Fremdsproch“ und aus eigener Feder:

„Heinzelmänchen“  
Im Gelände lässt es sich gut feiern und gut gehen,
doch man muss auch nach dem Rechten sehen.
Es gehört gefegt und auch gebutzt,
es freut sich der Nächste, der es nutzt.
A die Häusle mit Herz brauchen pflege,
dass man sich ohne Grausen kann dorthin bewege.
Für die Sauberkeit fühlt sich verantwortlich der Mann,
Michael heißt er, der da legt Hand an.
Mit Eimer und Labbe,
tut er durchs Gelände dabbe.
Des sinn Arbeiten die Annere ned sehe,
sold ma lowe, des müst ihr verstehe.
Frisch gebutzt fühlt ma sich wohl do drauße,
selbst wann’s pressiert, kann ma uffs Hais’l sause.

Liederwünsche wie „Horch was kommt von draußen rein“, „Lustig ist das Zigeunerleben“, „Keinen tropfen im Becher mehr“, „Gold und Silber lieb ich sehr“ u. viele andere aus „Singen ist Gold“ wurden vielfach erfüllt und fleißig gesungen. Frigga Jacob hatte die Kurzgedichte, „Wo die Liebe hinfällt“, „Des Sängers Geheimnis“, „Glückwünsch“, und „Ein Geburtstag mit Diätkuchen“ mitgebracht und vorgetragen. Fast ausnahmslos bedankten sich die Besucher für den gelungenen und schönen Senioren-Nachmittag.

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Der nächste Termin ist am 21. Oktober zum „Herbstfest mit Neuem Wein und Zwiebelkuchen“.

Die „Fahrt ins Blaue“ am 28. September startet um 12:30 Uhr im Hirschacker / 12:35 Uhr Nordstadt Edeka /  12:40 Uhr Mannheimer Str. Storchen / 12:45 Uhr Wildemannstr. Alter Messplatz

Senioren-Freundeskreis Kappennachmittag

Glanzvolle Premiere in der SCG Narrenstube: ein tolles Programm gute Stimmung und lustige Senioren, „ah so was schönes“, so und ähnliche Worte bekamen die Verantwortlichen der Sängerbund Fastnacht zu hören. Renate Schnitzer als Mini-Elferrat – Büttenrednerin und Tanz-mariechen in einer Person führte gekonnt durch das fast dreistündige Programm. Oskar Hardung begrüßte zu Beginn eine gut besuchte Narrenstube die, wie kann es auch anders sein, das richtige Flair für einen Faschingsnachmittag ausstrahlte. Die Vors. Sabine Rebmann wollte natürlich auch sehen was „Ihre“ Senioren an so einem Nachmittag treiben. Die Geburtstagskinder bekamen als Ständchen, das Freundeskreis Faschingslied “Wenn die Fastnacht Einzug hält“ gesungen.  Den fleißigen Helfern, Monika Erhard, Helga Weicker, Monika u. Werner Helmling u. Jochen Stolpmann sowie den Kuchenspenderinnen, Melanie Lehr, Heide Orth, Eva Ludwig, Giesela Berlinghof, Waltraud Dosch u. Helga Weicker wurde mit einem kräftigen Applaus gedankt.

Das Motto von Hardung:

Beim Freundeskreis im Sängerbund, kriegt jeder Narr oder Närrin ä Kapp,
do wackle die Wänd, do geht’s heut rund, mir sinn jetzt lustisch un des net so knapp.

Das Duo „KaOs“ (Karl Dittes und Oskar Hardung) sorgten mit Schunkelliedern für Stimmung die Renate Schnitzer für  ihren gelungenen Auftritt als fesche Lola nutzte. Frigga Jakob hatte wie auch in den Jahren zuvor einige humorvolle Lebensweisheiten mit in die Bütt gebracht. Der 2.Vors. Michael Hardung bekam den diesjährigen Latrinenschlüssel-Vereinsorden mit viel Gelächter überreicht. Auch Gerlinde Kutellwascher kam mit „Ritz am Boo“ in die Bütt und ging auf die Suche nach geeignete Männer für den Chor. Die Brüder Michael und Oskar Hardung sangen in einem schönen Vortrag von dem „Birnbaum in der schönen Au“ und ernteten ebenfalls reichlich Applaus.

Die Großeltern Eva und Peter Ludwig kamen mit ihrer Enkelin und Tanzmariechen, Julia Wolz die einen sehr schönen Tanz auf das Parkett legte. K. und K. (Karl Ziegler und Karl Dittes, Akkordeon) trugen mit einigen Schmunzelversen für Stimmung ebenso bei, wie Karl-Heinz Gamm, ehemaliger Gastwirt aus Mannheim, der viel Lustiges und Witziges aus seinem Leben zum Besten gab. Inge Wehe routinierte Fasnachterin von den SCG Frauen ließ sich nicht zweimal bitten in die Bütt zu steigen. Monika Helmling outete sich als Rosenmontagskind und lud zum schunkeln ein. Die Hardung’s Brothers sangen als Trämps von der Pfalz von ihrer Brautschau sorgten auch für reichlich Stimmung.  Schunkel- und Faschingslieder von dem Duo „KaOs“ unterstützt von der Sängerin Renate Schnitzer brachten zum Abschluss noch Bewegung u. Faschingsstimmung in den Saal. Mit dem gemeinsam gesungenen „So ein Tag so wunderschön wie heute“ endete ein schöner Nachmittag in der Narrenstube. Das nächste Freundeskreistreffen findet am 4. März im Gasthaus zum Storchen statt. oh